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1706 Treffer, Seite 75 von 171, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Hans Richard Brittnacher, Magnus Klaue (Hg.): Unterwegs. Zur Poetik des Vagabundentums im 20. Jahrhundert, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2008.

    Daniela Gretz
    …, Wien 2008. Der Vagabund ist kein Urlauber, kein Reisender im Namen des Vergnügens. Seine Lebensart des ständigen Unterwegsseins ist vielmehr von… …anhaltender Unruhe geprägt; von einem Zwang, der seinem Reisen den Charakter einer fortwährenden Flucht verleiht. Sein unstetes Leben stellt einen… …selbstbestimmten Akt der Absage an gesellschaftliche Konventionen wie Sesshaftigkeit und Meldepflicht dar. Der durchgeplanten Existenz stellt der Vagabund ein… …Konzept des allen Möglichkeiten offen gegenüber stehenden Abwartens entgegen, in dessen Mittelpunkt der Einzelne mit seinen individuellen Wünschen… …Schriftsteller erklärt. Vorgänger lassen sich im Roman der Antike und in den Pikaresken des 17. Jahrhunderts finden, und auch die Spaziergänger und Flaneure des 18… …. und 19. Jahrhunderts sind seiner Tradition zuzuordnen. Als Akteur der Peripherie der Gesellschaft eröffnet der Vagabund die Möglichkeit einer externen… …der realen Vagabunden zu tun haben. Mit „Unterwegs“ legen Hans Richard Brittnacher und Magnus Klaue einen Sammelband vor, der sich dem literarischen… …Erscheinungsbild des Vagabunden im 20. Jahrhundert widmet. Dem Untertitel gemäß folgen sämtliche Beiträge der These, dass es eine spezifisch vagabundische… …Schreibweise, eine narrative Performanz der Nichtsesshaftigkeit, gibt, die sich allerdings nicht zu einer geschlossenen Poetik verfestigt. Vielmehr wird der… …Leser mit einer Vielzahl von vagabundischen Schreibweisen konfrontiert, die nur in ihrem Ausgangspunkt konvergieren. Im 20. Jahrhundert ist der Vagabund…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Kathryn Starkey, Reading the Medieval Book. Word, Image, and Performance in Wolfram von Eschenbach's Willehalm, University of Notre Dame Press, Notre Dame, Indiana 2004 (Poetics of Orality and Literacy), 239 Seiten (mit Abb.)

    Henrike Manuwald
    …Buch bildet den ersten Band der neuen Reihe „Poetics of Orality and Literacy“ der University of Notre Dame Press. In Entsprechung zu diesem Reihentitel… …ist das Erkenntnisinteresse dieser Studie auf den Umgang mit verschiedenen Medien in einer ‚vokalen‘ Kultur gerichtet. Gegenstand der Untersuchung sind… …entstandenen Handschrift, in der der Text durchgehend von Bildern begleitet wurde. 2 Die Fragmente sind zwar gut publiziert und werden wegen ihrer markantesten… …Besonderheit, der wiederholten Abbildung einer Erzählerfigur, häufig erwähnt, die letzte Arbeit, die sich mit der Gesamtheit der Bilder beschäftigt, war jedoch… …Werner Schröders Aufsatz „Text und Bild in der ‚Großen Bilderhandschrift‘ von Wolframs Willehalm“ von 1987 3 , in dem er zeigen wollte, dass hier eine für… …, das Potential auszuschöpfen, das die München-Nürnberger „Willehalm“-Fragmente trotz ihrer geringen Anzahl wegen der Textnähe und der dichten Folge der… …Kapitel (S. 1–19) – in zwei Teile, deren Kapitel den Charakter von in sich abgeschlossenen Einzelstudien 4 haben. Der erste Teil (Chapter 2–4, S. 21–93)… …trägt den Titel „Orality, Visuality, and the Poetic Medium“ und enthält Analysen der Kommunikationsformen im „Willehalm“-Text, im zweiten Teil „Word as… …Androhung der Unordnung: Inszenierung, Macht und Verhandlung in Wolframs „Willehalm“, in: ZfdPh 121, 2002, S. 321–341; Bilder erzählen – Die Visualisierung… …medienvermittelte Wahrnehmung der höfischen Literatur des 13. Jahrhunderts, in: Zeitenwende – Die Germanistik auf dem Weg vom 20. ins 21. Jahrhundert (Akten des X…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Michael Niehaus, Claudia Öhlschläger (Hgg. ): W. G. Sebald. Politische Archäologie und melancholische Bastelei

