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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Peter Macardle: The St Gall Passion Play. Music and Performance

    Kaus Wolf
    …Early Renaissance Theatre and Drama, Band 10), 460 Seiten Wegen der Vielzahl ihrer solistischen und chorischen Gesänge liegt bei den meisten… …Passionsspielen des Mittelalters der Vergleich mit neuzeitlichen Oratorien nahe. Allerdings überliefern die wenigsten Spielhandschriften eine musikalische Notation… …. Daher haben die Überlieferungsträger der deutschsprachigen Passionsspiele gewöhnlich den Charakter von Textbüchern, nicht von Partituren. Der Grund dafür… …lag in der Vertrautheit der (klerikalen) Sänger mit der lateinischen Liturgie, die sie aus der gottesdienstlichen Praxis kannten. Dennoch kann die… …musikalische Dimension der Passionsspiele – so schwierig dies im Detail auch ist – zumindest annäherungsweise rekonstruiert werden. Das hat Peter Macardle in… …der westlichen Standardliturgie und ihrer Varianz in den Bistums- und Ortsliturgien vor dem Konzil von Trient mit seiner liturgischen Normierung… …innerhalb der katholischen Kirche: Before the reforms of the Council of Trent, western Catholic liturgy did indeed vary from region to region. But by the… …auf die germanistische Spielforschung. Denn für das Sankt Galler Passionsspiel, das seinen Namen vom heutigen Aufbewahrungsort der Handschrift trägt… …Stopp sprachgeschichtlich kommentierte Edition an. Dazu tritt die quellenheuristische Studie von Hermann Manfred Pflanz, der sich vornehmlich der Mainzer… …Liturgie als Quellenfundus bedient hatte2 . Von diesen Vorarbeiten geleitet, konzen- 1 Das mittelrheinische Passionsspiel der St. Galler Hs. 919, hg. v…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Ursula Töller, Erinnern und Erzählen. Studie zu Ingeborg Bachmanns Erzählband "Das dreißigste Jahr". (Philologische Studien und Quellen, Heft 151). Erich Schmidt Verlag, Berlin 1998

    Marion Schmaus
    …Spätwerk entwickelten Stand der Bachmann-Forschung nun auch für den 1961 publizierten Erzählband „Das dreißigste Jahr“ produktiv, mit dem Anspruch, „die… …rezeptionsgeschichtliche Lücke zwischen dem differenziert untersuchten lyrischen Werk und der Vielzahl an Untersuchungen zum erzählerischen Spätwerk zu schließen“. Anhand… …der als Leitmotiv ausgewiesenen Erinnerungsthematik wird der Erzählband in seiner „geschlossenen Komposition“ in Augenschein genommen und damit erstmals… …in seiner zyklischen Struktur gewürdigt. In ihrer Argumentation schreitet die Verfasserin den Kreis der sieben Erzählungen des „Dreißigsten Jahres“ ab… …, denen jeweils ein Kapitel der Arbeit gewidmet ist. Die numerische Mitte des Zyklus’ bildet die Erzählung „Unter Mördern und Irren“; damit hat Ingeborg… …Bachmann die „Problematisierung der Erinnerbarkeit der nationalsozialistischen Geschichte“ programmatisch ins Zentrum des Erzählbandes wie auch der… …dem Werk eingeschriebene „Grundmetapher“ Auschwitz als literarisierte Erfahrung der Diskontinuität auch unterschwellig jene Erzählungen miteinander… …verbindet, in denen von Fragen der Erinnerbarkeit und Erzählbarkeit des Vergangenen nicht ausdrücklich gesprochen wird. Terminologisch wird diese Erfahrung… …der Diskontinuität im Moment der „Schwelle“ als „Sprach- und Stilfigur“ und in der „Erfahrung des Augenblicks“ entfaltet, jener Erfahrung, durch die in… …Eckpfeiler der von Töller analysierten Zeit-Konstellationen der Texte. Mit der Schwellenerfahrung als gemeinsamem Eröffnungsszenario der Texte – prägnant in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2019

