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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Michael Braun, „HÖRRESTE, SEHRESTE“. Das literarische Fragment bei Büchner, Kafka, Benn und Celan, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2002.

    Hildegard Kernmayer
    …Büchner, dessen Texte eben wegen ihrer „Zersplitterung eine nur sehr eingeschränkte zeitgenössische Wirkung“ (ebd.) hatten, erkennt Braun diesen… …Künste Einzug gehalten“ (S. 279) habe. Brauns Untersuchung schreibt sich in eine vor allem im vergangenen Jahrzehnt breit geführte kulturwissenschaftliche… …. Entsprechend stellt auch Michael Braun die Texte seines Corpus in eine Chronologie, die das fortschreitende Abhandenkommen eines übergeordneten Ganzen betont… …literaturwissenschaftlichen, ja philologischen Erkenntnisinteresse. Seine Studie möchte er in diesem Sinne – und auch im Hinblick auf eine noch zu verfassende Gattungs- und… …um eine ‚Vorstudie‘ handeln kann, bestätigt der Blick auf das vergleichsweise schmale Textcorpus, das Braun seinen Ausführungen zugrunde legt. Neben… …über eine oberflächliche Auflistung der beobachteten Phänomene hinausgeht. Dass umgekehrt – trotz der Detailgenauigkeit der vorgelegten Analysen – in… …eben dieser Textauswahl auch eine Schwäche der Studie liegt, erhellt aus der fortlaufenden Lektüre des Textganzen. – Zum literarischen Strukturproblem… …Fragmentarik sei jedoch nicht – wie die spezifische Überlieferungssituation und die zahlreichen Kommentare es nahe legen (S. 49) – eine Folge der… …innerer Notwendigkeit (von Wiese, Sengle) nicht zustande kam“ (S. 75), hält Braun eine Auslegung des Textes entgegen, in der er basierend auf einer Revision… …ersten Herausgeber Karl Emil Franzos als geplantes Fragment eingestuft. (S. 111) Demgegenüber steht eine Deutungstradition, die vor allem aufgrund der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Dietmar Goltschnigg (Hg.), Georg Büchner und die Moderne. Texte, Analysen, Kommentar. Bd. 1: 1875-1945, Bd. 2: 1945-1980, Bd. 3: 1980-2002. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2001, 2002, 2003.

    Hartmut Steinecke
    …eine Einführung und einen Stellenkommentar erläutert werden. Der entscheidende Unterschied liegt zunächst im Umfang des Büchner-Unternehmens. Obwohl das… …Goltschnigg zwei zentrale Aspekte in den Vordergrund. Der eine wird im Titel des Werkes selbst genannt: Die Beschäftigung mit Büchner ist fast immer zugleich… …eine Auseinandersetzung mit der jeweiligen Moderne. Zum zweiten leitenden Thema wird, da Büchner einer der wichtigsten politischen Dichter der Deutschen… …leitende Fragestellungen gesteuert, die in der Einleitung entwickelt sind; andererseits ist diese Einleitung eine historische Darstellung der… …Gesamtkonzeption eine Rolle gespielt haben, erfahren wir hier auch viel über die Funktion und Bedeutung von Literaturkritik und Theaterkritik, von der nur selten… …Republik wird er als „Dichterrevolutionär“, als „Ahnherr und Zeitgenosse“ des neuen politischen Denkens gefeiert, auch hier spielt die Theaterrezeption eine… …Mentalitätsgeschichte am Beispiel des Verhältnisses der Deutschen zu diesem Schriftsteller – eine Identifikationsfigur für die einen, eine Reizfigur für die anderen Diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 2/2004

    Vom ‚erhabnen Drama der Revolution‘ zum ‚Selbstgefühl‘ ihrer Opfer – Pathosformeln und Affektdramaturgie in Büchners „Dantons Tod“