    Bettina Mosbach
    …, Berlin 2006. Das literarische Werk des 2001 verstorbenen Autors und Germanisten W. G. Sebald erfährt seit Mitte der 90er Jahre verstärktes Interesse. 1… …Formale Besonderheit der Texte, die der Au- 1 In den vergangenen drei Jahren erschienen mehrere Tagungs- und Sammelbände, die Sebalds Werk fokussieren… …Authentizitäts- und Verunsicherungseffekten spielt. Neben der Fokussierung auf historische und biographische Katastrophen durchzieht Sebalds Texte eine intensive… …Metareflexion auf alle erdenklichen hermeneutischen Diskurse von der Antike bis zur Gegenwart. Aufgrund dieser „postmodernen“ Qualität der Texte setzt sich, wie… …Claudia Albes mit Blick auf „Die Ringe des Saturn“ bemerkt hat, die literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung leicht der Gefahr aus, nur… …Sammelband, der aus einer 2004 in München abgehaltenen Tagung hervorging. Wenn Helmut Lethen sich im ersten Beitrag vornimmt, dem „kalkulierten Tiefsinn“ (S… …. 15) in Sebalds Texten nicht nachgehen zu wollen, um „andere Nachbarschaften“ (S. 15) abseits der vom Autor suggerierten aufzusuchen, so ist die… …Abwehrgeste gegen die hypertrophe Selbstreflexion der Texte vor allem rhetorisch, läuft doch das vorsätzliche ‚Übergehen‘ präparierter Deutungsmuster in der… …Absicht ihrer reflexiven Überbietung unversehens mit einer (Re-) Konstruktion der in den Texten angelegten Denkschemata wieder zusammen: Auch Lethen muss… …konzedieren, dass er im Aufgreifen vermeintlich ‚entlegener‘ Bezüge der Repräsentation unwillkürlich den programmatischen Duktus von Sebalds Schreibverfahren…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Eva Blome: Ungleiche Verhältnisse. Bildungsgeschichten als literarische Soziologie

    Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf
    …ihrer Greifswalder Habilitationsschrift einen aktuellen Trend in der Literaturwissenschaft auf, die Wiederkehr des Begriffs der ,Klasse‘, die spätestens… …seit Didier Eribons „Retour à Reims“ (2009) und den autofiktionalen Werken von Annie Ernaux gerade in der Autobiographieforschung zu… …Neuperspektivierungen geführt hat. Der inzwischen eingeführte Begriff der ,Autosoziobiographie‘ trägt dem Rechnung. Während sich die ältere Autobiographieforschung und im… …Texten besteht, die man bislang als Autobiographie und – vor allem was die Beispiele aus der Gegenwart anbelangt – unter der Kategorie der Autofiktion… …besprochen hat. Statt von ,Autobiographien‘ oder ,Autofiktionen‘ spricht sie lieber von „Bildungsgeschichten“, womit der veränderte Fokus bereits deutlich wird… …: Blome greift das mit der Autobiographie eng verbundene Konzept der Bildung und des Bildungsromans auf und setzt es ins Verhältnis zu dem soziologischen… …Begriff der Klasse. Damit ist die zentrale Frage aufgeworfen, ob und inwiefern sich das in der hermeneutischen Bildungstradition etwa eines Wilhelm Dilthey… …sozialen Parametern und Prämissen bestimmt ist. Dass auch die ältere Autobiographieforschung eine prägende Wurzel in der Sozialgeschichte hat – zu erinnern… …ist an die einflussreichen Studien von 300 Buchbesprechungen Mahrholz, Neumann und Sloterdijk –, 11 erwähnt Eva Blome nur beiläufig (vgl. S. 45). Der… …: auf Spannungen, die im Bildungsbegriff selbst liegen, wenn Bildung im 19. Jahrhundert einerseits als Aufstiegsfaktor gesehen wird, andererseits aber der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Birgit Kochskämper: "Frau' und "Mann' im Althochdeutschen, Frankfurt am Main 1999 (Germanistische Arbeiten zu Sprache und Kulturgeschichte 37)