    Tagungsbericht: "abbreviatio. Formen - Funktionen - Konzepte", Zürich, 20.- 22. Februar 2019

    Sarah Möller, Tim Huber
    …Grütter (Zürich) organisierte Tagung richtete den Fokus auf das rhetorisch-poetische Verfahren der abbreviatio im Sinne eines bewussten Vorgangs der… …Reduktion und Verdichtung längerer Bezugstexte. Diesem Interesse liegt die Beobachtung zugrunde, dass das Phänomen der Verkürzung nicht nur seit der Antike… …als Prozess des Ordnens, Klassifizierens und Abstrahierens zum Umgang mit tradierten Wissensbeständen gehört, sondern auch im Mittelalter und der Frühen… …Neuzeit zu den elementaren Möglichkeiten der literarischen Produktion zählt. Das Ziel der Tagung bestand darin, in einer interdisziplinären… …, komparatistischen und über einzelne Textsorten hinausweisenden Perspektive Formen, Funktionen und Konzepte der abbreviatio zu umreißen. Diese drei auch im Titel… …Jean-Claude Schmitt: Les revenants. Les viviants et les morts dans la société médiévale, Paris 1994, S. 17 f. 448 Tagungsberichte Der Einführungsvortrag von… …Julia Frick (Zürich) skizzierte die zentrale Fragestellung, indem er von einer differenzierenden Annäherung an die vier Leitbegriffe der Tagung ausging… …(abbreviatio. Formen – Funktionen – Konzepte). Zunächst erfolgte die Unterscheidung zwischen der rhetorischen Stilkategorie brevitas, die sich durch eine… …qualitative Tendenz auszeichne, und deren Korrelat in den mittellateinischen Poetiken, der abbreviatio. Mit dieser Transformation gehe eine Verschiebung zu… …einem Prinzip der quantitativen Kürzung einher, das gleichwohl auf das Stilideal der brevitas im engeren Sinne beziehbar bleibe. Die Erscheinungsformen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Ordnung und Unordnung in mittelalterlicher Literatur. Deutsch-amerikanische Mediävistentagung in München/Ruhpolding, 20.-23. 6. 2000

    Kathryn Starkey, Andreas Kraß
    …Probleme der Konstruktion und Dekonstruktion literarischer Ordnung standen im Mittelpunkt des von C. Stephen Jaeger (Seattle) und Wolfgang Harms (München) in… …Ruhpolding bei München ausgerichteten Treffens junger amerikanischer und deutscher Wissenschaftler der germanistischen Mediävistik. Wie schon das vorige, im… …und Diskussionen zeichneten sich vier methodische Problemfelder ab, die mit den literaturwissenschaftlichen Beschreibungsebenen der Handschrift, der… …Gattung, des Einzeltextes und der Figurenrede korrespondieren. Die kodikologisch, gattungstheoretisch, textpoetologisch bzw. sprechakttheoretisch angelegten… …zu denken sind. 1. Der Großteil der Beiträge widmete sich poetologischen Strategien der Ordnungsstiftung und -brechung auf der Ebene des Einzeltextes… …deutscher Bearbeitung. Zum Repertoire narrativer Verfahren der Ordnungsinszenierung zählen die Figur der Ekphrasis und die Technik des gesteuerten Blicks; der… …kontrollierten Inszenierung von Unordnung dient das Prinzip der Hybridität. An der poetischen Figur der Ekphrasis zeigte Haiko Wandhoff (Humboldt-Universität… …Berlin) in seinem Beitrag „Der geordnete Kosmos im Text: Bild, Schrift und Zahl in literarischen Bildbeschreibungen des hohen Mittelalters“, auf welche… …‚Zeitkunst‘ Literatur zugleich mit räumlichen Formen imprägniert. In der Beschreibung von Erecs Krönungsmantel durch Chrétien wie auch in der Darstellung von… …der Ordnung durch Fremderfahrung im ‚Herzog Ernst‘ B“ vorführte, der Konstruktion textueller Ordnung dienen. Anhand der Gryppia-Episode arbeitete er…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Roland Borgards: Poetik des Schmerzes. Physiologie und Literatur von Brockes bis Büchner

