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674 Treffer, Seite 46 von 68, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    Zur Kasusbezeichnung im Hoch- und Niederdeutschen des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit. Ein Vergleich

    Marialuisa Caparrini
    …Abstract ZUR KASUSBEZEICHNUNG IM HOCH- UND NIEDERDEUTSCHEN DES SPÄTMITTELALTERS UND DER FRÜHEN NEUZEIT. Ein Vergleich von Marialuisa C a p a r r i n… …Entwicklung einer volkssprachlichen grammatischen Terminologie vorantreibt. Ziel dieses Beitrags ist die Untersuchung der unterschiedlichen Wortwahl in der… …Fachwörtern, nämlich die Kasusbezeichnungen anhand der Zeugnisse zweier grammatischer Texte des ausgehenden 15. Jahrhunderts: einer Heidelberger… …Terminologie im deutschen Sprachraum beginnt schon in althochdeutscher Zeit und steht in engem Zusammenhang mit dem Unterrichtsbetrieb der Klöster. Obwohl… …Sprachunterricht während des Mittelalters Lehre der lateinischen Gelehrtensprache und der lateinischen Grammatik bedeutet, 1 darf angenommen werden, dass die… …deutsche Sprache in der Schulpraxis zur Erläuterung der lateinischen Morpho- 1 Diesbezüglich vgl. Max Jellinek: Geschichte der neuhochdeutschen Grammatik von… …der Artes in Mittelalter und Früher Neuzeit. Unter Mitarbeit von Gundolf Keil, Helga Haage-Naber, Berlin 2007, S. 63. 129 Marialuisa Caparrini logie… …des Aelius Donatus, 4 oder der sogenannte Brief Ruodperts von St. Gallen (Anfang des 11. Jahrhunderts), 5 oder auch einige grammatische Fachwörter, die… …Fachwortschatzes, beispielsweise den Bezeichnungen der Wortarten besteht. 7 2 Vgl. diesbezüglich auch Jellinek [Anm. 1], 1. Halbbd., S. 34; Siegfried Heinimann: Zur… …Geschichte der grammatischen Terminologie im Mittelalter, in: Zeitschrift für romanische Philologie 79, 1963, S. 23–37, hier: S. 27; Erika Ising: Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Christine Wand-Wittkowski, Briefe im Mittelalter. Der deutschsprachige Brief als weltliche und religi?se Literatur, Verlag f?r Wissenschaft und Kunst

    J�rgen Schulz-Grobert
    …Buchbesprechungen Christine Wand-Wittkowski, Briefe im Mittelalter. Der deutschsprachige Brief als weltliche und religiöse Literatur, Verlag für… …aktueller Briefforschung im Bereich der germanistischen Mediävistik. Denn das Spektrum der von ihr bearbeiteten Quellen ist im Prinzip auf die gesamte… …volkssprachliche Briefliteratur des deutschsprachigen Raums ausgerichtet. Und ein solches Unternehmen sucht in der Forschungsgeschichte seinesgleichen, will man es… …nicht mit der altehrwürdigen „Geschichte des deutschen Briefes“ von Gustav Steinhausen aus den Jahren 1889 und 1891 auf eine Stufe stellen. 1… …einer ausführlichen „Einleitung“ (S. 9–38) entwickelt. Dabei orientiert sie sich an der eher linguistisch geprägten Textpragmatik, um vor allem die Frage… …„Verzeichnisse zum Briefmaterial“ (S. 333–379) auf mehreren Ebenen Orientierungsmöglichkeiten anbieten. Gerade im Zusammenhang mit der einleitend entwickelten… …Schlüsselfrage nach dem textsortenspezifischen Profil der Briefe ist der ganz abstrakt schematisierte Kriterienkatalog aufschlussreich, der den eigentlichen… …textsortenspezifische Prägnanz von Einzeltexten markiert werden kann. Idealtypische Vertreter der Textsorte Brief sind demnach erkennbar an dem Gestaltungsmuster… …„formaler Anfang und Schluß“, für das die Sigle ++ vorgesehen ist. Das Gegenstück dazu bildet der Typus „formloser Brief“, versehen mit der Sigle 0. Zwischen… …wesentliche Bereiche der volkssprachlichen Briefliteratur: Den umfangreichsten Bestand bilden die Briefeinlagen in hoch- und spätmittelalterlichen Romanen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung, Eine ,Minnereden-Tagung' auf Schloß Eckberg

