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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Re-Skript und Re-Text – Wertlos und entstellt? Oder: Über die guten Seiten einer ‚schlechten‘ Eckhart-Handschrift (Ein Fundbericht)

    Balázs J. Nemes
    …heraus wird in dieser Studie nach dem kulturellen Kontext gefragt, in dem die Entstehung des St. Galler Kodex 1066 zu sehen ist und in dem das neu… …. und übersetzt v. Josef Quint, Stuttgart 1957, S. 340–352. 4 Zu dieser von Karin Schneider: Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek… …Cgm 835, deren Anfang ein Auszug aus Quint 20b bildet, höchstwahrscheinlich direkt von Cgm 222 abgeschrieben wurde (dieser Befund müsste anhand der… …‚Texte vor der Literatur‘ hinauslaufenden Überlegungen zur funktionsgeschichtlichen Erschließung dieser Literatur an die Programmatik der ‚Material… …Erscheinung verändern, sondern auch: an eine andere Stelle bringen, anderswohin verschieben.“ 33 An dieser Stelle kommt es anders als bei Freud nicht auf den… …sich nicht nur durch das Konventsbuch belegen, in dem das oben genannte Predigtbuch 35 Steer [Anm. 10], S. 11. Wie aufschlussreich dieser methodische… …entstanden sein. 51 Die Tatsache, dass sich eine der an Cod. Sang. 1919 und 48 Zum Digitalisat dieser Handschrift s…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    „Daphnisches Unternehmen“ – über das Verhältnis von Kunst und Politik in den Debatten der 60er Jahre und bei Günter Kunert

    Antje Wessels
    …westdeutschen 60er Jahre und die Poetologie eines Autors, der zu dieser Zeit noch in der östlichen Hälfte Deutschlands lebte und damit unter völlig anderen… …dieser Maschinerie. Als er seine Funktion erfüllt hat und nutzlos wird, wirft man ihn ab. Die Entsorgung ist feierlich. Sie findet auf eine scheinbar… …um eine Entzifferung des Gedichts: Im ersten dieser „Gedichte“ spricht er [sc. Kunert] von einem König, der, weil selber blind, die Lampe als unnützen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Peter Risthaus: Onto-Topologie. Zur Entäußerung des unverfügbaren Ortes, Diaphanes, Zürich 2009.

    Carsten Strathausen
    …Ort dagegen bleibt als Spur eigenwillig in der Sprache zurück.“ (16) Ungeachtet dieser grundlegenden Unterscheidung von Ort und Raum beschäftigt sich… …zahlreichen Feld- und Holzwege ein, auf denen das Heidegger’sche Denken, sich verlierend, im Grunde erst zu sich selbst findet. Einen dieser Pfade lässt… …hier nämlich sind anwesend Götter.“ (20) Nach Risthaus versucht Heidegger anhand dieser Geschichte „die Ordnung eines Diskurses aufzudecken, die… …. Dieser ‚Zwischen‘- Raum, der jenseits von Sein und Seiendem ,west‘, bleibt also gleichwohl an den 622 Buchbesprechungen spezifisch-geographischen ‚Ort‘ des… …Eingedenkens gebunden. Genau an dieser Stelle wird die zentrale Problematik der Heidegger’schen Philosophie deutlich, denn sie fordert einerseits eine (lautlose)… …,herkömmlichen‘ Zeichen überhaupt in Erscheinung treten soll. (28f.) Die Beantwortung dieser zentralen Frage bleibt jedoch ambivalent. Einerseits kritisiert… …der Freiburger Philosoph nicht durchschaut habe“ (215; ähnlich 38, 81, 149, 275, 279, 299, 301, 310, 318 et passim.). Nun ist dieser Vorwurf kaum neu… …dieser „unsäglichen Debatte“ gerade in Bezug auf Derrida fordert und nicht etwa in Bezug auf Heidegger, dessen metaphysischer Entlarvung er selbst im… …Denken der Dekonstruktion bleibt paradox, und jeder Versuch, aus dieser Paradoxie auszubrechen, führt unmittelbar wieder in sie zurück. Das wird gerade… …kann, ohne dass sich die paradoxe Struktur eines Denkens des Denkens grundlegend ändert. Der grundlose Boden dieser negativen Dialektik beherbergt das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Laura Anna Macor: Der morastige Zirkel der menschlichen Bestimmung. Friedrich Schillers Weg von der Aufklärung zu Kant, von der Verfasserin aus dem Italienischen übersetzt, auf den neusten Stand gebracht und erweitert, Königshausen & Neumann, Würzburg 2010.