    Sven Kramer
    …die kulturwissenschaftlich ausgerichtete Literaturwissenschaft in den letzten beiden Jahrzehnten durchgemacht hat, lässt sich beispielhaft an der… …Erforschung des literarisch kodierten Schmerzes ablesen. 1985 erschien Scarrys bahnbrechende Studie „The Body in Pain“. Die Autorin konnte zeigen, dass der… …physische Schmerz immer als ein kulturell geformter erscheint. Sie entwarf eine Kulturtheorie, in der sie die Erzeugung und Auflösung der Wahrnehmung von Welt… …Epochen hinweg wäre für die Studie des Gießener Literaturwissenschaftlers Roland Borgards unvorstellbar. Statt nach der anthropologischen Struktur des… …Schmerzes fragt er in seiner Habilitationsschrift nach dessen Wissensgeschichte. Seine Emphase liegt auf der Detailarbeit, auf der Rekonstruktion der in… …diskursgeschichtlichen Ansatz und die jüngste Erforschung der Wissenschaftsgeschichte. Genuin kulturwissenschaftlich verfährt Borgards nicht nur, indem er bei der Auswahl… …seiner Quellen konsequent die Grenzen der Disziplinen überscheitet. Kulturwissenschaftlich geprägt ist vielmehr schon die Konstitution des Gegenstands… …speist sich gleichermaßen aus mehreren disziplinären und Wissenszusammenhängen, nämlich neben der Medizin auch aus der Literatur sowie aus Jurisdiktion und… …Schmerz annimmt. Das Faszinierende an dem Buch ist der Nachweis, dass das Verhältnis des medizinischen Wissens über den Schmerz zum literarischen Reden über… …. 29), in der die vielfach tradierte Grenzziehung zwischen Natur- und Geisteswissenschaften konsequent überschritten wird. Nicht nur die Medizin, auch die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Harald Haferland, Matthias Meyer (Hg.): Historische Narratologie. Mediävistische Perspektiven

    Regina Toepfer
    …, (Trends in Medieval Philology, 19), 452 Seiten Die in der Mediävistik omnipräsente Alteritätsdebatte schlägt sich auch in dem zu besprechenden Sammelband… …nieder. 1 Er geht zurück auf eine Tagung an der Universität Osnabrück aus dem Jahr 2007, auf der die Frage diskutiert wurde, ob und wie narratologische… …Kategorien auf die mittelalterliche Literatur angewendet werden können. Weil das Instrumentarium der Narratologie an modernen Romanen entwickelt wurde, steht… …und analysiert werden wie die Literatur der Moderne? Diese Frage steht im Zentrum des Streitgesprächs, das die beiden Herausgeber zum Ausgangspunkt der… …es für unvertretbar, den Begriff der Fokalisierung sowie viele andere narratologische Kategorien auf mittelalterliche Erzählungen zu übertragen. Seine… …Vorstellung von der wachsenden Komplexität narratologischer Verfahren kritisiert Matthias Meyer hingegen als teleologisch und spricht sich für die Erarbeitung… …von Kontinuitäten aus. In der für den Sammelband verfassten Einleitung argumentieren die Herausgeber zurückhaltender (S. 3–15). Ohne zu polarisieren… …, beschreiben sie ihr Erkenntnisinteresse und fordern eine „historische Dimensionierung der Narratologie“ (S.7). Zwar wird das narratologische Instrumentarium… …keineswegs zum ersten Mal an mittelalterlichen Texten erprobt2 , doch macht es sich der Band 7 So hätte z.B. davon pofitieren können die Studie von Christiane… …Ackermann: Die Kunst der Entschleierung. Autorinszenierungen im „Frauendienst“, in: Ulrich von Liechtenstein. Leben – Zeit – Werk – Forschung, hg. v. Sandra…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Urban Federer: Mystische Erfahrung im literarischen Dialog. Die Briefe Heinrichs von Nördlingen an Margaretha Ebner