    Chiara Staiti
    …Kulturgeschichte 37) In der hier vorgestellten Arbeit, der revidierten Fassung einer Kieler Dissertation von 1994, werden semantischer Inhalt und stilistische… …‚Mann‘-Wörter2, analysiert. Jedem Lexem ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Eine „Einleitung“ (S. xi–xxxix) informiert über die beabsichtigten Ziele der Untersuchung… …, ein „Resümee“ (S. 463–471) fasst nicht nur zusammen, sondern versucht, das System der ahd. Personenbezeichnungen und das so gewonnene Bild des sozialen… …und kulturellen Denk- und Wertesystems zu beschreiben. Der Band enthält nützliche Register der besprochenen ahd. und lat. Quellen und Handschriften. Die… …Fragestellung und die trotz der Ausführlichkeit ansprechende Darbietungsform lassen für das Buch ein Publikum erreichbar werden, das nicht nur aus Kennern der… …althochdeutschen Literatur besteht. 3 Gegenstand und Ziele der Untersuchung werden in der „Einleitung“ auf dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstands einerseits… …, der zu erwartenden Denkmodelle andererseits skizziert. Der Autorin geht es zum einen darum, „ein[en] erste[n] Baustein zum Projekt einer historischen… …Laufe der deutschen Sprachgeschichte verloren gegangenen Geschlechtersymmetrie4 überprüfen. Zweitens soll die genaue Analyse besonders des Wortfelds… …‚Frau‘ das nötige Vergleichsmaterial für die Überprüfung einiger von neuerer Forschung vorgeschlagener Erklärungsansätze für das Absinken der weiblichen… …Personenbezeichnungen (Frau, Weib, Dirne, Magd usw.) im Laufe der deutschen Sprachgeschichte anbieten, die den Anfang dieser Entwicklung in die ‚höfische Ritterzeit‘…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Christoph Petersen, Ritual und Theater. Messallegorie, Osterfeier und Osterspiel im Mittelalter, Max Niemeyer, Tübingen 2004 (MTU 125), VIII und 268 Seiten

    Ursula Schulze
    …125), VIII und 268 Seiten Die Herkunft des Geistlichen Spiels, speziell des Osterspiels, aus der Liturgie des christlichen Gottesdienstes ist eine… …allgemein bekannte Tatsache. In Frage steht, wie der Ausgangspunkt und die Stationen in ihrer Interferenz zwischen Kult und Spiel zu beurteilen sind und wie… …der Weg von der Liturgie als kultisch determiniertem Text zum theatralen Spiel mit zwar noch geistlichem Bezug, aber Ansätzen zu ästhetischer… …Autonomisierung aussieht. Zur Charakterisierung der einzelnen Stationen und der Entwicklung leistet die Arbeit von Christoph Petersen einen wichtigen Beitrag. Der… …und Theater“ gibt, geht er von konkreten Formen zeichenhafter Handlungen in der mittelalterlichen Kultur aus. Gegen die Tendenz, Begriffe wie Ritual und… …Ritualität epochenübergreifend als Erkenntnisschlüssel zu benutzen, hat Jan-Dirk Müller die Historisierung der Begriffe gefordert1 , und diesen Appell nimmt… …historisch. Zum Verhältnis von Ritual und Theater im späten Mittelalter, in: Lesbarkeit der Kultur. Literaturwissenschaft zwischen Kulturtechnik und… …Ethnographie, Symposion Ascona, hg. v. Gerhard Neumann, Sigrid Weigel, München 2000, S. 53- 77. 146 Buchbesprechungen wird verstanden „als eine Handlung, in der… …Kapitel des Hauptteils der Untersuchung sind den analysierten Objektbereichen zugeordnet, und ihre Überschriften kündigen jeweils ihre Resultate an: I… …Spielraum – Osterspiel“ (S. 138–228). Das Literaturverzeichnis bezeugt eindrucksvoll die Fülle der herangezogenen lateinischen und deutschen Texte sowie der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Ankündigung einer Tagung "Deutsche Literatur des Mittelalters in Böhmen und über Böhmen"

