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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Literarische Unschärfe

    Zu ihrer Poetik und ihrem frühneuzeitlichen Debüt bei Klaj und Brockes
    Christian Metz
    …, sondern über eine „Schattierung, ein Mehr oder Weniger“. 19 Anstatt vollkommen auszuschalten oder abzuschalten, bildet sie ein „affektives Relief“, in dem… …: Ästhetik des Erscheinens, Frankfurt/Main 2003, S. 229. 32 Sie erzeugen die Simultaneität verschiedener Figuren, die sich nicht mehr auf einen Blick erfassen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Zeitregime im deutschen Neujahrsgedicht des 18. Jahrhunderts

    Nicolas Detering
    …Brecht. Umso mehr erstaunt es, dass die Forschung eine Gattungsrekonstruktion bislang weitgehend versäumt hat, obschon das ‚Zeitwissen‘ des 17. und 18… …: Weil die Zukunft nicht mehr als apokalyptisch gefährdet gilt, muss sie möglichst bald eingeläutet werden, damit sie sich noch in der individuellen… …, dann aber verscheucht wird: Das Jahr nämlich hatte bereits Teil am Ruhme Friedrichs, hätte aber gern mehr davon profitiert, wäre gern ein Jahrhundert… …Jahr wird nicht mehr als Serie von Zumutungen gedeutet, an denen sich die christliche Constantia zu beweisen hat, sondern als anzufütterndes Raubtier…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Lachlust und Lachverbot

    Mit Anmerkungen zu Nietzsche, Heine und Kafka
    Rolf-Peter Janz
    …brechen in Gelächter aus, oft in schallendes Gelächter, und wir erinnern uns gern daran, dass wir uns schon mehr als einmal vor Lachen gebogen oder… …vorübergehend im Lachen überspielen. Schließlich bekennt Isaak: „ich liebe Eure Küche weit mehr als Euren Glauben; es fehlt ihm die rechte Sauce. Euch selber habe… …immer wieder wird von Zeit zu Zeit das menschliche Geschlecht decretiren: ‚es giebt Etwas, über das absolut nicht mehr gelacht werden darf!‘“, schreibt er… …und wohl betagt, also daß es Sara nicht mehr ging nach der Weiber Weise. Darum lachte sie bei sich selbst und sprach: Nun ich alt bin, soll ich noch… …, dass im Gerichtssaal gelacht wird: „,Es geht nicht an, dass hier gelacht wird‘, ärgert sich Heer, ‚schon gestern ist zweimal gelacht worden.‘ Noch mehr… …. das „Osterlachen“ 59 zugelassen, das die Freude über die Auferstehung zum Aus- 56 AFP: Frauen sollen in der Öffentlichkeit nicht mehr lachen, in: Zeit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Mareike Schildmann

    Robert Walsers Kinder und das Entwicklungswissen um 1900
    Mareike Schildmann
    …Frage des eigenen Entwicklungsstandes aufruft: „Wie alt bin ich jetzt? Vierundzwanzig! Das ist keine nennenswerte Jugend mehr“ (SW 10, 16). In der Tat ist… …einer Entwicklung, die mehr als bloßes Wachstum ist, und auf die Abwesenheit von jener Entwicklungsphase, deren systematische wissenschaftliche und… …. Einerseits wird dem Kind um 1800 eine eigene Wesenheit zugesprochen, die es nicht mehr als ‚kleinen‘ d.h. unfertigen Erwachsenen erscheinen lässt, sondern als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Die Lust zu fabulieren

    Märchenhaftes Erzählen im frühen 20. Jahrhundert
    Sophia Könemann
    …Romantik keine Neuerungen mehr; das mündliche Erzählen findet, wenn überhaupt, unter gänzlich veränderten medialen Bedingungen statt, die es z.B. ermöglichen… …modifizierter Weise in Erzähltexten, die Anfang des 20. Jahrhunderts im Bewusstsein des medialen Wandels geschrieben wurden und nicht einmal mehr den Anschein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Alexander Honold, Edith Anna Kunz, Hans-Jürgen Schrader (Hg.): Goethe als Literatur-Figur, Göttingen: Wallstein 2016.

