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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Juliane Vogel: Aus dem Grund. Auftrittsprotokolle zwischen Racine und Nietzsche, Paderborn: Wilhelm Fink 2018.

    Hendrik Blumentrath
    …Auftritts ins Zentrum stellt und gleichermaßen historisch wie systematisch untersucht. Vogel analysiert den Auftritt als eine Operation, die zu sehen gibt und… …Corneilles wird bei Racine ins Negativ verkehrt. Diese beiden grundsätzlichen Optionen werden dabei von Vogel auch an eine jeweils andere Form der Bühne… …„Penthesilea“ wird der anti-triumphale Zug der Tragödie ins Äußerste getrieben: Sämtliche Zeichen des Triumphs werden entleert, pervertiert oder als tragische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2019

    Joel B. Lande: Persistence of Folly. On the Origins of German Dramatic Literature, Ithaca: Cornell University Press 2018.

    Stephan Kraft
    …mehrere Auslassungen oder zumindest irritierende Marginalisierungen ins Auge, die darauf hindeuten, dass das zentrale Interesse des Verfassers am Ende… …gesehen mithin primär als Argumentreservoir für das spezifische Verständnis der beiden Dramen, die nun ins Zentrum gerückt werden. Zu Beginn folgen drei… …forteilenden Adam durch ein Fenster. Adam werde dadurch ‚gerahmt‘ und gleichsam künstlerisch domestiziert, woraufhin man ihn in einer entschärften Variante ins…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Amanda Jo Goldstein: Sweet Science. Romantic Materialism and the New Logic of Life, Chicago: University of Chicago Press 2017.

    Agnes Hoffmann
    …Überbietung die Vorstellung einer autotelischen, rein selbstbezüglichen Entstehung lebendiger Organismen dekonstruieren. Ins Spiel gebracht wird stattdessen ein… …Beobachtung der Veränderlichkeit komplexer Lebensformen, kontingente Aspekte ihrer Genese sowie Prozesse der Degeneration und des Verfalls ins Zentrum stellt… …Prozess konstanter Semiose ins Bild, der die narrative Instanz des beobachtenden Subjekts ebenso einschließt wie den beschriebenen Wandel von Jahreszeiten… …ins Zentrum und arbeitet, ähnlich wie in Goethes „Dauer im Wechsel“, eine figurative Dynamik heraus, die menschliche Alterungsprozesse ebenso wie Fragen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Regina Toepfer/Gyburg Radke-Uhlmann (Hgg.): Tragik vor der Moderne. Literaturwissenschaftliche Analysen, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2015 (Studien zu Literatur und Erkenntnis 6), 354 S.

    Jun.-Prof. Dr. Sophie Marshall
    …Augenöffnend ist Toepfers und Radke-Uhlmanns Darlegung ihres Vorgehens: „1. Wie wird der Sturz des Protagonisten ins Unglück dargestellt, motiviert und gedeutet?… …ins Unglück ist tragisch, wenn er in das Muster irgendeiner Tragikdefinition passt. Da alle Tragikkonzepte zugelassen sind und, falls keines greift, von… …zweite Lesart beschreibt: (ii) Der Sturz des Protagonisten ins Unglück ist immer schon tragisch (und also die Definition von Tragik), es gilt nur… …, wie auch das Weitere zeigt, nahezu jede Motivierungsart, Form und Struktur eines Sturzes ins Unglück – kausal oder final oder dialektisch… …Toepfer allein die von historischen Theoretikern beschriebenen Darstellungsarten vom Sturz ins Unglück, und das seien entweder die finale oder die kausale…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2019

    Giorgio Agamben: Das Abenteuer. Der Freund. Aus dem Italienischen von Andreas Hiepko, Berlin: Matthes & Seitz 2018 (Fröhliche Wissenschaft 094)

    Dr. Michael Schwarzbach-Dobson
    …angeführten Szenen des Artusritters, der vor dem Hof von seiner Aventure erzählt: „Das Abenteuer, das ihn [den Artusritter, M. S-D.] ins Wort gerufen hat, wird… …Beschäftigungen mit dem Ereignis interessiert Agamben ebendiese Sein-Werdung: Das Lebewesen, so Heidegger, werde dort menschlich – d.h. komme ins Dasein – wo ihm… …diskurs- und geisteshistorischer Kontexte fällt bei Agambens Sprüngen durch die Jahrhunderte deutlich ins Auge. Die Stärken des Abenteuer-Essays liegen dann…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Entscheiden im Spannungsfeld von Routine und Unberechenbarkeit