    …NOTIZ Ankündigung einer Tagung „Deutsche Literatur des Mittelalters in Böhmen und über Böhmen“ Das Institut für Germanistik der Pädagogischen… …Fakultät der Südböhmischen Universität beabsichtigt, vom 12.-13. (14.) September 2002 eine weitere Tagung zum Thema „Deutsche Literatur des Mittelalters in… …vorgesehen: – 13. Jh.: Lyrik in Böhmen, Ulrich von Etzenbach, Heinrich von Freiberg u.a.; – 14. Jh.: der Prager Hof und die Universität, Legenden, Chroniken; –… …15. Jh.: der Ackermann aus Böhmen, Literatur der vorhussitischen und der hussitischen Zeit; – Tschechische Rezeption mittelhochdeutscher bzw…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Thomas Weitin: Notwendige Gewalt. Die Moderne Ernst Jüngers und Heiner Müllers, Rombach Verlag, Freiburg im Breisgau 2003 (Rombach Wissenschaften, Reihe Cultura, Band. 34).

    Gabriele Hundrieser
    …Wissenschaften, Reihe Cultura, Band. 34). Wenn die Frage nach Krieg und Gewalt in der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts gestellt wird, dann führt sie fast… …zwangsläufig zu zwei Autoren, deren Werk in eindrücklicher Weise von den einschneidenden Gewalterfahrungen in der Moderne zeugt: Ernst Jünger und Heiner Müller… …im Werk beider Autoren hinsichtlich der Gewaltthematik herauszuarbeiten. Ein Vorhaben, so möchte man meinen, das angesichts der unübersehbaren… …Überschneidungen in den Texten Jüngers und Müllers und ihrer belegten biografischen Kontakte von der Forschung als längst abgearbeitet gelten dürfte. Tatsächlich… …liegt aber mit Weitins Studie der bis dato erste ausführliche Vergleichsversuch beider Werke vor, der – wenn auch mit einigen Abstrichen – in bestechender… …entfaltete These, dass Müller die in Jüngers Frühwerk aufscheinenden destruktiven Sinndeutungen der technischen Moderne aufgreift und für die spezifische… …Ausdeutung der proletarischen Re- 303 Buchbesprechungen volution und des Aufbaus des Sozialismus in seinen Dramen fruchtbar macht. Jüngers Bestimmung der… …‚totalen Mobilmachung‘ als Prozess der entindividualisierten und entindividualisierenden Integration des Subjekts in den Funktionszusammenhang eines Ganzen… …werde in Müllers Theaterstücken als ein Mechanismus in Szene gesetzt, der nun „unter den historischen Bedingungen der neuen Ordnung realpolitisch… …greif[e]“ und „ideologisch der Vermittlung mit der Utopie der wesenhaften Menschengemeinschaft des Kommunismus“ bedürfe (S. 9). Während in Jüngers Frühwerk…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Dominic Harion: Mehrsprachige urbane Verwaltungspraxis. Eine Studie zu Sprachverhältnissen und Sprachwahlmechanismen in den Luxemburger Pieces des Comptes des 17. Jahrhunderts

