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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Die Affenhaut Yuruparis

    Bemerkungen zu der Bearbeitung ethnografischen Materials in Alfred Döblins „Amazonas“/„Das Land ohne Tod“ nebst einer Entdeckung
    David Midgley
    …eignet, geht dieser Beitrag der Frage nach, woher Döblin eigentlich seine Kenntnisse von diesen Kulturen bezogen hat und wie er die so erworbenen… …. Eijir6 Iwasaki, Bd. 8, München 1991, S. 191–197, hier: S. 195. Vgl. auch Brüggen [Anm. 1], S. 57. 256 Die Affenhaut Yuruparis dieser Thematik und bekannten… …Alfred-Döblin-Kolloquium in Strasbourg 2003 hat Michael Hofmann Döblins Schilderung dieser Kulturen in Zusammenhang mit dem Begriff der kulturellen Hybridität gebracht, 9… …dieser Basis hat sie auch nach den Beziehungen gefragt, in denen Döblins Darstellungsweise zu den Hauptströmungen des ethnologischen Denkens im 20… …ethnografischen Quellen genauer zu bestimmen und auf dieser Grundlage zu konkreten Antworten auf die Frage zu gelangen, wie er solche Stoffe in seinem Roman… …Bearbeitung von drei Texten aus dieser Sammlung (vgl. ebd., S. 165–193). 258 Die Affenhaut Yuruparis von „Amazonas“ stammt; 15 und die 1928 erschienene Studie… …dieses Beitrags zurückkommen, ist dieser Bericht von überragender Bedeutung. Diese Anzeichen dafür, dass Döblin sich eingehend mit den Ausführungen… …eine Rolle spielt, die Erklärung bei Nimuendajú [Anm. 21], S. 302 f. 24 Delgado [Anm. 7], S. 155. Die an dieser Stelle von Delgado zitierte Bemerkung… …, der Name des Stromes – Amazonas – leite sich aus einer Indianersprache ab und bedeute so viel wie „Bootszerstörer“: Nach dieser unbändigen Macht des… …Geistes, und seine Stimme, die Trompete [stahlen]“ (A I, 16). Da der Hinweis auf Yurupari an dieser Stelle nicht näher erläutert wird, könnte beim Leser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2019

    Carla Dauven-van-Knippenberg, Elke Huwiler, Joris Reynaert (Übers. u. Hg.): Die „Abele Spelen“ und ihre „Sotternien“. Mittelniederländisch/Neuhochdeutsch. Münster: agenda 2017 (Bibliothek mittelniederländische Literatur IX)

    Prof. Dr. Kai Bremer
    …Figuren dargestellt. Das erste dieser Stücke, „Esmoreit“, umfasst 1018 Verse. Die „sotternien“ kommen nur auf etwa ein Fünftel des Umfangs der „abele… …masochistisch an. Doch macht nicht die zu Spott reizende männliche Schwäche dieser komischen Nachspiele im Anschluss an die ernsthafteren „abele spelen“ die… …Bedeutung dieser Texte aus, sondern insbesondere diese selbst. Das sei am ersten Stück „Esmoreit“ veranschaulicht. Es zeigt die Geschichte des sizilianischen… …. Wiederholt finden sich metatheatrale Anspielungen in den Stücken. In der ersten „sotternie“ über den betrogenen Ehemann, erklärt dieser beispielsweise, dass er… …Theatergeschichte des Spätmittelalters sind und wie wichtig es ist, sich dieser Frage komparatistisch zu widmen. Die Edition von Carla Dauven-van-Knippenberg, Elke…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Tagungsbericht: „Volkssprachige allegorische Minne-Erzählungen in der ersten Person (Allegorical courtly love narratives in the first person)“, 13.–15.12.2017 im Kloster Irsee

    Julia Rüthemann
    …, Belehrungen, Klagen oder Beschreibungen, teils auch in Form von integrierten Briefen oder Liedern, großen Raum ein. Auf Grundlage der in dieser Weise… …Überlegung an, ob dieser Autor, wenn auch die Handschriftenüberlieferung gegen diese Hypothese spreche, möglicherweise beide Partien des „Rosenromans“ verfasst… …zwei „Jugements“, die über die Integration des Autors Guillaumes als Figur des zweiten „Jugement du roi de Navarre“ verbunden seien, wobei dieser Text… …, sondern er suche ins irdische Paradies zurückzukehren und Geschichte in Mythos, Literatur und Kunst zu verwandeln. In dieser Erzählung eines Traums, der… …auf die Briefe durch den Autor-Erzähler. Ein eindrückliches Bild stelle in dieser Hinsicht das Ende des Textes, gleichzeitig das Ende des Liebenden… …Verhältnis von Autor und Ich, aber auch von Autor(-Ich) und anderen Figuren auf Textebene ausgemacht. Als Ausweis der ausgeprägten Selbstreflexivität dieser… …. Philipowski, J. Rüthemann). Dieser ist es dann auch überhaupt – viel mehr als irgendein autobiographisch verbürgtes Erlebnis –, der im Zentrum der geschilderten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Friedrich Michael Dimpel/Hans Rudolf Velten (Hgg.): Techniken der Sympathiesteuerung in Erzähltexten der Vormoderne. Potentiale und Probleme, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2016 (Studien zur historischen Poetik 23), 297 Seiten.