    Pathosformeln und Affektdramaturgie in Büchners „Dantons Tod“
    Ulrich Port
    …Affekte und Leiden entwickelt hat bzw. zeitgleich entwirft. Thematisiert werden die Schattenseiten idealistischer Projekte, der Körper, die Sexualität, eine… …, nochmals mit Hegel, der ‚substantielle‘ Gehalt 5 für eine metaphysische oder geschichtsphilosophische Aneignung, es fehlt aber auch die „Subordination der… …einem Stück zu tun, das die Formierung der Affekte zum Pathos nicht nur durch eine bestimmte Darstellungsweise akzentuiert, sondern zugleich in ihrer… …ist die erste Rede von Robespierre, die den Anspruch der Revolution, eine ‚Tragödie‘ zu sein, ausdrücklich macht, im gleichen Satz aber auch eine… …Pose, deren Pathos nicht als Attitüde bloßgestellt würde. Sei es durch eine Dramaturgie, die die Pathosformeln der Revolution in harten Schnitten der… …Passagen des Dramentextes, in denen Büchner eine Äußerung aus einer historischen Darstellung (in diesem Falle der Zeitschrift „Unsere Zeit“) bis in einzelne… …des Patriotismus anzunehmen, um durch unverschämte Parodien das erhabene Drama der Revolution zu entstellen, um die Sache der Freiheit durch eine… …zitiert wird (vgl. Gotthold Ephraim Lessing: Werke, hg. v. Herbert G. Göpfert, München 1970 ff., Bd. VI, S. 183), spielt das Phänomen eine nicht zu… …heroisch-tragischen Prätext unterstellt: „Die Lyoner verlasen eine Proklamation, sie meinten es bliebe ihnen nichts übrig, als sich in die Toga zu wickeln. Jeder machte… …ein Gesicht, als wollte er zu seinem Nachbarn sagen: Paetus es schmerzt nicht!“ 12 – „Er [Robespierre] suchte eine Miene zu machen, wie Brutus, der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Studien zu Frauenlob und Heinrich von Mügeln, Fs. Karl Stackmann zum 80. Geb., hg. v. Jens Haustein, Ralf-Henning Steinmetz, Universitätsverlag, Freiburg/Schweiz 2002 (Scrinium Friburgense 15), 275 Seiten

    Susanne K�bele
    …Beginn eine weite Perspektive. Ihm geht es um die Überlieferungssymbiose von Frauenlobs deutschem Marienleich und seinem lateinischen Gegenstück in der sog… …lateinischen Liebeslyrik. Christoph März steuert einen feingesponnenen Beitrag zur Frauenlob-Rezeption in Böhmen bei. Es gelingt ihm, eine alte, hartnäckig… …Gestaltung noch in musikalischer oder in inhaltlicher Hinsicht sei eine Abhängigkeit des alttschechischen vom deutschen Stück evident: „Es gibt sie nicht“ (S… …argumentierend – für Frauenlob eine auffällig enge Verflechtung von geistlichem und weltlichem Bereich an: Mariologische, kosmologische, poetologische und… …eine Übersicht über die Spruch-Tonschemata, Ordnung schaffend nach den Kriterien Zeilenzahl der Töne, Anzahl der verwendeten Verslängen, Gestaltung der… …Aspelt –, die am Schluss seines Beitrags so unsicher werden wie überhaupt die Zuschreibung der Spruch-Strophe an Frauenlob. Wieder sind wir um eine… …Schritt ermittelt sie Kriterien für eine solche ‚künstlerische Einheitlichkeit‘ (Exordialtopik, Strophenquerverweise, kohärentes Sprecher-Ich, thematische… …ihrer Überlegungen steht das Verhältnis von Minne und Altern in den Liedern 3 und 6. Über eine sorgfältige Analyse der Relation von Affekt und… …(Jahres-)Zeit, über eine Analyse der Verschiebung von 444 Buchbesprechungen Sprecher-Rollen und der Semantik wiederkehrender Leitbegriffe (v. a. ‚Lebens-Amme‘)… …Gattungsgrenzen oder Produktions-‚Lücken‘, passt gut in eine Festschrift für Karl Stackmann, der als Editor wie Literarhistoriker immer wieder das Ineinander von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Vom Gott gezeugt: Alexander und Jesus – Zum Fortleben des Mythos in den Alexanderromanen des christlichen Mittelalters

    Zum Fortleben des Mythos in den Alexanderromanen des christlichen Mittelalters
    Manuel Braun
    …. Jahrhunderts darstellt. Den Mythos sehe ich durch drei Momente bestimmt: spezifische, ihm vorbehaltene Inhalte – sie stehen im Zentrum meiner Analyse –, eine… …eigene Art des Denkens bzw. des Erzählens – sie kommt besonders da in den Blick, wo sie überwunden ist – und schließlich eine eigene Funktion, die man etwa… …als Geschichte seiner Erscheinungsformen ist eine Prämisse, von der aus ich mich dem proteushaften Phänomen Mythos zu nähern suche. 4 Dass sich der… …Koppelung dieser drei Kriterien eine einigermaßen trennscharfe Definition von Mythos erlaubt, die für das Mittelalter operationalisierbar ist. Denn mythische… …„Historia de preliis“ (11. Jahrhundert). Um eine tragfähige Vergleichsbasis für die volkssprachlichen Versionen zu gewinnen, versuche ich, das Szeneninventar… …sagte: „Höre, Königin: Ich bin der Diener dieses Gottes, und wenn du eine Zusammenkunft mit einem solchen Mann willst, dann sorge auch für einen geheimen… …nur zur Fortsetzung des ehelichen Verkehrs (im doppelten Wortsinn), sondern es entspinnt sich so etwas wie eine Liebesgeschichte. 8 „Mulier, concepisti… …auf, der ihn mehrmals in Kontakt mit dem Göttlichen bringt. Während Leos Alexander auf der Insel Faranitida nur versucht, von Ammon eine Weissagung zu… …erhalten, bittet der Held des Iulius Valerius um eine Bestätigung seiner göttlichen Abkunft. In der Folge fungiert er als König aus Juppiters Geschlecht12… …führt. Ammon spielt auch eine hervorragende Rolle im Briefwechsel mit Candace, und den Amazonen tritt der Makedone als dessen Sohn entgegen. Anders als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Herbert Zemen (Hg.), Die Porträtmalerin Marie Müller 1847–1935. Leben und Werk. Samt ihrem Briefwechsel mit der Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach 1830–1916 und unter Berücksichtigung der Porträtmalerin Bertha Müller 1848–1937. Privatdruck Wien 2003. Zu beziehen über die Buchhandlung Wolfrum, A-1010 Wien, Augustinerstr. 10.