    Shu Ching Ho
    …(Programmidee), dunkle und verworrene Vorstellungen, Vorurteil, Aberglaube und Schwärmerei (Kampfidee)“ (6f.) – bilden den Mittelpunkt dieser Untersuchung. Die… …Gedichten und Dramen innewohnt. Die Verfasserin unternimmt den Versuch, das in dieser Studie flüchtig Angedeutete analytisch zu konkretisieren und Schillers… …derselben metaphysischen Resignation wie dieser gelangt ist“ (156). Im Umkreis der geschichtsphilosophischen Aufsätze Schillers, die im Zeitraum 1789 bis 1790… …Dichtung bleibt in dieser Monographie unerörtert. Die Verfasserin zeigt lediglich, dass Schiller seinen Dramenfiguren das Gedankengut der Aufklärung in den… …erwiesen. Wie die poetische Spannung aus der Deduktion der Begriffe hervorgeht und diese zugleich in Frage stellt, findet in dieser Monographie wenig…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Kai Bremer (Hg.): „Ich gründe eine Akademie für Selbstachtung.“ Moritz-Rinke- Arbeitsbuch. Peter Lang, Frankfurt/Main, Bern 2010 (Literarisches Leben Heute. Band 1)

    Johanna Canaris
    …ironischen und damit immer distanzierten Verhältnis zu dieser Wirklichkeit – wie es in anderen Beiträgen vor allem im ersten Teil deutlich wird. Beide Teile… …ein Aufsatz von Michaela Reinhardt. Dieser Beitrag „Bilder einer verrutschten Welt“ (171–177), der sich nicht ganz schlüssig im zweiten Teil des Buches… …für den Roman plausibel dargestellt. Gerade dieser Beitrag zeigt, dass der Roman eines der Elemente von Rinkes Werk ist, mit dem – ausgehend von dieser… …Stücken nachvollzogen. Rinkes Stücke sind laut dieser Analyse (mehr oder weniger deutlich) „Zeitstücke“, die sich eben mit der Gegenwart auseinandersetzen… …Rezeption“ (84). So wird in dieser These auch eine neue Möglichkeit der Fortschreibung der Geschichte des Mythos jenseits dieser „Verzerrungen“ beschrieben –… …Wirklichkeit in der Fiktionalisierung deutlich machen, gerade um dieser so mehr Kontur zu verschaffen. Von Becker beschreibt „dieses oft beiläufige…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Elefantenreitschule – Orientalismus und Kolonialismus in Johann Wolfgang Goethes „Faust II“

    Gabriele Dinkhauser
    …. Die Siegesgöttin, die auf dem Rücken des Elefanten transportiert wird, verkörpert die politische und ökonomische Herrschaft dieser Mächte. Der Osten… …. „Faust II“ stellt mit dieser stilistischen Wendung ein Stück Wirkungsgeschichte orientalischer Kultur in Europa dar. Der Orient wird nicht lediglich… …. 16–24. Zitate dieser Ausgabe werden im Folgenden mit der Sigle FA sowie Abteilungs- und Bandnummer angegeben. 3 Charles Darwin: The Origin of Species, hg… …entwickelte sich bekanntlich schleichend durch Handelsbeziehungen der Ostindien-Gesellschaft. Das Gelingen dieser Beziehungen wurde zwar nicht zivil verhandelt… …Instrument dieser Täuschung. Sie steht als stumme Statue scheinbar für den Ruhm, der seit Alexander dem Großen mit der Eroberung ferner Länder verbunden wird… …sein, ähnlich den mythischen Gestalten, die aus Tierkörpern mit Menschenkopf bestehen. Das reziproke Verhältnis zwischen dieser anmutigen Figur, die… …zwischen Subjekt und Objekten demonstriert, wie es instrumentelle Vernunft vorschreibt. Die Dynamik dieser Projektion geflügelter Tiere, die erst Rosse… …des 19. Jahrhunderts geschuldet. Beigetragen zu dieser Mode haben zum Beispiel Opern wie W. A. Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“. Vgl. Andrea… …als neuen Vertreter „künstlerischer Reflexion und schöner Selbstbespiegelung“, dem nur noch die Vereinigung dieser „Poesie der Poesie“ mit der Poesie… …, die sie darstellen. Plutus ist eben auch Faust, und hinter der Allegorie des Geizes steckt Mephisto. 217 Gabriele Dinkhauser Dieser Spötter ist eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Martin Heidegger: „Übungen für Anfänger – Schillers Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen“.

