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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Eine Wende in Lessings Mitleidstheorie?

    Zum 74. und 75. Stück der „Hamburgischen Dramaturgie“
    Ulrich Profitlich
    …MIZELLE EINE WENDE IN LESSINGS MITLEIDSTHEORIE? Zum 74. und 75. Stück der „Hamburgischen Dramaturgie“ von Ulrich Profitlich, Berlin Geradezu… …überschwänglich rühmt Lessing zu Beginn des 75. „Dramaturgie“- Stücks eine zuvor in vollem Wortlaut abgedruckte Passage aus Mendelssohns „Rhapsodie“ (1761) und… …Überzeugung geführt worden, Lessings Mitleidsverständnis habe im Laufe der „Dramaturgie“ eine schwerwiegende Änderung erfahren1 , sei zumindest „vorübergehend“… …[…]. Auf diese Beispiele folgt – etwa in der Abschnittsmitte – eine erste Bilanz: Wer mitleidet, durchlebt mit einem geliebten „andern“ dieselben… …Dramaturgie und Emilia Galotti. Wiesbaden 1973, S. 83. Meyer lässt Lessings Kehrtwendung, „eine zweite, divergierende Theorie“, schon mit dem 32. Stück beginnen… …Lessing-Mendelssohn-Beziehung folgenreichen Ansicht, Mendelssohn kenne „nur eine Wirkung des Trauerspiels, und diese besteh[e] im Mit-leiden“ (Meyer [Anm. 1], S. 81), d.h. in… …Regungen, „die von einer Bühnenperson auf den Zuschauer übertragen werden“ (ebd., S. 82). 290 Eine Wende in Lessings Mitleidstheorie? Mendelssohn geprägten… …am ehesten ein Satz an, in dem Lessing anstelle der Formel „uns von einem anderen mitgeteilet“ eine etwa Gleiches leistende Alternativwendung gebraucht… …zugleich sagt, wovon in der aristotelischen Formel nicht die Rede ist: der Furcht für einen anderen. Es ist eine „Modifikation des Mitleids“ (576) und als… …solche ein wichtiges Element des Zuschauerbewusstseins für eine Tragödienlehre, die im Mitleid das zentrale Wirkungselement sieht. In dem Bild, das Lessing…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Markus Schmitz: Die legent vnd dz leben des hochgelopten manlichen ritters sant joergen. Kritische Neuedition und Interpretation einer alemannischen Prosalegende des heiligen Georg aus dem 15. Jahrhundert, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2013

    Andreas Hammer
    …. Jahrhunderts und ist mit einer Länge von über 6000 Versen in eine Reihe mit weiteren ‚Legendenromanen‘ zu stellen, welche die hagiographische Literatur dieses… …Jahrunderts gerade im mhd. Sprachraum geprägt haben. Im 15. Jahrhundert erfuhr dieser Text eine Prosabearbeitung, deren Überlieferung in acht vollständigen… …anderen eine inhaltliche Interpretation des Stoffes gegenüber Reinbots Versfassung (Kap. 4: „Interpretatorische Aspekte“, S. 239–386). Bei der Edition des… …in Beziehung setzen kann, da sich stets Widersprüche bilden. Alternativ schlägt er darum die Codierung der Handschriften-Texte vor, d.h. eine… …auf S. 224–229, vgl. auch die Tabellen im Anhang unter 6.3). Dieses Verfahren bestätigt zunächst das Ergebnis, dass eine lineare Überlieferung eben… …eine editorische Entscheidung ist, die den überlieferungs- und rezeptionsnahen „Maximen der New Philology“ (S. 237) verpflichtet ist: Ist es überraschend… …sind, so nachteilig wirkt sich dies auf die Benutzbarkeit aus: Es geht offenbar gar nicht darum, einen Lesetext zu erstellen, sondern vielmehr um eine… …her im Text zu finden. Um es nochmals zusammenzufassen: Schmitz legt eine sehr textnahe und sorgfältige, akkurate Edition vor, die allerdings bisweilen… …Beschreibung von Differenzen und Parallelen, ohne nach deren weitergehender Funktionalisierung zu fragen. Zwar ist es nachvollziehbar, dass der Herausgeber eine… …marginale Zusätze der Prosbearbeitung an (vgl. S. 346f.). Für eine Interpretation ist es freilich völlig irrelevant, ob Georg etwa sofort zersägt wird oder…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Jürgen Lehmann: Russische Literatur in Deutschland. Ihre Rezeption durch deutsch-deutschsprachige Schriftsteller und Kritiker vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart

    Matthias Aumüller
    …. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Metzler, Stuttgart 2015. Mit dem anzuzeigenden Werk liegt eine Einzeldarstellung der Aufnahme russischer Literatur im… …Aufsätze belegen. Gegliedert ist das Werk in zehn Kapitel. Auf eine kurze Einleitung folgt zunächst ein Kapitel, in dem die Jahrhunderte bis zum 18… …wachsenden Aufmerksamkeit für die russische Kultur – erste Akzente. Die weiteren Kapitel halten sich von nun an überwiegend an eine grobe Binnengliederung… …findet aber auch eine Vielzahl anderer Autoren Erwähnung, und es werden überdies verwandte Strömungen kontrastiert, etwa die Zaum’-Dichtung und der… …(vgl. S. 38) und weist bei Merežkovskij auf eine kulturkritische Komponente in Verbindung mit der Neigung hin, Autoren und ihr Werk (vorzugsweise Tolstoj… …der Bundesrepublik waren dies vor allem politisch-ideologische Interessen (vgl. 287). 317 Buchbesprechungen Eine Art Leitmotiv ist Lehmanns Beobachtung… …sei ein kurzes Weiterdenken erlaubt: Es ist verständlich, dass eine heteronom ausgerichtete Lektüre geneigt ist, das spezifisch Literarische zu… …. Dass sie dies auch auf eine besondere Weise tat, mag den meisten entgangen sein. Und dass diese besondere Weise einiges zum Erfolg beigetragen hat und… …einer Revision Berücksichtigung finden können: Dem 1920 verstorbenen Ludwig Rubiner wird eine Rezension von Fëdor Gladkovs Roman „Cement“ zugeschrieben (S… …unter Verzicht auf eine Begründung Texte (manchmal auch abwertend) einsortieren: So heißt es zu Werner Bergengruens an Dostoevskijs „Verbrechen und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Heinrich Wittenwiler: Der Ring. Text – Übersetzung – Kommentar. Nach der Münchener Handschrift hg., übersetzt u. erläutert v. Werner Röcke unter Mitarbeit von Annika Goldenbaum. Mit einem Abdruck des Textes nach Edmund Wießner, De Gruyter, Berlin, Boston 2012

    Gert Hübner
    …ein „Ring“: Der wichtigste Unterschied zwischen Werner Röckes Ausgabe und ihren Vorgängern – nicht schon seit Bechstein, aber seit Wießner 1 – ist eine… …Stellen kursiviert. Darüber hinaus enthält der Band noch eine editionsphilologische Einleitung (S. IX–XVII), ein kurzes literaturund… …doch vorhandenen Zweifelsfälle nicht überflüssig machen. Nicht wirklich verständlich finde ich die Entscheidung für eine rigide, im Ap- 1 Faktisch eine… …Unterschied macht. Verschiedentlich zeigt die Übersetzung eine Neigung, Wittenwilers abgestufte Diktionsregister ins Obszöne zu vereinheitlichen wie bei… …deshalb (eine meinem Eindruck nach gegenwärtig allerdings wieder nachlassende Prüderie- Resistenz vorausgesetzt) mit größerem Vergnügen lesen als diejenigen… …seiner Vorgänger; der Preis dafür ist jedoch eine manchmal gegenüber dem frühneuhochdeutschen Formulierungsspektrum reduzierte Nuanciertheit. Der… …revidierten kritischen Text. Eine kritische Ausgabe könnte dann möglicherweise auch für eine Erkennbarkeit der eigenwilligen dialektalen Konstruktion Sorge…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Diskussion – Überlieferung, Varianz und Autorenkonkretisation.

