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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Birgit Kochskämper: ‚Frau‘ und ‚Mann‘ im Althochdeutschen, Frankfurt am Main 1999 (Germanistische Arbeiten zu Sprache und Kulturgeschichte 37)

    Chiara Staiti
    …‚Mann‘-Wörter2, analysiert. Jedem Lexem ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Eine „Einleitung“ (S. xi–xxxix) informiert über die beabsichtigten Ziele der Untersuchung… …den lateinischen Texten eine (schon vorhandene oder von der Verfasserin eigens hergestellte) Übersetzung beigegeben oder nicht beigegeben wird; die ahd… …. Zitate werden in der Regel nicht ins Nhd. übersetzt. 4 Es handelt sich um eine Arbeit zum Wortbildungssystem von Birgit Rabofski (Motion und Markiertheit… …. Synchrone und sprachhistorische Evidenz aus dem Gotischen, Althochdeutschen und Altenglischen für eine Widerlegung der Theorien zur Markiertheit, Frankfurt am… …, Junge‘; ‚erhabener Mann, Herr‘; ‚Mann‘; ‚Mann, Mensch‘. 7 Die Tabellen bieten allerdings eine reichere Auswahl an volkssprachigen Personenbezeichungen an… …, weil es sowohl ‚Mensch‘ als auch ‚Mann‘ bedeuten kann“; etwas mehr darüber, aber auch kaum mehr als eine Auflistung S. xxxvi f.). Größere Ausführlichkeit… …eine Auswahl getroffen (von den letzteren werden nur die 13 Fälle aufgenommen, die sicher oder wahrscheinlich einem weltlichen Herrn und nicht Gott oder… …Christus gelten; vgl. S. 319). Behandelt werden auch (gelegentlich?) die as. Belege der besprochenen Wörter, die aber nicht mitgezählt werden. 10 Eine… …, ebenso bei truhtîn. Manche Wortbildungen (magatîn, jungfrouwa, jungeling, gomman) gelten als lexikalisiert und erhalten eine eigene Behandlung. 144… …, Tübingen 1989, S. 162–198), die u.a. eine Übersetzung enthält; die „Pariser Gespräche“ werden ausschließlich nach der alten Ausgabe von Johannes A. Huisman…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Holger Mosebach, Endzeitvisionen im Erzählwerk Christoph Ransmayrs. Meidenbauer, München 2003.

    Regina Eickelkamp
    …das sein, was sie einmal war: eine Welt ohne uns“, so formuliert der Schriftsteller Christoph Ransmayr anlässlich der Salzburger Festspiele 2000. Beim… …Forschenden vorlegt, ist eine Übersicht nicht nur über die eigentlichen und vielfach in den Text verwobenen Weltuntergangsszenarien, sondern auch über subtilere… …definitionem eine Jenseitsvorstellung in sich birgt, wählt Mosebach bereits im Titel den Begriff der „Endzeitvision“, um deutlich herauszustellen: Ransmayr gibt… …gerichteten Blick. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass die Schriften Ransmayrs eine profunde anthropologische Kritik enthüllen und den Menschen als… …seiner Fragen an den Text zurechtzuschneiden und bietet eine klare Darlegung der für Ransmayr wesentlichen Aspekte von Mythos im Rahmen des Kapitels der… …Unterdrückung leben würden“. Den Bewohnern sei jedoch „keinerlei Unbehagen im Alltag anzumerken, das auf eine Unterdrückungssituation schließen ließe“. (197)… …macht eine Aussage über den Status von Kunst und Literatur in einer Welt, in der der Mensch dem Untergang geweiht ist. Die Analyse Mosebachs ist auf den… …schließlich auch um eine Apokalypse der Apokalypse handeln könnte und ins Vielfache potenzierte Untergänge einem radikalen und ein für alle Mal gültigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Elke Donalies, Die Wortbildung des Deutschen. Ein Überblick, Gunter Narr, Tübingen 2002 (Studien zur Deutschen Sprache, Forschungen des Instituts für Deutsche Sprache 27), 190 Seiten

