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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Das Sieges- und Friedensschwert Palmunc.

    Eine Studie zum Anlaut in „Nibelungenlied“ und „Klage“
    Peter Andersen
    …DAS SIEGES- UND FRIEDENSSCHWERT PALMUNC. Eine Studie zum Anlaut in „Nibelungenlied“ und „Klage“ von Peter Andersen, Straßburg Abstract Der Name von… …der Überlieferung der Frage nachgegangen werden, wie die opinio communis entstand und ob eine andere Lesart nicht plausibler ist. 1 Zitiert nach den… …sich herausstellt, dass das Originalgedicht2 wahrscheinlich eine andere Orthographie als balmunc hatte, ist nicht nur die herkömmliche Schreibung zu… …die vorliegenden Textzeugen eine weitgehende Übereinstimmung aufweisen. Obwohl jeder Rekonstruktionsversuch naturgemäß spekulativ bleibt, soll betont… …Heinrich von der Hagen: Anmerkungen zu der Nibelungen Noth, Frankfurt/Main 1824, S. 35. 89 Peter Andersen sich auf eine dort damals noch übliche Verwendung… …Franche-Comté. 5 Die Liste der Ortsnamen ließe sich beliebig verlängern. Es steht also fest, dass die Wurzel balm schon in uralter Zeit eine Felsenhöhle… …Wackernagel verteidigt worden. 1853 spekulierte er in einer Anmerkung über den Sinn des Schwertnamens und kam zu demselben Ergebnis wie von der Hagen: „eine… …zurückweichende felsenwand, eine felshöhle heisst balma (Schmellers bair. wb. I, 172) daher Balmunc, der name von Siegfrieds schwert? der felsensohn? der aus der… …wir balme zum ersten Mal als mittelhochdeutsches Wort aufgelistet. Lexer kann sich dabei lediglich auf sich selbst und eine am 20. Juni 1291 im Kloster… …wie abgeschlossen. 1891 wurde jedoch beiläufig eine neue These formuliert. In einer Besprechung der germanischen Wurzel /bal-/ machte Edward Schröder…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Applikation: Eine nützliche Kategorie für die empirische Erforschung der Rezeption literarischer Texte. Am Beispiel der Erstrezeption von Goethes

    Jan Borkowski
    …APPLIKATION: EINE NÜTZLICHE KATEGORIE FÜR DIE EMPIRISCHE ERFORSCHUNG DER REZEPTION LITERARISCHER TEXTE Am Beispiel der Erstrezeption von Goethes… …Hermeneutik wird darunter eine Kategorie für die empirische Erforschung einer Form des Umgangs mit Literatur verstanden, bei der Rezipienten Gehalte des Textes… …Goethes „Stella“ (1776) soll demonstriert werden, dass ‚Applikation‘ eine wichtige und bisher nicht hinreichend beachtete Kategorie ist, um in… …, dass und wie die Zeitgenossen versuchten, eine Applikation des Dramas vorzunehmen. Eine Analyse des Dramas zeigt, welches Applikationspotenzial der Text… …. Einleitung In seiner autobiographischen Schrift „Meine theatralische Laufbahn“ erinnert sich August Wilhelm Iffland an einer Stelle an die Wirkung, die eine… …und damit eine didaktische Funktion erfüllen sollen. Ifflands Vater meint, „Miss Sara Sampson“ habe eine moralische Botschaft: Kinder sollen um ihrer… …verstanden, dass sie etwas Relevantes über seine Lebenswirklichkeit aussagt. In seinem Verständnis dokumentiert sich damit eine ‚Applikation‘. In dem, was… …Rezeptionsanalyse. Zur Empirisierung von Textbedeutungen, in: Empirie in der Literaturwis- 206 Applikation: Eine nützliche Kategorie für die Rezeptionsforschung… …Verstehen immer so etwas wie eine Anwendung des zu verstehenden Textes auf die gegenwärtige Situation des Interpreten stattfindet“. 7 Für solche Applikationen… …sind in der Regel Eigenschaften wie die folgenden charakteristisch. Es handelt sich um wissenschaftliche Applikation oder um eine andere Form der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Stefan Hartmann: Wortbildungswandel. Eine diachrone Studie zu deutschen Nominalisierungsmustern. de Gruyter, Berlin, Boston 2016 (Studia Linguistica