    Probleme der Editionsphilologie am Beispiel der Lieder Reinmars anhand von Albrecht Hausmann: Reinmar der Alte als Autor. Untersuchungen zur Überlieferung und zur programmatischen Identität, Tübingen 1999
    Claus Sølvsteen
    …Früher war es eine allgemein verbreitete Annahme, dass die große Überlieferungsvariabilität, von der mehrere Minnesangdichter betroffen waren, von den… …eine Konsequenz aus der Entstehung der Schreiber-Theorie ist, dass sich die Anhänger der früher ohne weitere Diskussion angenommenen Autor-Theorie jetzt… …unwidersprochen geblieben ist, ist sie neben Helmut Tervoorens 1991 erschienenen Reinmar-Studien2 eine der wichtigsten Untersuchungen, wenn man Reinmar und seine… …, versucht Hausmann in seiner Dissertation eine rezeptionsästhetische Theorie und Analyse zu entwickeln und durchzuführen. Nur gibt es viele Richtungen in der… …Text T die Aussage XY literarisch formuliert‘, sondern: ‚Der Text T evoziert bei mir im Rezeptionsprozeß eine Aussage XY, als deren Urheber ich mir einen… …nur den letzten Satz des Zitates in Betracht nimmt, eine Vorstellung von einem Autor) schaffe. Meiner Meinung nach ist aber eine solche Hypothese mit… …schreibt, eine angemessene Leseweise implizit vorschreibt, und dass der Leser dieser Leseweise folgen muss, um den Text ‚richtig‘ zu lesen. 15 Diese 10 Ebd… …ganz präzis. Ich nehme an, dass ‚ein Werk‘ im Sinne Ingardens ein ganzes Buch sein kann, wohingegen ‚ein Text‘ eine bestimmte Textpassage in diesem Buch… …genau eine Interpretationsgemeinschaft vorstellt, ist der Forschung nicht klar. 19 Hausmann [Anm. 1], S. 28. 411 Claus Sølvsteen Grundlage für die… …diesem klar zu trennen. 23 20 Ich glaube nicht, dass Hausmann wirklich meint, dass der Text durch eine reine Leser- Leser-Relation ersetzt worden ist, weil…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Cornelia Herberichs/Norbert Kössinger/Stephanie Seidl (Hgg.): Liturgie und Literatur. Historische Fallstudien, De Gruyter, Berlin, Boston 2015

    Simon Falch
    …, Kössinger und Seidl (S. 1–21) bietet eine ebenso knappe wie präzise Annäherung an die Leitbegriffe und einen informativen Überblick über die Beiträge und die… …davon ausgegangen werden dürfen, „dass jeder in eine Träger- oder Inserathandschrift eingetragene Kurztext der Sache nach sinnvoll an seiner Stelle… …. 453 Buchbesprechungen sätzlich vom ‚Kalender‘, von liturgischen Kontexten und Praktiken lösen“ (S. 93), so die These des Verfassers, bleibt aber eine… …seelischen Erbauung zu finden“, während sich die lateinische Fassung „an eine Leserschaft in politischer Funktion richtete und sie dahin lenken wollte, sich in… …wenden sich mit dem verallgemeinernden Pronomen chi an alle Bußfertigen“ (S. 171) und stellen eine Verbindung zwischen der Bußbruderschaft von Cartona und… …. Liturgie erfuhr hier aber wohl eine nicht mehr mit den Doktrinen der Kirche zu vereinbarende Auslegung durch Laien, die schließlich, wie für Straßburg belegt… …und Volkssprache ist [...] einigermaßen verwickelt“ (S. 217). Dies liegt wohl auch daran, dass nach wie vor „eine Typologie der Kompilation in der… …für den Mercator“ (S. 235–285) will ebenfalls über die Einzelfallanalyse hinaus einen methodischen Beitrag leisten und „ziel[t] auf eine generelle… …Exegese und Homilie (S. 237), und dem „Salbenkauf 13 Möglicherweise ist dies auch eine Folge unterschiedlicher Bezugspunkte liturgischer Traditionen, die… …sich erst durch eine „umfassende Erschließung der Passionsliteratur des hohen und späteren Mittelalters durch ein ‚Repertorium der lateinischen und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    Kriegsversehrte