    Johannes Erben
    …des Instituts für Deutsche Sprache 27), 190 Seiten Eine neue, aus dem IDS kommende Darstellung der deutschen Wortbildung weckt hohe Erwartungen, nachdem… …Zusammenhänge, sodass die Übersichtlichkeit nicht durch Ausbreitung allzu vieler Einzelheiten und Sonderfälle verloren geht. Eine gewisse Vereinfachung und… …vor allem aus Wörtern, Konfixen und Wortbildungsaffixen gebildet, seltener aus Sätzen und Phrasen“ (S. 19). Eine eigene Kategorie „Interfix“ oder… …. Vielmehr plädiert sie, wie Günter Dietrich Schmidt eine „Vereinfachung oder Erleichterung“ (S. 25) anstrebend, „für ein klare Zuordnung zu den beiden… …Sätzen und Phrasen“ zu verstehen seien, „keine eigene zusätzliche Wortbildungsart“ dar (S. 96). Auch sei es „nicht notwendig und auch nicht sinnvoll, eine… …notwendig. Als „unnötig“ wird auch „die Kategorie Rückbildung“ (S. 138) betrachtet. Dass diese Thesen, die wohl aus pädagogischen Gründen eine Reduzierung des… …(S. 57, 123, auch 109), die eine Darstellung der Wortbildung gerade nicht „sprachrealitätsnah […] anschaulich und auch vergnüglich“ (S. 11) machen… …anschließende Adjektivabstraktum Sanftmut hingegen erst im 16. Jh. üblich wird, gewonnen durch eine Tilgungskonversion. Luthers Septembertestament (Wittenberg… …, „ohne dass mit diesem Wortartwechsel eine kategorielle Bedeutungsveränderung verbunden ist“ (S. 39, 99, 129), da schön und Schönheit sowie bergen und… …verarmen verschieden“ 6 ist. „Konfigurationen von wahrgenommenen oder vorgestellten Qualitäten […] können durch eine Nominalisierung zu einem Quasi-Objekt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Überleben schreiben. Zur Autobiographik der Shoah, hg. v. Manuela Günter, unter Mitarbeit von Holger Kluge, Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2002.

    Georg Slotosch
    …sprachlicher Herstellung des Ich erfährt im Fall von Überlebenden der Shoah eine Radikalisierung, die sich in einer geradezu aporetischen Schreibsituation… …Textbasis um eine systematische und historische Analyse von gattungstypischen Merkmalen der Shoah-Autobiographik bemühen. Manuela Günter zeigt in ihrem… …worden sei. Es leuchtet ein, dass eine literarische Form, die traditionsgemäß die Ausbildung von Identität thematisiert (oder gar bewerkstelligt), bei… …. Indes gibt Günter ihrer These noch eine Zuspitzung, der man nur zögernd folgt. Sie ist der Ansicht, dass die Autoren ihre Erfahrungen nicht nur gegen die… …Bezug eines Textes auf tradierte Inhalte im Sinne von ‚Gemeinplätzen‘, mal eine Ort und Inhalt kombinierende Mnemotechnik). Dennoch liefert der Beitrag… …vernichtenden 299 Buchbesprechungen Orte eines KZ verständlich zu machen; an die Stelle der Ortsbeschreibung trete eine topische, quasi experimentelle Analyse der… …verschärfende Elemente. In einer die Analyse begleitenden Argumentationslinie bemüht sich Kleinschmidt um eine Abgrenzung der beschriebenen Merkmale von nur… …. 103) für eine philosophische Auseinandersetzung mit der Shoah wird sein Œuvre von Thomas Meyer beschrieben. Der Aufsatz bietet, wie im Titel angekündigt… …, sowie an den „Roman eines Schicksallosen“. Zu mancher der pointiert vorgetragenen Thesen wünschte man eine eingehendere Begründung, so etwa wenn behauptet… …ihre eigenen ideologischen Verstrickungen aufgearbeitet noch eine auf die Katastrophe der Shoah angemessen reagierende Reflexion in Gang gesetzt habe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Anika Davidson, Advocata Aesthetica. Studien zum Marienmotiv in der modernen Literatur am Beispiel von Rainer Maria Rilke und Günter Grass (Literatura. Wissenschaftliche Beiträge zur Moderne und ihrer Geschichte; Bd. 12), Ergon Verlag, Würzburg: 2001.

