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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2023

    Sebastian Kirsch: Chor-Denken. Sorge - Wahrheit - Technik, Paderborn: Wilhelm Fink 2020.

    Maria Kuberg
    …Buchbesprechungen Sebastian Kirsch: Chor-Denken. Sorge – Wahrheit – Technik, Paderborn: Wilhelm Fink 2020. In der theaterwissenschaftlichen Forschung… …steht der Chor seit einigen Jahren als eine Instanz im Fokus, die über konkrete aufführungspraktische Fragestellungen hinaus auch ein Denkmodell zur… …Überwindung der Substanzphilosophie liefert. Vorreiterin der dergestalt informierten Chorforschung ist Ulrike Haß, die ihre bislang vornehmlich in Aufsatzform… …publizierten Forschungsergebnisse kürzlich mit einer Buchveröffentlichung gekrönt hat. 1 Kurz zusammengefasst, versteht Haß den Tragödienchor der griechischen… …Antike als eine Figur, die einem fundamental anderen Prinzip zuzuordnen ist als der Protagonist: Wäh- 1 Ulrike Haß: Kraftwerk Chor. Aischylos, Sophokles… …wird, gehorche der Chor nicht einem genealogischen, sondern einem autochthonen Prinzip, welches er als eine vielstimmige, aber uneinheitliche, nicht zum… …Derridas Konzept der chôra an. Diese Konstellation von Chor und Theorie hat in der Bochumer Theaterwissenschaft insgesamt für einen großen Widerhall gesorgt… …Nancy. Dabei geht er von der Überzeugung aus, dass das poststrukturalistische Differenzdenken dem protagonistischen Prinzip verhaftet bleibe, weil es… …Arbeiten zur Sorge und der Stoa. Ziel dieser theoretischen Volte ist es, mit einer foucaultisierten Stoa eine marginalisierte Tradition westlichen Denkens zu… …ihrem Recht kommen zu lassen, die Kirsch als anschlussfähig an postkoloniale wie an Fragestellungen der Environmental Studies vorstellt. Aus der Lektüre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Ena Pedersen, Writer on the Run. German-Jewish Identity and the Experience of Exile in the Life and Work of Henry William Katz (Conditio Judaica, 33. Studien und Quellen zur deutsch jüdischen Literatur- und Kulturgeschichte). Niemeyer, Tübingen 2001.

    Joseph P. Strelka
    …Verdienst, zum ersten Mal Leben und Werk eines bedeutenden deutschsprachigen Exilautors darzustellen, der bisher fast völlig unbeachtet geblieben ist. Die… …Quellen der Biographie sind Interviews, die Katz gegeben hat, Briefe, Manuskripte und Dokumente aus dem Exilarchiv der Deutschen Bibliothek in Frankfurt… …sowie Gespräche mit der Witwe, Friedel Katz. Katz wurde 1907 als Kind einer ostjüdischen Familie in dem altösterreichischen, galizischen Städtchen Rudky… …geboren. Nach der Flucht vor der russischen Soldadeska im Jahr 1914 nach dem deutschen Gera wurde aus dem Herz Wolff Katz alsbald ein Heinrich Wilhelm Katz… …verstorben). Die Liebe zu Meisterwerken der Weltliteratur und die Mitgliedschaft bei der 630 Buchbesprechungen Sozialistischen Arbeiterjugend prägten ihn in den… …folgenden Jahren. Ab 1925 begann er für lokale Zeitungen zu schreiben, 1932 wurde er der jüngste Redakteur der Berliner Wochenzeitung „Die Welt am Montag“. Am… …5. März 1933 wurde die Zeitung verboten und Katz entging nur durch Zufall der Verhaftung. Am 10. Mai beobachtete er die Bücherverbrennung und am 17… …, für den er den ersten Heinrich-Heine-Preis erhielt, den der Schutzverband deutscher Schriftsteller in Paris gestiftet hatte, und der 1938 im Exil-Verlag… …schrieb. Nach Kriegsausbruch meldete er sich zur Fremdenlegion, kämpfte bei Soissons, wo er einer der wenigen Überlebenden seines Regiments war. Er konnte… …sich mit seiner Familie über Spanien und Portugal in die USA retten. Bei der Verleihung des amerikanischen Bürgerrechts wurde aus dem Wilhelm Heinrich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Abenberc - Babenberc - Eine Minimalvariante im "Parzival" (227,13) und ihr Hintergrund

