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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Uwe Wirth: Die Geburt des Autors aus dem Geist der Herausgeberfiktion. Editoriale Rahmung im Roman um 1800. Wieland, Goethe, Brentano, Jean Paul, E

    Natalie Binczek
    …Buchbesprechungen Uwe Wirth: Die Geburt des Autors aus dem Geist der Herausgeberfiktion. Editoriale Rahmung im Roman um 1800. Wieland, Goethe… …Autors aus dem Geist der Herausgeberfiktion“ widmet sich einem literaturtheoretisch bislang kaum in den Blick genommenen, gleichwohl aber – wie spätestens… …nach der Lektüre dieses Buchs deutlich wird – grundlegenden Zusammenhang. Anhand unterschiedlicher fiktionaler Inszenierungsspielarten der Figur des… …Herausgebers erkundet sie nämlich dessen Beziehung zum auktorialen Status eines Textes und erörtert vice versa, wie die moderne Funktion Autor in der Zeit um… …1800 mittels der Herausgeberfiktion konstruiert wird. Insofern leistet sie im Rekurs auf den Editor einen – ebenso innovativen wie wegweisenden – Beitrag… …zu dem bereits breit erforschten Feld der Autorschaft. Dass sich die Studie auf diesem bewegt, wird schon von einem paratextuellen, vis à vis dem… …zugleich auch der mit Foucault kanonisch verknüpfte gleichnamige Aufsatz, welcher in der nachstehenden Untersuchung jedoch 618 Buchbesprechungen mit… …Dispositivs“ (S. 15) reflektiert, schlägt er noch für die Fälle, in welchen kein namentlich erwähnter Herausgeber an der Einrichtung und Publikation eines Textes… …beteiligt ist, vor, den Autor als eine Art ‚Selbstherausgeber‘ aufzufassen. Autorschaft wird somit als Funktion der Herausgeberschaft, der Autor als Element… …Schreibens einhergeht, wird die Autorschaftsproblematik hier entfaltet. Zwar führt der Verfasser die auktoriale mit der editorialen Konstitution des Textes…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Monika Unzeitig: Autorname und Autorschaft. Bezeichnung und Konstruktion in der deutschen und französischen Erzählliteratur des 12. und 13

    Rüdiger Schnell
    …Buchbesprechungen Monika Unzeitig, Autorname und Autorschaft. Bezeichnung und Konstruktion in der deutschen und französischen Erzählliteratur des 12… …zur Vorsicht. In diesen Forschungstrend zur Historisierung und Pluralisierung der Kategorie Autor stellt sich auch die vorliegende Monographie von… …und „aus der Perspektive der Sprachwissenschaft argumentierend(en)“ (S. 342) Studie zu tun. Ganz bewusst engt die Studie ihren Gegenstand auf die… …Textpassagen ein, an denen der Autorname genannt wird. Untersucht wird der „Autordiskurs im Kontext der namentlichen Autornennung“ (S. 343). „Ausgangspunkt ist… …der Autorname im Text“ (S. 1). Dieses eng begrenzte Textkorpus ermöglicht jedoch sehr prä- 1 Vgl. etwa Belázs J. Nemes: Von der Schrift zum Buch – vom… …Ich zum Autor. Zur Text- und Autorkonstitution in Überlieferung und Rezeption des ‚Fließenden Lichts der Gottheit‘ Mechthilds von Magdeburg, Tübingen… …(wohltuend) knappen Einleitungskapitel (S. 1–19) skizziert die Verf. die Forschungsdebatte und den Forschungsstand zu Autor und Autorschaft in der… …Erkenntnisziel sei „die Beschreibung der Diskurse zu Autor und Autorschaft“ (S. 11). Freilich bleibt die Bestimmung dessen, was die Verf. unter ‚Diskurs‘ versteht… …, recht blass (was im Fortgang der Studie zu mancherlei terminologischen Unstimmigkeiten führt, s.u.). Ihr Diskursbegriff ist „wesentlich ‚nur‘… …sprachbezogen“ (S. 15 Anm. 55), zugleich aber „inhaltlich durch die namentliche Autornennung als Autordiskurs bestimmt“ (S. 15). Der Autorname wird somit zur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Brigitte Derendorf, Der Magdeburger Prosa-Äsop. Eine mittelniederdeutsche Bearbeitung von Heinrich Steinhöwels ,Esopus' und Niklas von Wyles