    Joseph A. Kruse
    …bereits eine Reverenz an die „Regina Poloniae“ enthält; zur Bedeutung des Gnadenbildes von Tschenstochau s. vor allem S. 262) eine, wenn auch selbst intern… …bedingt dem rasanten Wechsel der Paradigmen gerecht. Umso mehr ist eine Konversion in der Perspektive und ein gewissermaßen absichtsloses Interesse… …auch als ‚ein Scheißgermanist‘ [WA VIII, 322] erkannt wird“) derart präsent, dass sie dennoch keinesfalls eine etwa beleidigte Verteidigungsposition… …eine Qual sein kann, stellt in diesem Falle sogar ein besonderes, den Haupttext der Studie weiter führendes Vergnügen dar, nämlich die Lektüre der… …Meditation privatreligiöser Herkunft mit ästhetisierendem Gestus halten konnte, erfährt durch diese Arbeit eine Aufwertung, die dem Prager weltläufigen Dichter… …könnte. Grass dagegen, dem eine übliche Leserschaft in Erwartung derber, wenn auch humoristisch-sprachkünstlerischer Erinnerungsarbeit nie und nimmer einen… …habe gezeigt, dass Rilke „am Ende seiner marianischen Spurensuche eine wundersame Erhöhung“ feiere und damit sich und dem Leser „den Ausblick in ein… …immanente Desillusionierung, der eine Transzendenz unvorstellbar ist, zum Ausdruck. Für „uns“ gibt es keine Verheißung mehr, wie der Verkündigungsengel sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Der Tod des Dichters und die Unsterblichkeit seines Ruhms – Paul Flemings stoische Grabschrift „auf sich selbst“

    Paul Flemings stoische Grabschrift „auf sich selbst“
    Jochen Schmidt
    …speziellen Ausprägung in poetischen Grabschriften folgt erstmals eine präzise Analyse des Sonetts vor allem im Hinblick auf seine stoischen Subtexte, aber auch… …in die griechische Antike zurückreicht, ist eine Facette aus dem großen Spektrum der für die frühe Neuzeit charakteristischen Gelegenheitsgedichte… …, steht das Begräbnisgedicht nahe, das Epicedium. Während dieses sich allerdings an eine Trauergemeinde richtet und dem feststehenden Schema: Lob des… …auch die consolatio einschließen kann. Zu den Grabgedichten auf große Männer zählen auch diejenigen auf bedeutende Dichter, in denen der Ruhm eine… …unter ™pígramma verstanden die Griechen zuerst nur das, was dieser Begriff, wörtlich übersetzt, bedeutet: eine ‚Aufschrift‘. Solche kurzen und prägnanten… …vorchristlichen Jahrhundert bei Herodot bezeugt (hist. 7. 228): eine Grabschrift auf die im Abwehrkampf der Griechen gegen die Perser bei den Thermopylen gefallenen… …verbreitete „Anthologia Graeca“, ein eigenes Buch mit Grabschriften, das schon auf eine analoge antike 4 In seinen lateinischen Gedichten hat Fleming immer… …in seinen lateinischen Gedichten, in denen er auch oft die Gattungsbezeichnung „Epicedium“ als Überschrift wählt. 6 Eine weit ausgreifende und gut… …Martial erhebt Friedrich von Logau mit seinen geschliffenen Sinnsprüchen zum Rang des römischen Epigrammatikers. Derartige Verse sind nicht für eine… …trivialisierten. Ein gutes Beispiel solcher unterhaltsamen Formen bietet eine anonyme Grabschrift auf Wallenstein, in der neben dem später von Schiller dramatisch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Gebet an der Schwelle der Neuzeit – Fallstudie zu seinem Literaturpotential und seinen kulturellen Zusammenhängen