    Eine Minimalvariante im "Parzival" (227,13) und ihr Hintergrund
    Robert Schöller
    …MISZELLEN ABENBERC – BABENBERC Eine Minimalvariante im „Parzival“ (227,13) und ihr Hintergrund von Robert S c h ö l l e r , Basel In der Vorrede zur… …„Nibelungen“-Ausgabe aus dem Jahr 1826 erwägt Karl Lachmann die Notwendigkeit der Verzeichnung der Lesarten sämtlicher erhaltener Handschriften. Dies „wird nur einen… …zugesteht. 2 Sieben Jahre später stellt er in der Einleitung zu seiner „Parzival“-Ausgabe erneut Überlegungen über die Gewichtung der Überlieferungsträger an… …. Diesmal jedoch spricht er von der Gleichwertigkeit der Hauptklassen *D und *G und führt die Bevorzugung einer Klasse (*D) lediglich auf pragmatische Gründe… …zurück. 3 Damit aber erfährt der Lesartenapparat durch den Herausgeber selbst eine beträchtliche Aufwertung – was, mit wenigen Ausnahmen 4 , am… …Rezeptionsverhalten der nachfolgenden Generationen wenig änderte: Der Lachmann-Text war sakrosankt, in seinem Schatten ruhte der Lesartenfriedhof. 1 Der Nibelunge Not… …mit der Klage. In der ältesten Gestalt mit den Abweichungen der gemeinen Lesart hg. v. Karl Lachmann, Berlin 1826, S. VIII. 2 Vgl. ebd. Zu Lachmanns… …„Nibelungen“-Ausgabe vgl. Joachim Bumke: Die vier Fassungen der „Nibelungenklage“. Untersuchungen zur Überlieferungsgeschichte und Textkritik der höfischen Epik im 13… …. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe v. Karl Lachmann. Übersetzung v. Peter Knecht. Mit Einführung zum Text der Lachmannschen Ausgabe… …und in die Probleme der „Parzival“-Interpretation v. Bernd Schirok, Berlin, New York 2 2003, Vorrede, S. XVIII ff. 4 Erwähnt sei hier nur der frühe und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Evelyn Annuß: Elfriede Jelinek - Theater des Nachlebens, Fink, München 2005.

    Michael Wetzel
    …Buch von Evelyn Annuß eine 256 Seiten lange Antwort, die entlang der ausgewählten Beispiele aus dem dramatischen Werk von Elfriede Jelinek vor allem aber… …auch eins zeigt: nämlich was die Prosopopoiia nicht ist. Wieder ins Gespräch gekommen ist diese Stilfigur der antiken Rhetorik vor allem durch die… …Arbeiten des amerikanischen Literaturhistorikers Paul de Man, den an ihr der strategische Einsatz einer Verkörperung literarischer Handlungsmacht… …interessierte. Rein etymologisch bezeichnet der Begriff das Verfahren, wodurch der Rede ein Gesicht gegeben wird, wobei sich schon in der antiken Tradition der… …Maskenspiel“ auf, wobei Annuß zurrecht an die amerikanische Originalformulierung des „defacement“ erinnert (S. 70). Denn in der Tat, der verkörpernde Gestus der… …Gesichtsgebung wird gerade durch den fiktiven oder rhetorisch erfinderischen Aspekt der authentischen Lebenserinnerung zum Gesichtsverlust, zu einer Preisgabe an… …eine stereotype Figur von Selbstheit. Diese Dialektik wird von der Tradition neuzeitlicher Subjektivität aber in philosophischer wie theatralischer… …umformulierte Bühnenkategorie der Persönlichkeit vereinigt all diese Erwartungen in der von ihr unterstellten Vereinigung von Wesen und Erscheinung. Dramaturgisch… …intendiert. An der Künstlichkeit dieser Natürlichkeit des Spiels haben sich viele Avantgarden versucht: Brechts berühmter „V-Effekt“ wies schon in die Richtung… …der postmodernen mise-en-abyme als Beleuchtung der autoreferentiellen Rahmeneffekte, Beckett stellte die für Foucaults Demontage des neuzeitlichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Sebastian Coxon, The Presentation of Authorship in Medieval German Narrative Literature 1220-1290, Clarendon Press, Oxford 2001 (Oxford Modern Languages and Literature Monographs), 254 Seiten