    Joachim Peters
    …Luxemburger Pièces des Comptes des 17. Jahrhunderts, Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2022, 177 S. Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine… …Trierer Dissertation, die unter der Betreuung von Claudine Moulin und Natalia Filatkina entstanden ist. Ausgangspunkt der Studie ist eine Loseblattsammlung… …von Texten des 17. Jahrhunderts mit unterschiedlicher Funktion, die im Luxemburger Stadtarchiv unter der Bezeichnung „Pièces des Comptes“… …(„Rechnungsbelege“, Bestand LU I 21) zusammengefasst werden. Zielsetzungen der Arbeit sind die Aufbereitung dieser Rechnungsbelege unter soziolinguistischen Aspekten… …und deren „Einordnung in den funktionalen Zusammenhang der magistralen Buchführung“ (S. 2), letztlich also eine Suche nach dem ‚Sitz im Leben‘ dieser… …Texte. Aus der Perspektive einer authentischen Modellierung einer städtisch-frühneuzeitlichen Kommunikationssituation sind die „Pièces des Comptes“ schon… …deshalb interessant, weil es sich beim untersuchten Bestand LU I 21 um ein aus der Perspektive der historischen Soziolinguistik sehr heterogenes… …Herrschaftsübernahme Frankreichs 1684 erstreckt und sich damit der bislang wenig erforschten handschriftlichen Überlieferung des 17. Jahrhunderts widmet (S. 17–33). Der… …Supplikationen zusammensetzt. Das verbindende Element der Quellen ist ihre Serialität und die Tatsache, dass es sich sämtlich um Dokumente der fiskalischen… …Stadtadministration handelt (S. 17). Voraussetzung für die Analyse des Materials war die Transkription und editionsphilologische Aufbereitung der Rechnungsbelege…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Ankündigung eines DFG-Symposions: "Rhetorik - Figuration und Performanz" vom 23. bis 26. September 2002

    Jürgen Fohrmann
    …NOTIZEN Ankündigung eines DFG-Symposions: „Rhetorik – Figuration und Performanz“ vom 23. bis 26. September 2002 Im Auftrag der Deutschen… …Forschungsgemeinschaft soll vom 23. bis 26. September 2002 unter dem Thema „Rhetorik – Figuration und Performanz“ in der Villa Vigoni (Loreno di Menaggio, Italien) ein… …internationales und interdisziplinäres Symposion stattfinden. Es folgt organisatorisch dem Muster der DFG-Symposien, deren Reihe mit dem Barock-Symposion des Jahres… …1974 eröffnet wurde. Seit den 1980er Jahren prägen die Annahmen (in Bejahung oder Ablehnung) eines ‚rhetoric turn‘ die Selbstverständigungsdebatten der… …. Positionen der Dekonstruktion). Dieser Prämisse zufolge ist der Sinn von Texten also nichts Vorgängiges, das durch „copia“ nur angereichert würde, sondern… …entfaltet sich in der Form der Texte selbst. Wichtige wissenschaftliche Auseinandersetzungen der letzten zwei Dezennien lassen sich auf die jeweilige Haltung… …zu dieser Annahme beziehen: etwa die Diskussion um den Gegenstandsbereich der Literaturwissenschaften und um die Verfahren der Historiographie (Hayden… …White u.a.), die Dekonstruktion, die writing culture- Debatte der Ethnologie (seit Clifford Geertz), die Frage des „Gattungsunterschieds“ zwischen… …Performativitätsdiskussion der Medien u.a.m. Das vorgeschlagene Symposion verfolgt das Ziel, diese Diskussionen durch ihren systematischen Rückbezug auf Probleme der Rhetorik… …gegenwärtige Reflexion zu nutzen. Dabei wäre zu zeigen, dass gerade in der Spannung zwischen Figuration und Performanz nicht nur die „alte Rhetorik“, sondern…
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