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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Im Spiegel der Katze: Kulturökologische Aspekte in Marlen Haushofers "Kinderbuch' "Bartls Abenteuer"

    Nick Büscher
    …, S. 240–279, hier: S. 241. Umso mehr besitzt das Kätzchen, so lässt sich schließen, diesen Namen aufgrund der von Salten beschriebenen Eigenschaft, die… …– das Futter wird später von Bartl durch Mäusefang beschafft, womit in gewisser Weise die natürliche Ordnung nachvollzogen wird – und „sich nie mehr… …den Menschen nicht mehr aus. […] Es war entschieden klüger, auf der Hut zu sein.“ (BA 120 f.) Sinnfälliges Beispiel von der katzenfeindlichen Welt gibt… …Indes gesundet er am Stadtrand, es sind „keine Rußkörnchen mehr in seinem Fell, nur noch Disteln oder Fichtennadeln.“ (BA 107) Ebenfalls bedeutet die… …Natur aus äußerst mißtrauisch [war]“ (BA 8). Mehr als bezeichnend ist, dass im Sinne der Gattungsdifferenz zwischen Katze und Mensch darauf hingewiesen… …, kümmert sie sich nicht mehr um ihn – der Mensch, so wird hier im Spiegel des Katers deutlich, macht seine Zuneigung von der Unterwürfigkeit des jeweiligen… …idyllische Katzenwelt im „mörderische[n] Kampf“ (BA 74) zwischen Beli und Semmelkater, von dem letzterer sich nicht mehr erholt, so „mochte er [Bartl, NB] den… …Dachgarten nicht mehr besuchen“ (BA 74). Später ist auch der Dachboden nach Semmelkaters Tod, Bartls Umzug und Belis späterem Sturz vom Dach „ganz verlassen“… …Domestiziertes“ 51 , mehr und mehr wirkt der Kater wie der Bürger zweier Welten, der zivilisatorisch geprägten Menschenwelt und der wilden Katzenwelt, die sich in… …anthropofugalen Bildungsweg als Kater, welcher „nur kleine Narben unter seinem Fell“ (BA 58) hinterlässt, mehr und mehr gewahr wird. 52 V. Die Erzählbarkeit des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Die Entdeckung von Cumba

    Ein quellenkundlicher Beitrag zu Lenz' "Der neue Menoza"
    Martin Wagner
    …nach dem Ende der 1750er Jahre. Zwischen 1767 und 1859 ist dann keine einzige Ausgabe mehr ausgewiesen. Der (sicher nicht vollständige) Katalog kennt…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Werner Michler: Kulturen der Gattung. Poetik im Kontext 1750-1950, Göttingen: Wallstein Verlag 2015.

    Ralf Klausnitzer
    …Verfassers, wenn er über sein Vorgehen im Kapitel über die Frühe Neuzeit bemerkt, hier werde „gewiss mehr angedeutet als hergeleitet“, warum in „jener breiten… …sich in verwirrenden Hochgradsystemen verzettelte) lässt die Zusammenhänge zwischen masonischer Ritualistik und Intellektuellenorganisation mehr als… …stimmen? Ist es tatsächlich relevant, welche subkutanen und widersprüchlichen Bewegungen die historischen Vorgänge prägten, in denen Werner Michler mehr oder… …Mystifikation von Gattungen eine verbindliche Gattungspoetik“ nicht mehr zulasse: „Weder die modernen Autoren selbst, die nur 308 Buchbesprechungen mehr als… …Fachwissenschaftler geworden, die Autoren, die das ingenium neu und das poetische Unbewusste erstmals entdecken – ist mehr zur Hegung und Tradierung der Gattungen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Christine Weder: Intime Beziehungen. Ästhetik und Theorien der Sexualität um 1968, Göttingen: Wallstein 2016.

    Hanna Engelmeier
    …mehr schönen Künste. Grenzphänomene des Ästhetischen, München 1968. 5 Der Volltitel lautet: Obszön. Geschichte einer Entrüstung, München 1962. 313… …gewöhnlichsten Form (als Geschlechtsverkehr eben) gar nicht mehr auszumachen ist. Ein Buch über „Ästhetik und Theorien der Sexualität um 1968“ hat nicht die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Dorothea Walzer: Arbeit am Exemplarischen. Poetische Verfahren der Kritik bei Alexander Kluge, Paderborn: Wilhelm Fink 2017.