    Alexander Lasch, Christine Stridde
    …Tagungsberichte Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung Eine ,Minnereden-Tagung‘ auf… …Voraussetzungen, die die Produktion und Rezeption der Minnereden bestimmen. Um diese neu zu perspektivieren, wurde aus heuristischen Gründen auf den Begriff der… …Funktion in der kulturellen Praxis befragt werden. Beide Aspekte sind im Programm des Kolloquiums, das von der Fritz Thyssen Stiftung finanziert wurde… …, zwischen „Konventionalität“ und „Formen der Partizipation“ angelegt. Aus der Retrospektive lassen sich die Beiträge unter drei systematischen Schwerpunkten… …subsumieren. 1. Text: Mit seinem Beitrag zum ‚geblümten Stil‘ u.a. in der „Minneburg“ eröffnete Jens Haustein (Jena) die Diskussion mit dem Begriffspaar… …‚Regel‘/‚Regelverstoß‘. Erst durch die Wahrnehmung von Regelverstößen würden „Überraschungen vor der Einförmigkeit“ beobachtbar, die nicht der Didaxe, sondern der… …elaborierten sprachlichen Ausgestaltung dienten. Ausgehend von der Beobachtung (vor allem an Beispielen aus dem Liederbuch der Klara Hätzlerin), dass wegen… …Metaphernhäufungen der semantisch nicht mehr signifikante Text ‚zerfließe‘, wurde auf die nicht unumstrittene Kategorie des enzyklopädischen Wissens hin argumentiert… …(Manfred Kern, Salzburg). Die Potenzierung des metaphorischen wie hyperbolischen Sprechens – so der Befund Susanne Köbeles (Erlangen) am „Roten Mündlein“… …(Brandis 1) – intensiviere die Gegenwärtigkeit. An der sprachlichen Codierung der Anderwelt bei Johann von Konstanz hob Susanne Brügel (Zürich) das Moment…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Cornelia Ilbrig: Aufklärung im Zeichen eines "glücklichen Skepticismus". Johann Karl Wezels Werk als Modellfall für literarisierte Skepsis in der

    Roman Lach
    …Skepsis in der späten Aufklärung, Wehrhahn, Hannover 2007. Cornelia Ilbrig definiert ihr Projekt in der Einleitung als Suche nach einem „Leitfaden“ für das… …Werk Johann Karl Wezels, zu dem in der Forschung noch kein einheitlicher Standpunkt gefunden ist. „Spannungsrisse“ 1 durchziehen es. Mit der Kategorie… …des Skeptizismus kann Ilbrig diese nun überbrücken. In der Tat hat die Autorin in der Anwendung des Begriffs des Skeptizismus auf das Romanwerk dieses… …Autors der späten Aufklärung einen Fund von gravierender Tragweite vorzuweisen. 2 Nicht allein lässt sich damit ein Ausgleich herstellen zwischen den… …auffällige Vielfalt der Wezel’schen Schreibverfahren zwischen Satire, Groteske, verwildertem Erzählen und einem Realismus, der über Fielding geradezu ins 19… …, gesellschaftstheoretisches Projekt. Der Skeptizismus, den Ilbrig in etwas ermüdender Ausführlichkeit von den antiken Anfängen im Pyrrhonismus bis ins aufgeklärte Denken eines… …zusammenfasst: den permanenten Zweifel und die Suche nach dem Ausgleich der Widersprüche – das, was Henry Fielding, auch ein Autor des Skeptizismus, in der den… …, erfahrungs- statt systemgelenkt, als Toleranzphilosophie in Erscheinung tritt, generiert im 18. Jahrhundert eine epochale literarische Umwälzung: Der Roman als… …Feld der Spätaufklärung hinaus an: Noch in Marcel Prousts „positivem Relativismus“ (Curtius) oder in Musils Möglichkeitsdenken (ein Bezug, den Ilbrig… …selbst am Ende ihrer Untersuchung herstellt, vgl. 430 ff.) setzt sich skeptisches Denken als Bedingung der Möglichkeit des modernen Romans fort. Um zu der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Christian Kiening, Schwierige Modernität. Der "Ackermann" des Johannes von Tepl und die Ambiguität historischen Wandels, Max Niemeyer, Tübingen 1998

