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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Klopstocks Probleme: Der doppelte Anfang der deutschen Hymne

    Dirk Werle
    …Literaturgeschichtsschreibung unter dem Label ‚Problemgeschichte‘ während des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts von Rudolf Unger formuliert und das in den 1980er und 1990er… …, hymnische Gedicht Klopstocks ist „Die Frühlingsfeyer“ aber eben nicht. Zuerst, im September 1758, erscheint ohne Titel das Gedicht, das in der ersten… …gegen ein vorher in der Klopstock-Forschung vorgebrachtes Argument: Die freien Rhythmen von „Die Genesung“ sind bei ihrem ersten Erscheinen in der Oden-… …aus dem „Nordischen Aufseher“, die aber bei ihrem ersten Erscheinen in der moralischen Wochenschrift in hinsichtlich Verszahl und Verslänge weitaus… …‚domestiziert‘. Vor diesem Hintergrund hat nun Gottfried Fittbogen bereits 1909 folgende Vermutung angestellt: Da die „Genesung“ erst 1771 in der ersten… …Gesamtausgabe veröffentlicht ist, in der Kl. die freien Rhythmen der ersten Periode einer einschneidenden Überarbeitung unterwarf, so ist von vornherein… …ist die inhaltliche Basis für die kühne kontrafaktische Imagination, die den Inhalt der gesamten lyrischen Rede mit Ausnahme der ersten und letzten… …Strophe, die eine wörtliche Wiederholung der ersten darstellt. Damit ist zweifellos, wie Kohl schreibt, formal eine symmetrische Struktur des Gedichts… …ersten Band der Oktav-Ausgabe: Der nordische Aufseher, hg. v. Johann Andreas Cramer, Bd. 1, Kopenhagen, Leipzig 1760 (im Folgenden abgekürzt NA), 44. Stück…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Der Goethe des Grashalms. Zur ,Darstellung‘ der Naturforschung um 1800

    Michael Bies
    …sucht. V. Nachdem Goethe sich vor allem während seiner ersten Italienreise intensiv mit Beobachtungen zur Entwicklung von Pflanzen befasst hatte… …Augenfällig wird das bereits im ersten Abschnitt der Abhandlung mit dem Titel ‚Von den Samenblättern‘. Nachdem er im einleitenden § 10 erklärt hat, dass er die… …„Aufmerksamkeit sogleich in dem Augenblick auf die Pflanze“ richten wolle, „da sie sich aus dem Sandkorn entwickelt“, führt Goethe „die ersten Organe ihres oberen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Schluss mit dem ,Mord-Komplex‘! Überlegungen zur ,geschlossenen Form‘ und zum möglichen Ende des „Woyzeck“

    Andreas Beck
    …nachstehende Analyse des „Woyzeck“-Beginns in den verschiedenen Entwürfen, die minutiöse Lektüre der ersten und letzten Szenen der Handschrift H4 möchte erstens… …hinter Andres zurückstehen muss; und zum andern ist in der späteren Version ein auffälliger Einsatz von Personennamen zu beobachten. Zum ersten Punkt. Der… …, hinter seinen Kameraden ins zweite Glied zurück: Mit H4,1 steht die Hauptfigur Woyzeck jetzt in vorderster Front, um in der ersten Szene als erster… …Eingangsszene gestaltet. Entsprechend eng ist sie mit dieser verfugt: „Hörst Du? Sie trommeln drin. Wir müssen fort“ (147), lautet das Ende der ersten Szene… …ofen“. Eine saubere Parallele zwischen den ersten Szenen der Quarthandschrift, wodurch beide Protagonisten in einem massiv religiös aufgeladenen Kontext… …vergleichen wir einmal die Regieanweisungen zu Beginn der Zapfenstreichszene in H2 und H4: H2 hat „Louise. Marg reth. (am Fenster)“, die Angabe der ersten… …Bezeichnung der ersten Sprecherin „Marie (das Kind […] auf d. Arm.)“ (147). Plötzlich ist das vordem nicht genannte Kind (dabei ist doch auch Louise ledige… …Verlauf der ersten beiden Szenen beobachten lässt – und es ist kein Zufall, dass solche Rahmung die namentliche Vorstellung des Protagonisten vom Beginn des… …jetzt nicht mehr nur ein Andrer, eben Andres, den Namen des Protagonisten, sondern Letzterer nennt sich jetzt zum ersten und einzigen Mal selbst beim… …zweitens verdächtig, dass „keine Arbeitsspuren“ den ‚Mord-Komplex‘ „mit den späteren Entstehungsstufen verbinden, wie es für den ersten Teil von H1 sonst…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Martin Heidegger: „Übungen für Anfänger – Schillers Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen“.