    Fallstudie zu seinem Literaturpotential und seinen kulturellen Zusammenhängen
    Stefan Keppler
    …Abstract: Eine Untersuchung des für die Kulturgeschichte der Neuzeit überraschend aufschlussreichen Verhältnisses von Literatur und Gebet muss bei der… …Verfügbarkeit von Gebetstexten ermöglicht eine nachgerade invasive Partizipation der Laien am Kirchenraum, der unter dem Vorwand des Gebets sogar privatisiert und… …zu haben. Noch Goethes Schöne Seele, eine Verehrerin des spätbarocken Romans als ‚Frauenschule‘, legt in den „Lehrjahren“ davon Bekenntnis ab… …Hang zu dem Unsichtbaren, den ich immer auf eine dunkle Weise fühlte, ward dadurch nur vermehrt; denn ein für allemal sollte Gott auch mein Vertrauter… …Gebetbuchkonjunktur. Aus dieser Gegenstandssicherung wird eine Fallstudie zu den semiotischen und semantischen Prozeduren des Gebets sowie zu seiner Zirkulation in… …die eines meist größer abgemessenen, neben Gebeten auch Predigten und Traktate enthaltenden Andachtsbuchs. Einspaltig eingerichtet, zählt eine Seite 14… …. Dialektgeographisch wird man vorsichtig ein westliches Ostfränkisch ansetzen dürfen. 8 Den Inhalt bildet eine wahrscheinlich unikal überlieferte Gebetsreihe über das… …Dreizahl der heiligen Personen und reflektiert darin, so jedenfalls eine der möglichen Deutungen, die Menschwerdung Gottes. 12 Zwar konnten… …Kategorien analysiert, besteht jedes Glied der Serie aus einer einleitenden Apostrophe, an die sich eine asyndetische Reihung substantivierter Aktionsverben… …anschließt. Diese mündet ihrerseits (durch Konjunktion) in eine neue, meist katachretische Satzkonstruktion. Folglich stellt sich ein Gesätz als Periode dar…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Subjektstudien: Zu Robert Musils Novelle „Die Amsel“

    Wolfgang Rath
    …mit der modernen Erfahrung kontrastiert, dass dem erlebten Zustand ein Gleichbleibendes, gar eine Gleichgültigkeit im doppelten Wortsinn entgegenwirkt… …musilschen Denkens. Der Band ist in vier Kapitel gegliedert. Sie bezeichnen Textsorten. Erstens geht es um „Bilder“ (eine Hommage an Peter Altenberg), zweitens… …viertens um „Die Amsel“. Der Aufbau der Kapitel zeigt eine Steigerung. Literarisch übersetzt wird gleichsam das bildnerische Denken von Paul Klee: die… …müsste: „Die Amsel“ wäre also die ‚Geschichte, die eine sein könnte‘. 504 Subjektstudien: Zu Robert Musils Novelle „Die Amsel“ Die These hier lautet: Der… …langer Trennung geschildert. Der eine von ihnen berichtet dem schweigsamen anderen bekenntnishaft sein Schicksal in drei wundersamen Geschichten. Eine… …hat. Später im Krieg soll ihm ein tödlicher Fliegerpfeil, eine Art Schrapnell, ein emphatisches Freiheitsoder Gotteserlebnis beschert haben. Und… …einen inneren Dialog entworfen, eine ausführliche Selbstschau. 3 Mit einer Rahmenhandlung reihen sich also drei Geschichten, von denen die mittlere als… …begleitet hat 3 Im Sinn der „Selbstschauung ‚Ich‘“ des Physikers und Philosophen Ernst Mach, über den Musil promovierte: als eine „Analyse der Empfindungen“… …, verbunden mit einer „Destruktion von Selbstreflexion“, vgl. Manfred Sommer: Evidenz im Augenblick. Eine Phänomenologie der reinen Empfindung, Franfurt/Main… …, Frankfurt/Main 1985, S. 207–236. 6 Eine Bibliographie zu Musils „Amsel“ liegt neuerdings vor, in: Robert Musil, ‚Die Amsel‘ [Anm. 2], S. 337–345. 7 Vgl. Karl…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Die Edition deutscher Texte des Mittelalters zwischen Handschriftennähe und Rekonstruktion. Berlin, 1.–3. April 2004