    Kurt Binneberg
    …chronologischer Anordnung und konsequent sachbezogenem Stil ohne anekdotische Abschweifungen gestaltet. Gleichwohl vermittelt der Autor eine Fülle lebendigster… …Müller 1807–1862. Eine Lebenschronik nach Briefen und Dokumenten, Wien 2003. 628 Buchbesprechungen vollendet wird. (S. 109) 2 Dieses Porträt erlangt eine… …deren Wiener Atelier entwickelt sich eine lebenslange herzliche Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Künstlerische Resultate dieser Verbindung sind… …der beiden Künstlerinnen gewahrt bleibt. Für die Ebner-Forschung wäre eine separate Dokumentation der Briefe wünschenswert gewesen. Aber bei der vom… …, 1900/ 01, 1904, 1906/07. Insbesondere für die Jahre 1901, 1904 u. 1907 besteht eine umfänglichere Korrespondenz mit Marie Müller, die manche Leerstellen… …in der Ebner-Biographie ausfüllen kann. 629 Buchbesprechungen Mitmenschlichkeit. Zwischen beiden entsteht eine nahezu familiäre Intimität, die in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Irmtraud Just, Die Vita Luitgarts von Wittichen. Text des Donaueschinger Codex 118, mit Einleitung, Kommentar und frömmigkeitsgeschichtlicher Einordnung, Peter Lang, Bern u. a. 2000 (Deutsche Literatur von den Anfängen bis 1700, 31), 301 Seiten

    Werner Williams-Krapp
    …Kommentierung mustergültig dargeboten werden. Sie wählt indes eine Editionsform, die geradezu sklavisch das Erscheinungsbild der um die Mitte des 15. Jahrhunderts… …älteren Handschrift ist. Justs Begründung für eine Neueditition beruht – m. E. überflüssigerweise – allerdings größtenteils auf der Nichtberücksichtigung… …Liebe als jüngere Variante von minne über fünf Zeilen erläutert, mit dem Ergebnis: minne „erfährt eine Bedeutungsveränderung mit pejorativer Konnotation… …und wird allmählich von liebe, s. Lexer I, 1902; Adelung 2, 2057 f.; DWb 6,917 ff. verdrängt” (S. 58). Eine allgemeine Charakterisierung der… …Ergebnis: „eine Beeinflussung [Luitgarts] durch eckhartsches Gedankengut” müsse „weitgehend verneint werden” (S. 248). Auch die Anklänge an Eckhart im Brief… …Gerhards von Rappoltsweiler an Luitgart (abgedruckt auf S. 271–274) sagen noch nichts über eine eventuelle Beeinflussung aus. In der „Vita“ ist jedenfalls… …Energien in letztlich unfruchtbare Fragestellungen investiert. Es wäre m. E. sinnvoller gewesen, sich um eine grundlegende Interpretation der auf der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Marion Hahn, Die Synonymenlexikografie vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Historische Entwicklung und kommentierte Bio-Bibliografie, Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 2002, 363 Seiten

    Peter Kühn
    …. Jahrhunderts keine neue Synonymik mehr veröffentlicht – vielleicht eine Folge des durch den Dreißigjährigen Krieg und die Pest bedingten drastischen Rückgangs… …mikro- und makrostrukturellen Wörterbuchanalysen gelingt Marion Hahn nicht nur eine detaillierte metalexikografische und historische Einordnung der… …Synonymendiskussion angestoßen und eine neue lexikografische Disziplin im Deutschen begründet zu haben, die distinktive Synonymik“ (S. 119). 470 Buchbesprechungen Im… …geht es Eberhard vor allem um genaue Begriffsbestimmungen in der philosophischen Auseinandersetzung. Eine neue Konzeption in der Geschichte der deutschen… …, denn sie wollen eine Nachschlagehilfe für das Texte-Schreiben sein. Sanders hatte sich zwar stärker auf die Benutzungsbedürfnisse eingestellt, das… …u. a. In den Synonymenfeldern könnte die Art der Anordnung auf die semantischen Relationen zwischen den Lexemen hindeuten, was z. B. eine… …. 189). Für den bibliographisch und dokumentationslexikografisch interessierten Benutzer gibt Marion Hahn im dritten Teil ihrer Monographie eine… …Teil des Buches ist ein Anhang, in dem eine historische Übersicht über die Genese und eine systematische Übersicht über Entwicklungsstränge der deutschen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    „Ein lebend Glied im großen Lebensringe!“ – Zu Hofmannsthals „Lebenslied“