    Für Wolfgang Riedel zum 60. Geburtstag
    Walter Hinderer
    …vermeidet der Autor von „Sein und Zeit“ eine eingehende Analyse dieses Briefes, obwohl sich dieser mit der Dialektik von Person und Zustand, Sein und Zeit… …dieser beiden für den Menschen zentralen Gesetze folgendermaßen: Das erste dringt auf absolute Realität: er soll alles zur Welt machen, was bloß Form ist… …in ihrer höchsten Fülle zum Begriff der Gottheit zurück, von dem er auch in dieser Schrift ausging. In seiner abgelehnten Dissertation „Philosophie der… …Vermögen abbildet. Nur dank dieser Totalität ist es möglich, sowohl den Natur- als auch den Venunftsstaat im „Staat der Freyheit“ gewissermaßen aufzuheben… …Hegels zitiert, dass die schöne Kunst „nach der Seite ihrer höchsten Bestimmung (das Absolute darzustellen) […] in dieser Hinsicht etwas Vergangenes“ ist… …Ausschließung zur Position oder wirklichen Setzung, nur durch Aufhebung unsrer freyen Bestimmbarkeit zur Bestimmung“ (Na 20, 369) gelangen. Dieser transzendentale… …Form dieser Vollkommenheit“. So verstanden wäre die Form der Schönheit die Form der Form, eine potenzierte Form, mit der er gegen Kant eine sinnlich… …hatte, weil dieser „zugleich das Feld des Sinnlichen“ bezeichne (Fa 8, 300f.). Die zitierte Formel wird dann dergestalt umformuliert: „Schönheit ist Natur… …nach erkannten Prinzipien sondern nach Einfällen und Gefühlen.“ Nichtsdestoweniger propagiert Schiller auch in dieser Schrift die Synthese – schon aus… …11. Brief mit seinem transzendentalphilosophischen Konzept der Autonomie der Person als Essenz der Existenz definiert. Dabei kommt es dann zu dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    King Rother and His Bride. Quest and Counter-Quests

    Rabea Kohnen
    …Morolf“, „Kudrun“, „Ortnit“ und „Dukus Horant“ zu dieser Textgruppe. Zu ihrer Zusammenstellung in Abgrenzung zu den Kategorien der so genannten… …und schließt mit Überlegungen zur Textgenese. In Verbindung mit den Anmerkungen liefert dieser Abschnitt insgesamt eine dichte und dennoch detailreiche… …ff.) und wie beide Werbungshandlungen in der Kemenatenszene miteinander verschmelzen. Die Analyse dieser Szene, der das mit 38 Seiten bei weitem… …Braut in dieser Textgruppe zumeist eine passive Figur sei. Obwohl das Interesse der vorliegenden Studie ganz dem „Rother“ gehört, hätte sich ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Thomas Hecken: Pop – Geschichte eines Konzepts 1955–2009

    Peter Rehberg
    …Perspektive in den Blick rückt. Sich dieser Schwierigkeiten sehr wohl bewusst, zeigt sich Hecken mit seinem ambitionierten Projekt zugleich mehr als bescheiden… …Leitmotiv von Hochkultur gesetzt wird. Problematisch wird dieser Ansatz allerdings bereits, wenn der weitschweifende und teilweise auch abseitige Blick auf… …. 157). Pop wird an dieser Stelle von Hecken eine Brecht’sche Verfremdungsästhetik zugesprochen. Damit vollzieht sich eine Ausweitung des Pop-Begriffs, die… …Ausgangspunkt feuilletonistischer Pop-Debatten bildet. Allzu lange hält sich Hecken mit dieser weitgehend vertrauten Debatte jedoch vernünftigerweise nicht auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Der Goethe des Grashalms. Zur ,Darstellung‘ der Naturforschung um 1800

    Michael Bies
    …der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts vorantreibt 1 , kommt dem Begriff der Darstellung eine Schlüsselrolle bei der ästhetischen Konfiguration dieser… …dieser Wende vom ‚Mechanismus‘ zum ‚Organismus‘ vgl. hier nur François Jacob: Die Logik des Lebendigen. Eine Geschichte der Vererbung, übers. v. Jutta und… …dahin, daß wir die Vorstellung ins Fastwirkliche verwandeln.“ 10 Mit dieser Neupositionierung eines vormals religiös geprägten Darstellungsbegriffs – an… …Grenzphänomenen dieser Arten von Darstellung: In der ‚Kritik der ästhetischen Urteilskraft‘ erklärt er das Schöne als indirekte Darstellung des Sittlich-Guten und… …abgesicherten Wissen und dem, was aus dieser Perspektive nur als Nicht-Wissen erscheinen kann. IV. Die voranstehenden Ausführungen haben gezeigt, dass Klopstock… …informiert und imprägniert. 28 Ohne dass bislang die Differenzen und verschiedenen Traditionslinien dieser beiden Darstellungsdiskurse sowie die Möglichkeiten… …, wenn er den darzustellenden Gegenstand von den Determinationen, die dieser durch das darstellende Medium erfahre, freistelle und ihn mit den Mitteln… …zugleich in Verwunderung setzen und belehren. In diesem Sinne würde man sagen können, er habe sich einen Styl gebildet […]. 34 Bemerkenswert ist an dieser… …, hiermit deutlich überschreitet. Erklärt dieser ebenfalls 1790, dass es keinen ‚Newton des Grashalms‘ geben könne, weil selbst die Entwicklung einfachster… …Klopstock kennzeichnet. Während dieser die dichterische Darstellung von der wissenschaftlichen Abhandlung unterschieden hatte und Schiller 1795 in seiner…
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