    Timo Reuvekamp-Felber
    …(Oxford Modern Languages and Literature Monographs), 254 Seiten In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren ist im Zuge postmoderner Theoriebildung auch in der… …germanistischen Mediävistik Autorschaft zunehmend zum Problem geworden. In der Diskussion um die Infragestellung zentraler literaturwissenschaftlicher Kategorien… …wie ‚Autor‘ und ‚Werk‘, die vor allem durch die Auseinandersetzung mit der ‚New Philology‘ und deren radikalem Postulat einer generellen Instabilität… …der mittelalterlichen Textgestalt angestoßen worden ist, hat sich im Fach die Vorstellung der Notwendigkeit einer historisch adäquaten Bestimmung von… …mittelalterliches Verständnis von Autorschaft konnte dabei ganz verschiedenen methodischen Ansätzen oder pragmatischen Fragestellungen geschuldet sein: der… …nach der Spezifik mittelalterlicher Autorschaft schließt Sebastian Coxon in seiner Dissertation an, die materialreich die 1 Aus der Vielzahl von… …Forschungsbeiträgen sei der Tagungsband herausgehoben: Autor und Autorschaft im Mittelalter, Kolloquium Meißen 1995, hg. v. Elizabeth Andersen u. a., Tübingen 1998. 2… …Rüdiger Schnell: ‚Autor‘ und ‚Werk‘ im deutschen Mittelalter. Forschungskritik und Forschungsperspektiven, in: Wolfram-Studien 15, 1998: Neue Wege der… …. Einige Anmerkungen zum Verständnis vom Autor in lateinischen Schriften des frühen und hohen Mittelalters, in: Der Autor im Dialog. Beiträge zu Autorität… …Textfunktion. Zur Interdependenz von Erzählerstilisierung, Stoff und Gattung in der Epik des 12. und 13. Jahrhunderts, in: ZfdPh 120, 2001, S. 1–23. 7 Ursula…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Beda Allemann, Zeit und Geschichte im Werk Kafkas, hg. v. Diethelm Kaiser und Nikolaus Lohse. Wallstein Verlag, Göttingen 1998.

    Armand Nivelle
    …. Beda Allemann war sich schon in seinen ersten Äußerungen zur Literaturproblematik bewußt, daß die Literatur als spezifische Seinsweise der Kultur zwar… …ideologische Vereinnahmung gefeit machen, solange sie sich auf ihre Spezifität besinnt. Gemeint ist dabei nicht etwa nur eine verspätete Affirmation der… …Unabhängigkeit der Dichtung von religiösen, moralischen und sonstigen Leitbildern und Herrschaftsansprüchen, wie das der Fall war in den Grenzstreitigkeiten… …anläßlich der Autonomie-Vindikationen der klassischen Ästhetik, sondern vielmehr eine Hervorhebung der inwendigen Eigenart des literarischen Kunstwerks, die… …. Es handelt sich um eine Sammlung von unverändert abgedrucken Aufsätzen, die im Laufe von zweieinhalb Jahrzehnten entstanden sind, in Anbetracht der… …Hauptaugenmerk gilt der poetischen Struktur von Kafkas Dichtung, ohne deren Kenntnis die Werke nur unzureichend charakterisiert und interpretiert werden können… …Grundposition besteht nämlich in dem Nachweis, daß eine inhaltlich-thematische Interpretation den Sinn der Romane notwendigerweise verfehlen muß, wenn sie nicht… …, was unter anderm die Unfaßbarkeit des Unfaßlichen demonstrieren soll. Das, was Allemann als das Hauptthema von Kafkas Dichtung bezeichnet, nämlich „der… …erniedrigte, von seinem Ziel abgeschnittene Mensch“, ist in die Temporalstruktur der Romane eingebettet und ohne sie mißverständlich. Erst die immanente… …Zeitstruktur des Erzählwerks eröffnet den Zugang zu den Bedingungen des menschlichen Daseins im Sinne Kafkas. Der erste Aufsatz ist das Redemanuskript eines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Call for Papers. Internationales Symposium, Leitbild mit Widersprüchen - Vormärz und Aufklärung, 3.-6. Mai 2007, Wolfenbüttel