    Die Dritte Generation in der Gegenwartsliteratur
    Lydia Koelle
    …Geschichte ist keine ferne Erlebniswelt, sondern auch für die Nachfahren der Kriegsgenerationen eine erlebte Welt, insofern sie an den erlittenen Traumata… …bis 1975) versuchen in zeitgenössischen Familienromanen eine Entschlüsselung des Schweigens, um Familiengeheimnissen auf die Spur zu kommen, ihre… …Frank] und meiner Geburt, eine Generation, mehr nicht, ein Wimpernschlag. 1 1 Wolfgang Herrndorf: Arbeit und Struktur, Berlin 2013, S. 333. 607 Lydia… …Familiengeheimnissen aus der NS- Zeit auf die Spur. Was sie dabei finden, stellt die Liebe und Familiensolidarität auf eine harte Probe und ist nicht ohne eigene… …sich wie eine Fortsetzung von Wolfgang Herrndorfs Kindheitserlebnissen. Von der Religionslehrerin seiner Grundschule wird der Junge erstmals mit dem… …nur das, er fühlt die NS-Verstrickung seiner Großeltern als seine eigene – geerbte – Schuld, die ihn niederdrückt wie eine zu schwere Bettdecke, immer… …noch eine Betroffenheitsmaske übrig bleibt, hinter der auch die reale Schuld des Groß- 5 David Wagner: Schöne deutsche Schuldgefühle, in: Merkur 55, 2001… …zweiten Grades“, weil ihm die leidenschaftliche Ernsthaftigkeit seiner Kinder- und Jugendzeit abhanden gekommen ist, die er im Nachhinein durch eine… …verdrängte Schuld wirkt jedoch fort: eine Schuld, die von der verantwortlichen ersten Generation verdrängt wird und zur „zweiten Schuld“ (Ralph Giordano10 )… …erinnern – nicht vergessen. Das Gedächtnisdilemma in der Popliteratur, in: Erinnern des Holocaust? Eine neue Generation sucht Antworten, hg. v. Jens…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2016

    Kunst und Erkenntnis in den Gedichten Heinrichs des Teichners

    Christian Schmidt
    …KUNST UND ERKENNTNIS IN DEN GEDICHTEN HEINRICHS DES TEICHNERS von Christian Schmidt, Hamburg Abstract Der Beitrag rekonstruiert eine allgemeine… …sich im Rahmen dieser kunst-Theorie – sie ist somit zugleich eine Poetik. Based on the poems of Heinrich der Teichner, this article reconstructs a… …scholastisch-aristotelischem Vorbild entfaltet. 2 Kunst spielt dabei eine entscheidende Rolle für die Tätigkeit der den Menschen auszeichnenden Vernunftseele (anima… …Wirkungsweisen der kunst. Ihren idealen Ursprung und ihre Einheit hat die kunst in Gott, während sie in der Welt in eine Vielzahl von konkurrierenden Einzelkünsten… …zerfällt. Mit der Partikularität der diesseitigen künste korrespondiert eine Jenseitsperspektive, in der die Erkenntnisgrenzen des Menschen und die… …(331, 77). Die in der Welt geteilten künste werden schließlich wieder in Gott eingehen und zu ihrem Ursprung zurückkehren. Eine Beobachtung, die sich mit… …, „daß es sich um ernsthafte Lehrdichtung eines Ungelehrten handelt“. 4 So ist die kunst-Theorie des Teichners eine volkssprachliche Laientheorie, die sich… …. Eine Untersuchung der Teichnerreden, Stuttgart 1970, S. 295. 5 Vgl. ebd., S. 125–133. 6 Insofern knüpft er dennoch an die aktuelle Forschungsdiskussion… …abhängig zu machen. 7 Inwiefern eignet sich seine Semantik für eine Verknüpfung mit einem erkenntnistheoretischen Modell und in welcher Weise transportiert… …sich als selbstreferentieller Fall der kunst-Theorie. Eine Lektüre poetologischer Aussagen soll diesen Zusammenhang sichtbar machen, um, in Anlehnung an…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2016