    Peter O. Müller
    …Buchbesprechungen Stefan Hartmann: Wortbildungswandel. Eine diachrone Studie zu deutschen Nominalisierungsmustern. de Gruyter, Berlin, Boston 2016… …Untersuchung“, aber „[d]a die Arbeit darüber hinaus eine kognitiv plausible und am tatsächlichen Sprachgebrauch ausgerichtete Theorie des Wortbildungswandels… …Richtungen der Konstruktionsgrammatik, die hier eine kritische Beurteilung erfahren. Zweitens zeigt der Autor hinsichtlich der bisherigen Erforschung der… …. Eine historisch-synchrone Untersuchung anhand der ältesten deutschsprachigen Originalurkunden, Berlin, New York 2008; Thomas Klein, Hans-Joachim Solms… …. Eine Bestandsaufnahme des Instituts für deutsche Sprache, Forschungsstelle Innsbruck. Zweiter Hauptteil: Das Substantiv, Düsseldorf 1975; Bernhard… …von 1500 bis 1710, gewährleistet allerdings nur eine sehr grobe Textsortendifferenzierung, „denn es werden nur Sachtexte (ST) und kirchliche Texte (KT)… …für beide Korpora eine Gesamtübersicht über Types, Tokens und Hapax Legomena, aber diese Übersicht ist sehr verwirrend, denn es geht daraus nicht hervor… …Statistiken zur Produktivitätsentwicklung eher skeptisch gegenüberstehe, weil damit eine Eindeutigkeit suggeriert wird, die nach meiner Erfahrung2 so… …Korpusgröße eine entscheidende Rolle zu. Hier muss man aber feststellen, dass das Mainzer Korpus nur als sehr schmales Korpus bezeichnet werden kann und auch… …zum Schluss der „Korpusanalyse“ (S. 254–262) erfahren sie eine pointilistische Behandlung, die aber in ihrer Oberflächlichkeit nicht zu überzeugen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Ein Held, der keiner mehr sein wollte. König Ortnits Tod und das Problem, eine Heldenerzählung zu beenden

    Björn Klaus Buschbeck
    …Abstract: EIN HELD, DER KEINER MEHR SEIN WOLLTE König Ortnits Tod und das Problem, eine Heldenerzählung zu beenden von Björn Klaus B u s c h b e c k… …mittelhochdeutschen Heldenepik setzen sich im Allgemeinen nicht zur Ruhe. Ihre sich auf Exorbitanz 1 gründende Figurenanlage mündet in eine Permanenz heroischen… …ausgeblendet, spielt eine zentrale Rolle“, Udo Friedrich: Held und Narrativ. Zur narrativen Funktion des Heros in der mittelalterlichen Literatur, in: Narration… …. Klaus Zatloukal, Wien 1997, S. 151–170, hier: S. 161. 365 Björn Klaus Buschbeck Erzählkonventionen der mittelhochdeutschen Heldenepik in eine Aporie… …der Geschichte final steuern“. 10 Ablauf und Ausgang gattungstypischer Erzähleinheiten, das sind beispielsweise eine Episode nach dem Schema der… …folgend eine Perspektive einzunehmen, die „das Gewicht des Handlungsverlaufs von der Handlungsstruktur wegverlagert und als Teil einer fundamentalen… …denken. Ortnit erscheint zuletzt als widerwilliger Held, wobei ihm, anders als in anderen heldenepischen Texten, eine resignierende Erkenntnis der… …nachgeordnet erscheint“ (Haug [Anm. 2], S. 150). 13 Elisabeth Lienert: Mittelhochdeutsche Heldenepik. Eine Einführung, Berlin 2015, S. 9. Lienerts… …: Mittelhochdeutsche Heldendichtung, Berlin 1974. Hoffmann definierte den Helden als eine Figur, die ihr „Leben der Tat weiht und der Ehre und dem Ruhm, die aus der Tat… …als ausreichender Grund, eine Heldenkarriere an ihr Ende kommen zu lassen. Doch wenn ein Held sich weder zur Ruhe setzen noch nach dem Erreichen eines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Michael Seggewiß: ‚Natur‘ und ‚Kultur‘ im „Tristan“ Gottfrieds von Straßburg, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2012 (Beiträge zur älteren Literaturgeschichte; zugl. Diss. Universität Münster), 256 S.

