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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2022

    Praktiken des Selbst in der „Historia von D. Johann Fausten“

    Christiane Krusenbaum-Verheugen
    …Faustbuch das Rechtssubjekt dingfest zu machen sucht, lenkt es den Blick auf den Menschen […]. desperatio ist nicht mehr nur ein theologischer Tatbestand, […]… …Übung nicht mehr darin besteht, „ein System vom Normalisierungsgraden“ einzuhalten, 52 und das Subjekt damit zugleich andere Möglichkeiten der… …sich ein Selbst formen, das durch den kategorialen Umschlagpunkt der Todesstunde nicht mehr affiziert wird, da es sich in einer lebenslangen Hermeneutik… …nicht mehr direktiv an die Seele wendet, sondern die Klageworte des Jeremia über sein Volk (Jer 8, 23) nachspricht und auf die eigene Sündhaftigkeit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2022

    Zu nah am Text

    Anmerkungen zum Bildprogramm und kritischen Text des „Sigenot“
    Walter Kofler
    …Bernerton) wurde eine gerahmte Miniatur vorgesetzt, die etwas mehr als die Hälfte der Satzspiegelhöhe einnimmt. Da der Außenrand der Seiten breiter als der… …ungeschützt zu den Drachen); in den anderen Hss. und in der Druckfassung löst er seine Fesseln (weil er sie in der Höhle angesichts der Drachen nicht mehr für…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2022

    Sebastian Holtzhauer: Die Fahrt eines Heiligen durch Zeit und Raum. Untersuchungen ausgewählter Retextualisierungen des Brandan-Corpus von den Anfängen bis zum 15. Jahrhundert. Mit einer Edition der Münchener Prosafassung der Reise des heiligen Brandan (Pm). Osnabrück: V & R unipress 2019 (zugl. Diss. Universität Osnabrück), 634 S.

    Prof. Dr. Martin Schubert
    …bietet dabei viel mehr, als hier, in der verkürzten Frage nach den Resultaten, gewürdigt werden kann. Beim Begriff der Retextualisierung (Kapitel 1.3, S… …typographisches Problem gegenüber: Da die Auflösung von Abkürzungen bereits durch Kursive bezeichnet wird, steht diese Markierung nicht mehr für Eingriffe zur…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2022

    Albrecht Greule/Jarmo Korhonen: Historische Valenz. Einführung in die Erforschung der deutschen Sprachgeschichte auf valenztheoretischer Grundlage, Tübingen: Narr Francke Attempto 2021, 231 S.

    Prof. Dr. Claudia Wich-Reif
    …-niederdeutsche behandelt (S. 14–16), auf etwa einer (S. 16 f.) das Frühneuhochdeutsche, auf etwas mehr als vier Seiten das Neuhochdeutsche (S. 18–22). Den Anfang… …unterscheiden können: 1. Wiedergabe der eigenen Forschung, 2. Wiedergabe der Forschung Dritter mit mehr oder weniger ausführlichem Kommentar, 3. Darbietung neuer… …Dative (die nur in Kapitel F.2 kurz gestreift werden). Kapitel F.1.5, in dem es auf etwas mehr als zwei Seiten um Tendenzen und Erklärungsmöglichkeiten des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2022

    Durch die Blume

    Die homoerotische Bildreihe der „Ghaselen“ August von Platens und ihre Rezeption durch Heinrich Heine
    Erik Schilling
    …Platens, sondern auch den Dichter als Person verspottet. 5 Dass viele Gedichte Platens homoerotische Gedanken aufgreifen und mehr oder weniger stark… …, die wider die Natur ist. […] Es verliebeten sich auch Zephyrus und Apollo zugleich in ihn. Weil aber letzterer mehr, als ersterer, von ihm geachtet… …mich noch kennen, obgleich ich nicht mehr Hirsch heiße. Ich heiße jetzt Hyazinth und bin der Kammerdiener des Herrn Gumpel. Hyazinth! rief dieser, in… …zu unglücklichen Formulierungen neigt; in ihrer schiefen Bildlichkeit offenbaren diese als Lapsus jedoch stets mehr, als sie in einer ‚korrekten‘… …, habe ich Hunger, wenn Sie Hunger haben, habe ich Durst; Sie sind zu korpulent und ich bin zu mager, Sie haben viel Einbildung und ich habe desto mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2022