    Michael Niehaus
    …. Alexander Kluge ist seit mehr als einem halben Jahrhundert auf vielen Gebieten und in unterschiedlichen Milieus und Medien rastlos tätig, wobei sich –…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    Der Körper der Königin: Zum Verständnis der Dido-Figur in Heinrichs von Veldeke "Eneasroman"

    Jonathan Seelye Martin
    …Laudine im „Iwein“ verglichen wird. 33 Hartmann wertet Laudine im Vergleich zu seiner Chrétienschen Vorlage auf, indem er sie nicht mehr als Herzogin… …aus seiner Darstellung. Sychaeus ist hier nur noch von herrschaftslegitimierender, nicht mehr von emo- 48 Vgl. Anna Mühlherr: Offenlîche unde stille… …infrage stellen. 53 Als Eneas Dido verlässt, führt diese Ablehnung der Vasallen zu Didos Selbstmord, weil sie keine Hoffnung mehr hat, einen neuen Mann zu… …mehr die Rolle einer alleinstehenden Herrscherin, sondern die Kontrolle über sie wird nun metonymisch zur Kontrolle über Karthago. Indem Eneas über ihren… …anders benehmen sollen. 65 Als die Gerüchte über ihre Bindung zu Eneas nicht mehr aufzuhalten sind, beschließt Dido, sich als Eneas’ Braut auszugeben: do… …Acht mehr auf die Meinung ihrer Vasallen gibt, sondern nur noch Eneas’ Rat folgt, wird im Text mehrmals betont: si wart do kuone unde balt / vnd tet do… …muss dies umso mehr der Fall sein, wenn die Frau durch ihr eigenes Recht herrscht. Vgl. McCracken [Anm. 13], S. 85–118, besonders S…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    Laudine trauert. Identitätskonstituierung durch Trauerperformanz in Hartmanns von Aue "Iwein"

    Mareike Engel
    …ja ne cuide avoir confort (Yv v. 1164). 47 Hartmann misst der intimen Bindung zwischen Laudine und Askalon somit mehr Bedeutung bei und gestaltet sie… …1983. Gekennzeichnet werden diese Versangaben durch die Sigle Yv. 46 Damit scheint mehr ein Rücktritt des persönlichen Verlustes hinter den Rachewunsch…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    Erzählen zwischen Ursprungsmythos, Genealogie und Chronistik. Narrative in mhd. Klostergründungsgeschichten am Beispiel des "liber fundatorum" des Klosters Zwettl

    Michael Schwarzbach-Dobson
    …ein prekärer zu werden droht, da keine grundlegende Differenz zwischen Anfang und Ende mehr besteht, thematisiert der Aufsatz abschließend. This article… …Prosperierens in Frage und verlangt abweichende, nicht mehr rein zyklisch angelegte Schemata zur Orientierung. Abschließend soll dies hier kurz anhand der… …. Bernhard hat mit einiger Sicherheit keine lateinische Vorlage. Da der „liber fundatorum“ St. Bernhards heute verschollen ist, können seine Bilder nicht mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    "Sprachgeschichte des Deutschen' - Versuch einer neuerlichen Diskussion

    Hans-Joachim Solms
    …jeweiligen Autoren nicht akzeptierten, dass das Fach „keinen identitären Kern“ mehr besitze. Genau diesen hatte aber schon Helmut Glück 5 herausgearbeitet… …herzustellende fachinterne Diskurs kaum mehr stattfindet, 9 wenn gar auch der Eindruck entsteht, das Fach (zumindest die Literaturwissenschaft) habe ihren… …nicht mehr erwartet. Insofern ist in der Argumentation hier anzusetzen, ist frei nach Schiller zu erläutern, dass der ‚Mohr seine Arbeit noch lange nicht… …Sprachgeschichte mehr? Die Diskussion sei eröffnet! 14 Krischke, Wolfgang: Utz Maas: Was ist deutsch?: Hochdeutsch ist ein politisches Projekt, In: FAZ 6. 11. 2012…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    Was ist deutsch oder was ist Deutsch? Fragen an die Sprachgeschichte

    Utz Maas
    …Faktenwissen zur Sprachgeschichte, das einen nicht mehr überschaubaren Umfang erreicht hat, gebunden an eine immer weiter gehende Ausdifferenzierung von… …implementieren), sind aber nicht mehr kommunikativ modellierbar. Diese aktuelle Perspektive kann auch den Horizont für die Sprachgeschichtsforschung aufspannen… …macht deutlich, dass der traditionelle, auf unmittelbare Kommunikation kalibrierte Sprachbegriff zur Erklärung der Verhältnisse längst nicht mehr… …Aktivitäten situiert und strukturiert sind – in der Industriearbeit mit der Vorgabe eines 24-Stundentags, der auch nicht mehr in Tag und Nacht (mit… …Zusammenlebens in einer verfassten (also nicht mehr gewissermaßen stumm reproduzierten) Form: als Verpflichtung aller Stadtbürger auf diese Regelung (den… …Kontor aus u.a. mehr). Der so angesprochene Prozess der Modernisierung ist von langer Dauer, mit widersprüchlichen Spannungsmomenten, die in der… …Menschen ihr Leben nicht mehr durch die Reproduktion der tradierten Vorgaben bewältigen konnten, sondern neue Formen schaffen mussten: – mit Formen der… …religiöse Praktiken verbanden, wie z.B. bei den Beginen. Am Ende dieses Prozesses von langer Dauer etablierte sich eine staatliche Struktur, die nicht mehr an… …nachgezeichnet hat. 33 Die jüngere Sprachgeschichtsforschung nimmt zwar diese Neuorientierung der Forschung mehr oder weniger explizit auf, allerdings verstellt…
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