    Christian Schneider
    …Studie steht die These, Gottfried von Straßburg habe programmatisch eine dialektische Synthese der potentiell antagonistischen Bereiche von ‚Natur‘ und… …‚Kultur‘ formuliert. Sein „Tristan“-Roman ziele auf eine „Vermittlung und Harmonisierung“ (S. 13) der beiden Bereiche, in deren Gefolge Natur, Liebe und… …aber zwangsläufig blass. Die Kernbegriffe der Arbeit – ‚Natur‘ und ‚Kultur‘ – sind nicht unproblematisch. Einerseits verfügt jeder über eine ungefähre… …einer genauen Eingrenzung. Seggewiß weiß das und bemüht sich dementsprechend um eine möglichst präzise Begriffsbestimmung. Er weiß auch, dass eine weitere… …handelt, dem eine anspruchsvolle und in sich differenzierte lateinisch-gelehrte Diskurstradition entspricht, während ‚Kultur‘ ein modernes Konzept ist, das… …Lévi- Strauss darlegt, das Wilde, Rohe und Bedrohliche sein, eine in heilsgeschichtlicher Perspektive ursprünglich vollkommene Ordnung, die aber durch den… …(ebd.). Eine Stärke der Arbeit von Seggewiß liegt darin, die hier nur knapp skizzierte Heterogenität des mittelalterlichen Naturdiskurses nicht… …zurückgewiesen hätten (Heinrich von Freiberg; S. 219f.) – mit Ausnahme der „Minneburg“, für die Seggewiß außerhalb der „Tristan“-Tradition eine Fortsetzung des… …Gottfried’schen Naturdiskurses konstatiert (vgl. S. 228–233). Drei Dinge möchte ich kritisch anmerken. Das eine betrifft die Frage nach dem Einfluss des Alanus auf… …, Tugendwissen, höfische Verhaltensformen) (S. 123). Als „Verfahren“ der Figurenprofilierung scheint mir das zu unspezifisch, als dass es eine schlagende…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Sebastian Zeidler: Form as Revolt. Carl Einstein and the Ground of Modern Art. Cornell University Press, Ithaca 2015 (= Signale: Modern German Letters, Culture and Thought).

    Patrick Hohlweck
    …konjunkturellen Logik folgt: Nach seiner ‚Wiederentdeckung‘ in den 1960er Jahren, die eine erste Ausgabe seiner Schriften sowie eine erste, das Material sichtende… …Monographie hervorbrachte 1 , entsteht zunächst eine stark politisierte Rezeption in den siebziger Jahren; schließlich ab Mitte der 1980er Jahre eine… …gelten. Erst seit einigen Jahren ist eine neuerliche Welle an Veröffentlichungen zu verzeichnen, die nun erstmals ein lange gültiges Kuriosum adressiert… …dokumentieren, so Zeidler, eine Auseinandersetzung Einsteins mit Novalis’ „Mathematischen Fragmenten“ sowie eine bislang gänzlich unbemerkte Auseinandersetzung… …: eine Oszillation zwischen Selbsthauptung und Dementierung vor dem Hintergrund der Unverfügbarkeit eines Seinsgrundes, die einerseits als ontologische… …‚Legenden‘ „Verwandlungen“ oder eine einzige der literarischen Arbeiten nach 1915. Stattdessen stellt Zeidler eine Reihe von (bislang als theoretisch… …. Jahrhunderts“ heranzieht. Protagonist dieses Kapitels ist der „Grundkontrast“, eine Begriffsprägung Einsteins, die die adhäsive Disparität zwischen „Raumerlebnis“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Matthias Aumüller: Minimalistische Poetik. Zur Ausdifferenzierung des Aufbausystems in der Romanliteratur der frühen DDR, mentis Verlag, Münster 2015 (explicatio – Analytische Studien zur Literatur und Literaturwissenschaft).

