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1193 Treffer, Seite 8 von 120, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Dietrichs Buße

    "Der Wunderer" im Kontext des "Dresdner Heldenbuchs"
    Johannes Traulsen
    …bislang für seine Deutung eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Demgegenüber wird hier argumentiert, dass insbesondere die Buße, die Dietrich von Bern… …königliche Vater der Jungfrau ist beizeiten (das heißt ‚zur rechten Zeit‘) gestorben, die Brüder der Prinzessin haben die Herrschaft übernommen. Sie war für… …: die haben sein sel zu pfant! 19 Auch wenn die Bezeichnung als ‚Teufel‘ oder ‚Dämon‘ an sich noch keine hinreichende Begründung einer religiösen Lesart… …Theorderichs/Dietrichs gegeben zu haben. Die „Kaiserchronik“ aus den 1140er Jahren ist das erste chronikale Zeugnis über Theoderich in deutscher Sprache. Er erscheint dort… …die Geschädigten, sondern durch Teufel vollstreckt. Viele Zeugen wollen den Sturz gesehen haben und der Vulkan erscheint als Ort, an dem Dietrich die… …haben, als auch sie – wie jeder Mensch – erlösungsbedürftig sind, und dass der Weg zur Erlösung von Buße und Askese bestimmt ist. Folgt man dieser Lesart… …Dietrichs Buße nigstens umfangreiche Sammlung dieser Art. Kürze war offenbar ein besonderes Anliegen der Kompilatoren. An der Handschrift haben mehrere…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Milte in Tönen Konrads von Würzburg

    Ein unbekannter milte-Spruch Konrads und einige Überlegungen zu einem zukünftigen Umgang mit Schröders Textausgabe
    Alisa Heinemann
    …profilierte Vertreter: Auch anonyme nachsenger scheinen sich dem Thema gewidmet zu haben, die für ihre Texte fremde Töne bekannterer Sangspruchdichter verwenden… …haben. Wie verhalten sich dazu seine auffallend zahlreich belegten milte-Sprüche? II. In allen als echt geltenden Tönen Konrads (nämlich: Schröder… …hier nämlich im Kontext einer Schelte der kargen die Rede, die, obwohl sie gerade nicht milte sind, trotzdem Ansehen haben wollen (vgl. v. 41 f.). Die… …verlassen haben, wird durch Schande verunstaltet (vgl. vv. 41–43). Für ihn ist kein Stück mehr der êweclichen wunne snuor (v. 60), die die Sælde (v. 59)… …des Themas bei Konrad muss verwundern, zumal wenn das milte-Thema von Sangspruchdichtern, die sich in höfischen Kontexten bewegt haben (Walther wäre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Tagungsbericht

    Katharina Strika
    …vermutete, dass Rebart über eine Berechtigung des Nachdrucks der Texte Kreutzers verfügt haben könnte. Saskia Limbach schloss mit einer Frage über die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Markus Hundt: Sprachliche Aggression bei Martin Luther. Argumentationsformen und -funktionen am Beispiel der Streitschrift "Wider das Papsttum zu Rom vom Teufel gestiftet" (1545)

    Michel Lefèvre
    …mit „hate-speech“ (ebd.)? Hier fehlt wohl auch eine tiefer gehende Kontextualisierung der untersuchten Streitschrift: Welche Umstände haben zu dieser…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Fabian Fleißner: Das Präfix gi-im Althochdeutschen und Altsächsischen. Eine Neubewertung seiner Bedeutung für das Tempusund Aspektsystem

    Bernhard Luxner
    …Laufe der Zeit zu einem Tempussystem entwickelt haben soll. 1 Konträr zur gängigen Forschungsmeinung 1 Vgl. dazu vor allem Elisabeth Leiss: Die… …Zusammenführung von as. witan ‚wissen, Kenntnis haben über‘ und as. giwitan ‚gehen, sich auf den Weg nach X machen‘ dar (vgl. S. 77). Der Zusammenhang wird dabei… …einher. Wenn man Kenntnis von einer Sache haben will oder etwas sehen will, ist dafür oft eine Ortsveränderung notwendig. giwitan ist also ursprünglich die… …Konstruktion haben + Part. Prät. für eine entsprechende Neuerung im Westgermanischen hält. Es bleibt unklar, warum der Autor, zumal es ja um nichts anderes als… …miteinbezieht. Denn auch dort finden sich Perfektkonstruktionen mit an. hafa ‚haben, besitzen‘ neben solchen mit eiga ‚haben, besitzen‘, fá ‚bekommen, erhalten‘… …, geta ‚erhalten, erreichen‘ usw. 39 In seinen weiteren Ausführungen zur Genese von haben als Perfektauxiliar wendet Fleißner sich vor allem gegen die… …landläufige Annahme, dass die Perfektperiphrase mit haben maßgeblich von der ursprünglichen Bedeutung ‚besitzen‘ des Vollverbs ausgehe (vgl. S. 123). Dabei… …führt er folgende Argumente ins Feld: 1. Sollte die besitzen-Semantik tatsächlich eine so wichtige Rolle gespielt haben, würden sich in der… …für die Genese des Auxiliars haben aus dem entsprechenden Vollverb mit der zentralen Bedeutung ‚besitzen‘ angeführt werde (Zitat und Übersetzung nach… …Altnordischen ersichtlich wird. 50 Fleißner kommt zu dem Schluss, dass bei den meisten Perfektbildungen mit haben „das Merkmal der Statusveränderung eines mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Niklas Reinken: Die Grammatik der Handschriften

