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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Textzeugin‘ und Medium für das (un-)rechte Maß: Die sprechende Feder im „Welschen Gast“ Thomasîns von Zerclaere

    Peter Glasner
    …betrachtet wird in den Versen 12223–12350 weitaus mehr vermittelt als Thomasîns Darstellung von Autorschaft und Werkentstehung. Anhand der durch die… …einvar (DWG 1 v. 37 f.). Hier liegt weit mehr als neuerliche Bescheidenheitstopik vor, wird hier doch ein Koinzidenzprinzip der wechselseitigen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2018

    K

    Sophie Marshall
    …materielle Basis der Schrift nicht mehr einfach ihr Medium ist, sondern die 13 Schrift wird vereinzelt im Zusammenhang mit beschrifteten Dingen in… …„niemand mehr von seinem Versteck weiß“, er also „wieder seinen Zustand der Unantastbarkeit erreicht hat“ (Mühlherr: Nicht mit rechten Dingen [Anm. 2], S… …fassenden Schrift zu tun. 77 Was damit aber für den Rezipienten auch nicht mehr greifbar ist, ist die Figur Sigune: Was genau sie gelesen hat, was sie weiß…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Tagungsbericht: ‚Lyrische Kohärenz im Mittelalter. Spielräume – Kriterien – Modellbildung‘, 18.–20. Januar 2018, Zürich

    Julia Frick, Thomas Poser
    …. Damit einher gehe eine Neukonfiguration der Laura-Figur, die nun nicht mehr Verführerin des Subjektes sei, sondern durch ihre stoizistische… …redigiert wurden, was darauf schließen lasse, dass einstrophige Lieder in E offenbar nicht mehr vorgesehen waren. Das zweite Beispiel behandelte den… …nicht mehr um die klangliche Qualität der Lieder, vielmehr werden die Texte zum „Steinbruch“ für neue textuelle Einheiten, die sich der Form der… …Allusionspoetik“ zutage tritt. Die aufgelöste ‚Übersetzung‘ bietet hingegen keinen Interpretationsspielraum mehr. Die Verschriftlichung der altnordischen Skaldik…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Tagungsbericht: „Erzählte Ordnungen – Ordnungen des Erzählens“ 20.–22. Februar 2018, Zürich

    Raoul DuBois, Thomas Müller
    …hier mehr von einem ordo artificialis als von einem ordo naturalis auszugehen. Gerade in den Prologen würden Ordnungen nicht starr organisiert, sondern… …durch ihre Gegenstände selbst in Frage, indem sich die beiden Ebenen mehr dialektisch verschränken als dualistisch zergliedern. Julia Weitbrecht (Kiel)… …Brautwerbung, wenn hier nun nicht mehr der Brautwerber, sondern der Brautvater die Braut als Objekt eines politischen Begehrens verfolgt. Insofern die beiden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Frank Kirchhoff: Von der Virgel zum Komma. Die Entwicklung der Interpunktion im Deutschen, Heidelberg (Winter) 2017 (Germanistische Bibliothek, Bd. 61; zugleich Diss. Universität Köln).

    Klaus-Peter Wegera
    …motivierte Interpunktion für die Zeit nach ca. 1500 heute niemand mehr ernsthaft infrage stellt, erschien mir der angedeutete wissenschaftliche Mehrwert der… …Deutschen nach. Die übrigen Interpunktionszeichen kommen nur am Rande vor. Insofern verspricht der Untertitel mehr als die Studie hält. In der Einführung wird… …intonatorisch begründete Interpunktion zeigen könnten, wie etwa literarische Prosa oder Versdichtung (vgl. S. 63). Hier erscheint die Korpusauswahl nicht mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Dieter Wrobel, Stefan Tomasek (Hgg.): Texte der Vormoderne im Deutschunterricht. Schnittstellen und Modelle, Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2013.

    Nine Miedema, Andrea Sieber (Hgg.): Zurück zum Mittelalter. Neue Perspektiven für den Deutschunterricht, Peter Lang, Frankfurt/Main 2013 (Germanistik Didaktik Unterricht 10).

    Iris Mende: Vermitteltes Mittelalter? Schulische und außerschulische Potentiale moderner Mittelalterrezeption, Peter Lang, Frankfurt/Main 2012 (Germanistik Didaktik Unterricht 8; zugl. Diss. Universität Göttingen).

    Ylva Schwinghammer: Das Mittelalter als Faszinosum oder Marginalie? Länderübergreifende Erhebungen, Analysen und Vorschläge zur Weiterentwicklung der Mittelalterdidaktik im muttersprachlichen Deutschunterricht. Peter Lang, Frankfurt/Main 2013 (Mediävistik zwischen Forschung, Lehre und Öffentlichkeit 7; zugl. Diss. Universität Graz).