    Nina Scheibel
    …als Ergebnis narrativer bzw. rhetorischer Techniken wahrgenommen und diskutiert wurde. Zugleich stellt dieser Blick auf die gelehrte Reflexionstradition… …und des dafür erforderlichen Mitleids heraus. Unter dieser Prämisse geht Toepfer im Anschluss der Frage nach, welche der beiden Figuren des… …„Nibelungenlied“ zudem um einen Text, auf den das von ihr skizzierte Analysemodell nur bedingt anwendbar sei, sofern dieser Sympathiereaktionen „eher zu behindern… …Eigenschaft (S. 70 f.). Gerade im Vergleich dieser beiden Figuren gelingt es Prinz überzeugend, die Ambivalenz der für die Konstruktion exorbitanter Helden… …insbesondere danach, „wie sympathisch Iwein gefunden werden kann“ (ebd.). Trotz des Protagonistenbonus’ werde dieser im ersten Handlungsteil nämlich gerade nicht… …. 142). Da es sich bei dieser Gabe um die, wenn auch nachträglich erzählte, früheste charakterisierende Information über den Protagonisten handele, werde… …konkretisierenden Verrats abgenommen. Gerade dieser zweite Ring übernehme dabei eine wichtige Funktion hinsichtlich der auf den Protagonisten bezogenen… …, direkte Rede) gekennzeichneten Waldepisode eine Distanzierung des Erzählers von dem nun ängstlichen Helden statt. So betone dieser nicht nur die Jugend und… …gehalten werde. Ursache dieser narrativen Gestaltung sei laut Meyer die Kombination zweier sich ausschließender Protagonistenmodelle (chansons de geste… …, Hilfe für andere Figuren) eingesetzt werde. Trotz dieser Ambivalenz seien es vor allem seine Risikobereitschaft, Gewitztheit und Aktivität sowie die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Zwischen Stillstand und Dynamik des Erzählens

    Abstraktionsästhetik in Ernst Jüngers „Sizilischer Brief an den Mann im Mond“
    Celestina Trost
    …den „Sizilischen Brief“ zum Schlüsseltext dieser Optik. 5 Ausgehend von der Stereoskopie deuten zahlreiche Analysen den Text als Projekt einer… …dieser Überlagerung der Gegensätze und weniger anhand einer auf der Erzählebene entwickelten Zeitstruktur. Es wäre dezidierter zu zeigen, wie sich aus den… …nietzscheanischem Nihilismus, wie er an dieser Stelle anklingt, vgl. Kiesel, Helmuth: Ernst Jünger. Eine Biographie, 2. durchges. Aufl., München 2007, S. 358. 21… …Szenerie in der Schlucht am Monte Gallo beschwört auf diese Weise den „erhabenen Stillstand[ ]“. 29 Allerdings wird dieser Stillstand als ein Effekt von… …schon sehr bleiche Scheibe“ (SB 22). Der ‚Mann im Mond‘ scheint an dieser Stelle das Produkt eines zufälligen Blicks zu sein. Demensprechend prägt eine… …ebenso auf die spezifische Zeitlichkeit dieser Mondvision und bezeichnet dementsprechend das Erscheinen des ‚Mannes im Mond‘ als „retour impromptu“ (vgl… …der Erkenntnis- und Wahrnehmungsmodi vgl. auch Weber [Anm. 2], S. 81. 33 Zu dieser dialektischen Verbindung von Dauer und Veränderung, siehe auch Poncet… …dynamischen, zeitgebundenen Geschehens. Dieser auffallende Widerspruch scheint mit jener viel berufenen Stereoskopie auflösbar zu sein, die im Blick des… …identifiziert. 37 Dieser Jugendliche wird, durch ein nächtliches Trinkgelage berauscht, „schreiend und blindlings in die schweigende Landschaft getrieben“, die… …Ganzheit umgewandelt. Diese Leistung, die als Abstraktion identifizierbar ist, wird an dieser Stelle jedoch weniger an eine geometrisch-kristallische Optik…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Entscheiden im Spannungsfeld von Routine und Unberechenbarkeit