    Dimitrios Meletis
    …. Auch die Relevanz der – durchaus interessanten – Vorstellung verschiedener römischer Schriften erschließt sich nicht ganz. Zudem haben sich einige…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Literarische Bedeutsamkeit.

    Figurationen bedeutender Unschärfe
    Philipp Pabst, Moritz Baßler
    …. Diese Konzepte haben 3 Hörisch definiert Bedeutsamkeit folgendermaßen: „Bedeutsam nennen wir das, wovon wir nicht recht wissen, was genau es bedeutet, von… …. Zeitgenoss:innen wie Karl Krolow haben das als Strategie der Beeindruckung kritisiert, als Sogeffekt, den Benns Texte planvoll inszenieren. Benns Lyrik, schreibt 165… …literarischen Feld der Nachkriegszeit durchblicken. Der Rezeption haben solche Rezensionen wenig geschadet. Um Benn entsteht in den 1950er-Jahren ein regelrechter… …Religion, Nation, Humanität, Familie und Geschichte, die anderswo in den 1950er-Jahren durchaus noch Konjunktur haben. In „Doppelleben“ nennt Benn sie… …Vergleichbares zu erleben, wie es wohl Benns Epigonen gemacht haben. Das ist einer der Gründe, warum Benn auch in der Pop-Literatur der 1960er-Jahre Anklang findet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    "Zugleich bedeutend und deutungslos"

    Überlegungen zu Goethes Lieblingswort
    Jochen Hörisch
    …„hingestreckt auf einem altväterlichen Bette“, hieß es da. Hingestreckt haben Faust die hochbedeutenden, aufregenden, profan-sakralen Ereignisse des ersten Aktes… …Vieldeutigkeiten in Kauf zu nehmen, ist das Wort ‚bedeutend‘ nicht zu haben. Man muss kein:e ausgefuchste:r Systemtheoretiker:in sein, um Mehr- und Vieldeutigkeiten… …bedeutenden Gespräch, über welches alle Teilnehmenden nachzudenken haben, pflegt ein gewisser Stillstand einzutreten, der einer allgemeinen Verlegenheit ähnlich… …das Neue; und nachdem sie dies eine Weile überlegt haben, so finden sie, das Wunderbare sei immer neuer als alles andere. 20 Diese These hat Bestand… …gestellt ist, haben neue Deutungen das jeweils vorletzte Wort. Goethe ist wiederholt nach der Bedeutung eines seiner bedeutendsten Werke, des „Märchens“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Verschärft unscharf

    Begriffsgeschichtliche Nachträge zur Bedeutsamkeit
    Eva Geulen
    …gewidmet haben. 14 Dass die Autoren dieses Bandes sich mit Rothacker etwas schwertun, ist verständlich. Ab 1933 war Rothacker bekanntlich ein strammer Nazi… …glattgeschliffen haben. So gesehen sind wir nicht nur zurück bei Goethes Antike, sondern die bei Rothacker scheinbar vergessene Historisierbarkeit des Bedeutsamen… …Schleiermacher bis Rothacker und Blumenberg einen besonderen Rezeptionsstrang bilden. Sie haben es daran nicht fehlen lassen. Wir vielleicht schon, weil wir zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Brechts U- statt V-Effekt

    Unschärfeverfahren als techné der Bedeutsamkeits-Figuration
    Christian Metz
    …. Unschärfeverfahren als techné des Bedeutsamen Die Unschärfe, die wir bislang betrachtet haben, entsteht unausweichlich aus der Logik der Aufmerksamkeit und den… …Konstruktionen der Wirklichkeit zu tun haben. Woraus das Gedicht seinerseits kein Geheimnis macht, richtet es den Blick doch ostentativ auf „Faltboote“. Solche…
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