    Balázs J. Nemes
    …, Berlin, New York 2011 (Scrinium Friburgense 25), 496 Seiten, 11 Abbildungen. „Ein Windbeutel, der sich in die ausgetretenen Bahnen der mystischen… …Frömmigkeit verirrt hat“, urteilt Adolf Muschg über Heinrich von Nördlingen in seinem 1935 erschienenen Buch „Die Mystik in der Schweiz (1200–1500)“ (hier: S… …. 292). Ähnlich äußert sich der Großteil der Forschung über die Stellung Heinrichs in der Geschichte der Mystik und verweist zur Begründung auf inhaltliche… …und stilistische Merkmale der Briefe des Weltpriesters an die Dominikanerin Margaretha Ebner aus dem schwäbischen Kloster Maria Medingen. Von solchen… …an die Briefe in Form von textnahen Lektüren, die auf die Rekonstruktion des ursprünglichen Textverständnisses und der vom Autor intendierten Wirkung… …der Briefe abzielen. Dazu gilt das Interesse von Federer der Aufdeckung der in den Briefen anzutreffenden, wegen des historischen Abstands kaum mehr… …(selbst)verständlichen theologischen Begründungszusammenhänge. Ergänzend dazu geht es um Kontextualisierung, die vor allem in den beiden letzten Kapiteln der Arbeit… …der Rezeption auch bei den von Federer angestrebten Kontextualisierungen im Vordergrund. So wird im letzten der insgesamt acht Kapitel die Briefsammlung… …im Zusammenhang der Londoner Handschrift Add. 11430 untersucht (S. 363–436). Auf die Ergebnisse dieses Kapitels empfiehlt es sich insofern näher… …einzugehen, als die Handschrift spätestens seit der allseits anerkannten Edition von Philipp Strauch von 1882 aus dem Blickfeld der Forschung geraten ist –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Martina Backes, Fremde Historien. Untersuchungen zur Überlieferungs- und Rezeptionsgeschichte französischer Erzählstoffe im deutschen Spätmittelalter

    Beate Kellner
    …deutschen Spätmittelalter, Max Niemeyer, Tübingen 2004 (Hermaea N. F. 103), IV und 217 Seiten Mit ihrer Studie „Fremde Historien“, die 2002 von der… …Philosophischen Fakultät der Universität Freiburg (Schweiz) als Habilitationsschrift angenommen wurde, möchte Martina Backes der Forschungsdiskussion zu… …neueren Gesamtdarstellungen zur Überlieferungs- und Rezeptionsgeschichte ebenso wie an Spezialstudien zur Auswahl der adaptierten Stoffkreise und Textsorten… …, zur chronologischen und geographischen Streuung des Einflusses der französischen auf die deutsche Literatur, zu den Vermittlungswegen und zu den Gruppen… …kodikologischer Perspektive geht es ihr um die Übergänge von mittelalterlichen Handschriften zu gedruckten Büchern. Indem sie die Ausstattungsniveaus der… …der Bücher als Zeichenträger erschließen. Kontinuitäten und Brüche in der Geschichte der spätmittelalterlichen Literatur können auf diese Weise sowohl… …auf der Ebene der stofflichen und stilistischen Übernahmen betrachtet werden als auch im Blick auf die Materialität und Medialität der Kommunikation… …Deutschland (S. 95–195). Ohne grundlegend neue Erkenntnisse zu bieten, wird das Spätmittelalter im ersten Teil der Arbeit als Epoche der Übersetzungen… …neben den Möglichkeiten, die der Handel zum Kennenlernen von Fremdsprachen bot, auch das Kloster ein Ort war, an dem man neben dem Lateinischen… …verschiedenen Volkssprachen begegnen konnte. Kontakte mit der französischen Sprache ergaben sich darüber hinaus durch Aufenthalte junger deutscher Adliger an…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Joachim Knape, Poetik und Rhetorik in Deutschland 1300-1700