    Bruno Quast
    …Couleur. 1 In der Episode der Ginover-Entführung 2 in Hartmanns von Aue 1 Dieser Beitrag ist im Kontext des Teilprojekts ‚Poetiken des Entscheidens in der… …existenzielle Not geratener Burgherr berichtet Iwein, dem Ritter mit dem Löwen, von einem Raubzug des Riesen Harpin. Dieser habe bis auf die Burg alles geraubt… …dieser nicht bereit sein, die Tochter herauszurücken. Leben steht hier also gegen Leben, gibt er die Tochter preis, rettet er das Leben der Söhne… …Blankobitte nicht gewährt werden, werde dieser nie wieder etwas Gutes über Artus berichten. Ehre und Reputation des Königs sind also in Frage gestellt – und… …zwischen informell-vertraulicher und formell-öffentlicher Beratung15 ändern nichts am dieser Praktik impliziten methodischen Wissen, dass der Entscheidung… …. Das Aufeinandertreffen dieser heterogenen Praktiken firmiert als Ordnungsstörung. Die Ritter der Tafelrunde reagieren einmütig auf die Entscheidung des… …in Körpern gespeichert sind, sie werden mittels des Körpers aktiviert. Die Ritter der Tafelrunde treten in dieser Szene als geschlossener sozialer… …. Beratung erfolgt in einer Kommunikation unter Anwesenden in der Mündlichkeit, mit dem Mund als dem entscheidenden ‚Instrument‘ dieser spezifischen Praktik… …. Ohne von Artus aufgefordert zu werden, nehmen sie Stellung. Dieser billigt die nicht erbetene Einlassung der Ritter, er bezeichnet sie als rât (v. 4591)… …Entscheidens ist dadurch geprägt, dass mit einer einmal gefällten Entscheidung die ausgeschlossene Alternative ein für allemal außen vorbleibt. Von dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Laura Sonja Wamhoff: Isländische Erinnerungskultur 1100–1300. Altnordische Historiographie und kulturelles Gedächtnis, Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen 2016 (Beiträge zur Nordischen Philologie 57; zugleich Diss. Kiel 2015).

    Lea Baumgarten
    …Veröffentlichung überarbeitet wurde, ist dieser nicht zu entnehmen; lediglich die Änderung des Titels kann festgestellt werden. 145 Buchbesprechungen Assmanns vor… …transportieren und formen“ (S. 8), ermögliche die Erschließung dieser Texte einen „erweiterte[n] Zugang zur Vorstellungswelt der jeweiligen Gesellschaft“ (ebd.)… …. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, 2. Aufl. dieser Ausg., München 1999, S. 72. 147 Buchbesprechungen schen König begreift… …wäre das Medium die „Íslendingabók“, die Wamhoff ja auch in dieser Funktion begreift – allerdings nicht, wie sie schreibt, in Opposition zu Assmann… …Bezüglich des „Bruchs“ verweist sie auf eine Aussage Assmanns, in der dieser sich jedoch nicht auf einen Bruch in der Erinnerung oder Tradition, sondern auf… …den Begriff der ‚Tradition‘ an sich bezieht. Er stellt fest, dieser verschleiere den „Bruch, der zum Entstehen von Vergangenheit führt“, 7 und verkürze… …Erinnerungen. Dieser Eindruck wird anhand der wenig später folgenden Erklärungen noch verstärkt: „Grundlage [der] Definition ist die Binnendifferenzierung des… …Sinn‘ impliziert und damit der Alltagskommunikation zugeordnet ist“ (S. 12 f., Hervorhebung LB). 152 Buchbesprechungen Auffällig ist auch, dass dieser… …Ausführungen immer wieder neue Zielsetzungen ihrer Analyse, die teils so ungelenk formuliert sind, dass sich ihr Sinn nicht (mehr) erschließt: Mithilfe dieser… …werden, ob dieser Ansatz einen erweiterten Zugang zur Vorstellungswelt der isländischen Gesellschaft eröffnen kann“ (ebd.). Wamhoff stellt hier völlig…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2019

    Cordula Kropik: Gemachte Welten. Form und Sinn im höfischen Roman, Tübingen: Narr Francke Attempto 2018 (Bibliotheca Germanica 65)

    Ann-Kathrin Olbert
    …dem Spiel (vgl. S. 13). Dieser radikale Impetus prägt Kropiks Arbeit durchgängig. Kropiks Arbeit gliedert sich in drei Teile: Nach einem ersten… …zerstört werde. In dem Maße, wie die mythische Ganzheit schwinde, büße auch die Erfahrungswelt an Sinn ein, da dieser untrennbar an die Ganzheit gebunden sei… …spreche, nimmt Kropik an, dass dieser seinen Irrtum in einem späteren Stadium der Arbeit selbst bemerkt habe. Kropik kann ihre These durch einen Blick auf… …sie eine innere ganzheitliche Gliederung aufweisen (S. 91); der Sinn sei jedoch ein jeweils verschiedener, da dieser dadurch bestimmt sei, wie die Teile… …der Sinnbildung liege, zu der sie unter anderem durch André Jolles‘ Begriff des ‚Gedankengangs‘ inspiriert worden sei, den dieser in seinen „Einfachen… …eigentlichen Bedeutung als Tatsache oder Sachverhalt innerhalb dieser Welt noch eine zweite, uneigentliche Bedeutung in Hinblick auf die thematische Entfaltung… …Einzelbeobachtungen, welche jedoch nur ansatzweise an die zentralen Konzepte rückgebunden werden. Die begriffliche Füllung dieser Schlüsselkonzepte, deren klare… …beschreibt. Dass er darum sozusagen versehentlich auf etwas hinweist, das er gar nicht gemeint hatte […], ist jedoch an dieser Stelle nebensächlich.“ (S. 112)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2019