    Jürgen Schulz-Grobert
    …Buchbesprechungen Christian Kiening, Schwierige Modernität. Der „Ackermann“ des Johannes von Tepl und die Ambiguität historischen Wandels, Max… …Niemeyer, Tübingen 1998 (MTU 113), X und 718 Seiten, 32 Seiten Abb. Ganz im Gegensatz zu der kaum noch vollständig überschaubaren durch Christian Kiening 1… …kürzlich selbst bereicherten Fülle von „Ackermann“-Editionen, Faksimiles und nicht zuletzt auch bibliophilen Ausgaben 2 ist die Zahl der bislang erschienenen… …Monographien zu diesem Schlüsselwerk der deutschen Literatur des späten Mittelalters auffallend gering geblieben. Mit der Druckfassung seiner Münchener… …Habilitationsschrift hat Kiening einen gewichtigen Beitrag zur Veränderung solcher Proportionen der Forschungsgeschichte geliefert. Denn im Prinzip werden mit seinem… …Buch gleich mehrere Bereiche der „Ackermann“-Forschung abgedeckt, die als selbständige Monographien durchaus auch existenzfähig gewesen wären. Vielleicht… …hätten sie im Fall von Kiening in separierter 1 Vgl. Johannes von Tepl: Der Ackermann, Frühnhd. /Nhd., hg., übers. und kommentiert v. Christian Kiening… …, Stuttgart 2000 (rub 18075). 2 Vgl. z. B. die Bibliographie bei Werner Schuder: Der Ackermann aus Böhmen. Eine literatur- und buchhistorische Betrachtung… …wie Text-, Überlieferungs- und Rezeptionsgeschichte auf der einen Seite und die geistes-, kultur- und literarhistorische Neupositionierung des… …„Ackermann“ als Schwellenwerk auf der anderen Seite. Der monumentale Band beinhaltet nun allerdings konzeptionell alles andere als die sprichwörtliche Synthese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Detlef Roth, "Historia septem sapientum". Überlieferung und textgeschichtliche Edition. Bd. 1: Untersuchung und Edition der Redaktionen I und II; Bd

    Udo Gerdes
    …Buchbesprechungen Detlef Roth, „Historia septem sapientum“. Überlieferung und textgeschichtliche Edition. Bd. 1: Untersuchung und Edition der… …Redaktionen I und II; Bd. 2: Edition der Redaktionen III und IV und Anhang, Max Niemeyer, Tübingen 2004 (MTU 126), XI und 763 Seiten Die lateinische „Historia… …septem sapientum“, die älteste Fassung jener Version der „Sieben weisen Meister“, welche von allen Versionen die größte Verbreitung gefunden hat und in… …fast alle europäischen Volkssprachen übersetzt worden ist, gehört zu den wichtigen Texten der mittelalterlichen Erzählliteratur. Ihre reiche, stark… …der ausführliche erste Teil „Überlieferung, Textgeschichte und Textgestalten der ‚Historia septem sapientum‘“ (S. 5–229) bereit, geht aber darüber… …, und elf Drucke (bis 1526) der „Historia“ erfasst. Ausführliche Handschriftenbeschreibungen stellen, ohne Vollständigkeit zu erstreben, alle 147… …Buchbesprechungen Informationen bereit, „die notwendig sind, um die Spezifität der Textüberlieferung verfolgen und deuten zu können“ (S. 19), darunter die für die… …„Historia“-Auszügen in den „Gesta Romanorum“ gewonnen und teilt das Ergebnis erfreulicherweise mit, obwohl es nicht zu den Voraussetzungen der Edition gehört. So… …erfährt man von fast allen bekannten „Gesta“-Handschriften, welche Teile der „Historia“ sie enthalten; den Bestand der „Historia“-Erzählungen in 124… …Handschriften des wichtigsten Zweigs der „Gesta“-Überlieferung verzeichnet mit Angaben zu Reihenfolge und Moralisationen eine Tabelle (S. 120–131). Allein die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2021