    Karl-Heinz Göttert
    …Buchbesprechungen Joachim Knape, Poetik und Rhetorik in Deutschland 1300-1700, Harrassowitz, Wiesbaden 2006 (Gratia 44), VIII und 227 Seiten In der… …1300-1700. Nachdem der Renaissance-Humanismus das Thema Kommunikation wiederentdeckt hatte, kam es mit Riederer 1493 zum Anschluss in Form einer… …in der Poetik zunächst lediglich autochthone Traditionen wie den Meistersang gepflegt, ehe Opitz der Durchbruch gelang. Dann folgte eine Phase enger… …Anlehnung der Poetik an die Rhetorik, bis die gemeinsame Fixierung auf Normen bzw. Modelle schließlich an den Natürlichkeits- und Authentizitätspostulaten des… …18. Jahrhunderts zerschellte. Man kann Knape bescheinigen, 9 Horst Haider Munske: Ist das Deutsche eine Mischsprache? Zur Stellung der Fremdwörter im… …, S. 46–74. 10 Zusammenfassend in: Grundzüge einer deutschen Grammatik. Von einem Autorenkollektiv unter der Leitung v. Karl Erich Heidolph u. a… …Neuland. Auch die „Narrenschiff“-Darstellung, eine Neufassung seines Kommentars zur Edition des Werkes, ist richtungweisend. Eine Gesamtschau der Zeit von… …1300 bis 1700 aber ergibt sich daraus nicht, die ‚verbindenden’ Stücke (vor allem der Anfang) bleiben schemen-, ja lückenhaft. Wenn man die Rhetorik- und… …lateinsprachliche Texte europäischer Autoren, die in Deutschland (z. B. als Schullektüre) gelesen werden – Globalisierung in der Wissenschaft vor derjenigen in der… …Wirtschaft. Knape konzentriert sich verdienstvollerweise auf die deutschsprachige Diskussion und beschränkt sich bei der lateinsprachigen auf Hinweise. Bei der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Rolf Thieroff, Petra M. Vogel: Flexion, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2009 (Kurze Einführungen in die Germanistische Linguistik, Bd. 7), 100 Seiten

    Klaus-Peter Wegera
    …Linguistik, Bd. 7), 100 Seiten Mit der Darstellung zur Flexion des Deutschen ist ein weiteres Bändchen in der sehr nützlichen und durch kluge Autorenwahl guten… …der Flexion im Rahmen der Grammatikographie im Allgemeinen zukommt. Umso mehr ist diese Einführung, die damit zugleich auch eine große Lakune füllen… …will, zu begrüßen. Die Makrostruktur der Reihe ist vorgegeben und enthält neben dem Haupttext und der einschlägigen Literatur auch ein nützliches kleines… …Glossar der wichtigsten verwendeten flexionsmorphologischen Begriffe sowie ein Sachregister. Die Darstellungen werden jeweils durch Aufgaben und Verweise… …auf Grundbegriffe sowie wichtige weiterführende Literatur ergänzt. Bei der angeführten Literatur lässt der Band – bei aller Notwendigkeit der… …des letzten Jahrzehnts mit bestimmt haben. Abgesehen davon folgt die Darstellung neueren und neuesten Ergebnissen der Forschungsdiskussion zur… …Flexionsmorphologie, die in Teilen von Autor und Autorin durch eigene Arbeiten mitgeprägt wurde, so wie etwa die Dreiteilung der „Begleiter-Stellvertreter“ (S.66ff) in… …Artikel (ad-nominal), Pronomina im engeren Sinne (ad- und pronominal) und Begleiter- Stellvertreter im engeren Sinne (pro-nominal) durch Thieroff. An der… …, wobei der Umlaut des Stammvokals noch gar nicht konsequent berücksichtigt ist. Das Ansetzen so genannter unterspezifizierter Paradigmen bei den… …– begründet sind, ist zumindest aus didaktischer Sicht problematisch, da es einer isolationistischen Betrachtung der Flexion Vorschub leistet. Hier…
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