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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Komischer Paradigmenwechsel

    Ästhetische Praktiken und sinnliche Performativität in Georg Friedrich Meiers „Gedancken von Schertzen“ (1744)
    Dr. Roxanne Phillips
    …sinnlichen Prozesse zu akzentuieren, die Meiers Schrift ergründet. Bis ins 17. Jahrhundert bezieht sich ‚komisch‘ primär auf das Drama, vereinzelt auf andere… …Begriffen bzw. rationaler Erkenntnis nicht weiter. Sie verändert ihre Strategie und schlägt ins Metaphorische um: Bildspender sind das Theater und das…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Lyrical Soundscapes

    Klopstock und die deutschsprachige Romantik
    Prof. Dr. Michael Auer
    …männlich und weiblich kodiert werden. Das ist viel radikaler als bei Vergil. Um diese Verschiebung ins Werk zu setzen, bedient sich Klopstock klassischer… …mit ihren eigenen Tönen und der ihr eigenen Harmonie ins Werk. IV. Eine lispelnde Soundscape oder: Das Symbolische Bei Klopstock ist die Sapphische… …der betonten Mitte des dritten bzw. des entsprechenden sechsten Verses. (Die Umkehrung des kleinen b ins d ist vielleicht sogar als Wendung des Blattes…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Frauenlob und Mannertod

    Stefan Georges „Buch der Sagen und Sänge“: eine Dislozierung der Trobadordichtung
    Dr. Florian Scherübl
    …verstanden werden. 12 Dieser Aspekt lässt sich gegen Davids kritisches Urteil ins Feld führen. Schloss dieser, die Bücher seien eine „Sackgasse“ 13 und George… …Kommentar wieder. Sie entstanden wohl im Lauf des Jahres 1892 und wurden im Frühjahr 1893 ins Deutsche übertragen. Gedichte wie „Die Tat“, „Frauenlob“ oder… …Minnedame disloziert, in der zweiten das Leiden der fahrenden Sänger und Ritter an ihre Stelle gesetzt und damit ins Zentrum von Georges Minnevariationen… …. Siehe von Petersdorff [Anm. 41], S. 82–84. 538 Frauenlob und Männertod Mittelalters, um die Integration ins Gesetz des Vaters. Darauf weist die… …nun „edle Weine / Blumen und edelsteine / Fromm in die gruft hinab“ (47). Zuverlässige Lebenssymbole des Jugendstils sinken ins Grab. Die Frauenangst… …entstanden und wurde erst danach von George ins Deutsche gebracht. 50 Vgl. Elisabeth Bronfen: Liebestod und femme fatale. Der Austausch sozialer Energien… …Umwandlung vom Leiblichen ins Geistige statt. Von der blutigen Handlung am Körper geht das Christentum so, das Opfer aufhebend, zu seiner Symbolisierung über… …1980, S. 225). In der absoluten Religion, die für Hegel das Christentum ist, setzen sich die Einzelnen im Opferkult ins Verhältnis zum Absoluten, indem… …poetischen Prozess am Laufen hält. 56 Die Frau kommt lediglich ins Immaterielle sublimiert und, wie schon in „Sporenwache“, nur in Bezug auf den göttlichen… …Bedrohungskonstellationen produziert, die nur durch einen patriarchalen Dritten entschärft werden können, rückt das Verhältnis Mann und Mann fast schleichend ins Zentrum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Die Naturgeschichte der naturmagischen Schule

    Mit besonderem Blick auf Elisabeth Langgässer
    PD Dr. Norman Kasper
    …Akt der Transzendenz –: so vollzog sich die epileptoide Mischung unserer Persönlichkeitsentwicklung“ (A 275), fasst Benn den Vorgang einer ins Erd- und… …wuchsen Blut und Harn. Die Blätterschar, wie todesstarre Speere, entsprang sehr still dem ungeteilten Keim. Der Götter Haar hing allverwandt ins Leere, und… …: Korrespondiert der ersten pflanzlichen Entwicklungsstufe nämlich das hermaphroditische Prinzip („Der Götter Haar / hing allverwandt ins Leere, / und ohne Zeugung… …schloß in sich der schwere / Hermaphrodit den schöpferischen Reim.“), so wird bald darauf – und da kommt der Titel des Gedichtes ins Spiel – „das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Peter Schnyder (Hg.): Erdgeschichten. Literatur und Geologie im langen 19. Jahrhundert

    Dr. Eva Axer
    …Scheffel gegenüberstellt, wird die Diskrepanz der verwendeten literarischen Register besonders anschaulich – gehoben, mit einer Tendenz ins Mythisierende…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Sarah Alice Nienhaus: Entscheidungen erzählen. Autobiografische Archivierungspraktiken bei Fanny Lewald-Stahr, Paul Heyse und Arthur Schnitzler