    Carola Hähnel-Mesnard
    …Claudius oder Hans Marchwitza einmal absieht. Lässt man sich auf eine Lektüre ein, dann kann sich diese sowohl inhaltlich als auch formal mühsam gestalten… …. Denn es handelt sich um eine Literatur, die den damaligen ideologischen Auftrag der SED, den Leser für den Aufbau des Sozialismus zu gewinnen, annahm und… …handelt sich um eine Literatur, die sich den Vorgaben der seit Beginn der 1950er Jahre in der DDR etablierten Literaturdoktrin des Sozialistischen Realismus… …der Werke werden außerdem eine normative Orientierung am Marxismus-Leninismus, eine bipolare Verteilung der Normen sowie Transparenz und Eindeutigkeit… …Massenroman der Weimarer Republik eine Rolle, bei dem es im Falle einiger Autoren (z.B. Hans Marchwitza, Otto Gotsche, Willi Bredel) personelle Kontinuitäten… …Aufbauromane seien demnach nicht nur eine Literatur von „notorischen Stümpern“, sondern ein „letztlich halbherziger und daher verunglückter Versuch […], eine… …in die Nähe der Literatur der ästhetischen Moderne rückt, dass sie damit „wenigstens eine Anforderung [erfüllen], die an sog. moderne Literatur… …, in der Regel wird eine höhere Komplexität künstlerischer Darstellung erreicht, während der „Episodenpointillismus“ der Aufbauromane beim Leser eher… …Verwirrung stiftet. Das dritte Kapitel bietet dann auch eine Definition zur Bestimmung des Korpus. Ein Roman ist „genau dann ein Aufbauroman, wenn er in… …Schritt werden Romane analysiert, die die vorhandenen Subsysteme des Aufbausystems mit neuen Subsystemen kombinieren, und auch dadurch eine Varianz des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Tina Marie Boyer: The Giant Hero in Medieval Literature. Brill, Leiden, Boston 2016 (Explorations in Medieval Culture 2).

    Lena van Beek
    …Germanistik. 1 Tina Marie Boyers aktuelle Monografie beginnt, dort eine Forschungslücke zu schließen. Für den aktuellen Forschungsstand des Themenkomplexes in… …Ahrendt legte 1923 erstmals eine Dissertation vor, die sich mit der Darstellung der Riesen allein in mittelhochdeutschen Epen beschäftigt. 3 Das… …der Riesen-, Zwergen- und Elfenvorstellungen in einer Auswahl von Texten (Edda, Früh-/Hochmittelalter, Märchen) setzt voraus, dass eine kohärente… …eine Diskursanalyse durchaus lohnend, jedoch ist dieses Kapitel argumentativ schwer nachzuvollziehen und teilweise unpräzise im Umgang mit den Texten… …. Dabei dient, so die These, die Ambiguität des Riesen als didaktisches Moment. 17 So spiegle sich in den Riesenfiguren, wie sich ein Mann oder eine Frau… …. Der Schluss der Arbeit stellt den Riesen der mittelalterlichen Romane und Epen wiederum auf eine mittlere Position zwischen den unbeholfenen Riesen des… …Frankensteins Monster und dem Halbriesen Hagrid eine entbehrliche neuzeitliche Note hinein. Bei Hagrid fallen zumindest gewisse Parallelen auf, der Vergleich mit… …mittelalterlichen Werken beantwortet, weder explizit noch implizit. 19 Boyers Arbeit ist insgesamt eine viel Neues und Relevantes bringende Analyse, die jedoch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2017