    „Tödliche Narretei“

    Abenteuerliches und pikareskes Erzählen in Gottfried Kellers Bildungsroman „Der grüne Heinrich“
    Oliver Grill
    …Gretchen-Darstellerin hinaus, bei dem Heinrich „abenteuerlichen Mut“ beweist und einmal mehr als „Schalk“ bezeichnet wird (GH 152 f.). Wenig später gerät Heinrich an eine…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2022

    Montierte Zeit

    Synchronizität und Simultanität in Rudolf Brunngrabers Epochenroman „Karl und das zwanzigste Jahrhundert“ (1932)
    Sylwia Werner
    …Siehe die Rezensionen aus dieser Zeit: [Anonym:] Ein Name, den keiner mehr kennt. Rudolf Brunngraber: Karl und das 20. Jahrhundert, in: Neue Züricher… …durch die Geschichte, die nicht mehr ihre eigene Geschichte ist, sondern die vieler, und der Erzähler macht genau dies zu seinem Erzählprinzip. So wird… …wirklichen Weltzusammenhängen umso mehr, als er, aufs Ganze gesehen, auch nichts von ihnen wußte. (K 119) Auch später, als Karl sich bewusst wird, dass der… …mehr, ich will nicht mehr! klagt er […] die ganze Welt an“ (K 245). 31 Für Karl Lakner gibt es keine Rettung mehr, im Getriebe der weltwirtschaftlichen… …auf das Leben besinnen, oder er wird sich ihrer Gesetze nicht mehr besinnen. Die Welt läßt es auf das Ultimatum ankommen. (K 246) Und weiter: „Das… …auf eine wissenschaftliche Studie aus Rochester in den USA der statistische Durchschnittswert eines Menschen berechnet: Ein Mensch ist nicht mehr und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2022

    Fühmanns Trakl-Essay – nicht nur ein Zensurfall

    Eberhard Sauermann
    …Überarbeitung des Gesamtessays werde er nicht mehr bestimmte Figuren größer machen, als sie sind. 28 24 Fühmann [Anm. 1], S. 170. 25 Fühmann-Nachlass, Sign… …nicht mehr Trakl abgebildet ist. Die BRD-Ausgaben fanden viele Leser und stießen auf großes Interesse bei der Literaturkritik, Fühmann erhielt den… …versucht“ (VF 202). Erst in einer Nacht in einem Leipziger Hotel habe er beim Lesen nicht mehr verstehen wollen wie bisher, „als Vermittlung zu etwas schon… …habe. Er hofft, dass er und die Leser Trakls „dem Verständnis von Trakls Dichtung nähergekommen“ sind, fürchtet jedoch, dass sie sich ihnen noch mehr… …Gretes zitiert (VF 192). Hier wurde ein aktueller Hinweis der Trakl-Forschung berücksichtigt. Was Fühmann nicht mehr berücksichtigen konnte, ist der erst… …und der nötigen Härte keine Rede mehr. Nicht übernommen hat Fühmann das Bekenntnis, in den 1950er Jahren habe das kollektive Bewusstsein „im Besitz… …ihn.“ Sein Trakl-Verdikt habe genügt, dass dessen Gedichte nicht mehr ediert worden sind (E 104 ff.). Die Stellen mit Abusch hat Witt zur Streichung… …markiert, letztlich ist die ganze Passage weggeblieben. In der Hinstorff-Ausgabe kommt Abuschs Fingerzeig nicht mehr vor, und für das „Todesurteil“ für die… …Trakl-Rezeption in der DDR wird nur mehr einer der „eiferndsten Bekämpfer“ der Dekadenz verantwortlich gemacht (VF 101). In der Hinstorff-Ausgabe hat sich außerdem… …Entwicklung mit August 1968, „aber dann könnte das Ding hier nicht nur nie erscheinen, dann wäre auch meines Bleibens nicht mehr“. 56 Dann hat er…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2022