    Jürgen Wolf
    …spielt der Editor als Individuum eine zentrale Rolle. So entscheidet seine ‚richtige‘ Auswahl der Leithandschrift über Wohl und Wehe der Edition. Stackmann… …erahnen. Gerade die Materialmassen des „Passionals“ schienen bis dato nahezu unedierbar. Eine rigorose Reduktion der editorischen Ansprüche auf das… …Editor und Leser bzw. Nutzer“ vor dem Hintergrund sich dramatisch verknappender Ressourcen eine zunehmend wichtigere Rolle bei Editionsentscheidungen… …spielen muss. Das in die Diskussion eingeworfene Schlagwort ‚Marktorientierung‘ umschreibt in diesem Kontext durchaus eine bisher (zu) wenig beachtete… …Sprach- und Sachkompetenzen einbüßendes Publikum nutzbar zu bleiben. Wenn Kurt Gärtner eine ‚angemessene‘ lexikographische Erschließung einer Edition durch… …den Editor anmahnt, zielt auch dies in eine solche Richtung, obwohl primär das engere Fachpublikum angesprochen wird. Am Beispiel der DTM-Bände führte… …gewonnenen Daten spielen als Korrektiv bei der Analyse des Textes mitunter eine zentrale Rolle, etwa wenn die Handschrift weit älter ist als der vermeintlich… …solcher Autographen, die sich oftmals nur durch sekundäre Merkmale als eben solche zu erkennen geben. Eine Typologie der Autographen wurde deshalb als… …dringendes Forschungsdesideratum angemahnt – nicht zuletzt, weil autographisch vorliegende Texte eine genaue Einschätzung der Überlieferungsgenese erlauben… …Bein für eine moderne Buchedition einfordert: den lesbaren Basistext, scheint für die elektronischen Medien noch weit mehr ein unverzichtbares Muss. Wie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Elizabeth A. Andersen, The Voices of Mechthild of Magdeburg, Lang, Bern 2000, 255 Seiten

    Sara S. Poor
    …, nach Frank Tobins Rezeptionsgeschichte aus dem Jahr 1995 und der englischen Übersetzung aus dem Jahr 1998, mit ihrer Studie eine „sound basis for English… …Beginen-Lebens (Mainzer Synode von 1223, Fritzlarer Synode von 1244 und eine weitere Mainzer Synode von 1261), die zeitgenössischen Ansichten der Beginen und den… …Konflikt zwischen Bettelorden und Weltklerus, für den die Seelsorge der Beginen eine Rolle spielte und auf den sich Mechthild in ihrem Buch bezieht. Andersen… …argumentiert, dass Mechthilds Hervorhebung ihres spirituellen Lebens gegenüber weltlichen Ereignissen eine ideologisch motivierte Entscheidung für ein… …verschiedener Erzählstimmen und des Wechsels zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beim Lesen unter Umständen entstehen. Durch eine detaillierte… …Textanalyse und eine genaue Erklärung dieser Wechsel und Sprünge im Hinblick auf zeitgenössische Konzeptionen von und Diskussionen über Zeit, die Ewigkeit und… …Textes, der auf den ersten Blick verwirrend wirken mag, rückt somit als eine seiner besonderen Leistungen ins Zentrum der Wahrnehmung. Bei Andersen heißt… …unabhängig voneinander umgeht und wie verschiedene Temporalitäten in Momenten der Einheit ineinander aufgehen. Andersens Buch bietet insgesamt eine flüssige… …ich niemer verklagen; das eine, das gottes gueti so sere vergessen ist in der welte, das ander, das geistlich lúte so unvollekomen sint (IV, 16, 15f.)… …entschließt, tugendhaft zu leben, egal ob in einem Orden, am Hof oder in Dorf und Stadt. Dies ist jedoch eine marginale Anmerkung, die am Wert der vorliegenden…
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