    …. Jahrhundert eine entscheidende Etappe innerhalb der neuzeitlichen Modernisierungsprozesse dar: Mit der Durchsetzung eines neuen Menschenbildes, der Aufforderung… …zu einer rational-kritischen Prüfung der Tradition auf allen Ebenen, nicht zuletzt auch durch die Erschließung neuer Wissensformen hinterfragt die… …das theologische Verständnis der Geschichte und das religiös durchwirkte Legitimationsgeflecht von Macht und Herrschaft; mit dem Glauben an die… …im Jahrhundertereignis der Französischen Revolution erscheint die Aufklärung im Vormärz zum einen als Leitbild mit historischem Modellcharakter, das es… …neu zu entdecken und dem es nachzueifern gilt, um die politische Restauration und den kulturellen Quietismus der eigenen Gegenwart zu überwinden… …. Unvermindert hält zum anderen aber auch nach dem Ende des Jahrhunderts, dem sie den Namen gegeben hat, der (Deutungs-)Streit um die Aufklärung weiter an… …. Deutlich bestimmen symbolisch überformte Bilder und Deutungsstereotype so die Rezeption der Aufklärung im Vormärz. Zumindest legt die dauernde Präsenz von im… …18. Jahrhundert eingeführten Argumentationsfiguren, wie der einer Unterscheidung zwischen einer ‚wahren‘ und einer ‚falschen‘ Aufklärung oder die… …Vorstellung von der ‚großen Revolution‘ in Frankreich als dem Praktischwerden der Vernunft, diese These nahe – was die Konferenz im Einzelnen zu untersuchen, zu… …differenzieren oder zu korrigieren hätte. Während die von der Aufklärung ausgehenden Transformationsprozesse in der kulturund geschichtswissenschaftlichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Zu Friedrich Heinrich Jacobis Briefwechsel und Bibliothek

    Hansjörg Schelle
    …MISZELLE ZU FRIEDRICH HEINRICH JACOBIS BRIEFWECHSEL UND BIBLIOTHEK von Hansjörg S c h e l l e , Biberach Dem Umfang der überlieferten Quellen nach… …ist C. M. Wieland der bedeutendste Korrespondent im 1. Band von „Friedrich Heinrich Jacobi: Briefwechsel“ (= FHJBr) 1 . Ihre vom älteren Bruder J. G… …Mitgliede“ der „Königlichen Akademie der Wissenschaften in München“ unter der Präsidentschaft F. H. Jacobis im Jahre 1808. 2 Die erste, unter dem Zeichen der… …Empfindsamkeit stehende Begegnung der Brüder Jacobi mit Wieland bei den La Roches in Ehrenbreitstein hat F. H. Jacobi in seinem oft zitierten Brief vom 16.6.1771… …an den Grafen Chotek festgehalten; es war Jacobi, der sich (1771/72) um den Verlag der 2. Ausgabe des „Agathon“ bemühte und an der Fortsetzung des… …Romans kritisch Anteil nahm; und es war er, der Wieland (1772) für die Idee eines Journals nach dem Vorbild des „Mercure de France“ gewann. Zwar wurde der… …, 1, S. 274–275; II, 2, S. 389–390). Dokumentiert der 1. Band den fruchtbarsten Abschnitt ihrer Beziehungen, so handelt der 2. Band von deren abruptem… …Abbruch durch Jacobi, den Wielands Anschauungen „Über das göttliche Recht der Ob- 1 Friedrich Heinrich Jacobi: Briefwechsel. Gesamtausgabe. Hg. v. Michael… …Brüggen u. Siegfried Sudhof [†] [I, 1 u. 2]/Gesamtausgabe [der Bayerischen Akademie der Wissenschaften], Begründet v. Michael Brüggen u. Siegfried Sudhof†… …Wieland-Museum in Biberach an der Riss und seine Handschriften, in: JDSG 1981, S. 561. 601 Hansjörg Schelle rigkeit“ empört hatten; im 3. Band, in den Jahren der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Tina Marie Boyer: The Giant Hero in Medieval Literature. Brill, Leiden, Boston 2016 (Explorations in Medieval Culture 2).