    Susanne Köbele, Claudio Notz (Hgg.): Die Versuchung der schönen Form. Spannung in "Erbauungs'-Konzepten des Mittelalters, Göttingen: Vandenhoeck &

    Fabian David Scheidel
    …Buchbesprechungen Susanne Köbele, Claudio Notz (Hgg.): Die Versuchung der schönen Form. Spannung in ‚Erbauungs‘-Konzepten des Mittelalters, Göttingen… …: Vandenhoeck & Ruprecht 2019 (Historische Semantik 30), 325 S. Der vorliegende Band geht auf ein interdisziplinäres Kolloquium aus dem Jahr 2015 zurück und… …versammelt zwölf Beiträge sowie eine ausführliche thematische Einführung der Herausgeberin, Susanne Köbele. Im Zentrum steht dabei die Frage danach, was… …spezifische ‚Erbauungsästhetik‘ produziert und dabei Anschluss an eine christliche Schönheitsmetaphysik findet, ist der Ausgangspunkt von Köbeles einleitenden… …Modus der kunstlosen ‚Schlichtheit‘ (sermo humilis) als Gegenpol einen Modus der Künstlichkeit, des ‚Schönen‘, ‚Höfischen‘, ‚Süßen‘ (delectatio) aufbaut… …(S. 12–14). Die Grundannahme hierbei ist, dass Schönheit – und eben auch: Schönheit der poetischen Form und des Stils – im Sinne einer christlichen… …Schönheitsmetaphysik zwar einerseits eine Verheißung von Wahrheit sei, andererseits jedoch ein „hermeneutische[s] Risiko“ darstelle, insofern sie die Gefahr der… …Täuschung berge (S. 9). Köbele formuliert deshalb als Grundannahme, „dass es sich die mittelalterliche religiöse Ästhetik nicht einfach macht mit der ‚schönen… …Kern im „Erbauen der Kirche als Gemeinschaft“ (S. 20) habe und von hier aus auf verschiedenste Ebenen übertragen werden könne. Hieraus leitet sie… …Textgebäude), andererseits ein texthermeneutisches Modell (der vierfache Schriftsinn als Erbauen eines Gebäudes vom Fundament bis hinauf zum Dach), […] drittens…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Ansteckender Faschismus - Thomas Manns "Mario und der Zauberer": Adressierung, Leitmotiv und Stellung des Erzählers zum Geschehen

    Matthias Schöning
    …ANSTECKENDER FASCHISMUS Thomas Manns „Mario und der Zauberer“: Adressierung, Leitmotiv und Stellung des Erzählers zum Geschehen Abstract: von… …Matthias S c h ö n i n g , Konstanz Thomas Manns Novelle wird von ihrer narrativen Struktur geprägt. Der Erzähler berichtet nicht nur von Ereignissen während… …eines familiären Sommerurlaubs im Italien des Faschismus, sondern konfrontiert sich und sein Publikum mit der Erfahrung der eigenen Verführbarkeit. Dieses… …. Richtet man jedoch den Blick auf die nachzeitige Erzählsituation und folgt dem Leitmotiv der Ansteckung, dann verschiebt sich die Stellung des Erzählers zum… …Geschehen, der sich letztlich als eigentliche Hauptfigur der Novelle entpuppt. Thomas Mann’s novella is characterised by its narrative structure. The narrator… …in relation to the events shifts, and he ultimately emerges as the actual main character of the novella. Der Untertitel der Novelle „Mario und der… …gemacht, ist dort unter die „Faszist[en] [sic!]“ gefallen 2 und will gemeinsam mit seiner Frau und zweien seiner Kinder an der Vorstellung eines als… …als Kunstwerk. Eine Biographie, Frankfurt/Main 2001, S. 309. 2 So Katia Mann an Erika Mann, am 22.08.1926 in einem unveröffentlichten Brief, der sich im… …sämtlichen Erzählungen, München 1984, S. 223–226. Souverän abwägend sichtet die (Fortsetzung der Fußnote auf Seite 562) 561 Matthias Schöning jedoch verfehlen… …, wenn man bei der autobiografischen Relation von realem Autor und erzähltem Geschehen stehenbliebe. Im Gewand der Aneinanderreihung einiger Anekdoten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Bettine Menke: Das Trauerspiel-Buch. Der Souverän - das Treuerspiel - Konstellationen - Ruinen; Romain Jobez: Le Théâtre baroque allemand et français