    Die Metaphysik der Bundesrepublik

    Erinnerungen an die BRD in den Romanen Andreas Maiers, Jan Brandts und Frank Witzels
    Stephan Pabst
    …. Erst vom vorläufigen Ende dieser Transformationsprozesse aus gesehen konnte es einem so vorkommen, als sei von der alten Bundesrepublik nicht viel mehr… …nicht mehr der Ästhetisierung der Lebenswelt, der sozialen Distinktion oder der Kritik einer vermeintlich linken Hegemonie, sondern stellte den… …schon nicht mehr dem verklärten Gegenbild der alten BRD gilt, sondern der kritischen Aufklärung dieses Bildes durch die Gegenwart. Vgl. dazu Böttcher [Anm… …mehr vorstellbare Einfachheit und Einheitlichkeit der damaligen Welt meiner allerersten Jahre zurückkommen muß, um von dort aus alles weitere aufzubauen… …auf, in dem sie diese Ironie nicht mehr auszuhalten droht. Als sein Protagonist ‚Andreas Maier‘ erfährt, dass das Anwesen, auf dem er seine Kindheit… …Eltern versuchen sie mit immer unlauteren Mitteln zu retten. Auch die Kinder rebellieren nicht, sie flüchten in mehr oder minder skurrile Gegenwelten und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2022

    „nur wie das ging, hab ich vergessen“

    Ein Gedicht Dirk von Petersdorffs historisiert die alte Bundesrepublik
    Daniel Fulda
    …Lage, Werden und Wandel multifaktoriell, bedingungsspezifisch und prozessual zu erfassen. Historisieren ist demnach entschieden mehr und weitaus… …Dichte zu erzeugen, die es einem räumlich oder zeitlich entfernten Betrachter ermöglicht, verstehend in den erzählerisch dargestellten, mehr oder weniger… …kontextualisierende Mitarbeit auszuführen. III. Zauberwürfel – Zauberwort Erweist sich das Gedicht als Literatur, indem es mehr andeutet als erklärt, so ist es aber… …es‘, t2: ‚ich hab’s vergessen‘, t3 : ‚nun kann ich’s nicht mehr‘). Sie unterscheidet Vergangenheit und Gegenwart und bindet sie zugleich zusammen, indem… …literaturgeschichtlichen Horizont, der deutlich mehr umfasst als einige „Jahrzehnte“, nämlich bis in die Romantik und deren ironischkritische Fortschreibung durch den jungen… …Spätzeit der alten Bundesrepublik gezogen werden: Alles sei unendlich komplexer geworden; es gebe keine einfachen Lösungen mehr; Selbstverständlichkeiten… …Welt insgesamt als nicht mehr beherrschbar sowie als Kristallisationspunkt verlorener Selbstverständlichkeit wahrnimmt. Der entscheidende Punkt ist… …ästhetisch und literaturgeschichtlich höchst signifikant und hat eine mehr als zweihundertjährige Geschichte: Sowohl der Opposition zwischen traumwandlerischer… …Spannungen aufzuheben, deutet sich nirgendwo an. Keineswegs äußert das lyrische Ich eine Klage darüber, dass es den Zauberwürfel nicht mehr zu ‚lösen‘ weiß… …, nicht mehr und nicht weniger. Dementsprechend umfasst Petersdorffs lyrisches Œuvre sowohl Gedichte mit Reim, Metrum und Strophen- 40 In seiner…
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