    Für Wolfgang Riedel zum 60. Geburtstag
    Walter Hinderer
    …unterstellt. Das Schiller-Seminar Heideggers macht auch zum ersten Mal deutlich, wie der Philosoph die Briefe als Reaktion auf eine ähnliche politische… …Briefe 19 und 20 gehören. Gerade bei den erwähnten Kunstarten, auf die sich Heidegger in seinem ersten Seminar bezieht, hat Schiller in dem vierten Brief… …, trotzdem dürfte die Schlichtheit des Gedankengangs in etwa richtig wiedergegeben worden sein. Im Verlauf der ersten Sitzung kommt Heidegger dann zu der… …Synthese von „Werden mit absolutem Seyn, Veränderung mit Identität“, gewissermaßen die Idee und Bestimmung des Menschen, wie sie bereits in der ersten… …Literatur“ bezeichnet Marion Hiller in dem ersten Teil ihres Beitrags als das „Merk-würdige an Heideggers Denken, dass es sich eigentlich nicht erklären lässt“… …hat. Wie bei Kant wird der Sündenfall bei Schiller zur „ersten Äußerung der Selbsttätigkeit“ des Menschen, das „erste Wagestück seiner Vernunft“, der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    „Die Fakten Lügen strafen“. Zur Ambiguität des Autobiographischen in Günter Grass’ „Beim Häuten der Zwiebel“

    Lily Tonger-Erk
    …verschiedenen Stellen zeitgleich der Krieg ausbrach. (7) Dass in diesem ersten, mit einer poetischen Anastrophe („lockend bleibt die Versuchung“) geschmückten… …„sich“ preisgibt (vgl. 33). Dass dieses „sich“ im ersten Satz nicht auf ein neutrales ‚man‘ zu beziehen ist, sondern hier ein ‚ich‘ spricht, wird erst in… …sich doch um den ersten Absatz eines Buches, der hier ‚auf den Punkt‘ und zu Papier gebracht wird – als das Buch selbst, das nun beginnt, und das nicht… …Erzählen erscheint somit als moralische Leistung, die Erzählposition ist von Beginn an ethisch aufgeladen. Doch die Erzählinstanz ist mit diesem ersten… …Entscheidung eben nicht für die eine oder die andere Variante fällt: Grass hätte „Beim Häuten der Zwiebel“ durchgehend in der ersten oder der dritten Person… …kommen wird, sondern Halbwahres verschwommene Konturen erkennen lässt. Die Welt ist eine ‚verkehrte Welt‘, ein Narrenhaus. Der Wechsel von der ersten in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Walter Hinderer: Schiller und kein Ende. Metamorphosen und kreative Aneignungen, Königshausen & Neumann, Würzburg 2009.

    Yvonne Nilges
    …Unterfangen ohnehin, das auf 120 Seiten zu veranschaulichen eine kaum lösbare Herausforderung darstellt. Der dritte Aufsatz des ersten Teils behandelt den… …nie explizit hervortritt. Nach „Maria Stuart“ und der „Jungfrau von Orleans“ geht die Studie sodann zu einem letzten Beitrag innerhalb des ersten Teiles… …Variationen nicht nur eines Themas, sondern diverser Komponenten, die als solche auf den ersten Teil der Studie zurückverweisen und diesen gleichsam… …zunehmende Komplexität der ‚doppelten Gestaltenlehre‘ illustriert Hinderer im Gegensatz zum ersten Teil sehr prägnant, was auch für die folgenden konzisen… …gilt. All dies sind glänzende, eindringliche und fokussierte Analysen. Während im ersten Teil des Buches leider auch zuweilen Wiederholungen – in Zitaten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Ingo Stöckmann: Der Wille zum Willen. Der Naturalismus und die Gründung der literarischen Moderne 1880–1900, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2009

    Johannes F. Lehmann
    …nicht-literarischer Texte vorführt. Im ersten der insgesamt fünf großen Teile des Buches (Abschnitt II: Daseinskämpfe) argumentiert Stöckmann zunächst…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Boyken, Thomas / Ina Cappelmann / Uwe Schwagmeier (Hg.): Rolf Dieter Brinkmann. Neue Perspektiven: Orte – Helden – Körper, Wilhelm Fink, München 2010.

    Markus Fauser
    …versprochenen „neuen Perspektiven“ nicht zu finden sind. Ohnehin bieten nur die vier ersten Aufsätze unter der Rubrik „Poetische Orte und poetologische Räume“…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Kai Bremer (Hg.): „Ich gründe eine Akademie für Selbstachtung.“ Moritz-Rinke- Arbeitsbuch. Peter Lang, Frankfurt/Main, Bern 2010 (Literarisches Leben Heute. Band 1)

    Johanna Canaris
    …große Abschnitte eingeteilt; der zweite Abschnitt enthält seinerseits zwei Unterabschnitte. „Im ersten Teil finden sich Darlegungen, die einen Überblick… …ironischen und damit immer distanzierten Verhältnis zu dieser Wirklichkeit – wie es in anderen Beiträgen vor allem im ersten Teil deutlich wird. Beide Teile… …ersten Gespräch noch der in den ersten Beiträgen generell stark gemachte Begriff des „Möglichkeitsmenschen“ und damit eines der Hauptmerkmale der Figuren… …ersten Anregung – eine weitere Auseinandersetzung lohnend wäre. Der (quantitative) Hauptfokus der Beiträge liegt – bei der momentanen Zusammensetzung von… …er dem Rinke-Text „Der Blauwal im Kirschgarten“ entnimmt, auf den ersten Blick ein wenig paradox mit der Frage nach dem Politischen. Auch er stellt… …, über vieles wenig zu wissen, oder über weniges viel?“ (94–101) am Ende des ersten Teils beschreibt die Verbindung zwischen der journalistischen und… …inhaltlich-thematischen Grundzug (zumindest im ersten Teil, im zweiten ist das auf Grund der Anlage schwieriger durchzuhalten). So ergibt sich ein umfassendes Bild des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2012

    Zwei Desiderate zu Oswald von Wolkenstein: Revision der Textausgabe und Kommentar

    Burghart Wachinger
    …schon zu Missverständnissen geführt hat 11 , sind Kursivierung im Text und Nachweis im Apparat unerlässlich, bei den ersten beiden aber scheint mir ein…
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