    Sophie Liepold
    …Autobiografie wird punktuell zum Guckloch ins Privatarchiv“ (S. 25). Da sich prekäre Lebensentscheidungen – im Zentrum aller drei Fallstudien steht die Berufswahl…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Ingo Stockmann: Form. Theorie und Geschichte der formalistischen Ästhetik

    PD Dr. Lars Friedrich
    …selbst oder seinen berühmtesten Schüler Robert Zimmermann umfasst. Ins Licht der Aufmerksamkeit gerückt werden hier vielmehr heute längst vergessene…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    In meyner gedechtnüs lept sie mir doch ymmer: Zeit, Erinnerung und Schrift im „Ackermann“ des Johannes von Tepl

    Christian Schneider
    …Urheber seines Verlustes ins Gericht, wirft ihm vor, seine Macht willkürlich und ungerecht zu gebrauchen, während der Tod auf der Rechtmäßigkeit seines… …im Prager Raum verbreitete Prosadichtung der „Visio Polycarpi“ oder auch der ins 14. Jahrhundert zu datierende, ebenfalls in Strophenform verfasste… …werden, als sie ins Nichtsein übergeht. Die menschliche Zeit hat damit – anders als für Augustinus die Ewigkeit – kein Sein in sich selbst. Ihr Sein ist… …. Kapitel ins Leere. 40 Wenn der Tod sich als ein myttel zwischen wesen und nicht wesen[ ] bezeichnet, dann meint das – darin hat Huber wohl recht – „schlicht… …, S. 10, Anm. 12. 339 Christian Schneider freunde. Ist sie mir leiplichen tot, in meyner gedechtnüß lept sie mir doch ymmer (Kap. 23,25–29). Ins Spiel… …im 31. Kapitel mit der Berufung auf die aristotelisch-averroistische Weltewigkeitslehre ein Kreislaufmodell ins Spiel gebracht, um den Tod, als… …Verkörperung der absoluten Vergänglichkeit, ins Unrecht zu setzen. Gewiss ist das eine mit dem anderen nicht eins zu eins zu verrechnen: Die Zyklizität der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Konturen des Selbst in der Mystik nach Eckhart

    Eine Komplementärgeschichte
    Maximilian Benz
    …der gelâzenheit wird nicht aufgegeben, wohl aber ein Stück beiseite gerückt; stattdessen werden Selbstbeobachtung und -kontrolle ins Zentrum gestellt… …die Schwierigkeit hin, diese Definition ins Neuhochdeutsche zu bringen: Gleichheit ist nicht schlechthin als Identität zu verstehen: Der Begriff zielt… …Mönch, ins Lateinische übersetzt. 77 Es ist Teil eines größeren Prozesses, den man nicht nur auf mystische Texte beschränken, sondern all die Bewegungen… …‚christlichen Reform‘ aber wirkten weithin, indem sie in beiden Konfessionen rezipiert wurden. Durch Übersetzungen ins Lateinische – so wurden beispielsweise…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Eine Krankheit vor Gericht

    Zur literarischen Kombinatorik in „Tanawäschel“
    Beatrice von Lüpke
    …Tode ins Geistliche überführt. Wie die anderen drei frühen Tiroler Fastnachtspiele auch irritiert „Tanawäschel“ als eine solche Montage und in seinem… …Zahl der erhaltenen Texte stammt – von den etwa 120 Spielen weisen 111 ins vorreformatorische Nürnberg. 1 Andererseits fordert sie zur Differenzierung… …weltliche Spiel des Spätmittelalters in Österreich, in: Die Österreichische Literatur. Ihr Profil von den Anfängen im Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert… …der Hauptfigur, die mit einem Wandel der Spielstruktur vom Reihen- zum Handlungsspiel und einer Wendung des Geschehens ins Geistliche korreliert. II… …werden muss, darüber aber übersehen wird, dass der Bruch in der Spielstruktur und die damit einhergehende Wendung des Spiels ins Geistliche ohne Parallele… …. Jahrhunderts, Lübeck, Hamburg 1970, S. 112. 377 Beatrice von Lüpke der Spielstruktur und die gleichzeitige Wendung ins Geistliche ließen sich als Konsequenz… …, siehe: Vulnerabilität: Diskurse und Vorstellungen vom Frühmittelalter bis ins 18. Jahrhundert/La vulnérabilité: discours et représentations du Moyen-Âge… …Nürnberger Raum bekannte Handlungselemente unversehens ins Geistliche gewendet werden. Eine derartige Montage lässt sich auch in den anderen drei frühen…
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