    Lena van Beek
    …Buchbesprechungen Tina Marie Boyer: The Giant Hero in Medieval Literature. Brill, Leiden, Boston 2016 (Explorations in Medieval Culture 2). In der… …Skandinavistik und Anglistik haben die fächereigenen Riesen der Literatur des Mittelalters in den letzten Jahren wesentlich mehr Aufmerksamkeit erhalten als in der… …der germanistischen Mediävistik sind neben vielen Aufsätzen zu Teilthemen (zahlreich v. a. zum „Eckenlied“) 2 zwei Monografien maßgeblich. Ernst Herwig… …Ahrendt legte 1923 erstmals eine Dissertation vor, die sich mit der Darstellung der Riesen allein in mittelhochdeutschen Epen beschäftigt. 3 Das… …mittelhochdeutschen Riesenglauben mit der Edda in Bezug zu bringen. 5 Kriterien der Katalogisierung sind Merkmale wie Abstammung, Heimat, Aussehen, Fähigkeiten und… …verschiedene Eigenschaften. Als reines Kompendium hat diese Stellen- und Motivsammlung auch heute durchaus noch Wert. 6 In der zweiten Monografie von 2001… …vertritt Evgen Tarantul die These, dass Riesenvorstellungen einen gemeinsamen Ursprung in der germanischen Mythologie haben. Die Suche nach diesem Ursprung… …der Riesen-, Zwergen- und Elfenvorstellungen in einer Auswahl von Texten (Edda, Früh-/Hochmittelalter, Märchen) setzt voraus, dass eine kohärente… …mittelalterlichen Roman, in: ZfdA 141, 2012, S. 37–60; Ronny F. Schulz: Ecke und Rainouart: Der heidnisch-höfische Riese als Grenzfigur zwischen den Ordnungen, in… …Störmer-Caysa: Kleine Riesen und große Zwerge? – Ecke, Laurin und der literarische Diskurs über kurz oder lang, in: Heldendichtung in Österreich – Österreich in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Hugo von Montfort, Das poetische Werk, hg. v. Wernfried Hofmeister, mit einem Melodie-Anhang von Agnes Grond, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2005 (de Gruyter-Texte), XL und 237 Seiten

    Johannes Spicker
    …, Berlin, New York 2005 (de Gruyter-Texte), XL und 237 Seiten Wernfried Hofmeister möchte mit seiner Neuausgabe die Dichtung Hugos von Montfort der… …gegenwärtigen Rezeption zugänglich machen und hierdurch eine intensivere Beschäftigung mit ihr anregen, darüber hinaus soll der Abdruck der zehn überlieferten… …, ist doch Hugos eher randständige Position in der literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzung und zumal im akademischen Unterricht auch auf die… …unzulängliche Verfügbarkeit der Texte zurückzuführen. Die Crux dieser ‚Studienausgabe‘ wird allerdings bereits in den kurzen Vorbemerkungen deutlich: Schon hier… …verweist der Herausgeber auf die nicht nur als Ergänzung der vorliegenden Edition, 430 Buchbesprechungen sondern zu ihrer Erschließung grundlegende… …elektronische Präsentation der ‚Basistransliteration‘ im Internet; daneben begründet er die ‚Knappheit‘ der einleitenden Kapitel und der Textkommentare mit der… …gewünschten ‚Kompaktheit‘ der Studienausgabe – die Fußnote, die für weitere Informationen die Kommentare des oftmals nicht leicht greifbaren Farbfaksimiles1… …nahe legt, erscheint angesichts der selbst gesetzten Zielsetzung zumindest befremdlich; hier wäre z.B. die Angabe des „Verfasserlexikon“-Artikels… …einschlägigen Lebensdaten und reicht aus. Der ‚bündige, impulsartige Aufriss‘ zum poetischen Werk erfolgt allerdings sehr axiomatisch, indem es als ein… …Kurzbeschreibungen der Überlieferungsträger. Für eine ‚detaillierte‘ Beschreibung des prachtvollen Cod. Pal. Germ. 329 wird wiederum auf den Kommentar zum…
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