    Caroline Levine: Forms: Whole, Rhythm, Hierarchy, Network, Princeton University Press, Princeton 2015

    Eva Axer
    …deutschen Wissenschaftslandschaft eine Konjunktur des Formbegriffes zu beobachten, die unter anderem aus der Anwendbarkeit des Begriffes in sehr verschiedenen… …Voraussetzungen beschreibt, sind jedoch keineswegs spezifisch für den anglo-amerikanischen Kontext. Levines Absicht ist es, eine neue Methode – einen new formalism… …lebendigen und nicht-lebendigen Phänomenen herangezogen wurde, geht es Levine vor allem um eine Überschreitung der Grenze von ästhetischen und sozialen Formen… …. Ausgangspunkt von Levines Überlegungen bildet die Annahme, dass es eine Reihe von Formtypen gibt, die im Bereich des Ästhetischen wie in der Welt des Sozialen… …bezeichnet mögliche Nutzungsweisen oder Aktionen, die einem Material oder einem Design latent eigen sind. Die wichtigste affordance von Form, so eine erste… …Prämisse Levines, besteht in ihrer Übertragbarkeit in andere Kontexte. In diese verschiedenen Kontexte bringen jeweilige Formen immer eine begrenzte Anzahl… …solcher spezifischen Anwendungsmöglichkeiten ein. Als eine affordance des ‚Ganzen‘ bezeichnet Levine etwa die Konstitution von Innen und Außen, die je nach… …Totalität repräsentierenden Ganzen, wirbt Levine daher für eine Vervielfachung von Formen, die sich gegenseitig beschränken, durchkreuzen oder auch verstärken… …nun historisch (etwa über eine Kausalitätsbeziehung zwischen ästhetischen und sozialen Formen) situieren oder im Sinne einer Modellbildung… …methodologisch reflektieren will. Die Ausblendung dieser Frage (die nicht zufällig unter Rekurs auf Platon erfolgt) ist für eine Methode in den Kinderschuhen aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Elckerlijc – Jedermann, hg. u. übers. v. Carla Strijbosch, Ulrike Zellmann. Münster: agenda Verlag 2013 (Bibliothek mittelniederländischer Literatur 6), 128 S.

    Jörn Bockmann
    …Literaturwissenschaft, welche die Jedermann-Tradition wiederentdecken könnte. 1 Zudem steht im deutschen (im auffälligen Gegensatz zum englischen) Sprachraum eine moderne… …Übersetzung faktisch nicht mehr zur Verfügung; eine zweisprachige Ausgabe des ‚Elckerlijc‘ bedarf also wahrlich keiner Rechtfertigung. 2 Zur konkreten… …(in Form von Erläuterung der Prinzipien der Textherstellung und einer Liste der Emendationen) sowie ein Namenverzeichnis und eine Auswahlbibliografie… …umfangreicher sie sind und je länger es in einer Papierausgabe dauert, um eine angemerkte Stelle blätternd zu finden. Im vorliegenden Band halten sich nützliche… …dabei offenkundig nicht leisten: eine Hinführung zum Originaltext, wie sie durchaus zum Konzept früherer Studienausgaben noch gehörte. Das mag man… …bedauern; es ist aber auch das wohl nur realistisch konzipiert. Das Nachwort (S. 79–100) ist faktisch eine konzise Einleitung, die kaum etwas zu wünschen… …Formen innerhalb des Paarreimtextes nur anzumerken, nicht aber typografisch herauszuheben (so vor allem das ‚Balladen-Gebet‘ vv. 535 ff.). Eine Skizze der… …Gegenwart verdienten in Zukunft eine Aufarbeitung, welche die ältere Jedermann-Tradition nicht mehr nur in Hinblick auf die Umdeutungen in Diskursen der…
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