    Angela Mielke
    …eigentlich nicht der KJL zuzurechnen ist. Andere der untersuchten Werke sind (und waren schon vor einigen Jahren) über den regulären Buchhandel nicht mehr zu…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Philologische Palingenesien

    Über die Herstellung von Herders „Volksliedern“. Ein Metakommentar
    Alexander Nebrig, Kaspar Renner, Carlos Spoerhase
    …, sondern er habe sich am Projekt einer dritten Volksliedausgabe orientiert, das Herder kurz vor seinem Tod zwar selbst entwarf, aber nicht mehr realisieren… …Buch (vgl. HSW, Abt. II, T. 8, S. IX–XIV) – kaum Herders differenziertem Kulturbegriff entsprochen haben (Suphan, S. 459). 6 Das gelte umso mehr, als… …, lässt sich dabei nicht mehr mit Sicherheit angeben, da das Druckmanuskript nicht überliefert ist. Anhand der „vorletzte[n] Redaktion des Verfassers“ will…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Gültiger Wortlaut und „sinnliche Masse“

    Zur Textkonstitution des „Faust II“
    Gerrit Brüning
    …liegt in solchen sinnlichen Dingen mehr als man denkt, und man muß dem Geistigen mit allerley Künsten zu Hülfe kommen.‘ Goethe ließ den gehefteten neuen… …können dann nämlich nicht mehr von einer Änderung in der Zwischenhandschrift herrühren, sondern müssen sämtlich John zugeschrieben und infolgedessen als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    „So war es mir nicht zweifelhaft, dass ich ins Deutsche Lager gehöre“

    Krieg und Grenzgängertum in Feldpostbriefen deutsch-jüdischer Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg
    Constantin Sonkw� Tayim
    …Laufbahn beschreiben diese Briefe Kriegserlebnisse, die alle u.a. Not, Kriegsgewalt, Tod, Heimweh, Müdigkeit, aber auch mehr existenzielle, persönliche… …. Gotthold Kronheim, Unteroffizier in der Preußischen Armee und 1917 gefallen, schreibt in seinem Testament: einer Zunft u. dgl. mehr; aber man kann nicht… …mehr Briefe, in denen ausdrücklich Fälle von Antisemitismus gemeldet werden. Aus der von ihnen herausgegebenen Sammlung wäre neben dem Feldwebel Czapski… …. Nach unseres Kaisers Ausspruch sollte es ja keine Parteien mehr geben, nur noch Deutsche, doch da Zurücksetzungen mir widerfuhren und Anmerkungen bisher… …das Benehmen des Hauptmanns auch gegen das Kaiserwort, ‚Ich kenne keine Parteien mehr‘, verstößt“ (FJS 162). Genauso deutlich hören sich die Worte des… …„deutschen Bürgers“ ablesen, sondern auch ein Sehnen nach mehr Rücksicht, nach einem humaneren Leben als Jude, ein Gefühl von Ungerechtigkeit. Dass in diesen… …für den Nichtjuden an der Front nicht hat. Der am Krieg teilnehmende Jude hat in dieser Hinsicht einen Sonderstatus, der aber nichts mehr damit zu tun… …Juden in Deutschland und noch mehr in Österreich wenig Zweifel an ihrer Zugehörigkeit zum Vaterland. Es ging also darum, durch die Teilnahme am Krieg die… …Grenze zwischen Judentum und Deutschtum in einem offiziellen Akt zu kippen, denn das Engagement für das Vaterland sollte kein untergründiger Diskurs mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Die „Faustische Melencolia“

    Zur Personifikation der Melancholie in Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“
    Johannes Stobbe
    …der Biographie des Teufelsbündners hat Mann der 32 Astrid Roffmann: „Keine freie Note mehr“. Natur im Werk Thomas Manns, Würzburg 2003, S. 188 f., hier… …: S. 194. Allerdings ist einschränkend festzuhalten, dass es sich bei diesen Umschreibungen des Romans um mehr als nur eine „Übertragung menschlicher… …Materialien entwickelt und in der es nichts Unthematisches mehr gibt, nichts, was sich nicht als Variation eines immer Gleichen ausweisen könnte. Dieser Stil… …freie Note mehr. (DF, 704) Gleich Dürers „Melencolia I“ stellen Adrians Kompositionen eine wechselseitige Verschränkung zwischen der schöpferischen… …Unschuld, ja Harmlosigkeit ihr Teil sein. Die Zukunft wird in ihr, sie selbst wird wieder in sich die Dienerin sehen an einer Gemeinschaft, die weit mehr als… …, nüchterne Weis, mit rechten Dingen, kein Werk mehr zu tun und die Kunst unmöglich geworden ist ohne Teufelshilf und höllisch Feuer unter dem Kessel …“ (DF…
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