    (V)Erkennen

    Ödipus als Figur der poetischen Genealogie in Hugo von Hofmannsthals „Ödipus und die Sphinx“
    Max Roehl
    …als zweiter Teil der Ödipus-Trilogie nötig gewesen wäre. Dieser Bruch ist jedoch, wie ich argumentieren möchte, gerade bedeutsam, wenn man zugrunde legt… …(III). Dieser genealogischen Struktur folgt schließlich auch die intertextuelle Anlage von Hofmannsthals modernem Drama als Vor-Geschichte zu einer… …Anweisung und ignoriert den Ring, da die Botschaft, die dieser bekräftigen soll, dem Ödipus, den Phönix zu kennen meint, nicht entspricht: Dies ist zu fremd… …, wir wollen nicht glauben, daß dies seine Rede war. […] Was soll uns dieser königliche Ring, den unser Herr noch nie vom Finger zog? (ÖS 13) Der Ring ist… …sinnliche Zeichen unzuverlässig. Ödipus’ Gestalt soll seine Abstammung bezeugen, doch geht gerade an dieser vorbei. Das gilt auch für die Reaktion des… …königlichen Elternpaares auf Ödipus’ zweifelhafte Herkunft, von der dieser rückwendend erzählt. Ihre Berührungen des vermeintlichen Sohnes beruhigen ihn nicht… …Laios verantwortlich zu sein. Ein für die gegenwärtige Situation unbedeutender Irrtum ist im „König Ödipus“ von Belang, wobei dieser Bezug den… …letztlich doch verkennt: Hier muß er liegen. Ich weiß ja doch, es ist ein fremder, alter Mann, warum fällt dieser gräuliche Wahnsinn mich an zu glauben, daß… …. Angespielt wird hiermit auf die Identität von Richter und Täter in der antiken Tragödie. Auch in Péladans „Œdipe et le Sphinx“ ist dieser Zusammenhang von… …Perseus, Orpheus und Herakles gestellt. Nach ihrem Modell wird er als ein Heros imaginiert und buchstäblich in die Mythologie aufgenommen. In dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2019

    Der Beginn der deutschen Literatur?

    Gönnernennungen in deutschen Texten des 12. und 13. Jahrhunderts
    Bernd Bastert
    …eben dieser angebliche Kenner der germanischen Heldensage wird zuweilen auch als der erste namentlich bekannte Mäzen der deutschen Literatur bezeichnet… …sich direkt an die Zuhörer wendet, wobei er allerdings den genauen Zeitpunkt dieser „Situation“ offen lässt, Hugo Kuhn: Eine Stiftungsnotiz für ein… …zufällig wurde die germanistische Gönnerforschung dann auch erst in dieser Phase auf eine tragfähigere Basis gestellt, indem in Joachim Bumkes weit… …, Frankfurt/Main, New York 2003, S. 537–556, hier: S. 539. Auf dieser Aussage basiert Strohschneiders These, dass – angesichts eines in vormodernen Gesellschaften… …Blickwinkel warnt Ursula Peters angesichts dieser methodischen Wendung vor der „Gefahr einer disziplinären Verlustgeschichte“, wenn „die historische… …, hier: v. 13481). 16 Zwar nicht die übrigen im „Eneasroman“ erwähnten Mitglieder der Ludowingerdynastie, aber doch der in dieser ‚Urszene‘ der… …1300). Im „Jüngeren Titurel“, in den die Wolframschen Fragmente integriert sind, ist der Name des Thüringer Landgrafen an dieser Stelle hingegen in… …jemals und schon gar nicht als Gönner genannt. Offenbar war dieser Landgraf, der mit der heiligen Elisabeth verheiratet war und später selbst auch als ‚der… …für die Kosten eines Passionsspiels aufkam. Angesichts dieser Interessenlage verwundert es nicht, wenn der ausgeprägte Literaturbetrieb des… …nachweisen. Sämtliche Informationen über die im Auftrag Hermanns geschriebene und am Thüringer Hof rezipierte Literatur stammen aus eben dieser Literatur und…
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