    Zu Hofmannsthals „Lebenslied“
    Edda Polheim
    …Vgl. etwa: Jugend in Wien / Literatur um 1900. Ausstellungskatalog (Nr. 24), Stuttgart 1974, S. 270. – Auch Karl Kraus [Anm. 5], S. 13, gibt eine… …– wieder: Ein Gedicht hatte die ganze Stadt in fieberhafte Aufregung versetzt, die noch heute da und dort emporlodert. Eine Zeit lang mochte man in… …ein x-beliebiges Kaffeehaus, in was immer für einen Salon eintreten, hier versuchten bei fliegendem Thee mondaine Damen eine Interpretation der dunklen… …Verse, dort war man sicher, eine Gesellschaft anzutreffen, die um den runden Tisch versammelt, eben mit dem Buchstabiren der ersten Strophe beschäftigt… …„Lebenslied“, Heidelberg 1964, der vor allem auf der Grundlage einer neu entdeckten Quelle eine Gesamtsicht des Hofmannsthal’schen Werkes aus dem „Lebenslied“… …Ostkirche eine gewisse Mittelstellung einnimmt. Das christliche Erbe basiert auf der Vorstellung des dreieinigen Gottes mit der besonderen… …des Erben Hofmannsthals Frühwerk bestimmte, möge eine kleine Auswahl aus einer großen Fülle von Textstellen für die Jahre 1893 bis 1896, also bis zum… …großen Lebensringe!“ (G 287) In den Aufzeichnungen aus dem Jahr 1894 heißt es: „Wir sind eins mit allem, was ist und was je war“. (R III 376) Eine… …mit der Gegenwart.“ 8 Aus dem Nachlass dieses Jahres stammt die Aufzeichnung: „auch im Geistigen ist die Entwicklung des Individuums eine abgekürzte… …Wiederholung der Entwicklungsgeschichte seiner Ahnenreihe.“ (R III 400) Eine undatierte Notiz, wahrscheinlich ebenfalls 1895, lautet: „Furchtbar gefährden das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Tout exemple cloche – Erzählen vom Tode Friedrichs des Freidigen in Mittelalter und Früher Neuzeit

    Erzählen vom Tode Friedrichs des Freidigen in Mittelalter und Früher Neuzeit
    Mark Chinca
    …Problematik, in einem Beispiel zwischen Besonderem und Allgemeinem eine Verbindung herzustellen. 3 Den Kontext für den Aphorismus (er 1 Die folgenden… …Ähnlichkeit, welche die Einzelbeispiele als Exemplifizierungen ein und derselben Klasse funktionieren lässt, ist eine selektive. Jedes einzelne Ding kann… …späteren Fassungen sind alle mehr oder weniger unmittelbar von der „Cronica moderna“ abgeleitet. 8 Nur in einem Fall handelt es sich um eine fast wörtliche… …, weil in ihnen eine Geschichte über misslungene Exemplarität auf die eine oder andere Weise in eine exemplarische Geschichte umgebogen wird. Erzählt wird… …. 45; „Historia de lantgraviis Thuringiae“ (1414), hg. v. J. G. Eckhart, Leipzig 1722, Sp. 455 (sog. „Historia Eccardiana“). 13 Eine Ausgabe der… …[Historische Studien 287], S. 126). 2. Das in der Chronik erwähnte Spiel ist vielleicht eine verschollene lateinisch-deutsche Version, von der die zwei… …beschrieben hat; es geht um die Erfassung von Information über die Vergangenheit und nicht um den Prozess der Übertragung dieser Information in eine… …, German“, in: Dictionary of the Middle Ages, Bd. 4, New York 1984, S. 269). Selbst wenn Friedrichs Wut und sein Schlaganfall auf eine extreme Art und Weise… …dem Impuls, eine auf den ersten Blick wenig erbauliche ‚historia‘ immerhin so zu erzählen, dass sie ‚magistra vitae‘ sein kann. III Der Fehlschlag der… …das Jahr 1322 fort; die Ereignisse werden so dargestellt, dass eine Äquivalenz zwischen dem Landgrafen und den törichten Jungfrauen der…
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