    Claude Haas
    …Seyferts zur Rolle Goethes im Film (S. 255–270). Ließen sich Goethe-Filme im 20. Jahrhundert noch weitgehend nach ihrem jeweiligen Interesse an einem mehr… …erotischen oder einem mehr genialischen Goethe klassifizieren, so gehe es in „Fack ju Göhte“ nur noch darum, „einen Namen fallen zu lassen“ (S. 264). Das… …namens Flocki“ geheißen hätte. Dass dem vorliegenden Buch seine zu Beginn angedeutete Unbefangenheit sowohl angesichts Goethes als auch und mehr noch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Thomas Gann, Marianne Schuller (Hg.): Fleck, Glanz, Finsternis. Zur Poetik der Oberfläche bei Adalbert Stifter, Paderborn: Wilhelm Fink 2017.

    Wolfgang Hottner
    …im 18./19. Jahrhundert, Freiburg/ Br. 2015, sowie grundlegend: Mehr als Schein. Ästhetik der Oberfläche in Film, Kunst, Literatur und Theater, Zürich…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Sarina Tschachtli: Körper- und Sinngrenzen. Zur Sprachbildlichkeit in Dramen von Andreas Gryphius, Paderborn: Wilhelm Fink 2017 (= zugl. Diss. Universität Zürich).

    Nicola Kaminski
    …„eine seltsame Gabe, aber eine mit viel Herz (und noch mehr Blut)“, und diese Charakterisierung trifft zu: Es ist ein mit Herzblut geschriebenes Buch… …ins eigene Fleisch und auf seinen Marktwert taxiertes Jungfernfleisch gegangen ist, nicht mehr ‚bloß‘ metaphorisch erscheint, sondern beunruhigend… …, argumentative Gegensätze zwischen der Partei Michaels und derjenigen Leos eigensinnig unterläuft; ja mehr noch, das vermeintlich metaphorisch stillgestellte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Robert Stockhammer: 1967. Pop, Grammatologie und Politik, Paderborn: Wilhelm Fink 2017.

    Robert Zwarg
    …in seinem Fortgang die Behauptung, mit der es beginnt: „Zu 68 gibt es nichts mehr zu sagen“ (S. 7). Was Stockhammer nicht wiederholen möchte, ist eine… …sowie eine geradezu allergische Abwendung von der Idee des Ausdrucks in der Kunst und der Literatur längst kein Novum mehr oder ein Relikt vergangener… …Vorliebe Gegenstand mal mehr mal weniger erhellender akademischer oder kulturtheoretischer Reflexionen sein kann? Robert Stockhammers Buch stellt einen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Der schone vundelinc

    Ergänzungen zur sog. "Amorbacher Handschrift" des deutschen Prosa-"Lancelot" - Zwei Doppelblätter einer Handschrift aus Mespelbrunn
    Annika Wirtz, Hans-Joachim Ziegeler
    …geschützt. Die linke Hälfte der zweiten Spalte von rechts hat etwas mehr als den Buchrücken und die dritte Spalte von rechts hat im Wesentlichen die untere… …das Rechnungsbuch. Aus diesen 332 Der schone vundelinc Beobachtungen ergibt sich, dass noch 1545 vielleicht eine ganze Lage oder gar mehr als diese eine… …sehen – im Jahre 1545 der Besitz von mehr als diesen beiden Blättern dieses imponierenden Codex und seine Zerlegung für andere Zwecke zugetraut werden… …mehr weiß als den einen Satz, den Edward Schröder 1922 bei seiner Erstpublikation formuliert hat. Danach hat „der fürstlich leiningische kammerdirektor… …Codex 857 aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, der ähnlichen Formats und ähnlich zweispaltig – freilich mit mehr, nämlich um die 50 Versen/Zeilen pro… …jedoch entweder vergessen worden oder wegen der Schäden in II 1ra nicht mehr zu sehen. 342 Der schone vundelinc An Auszeichnungen gibt es, wenn auch nicht…
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