    Bruno Quast
    …und was falsch ist, geraten angesichts von Unberechenbarkeit ihrerseits ins Rutschen. Es bieten sich prinzipiell zwei auf den ersten Blick diametral… …König (Ausübung von miltekeit) und das (kollektive) Entscheiden über die Gewährung. Im Folgenden soll versucht werden, die ins Auge gefasste Episode auf… …Praktik, die Routine königlichen Entscheidens ins Auge, könnte man für diese Praktik im Mittelalter folgende Skriptförmigkeit postulieren: Initiierung eines… …erschließen. Er sieht dem höfisch gebotenen Zwang, dem Geltungsanspruch ins Auge, die Bitte ohne Wenn und Aber zu gewähren. Zugleich sinnt er darauf, die… …Unberechenbarkeit versucht Artus letztlich vergeblich einzudämmen, indem er die Angemessenheit, den höfischen Anstand ins Spiel bringt. Aufgrund der mit dem Anspruch… …praxeologischen Narratologie, die Erzählen als „kulturelle Praxis der Darstellung von Handeln“, aber auch das dem Erzählen zugrundeliegende Handlungswissen ins Auge…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019
    Arthur Schnitzlers
    Gregor Babelotzky
    …Parlament, wo Worte ins politische Werk gesetzt werden, treffen Rhetorik und Verantwortung unmittelbar aufeinander. In diesem Raum in die Öffentlichkeit… …Interpellationsbeantwortung in Verwirrung stürzen, sodass er seine Position plötzlich ins Gegenteil des Intendierten verkehrt – und sie dann später umso bestimmter als einzig… …Welt gerät, wendet sich das Stück ins Tragische: Im Gespräch mit dem Pfarrer resümiert Bernhardi im Entwurf: Wir tun am Ende alle nur, was wir müssen und… …118,7. 22 Der Begriff reflektiert das problematische Verhältnis von Rhetorik und Fakt und kommt nicht zufällig derart häufig ins Spiel. In den Entwürfen… …schon vom eigentlichen Thema des Vorfalls abgekommen ist, zumindest aus Bernhardis Sicht, so kommt Flints vorbereitete Rede ins Schlingern und schlägt… …der Justiz ins Einvernehmen setzen werde, ob dieser sich nicht veranlaßt sehe, die Vorerhebungen […] wegen Vergehens der Religionsstörung einzuleiten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2019

    Tagungsbericht: „Letzte Dinge. Deutungsmuster und Erzählformen des Umgangs mit Vergänglichkeit im Horizont heterochroner Zeitsemantiken. Internationale mediävistische Fachtagung“, Kiel, 28.–30. Juni 2018

    Marcus Bernhard Martin
    …der Tod als ein – allerdings wesentlicher – Punkt fungieren sollte. Als Zeitpunkt der endgültigen Option für oder wider Gott und als Eingang ins Gericht… …Kontext ihres Umgangs mit Technologie in heilsgeschichtlichen und eschatologischen Zeithorizonten. Die Tradition dieser Texte lässt sich bis ins 14… …. Jahrhundert zurückverfolgen und sie bleibt bis ins 17. Jahrhundert sehr vital. Zwar sind einzelne Texte dieser Tradition gut erforscht – Heinrich Seuses… …typologische Denken die Ewigkeit ins Bild fasse und das Diesseits selbst ontologisch nur das Abbild der im eigentlichen Sinne existierenden Ewigkeit darstelle… …Übergang vom Diesseits ins Jenseits moderierend unterstützen und den Hinterbliebenen beim 23 Schmitz-Esser: Der Leichnam im Mittelalter. Einbalsamierung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Bekêrâ dich, bekêre. Neue Überlegungen zu Walthers „Reichston“

    Günther Serfas
    …verkörpern, wird schon seit längerem mit Recht bezweifelt. Zum einen, weil sie sich nicht gemeinsam mit der politischen Intention eines Krönungsaufrufs ins… …überhaupt kulminiert“. 5 Damit wird auch die Frage neu aufgeworfen, wann Walther von Österreich ins Reich gekommen ist, um mit seinen politische Sangsprüchen… …für die Datierung des Krönungsappells ins Jahr 1198 und ist bis heute mehrheitlich gültige Meinung. Vgl. Gerhard Hahn: Einleitung, in: Walther von der… …klassischen Datierung von L 9,16 ins Jahr 1201 fest und muss deshalb mangels Alternative eine Festkrönung zum Anlass für Walthers Spruchdichtung im „Reichston“… …Albrecht Hagenlocher: Der guote vride. Idealer Friede in deutscher Literatur bis ins frühe 14. Jahrhundert, Berlin, New York 1992. 38 Mittelhochdeutsches… …eine narrative Funktion. Jetzt werden die zuvor getroffenen Feststellungen darstellend illustriert und schildern die Ereignisse bis ins Jahre 1201, wo…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Iuditha Balint: Erzählte Entgrenzungen. Narrationen von Arbeit zu Beginn des 21. Jahrhunderts, Paderborn: Wilhelm Fink 2017.

    Martin Jörg Schäfer
    …Literatur ins Wanken geraten. Neben zahlreichen kleineren Texten und auch den in den 1990ern und 2000ern in der Debatte allgegenwärtigen Managerinterviews…
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