    Claude Haas
    …Buchbesprechungen Bettine Menke: Das Trauerspiel-Buch. Der Souverän – das Trauerspiel – Konstellationen – Ruinen, transcript, Bielefeld 2010. Romain… …Jobez: Le Théâtre baroque allemand et français. Le droit dans la littérature, Éditions Classiques Garnier, Paris 2010. Die Zeit „um 1800“ galt der… …deutschen Kultur- und Literaturgeschichtsschreibung der (vor-)letzten Jahrzehnte als beinahe selbstverständliche Geburtsstunde der Modernität und damit oft… …genug auch der Legitimität ihrer Gegenstände wie Fragestellungen gleichermaßen. Seit mehreren Jahren bringt die Forschung zur Literatur der Frühen Neuzeit… …der europäischen Säkularisierung, deren erste Umrisse unzählige neuere Arbeiten bereits im 17. Jahrhundert erblicken. Dabei mag es durchaus die seit der… …Jahrtausendwende tendenzielle Aktualität des schwierigen Verhältnisses von Politik und Religion gewesen sein, die einer neuen Betrachtung insbesondere der barocken… …Dramatik an Schwung verlieh. Vor diesem Hintergrund musste zwangsläufig ein Werk an Attraktivität gewinnen, das in der Barockforschung bis vor kurzem ein… …Schattendasein fristete, da es oft als Theorie nicht des barocken Dramas, sondern als Theorie der Moderne gelesen wurde: das erstmals 1928 publizierte… …eines über das Theater vorgeführten Bruchs zwischen Vorstellung und Bedeutung, der dessen Zuschauer zudem zum melancholischen Subjekt verurteilte, so… …schien das barocke Drama hier auf den ersten Blick als ahistorischer Probierstein ästhetischer wie metaphysischer Probleme der Klassischen Moderne zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Mark Chinca, Manfred Eikelmann, Michael Stolz, Christopher Young (Hg.): Sammeln als literarische Praxis im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

    PD Dr. Tilo Renz
    …Buchbesprechungen Mark Chinca, Manfred Eikelmann, Michael Stolz, Christopher Young (Hg.): Sammeln als literarische Praxis im Mittelalter und in der… …grundlegende Aufarbeitung des Begriffs des Sammelns und der unterschiedlichen Praktiken, die er umfasst, steht für das Mittelalter noch aus. Der vorliegende Band… …, der die Vorträge des Anglo-German Colloquium aus dem Jahr 2019 dokumentiert, trägt aus der Perspektive der germanistischen Mediävistik in maßgeblicher… …üblichen Funktionen befreit würden. Vielmehr gehe literarisches Sammeln insbesondere mit der Vermittlung von Wissen einher. Diese Funktion stehe der… …kunstfertigen Gemachtheit, die die gesammelten sprachlichen Einheiten ebenfalls in der Regel auszeichnet, nicht entgegen, sondern würde sich mit ihr verbinden… …Herstellung von Texten generell ausmachen (vgl. S. 12). Damit wird der Blick auf die Formen der Akkumulation und Verknüpfung von Objekten gelenkt, denen… …. S. 13). Zu denken ist bei narrativen Texten beispielsweise an die sukzessive Verkettung der versammelten Gegenstände – der erzählten Objekte oder… …kleiner Erzähleinheiten – entlang des Syntagmas, aber auch an andere, z. B. thematische Modi der Verknüpfung. Mit Blick auf die Beiträge des Bandes scheint… …Sammelns auseinandersetzen, entsteht der Eindruck, dass sich der Zusammenhang von Akkumulation und Textherstellung in eine Vielzahl von Einzelphänomenen… …, insbesondere narrativer Verfahren erfolgen kann. Ein thematischer Schwerpunkt des Bandes gründet auf der Beobachtung, dass Texte im Mittelalter in der Regel in…
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