    Verstecken und Verschleiern: Zum Umgang mittelalterlicher Autoren mit ihren literarischen Quellen. Mit einem Beitrag zum Kyot-Problem

    Barbara Haupt
    …eine kritische Auseinandersetzung mit der Forschung initiiert wird. Als deren Ergebnis steht die Anerkennung einer denkbaren realen Kyot-Quelle – mit… …ein Buch als Quelle bezeugt – wobei der Gebrauch von Singular daz buoch und Plural diu buoch(e) austauschbar ist. 1 Die Fixierung auf eine Buchvorlage… …Geistlichenliteratur von „bookishness“, von einer Buchbesessenheit, sprechen, allerdings hat eine Forschungswende zur Diskussion um das Verhältnis von Mündlichkeit und… …, sondern es kann auch sprechen, und man kann hören, was es sagt. 4 Obwohl Sprechen und Sagen nicht immer klar zu erkennen geben, „in welchem Medium eine… …. Interessant ist die Beobachtung, dass sich die Buchbezeugung keineswegs nur auf eine schriftliche Vorlage im Ganzen bezieht, sondern nicht selten auch auf recht… …zweifellos damit zu tun hat, dass das Christentum eine Buchreligion ist –, ist „[i]n den Jahrzehnten um 1170 […] fast die Regel, danach scheint sie sich zu… …sagent uns vor wâr (21,37; SG.: 147,13 u.ö.). Zudem verwendet Heinrich auch eine stereotype Quellenformel, die wahrscheinlich aus der mündlichen… …heldenepischen Tradition stammt: alsus saget uns daz liet (48,30; 110,30), aber er verweist auch auf eine unbestimmte Überlieferung: als ich die rede hân vernomen… …deutschen Mittelalter. Von den Anfängen bis zum Ende des 13. Jahrhunderts. Eine Einführung, Darmstadt 1985, S. 105. 12 Vgl. Grubmüller [Anm. 1], S. 42… …ergänzend: welsch und latîn (354,37). Besonders aufschlussreich ist eine Passage aus dem ‚echten‘ Epilog: daz is genûgen kuntlîch, als ez dâ tihte Heinrîch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2016

    Ich red von den frǒwen, die da schantlich liebe zůlǎssent

    Fabian David Scheidel
    …hin. Er versucht zu zeigen, dass die spezifische Kombination der Texte einem Programm folgt und im Ganzen eine Aussage über die Natur der Frau… …ist eine Papierhandschrift von 183 Blättern im Oktavformat, die in südrheinfränkischer Schreibsprache von zwei Händen in Bastarda erstellt worden ist… …, München 1975. 10 Volker Mertens: Gregorius Eremita. Eine Lebensform des Adels bei Hartmann von Aue in ihrer Problematik und ihrer Wandlung in der Rezeption… …alte Edition des im Cpg 119 deutlich erweiterten ‚Prosa-Gregorius‘ von Bedeutung: Historia de Sancto Gregorio Papa. Eine Prosaerzählung nach dem… …selbst setzt jedoch eine deutliche Zäsur zwischen dem Verstext („Der Junker und der treue Heinrich“) und den Prosatexten, indem sie ein leeres Blatt (Bl… …Vers von Prosa scheidet oder ob hier eine inhaltliche Grenze markiert wird. In letzterem Fall müsste erklärt werden – und dies soll im Folgenden… …ehesten eine einheitliche Redaktion und 14 Als wichtigste Beispiele dieser Interdependenz sollen hier nur das „Ehebüchlein“ des Albrecht von Eyb (Albrecht… …Ehelehre gerecht werden kann, die zugleich eine allgemeiner Lehre von Abhängigkeitsverhältnissen sein will: Nu pit ich eyn itlichen der dieß puch lesende ist… …verschiedene Schreiber eine redaktionell entworfene Zusammenstellung unterschiedlicher Vorlagen realisiert haben, kann – so soll gezeigt werden – mit Blick auf… …Wahrscheinlichkeit einen gemeinsamen Archetypus vermuten. 18 Die kurze Textreihe wird in der Handschrift zudem durch eine leere Seite (Bl. 83v ) von den folgenden, von…
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