    Hubertus Menke
    …Buchbesprechungen Brigitte Derendorf, Der Magdeburger Prosa-Äsop. Eine mittelniederdeutsche Bearbeitung von Heinrich Steinhöwels ,Esopus‘ und Niklas… …Magdeburg eine niederdeutsche Fabelsammlung, der sog. „Magdeburger Prosa-Äsop“, dessen eine Druckfassung wohl von Simon Koch (BC Nr. 216), die andere bei… …Moritz Brandis (BC Nr. 215) aufgelegt wurde. Es handelt sich um eine mehr oder weniger getreue Übersetzung der hochdeutschen Äsop-Bearbeitung des Ulmer… …Humanisten Heinrich Steinhöwel aus der Zeit um 1475, mit freilich – worauf erstmals Hartmut Beckers hinwies – eigenständigen Ausdeutungen (Epimythion) im… …geistlichen Sinne. Bis dato fehlten genauere Untersuchungen zur Entstehung, Sinndeutung und Überlieferungsgeschichte des Werks. Mit ihrer an der Universität… …Münster eingereichten Dissertationsarbeit legt B. Derendorf nun eine profunde Aufarbeitung vor, die den Stellenwert der mittelniederdeutschen Bearbeitung im… …Rahmen der Äsop-Überlieferung umfassend klärt: Die Studie geht von einer ausführlichen Beschreibung des hochdeutsch-lateinischen „Ulmer Äsop“ (als… …(Autornennung, Dedikation) nutzt, andererseits auch gattungstheoretische Überlegungen (fabula als allgemein ,fiktionale Erzählung‘) enthält, und der vorgesetzten… …, Vita) ins Deutsche hat Steinhöwel als ein ,sinngemäßes‘ Übersetzen kommentiert. In kritisch referierender Auseinandersetzung mit der Forschungsliteratur… …betont Derendorf, dass diese Übersetzungspraxis durchaus in der herkömmlichen spätmittelalterlichen Tradition stehe, also keineswegs der humanistischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Rezensenten usw.)] (2 Teile), Boxmeer, 1995 (auch als Dissertation an der Katholischen Universität Nijmegen erschienen)

    Lieve De Wachter
    …(Übersetzung des Rezensenten usw.)] (2 Teile), Boxmeer, 1995 (auch als Dissertation an der Katholischen Universität Nijmegen erschienen) „Prologen worden… …nun im Grunde ist, ist aber noch nie in extenso gestellt worden [...]“. (Übersetzung des Rezensenten usw.)] So lautet der Anfangssatz des ersten Teils… …der Studie Functionele aspekten van Middelnederlandse versprologen, mit der G. Sonnemans im Herbst 1995 promovierte. Sonnemans will sich mit dem Wesen… …ausschließt. Im zweiten Teil der Arbeit sind alle 126 Prologe zusammengebracht, zumeist zitiert aus vorhandenen Ausgaben. Die Zusammensetzung des Korpus ist… …die klassischen Gattungsgrenzen von Epik und Didaktik hinweggeschaut wird. Dadurch ist der Blick nicht schon von vornherein verstellt durch Klischees… …über Texte (und deren Prologe), die traditionell zur selben Gattung gerechnet werden. Wenn Sonnemans dann am Ende seiner Untersuchung zu der Entdeckung… …Gültigkeit. Sonnemans Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Prologforschung richtet sich vor allem auf die Vorstellungen von Struktur und Herkunft des Prologs… …, die Studien mittelalterlicher Prologe entwickelt zu haben scheinen. Indem man untersuchte, welche theoretischen Ideen (aus der klassischen Rhetorik, den… …artes poeticae dictandi, den artes praedicandi und der Accessus-Tradition) hinter der Struktur des Prologs stehen, glaubte man, die Poetik des Prologs… …Autor sogar dazu, selbst eine neue Methode zu entwickeln, um die mittelniederländischen Versprologe zu analysieren. Ausgehend von der Tatsache, daß das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Martin Baisch, Textkritik als Problem der Kulturwissenschaft. Tristan-Lektüren, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2006 (Trends in Medieval

    Jürgen Wolf
    …Buchbesprechungen Martin Baisch, Textkritik als Problem der Kulturwissenschaft. Tristan-Lektüren, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2006 (Trends in… …Praxis in der Weise zu verbinden, wie es in den Debatten um New Philology und New Historicism angemahnt, aber bis dato kaum durchgeführt wurde. Die… …, Cgm 19, Cgm 51, Cgm 194/III sowie evtl. Salzburg, Stiftsbibliothek St. Peter, Cod. a VI 56 (vgl. dazu unten), wobei jedoch nur der „Tristan“-Codex (Cgm… …, bezieht sich auf Haferlands Aufsatz: „Der auswendige Vortrag“ [Anm. 2]. Auf die Frage, wie die eigenständige Fassung des „Nibelungenliedes“ in der… …Handschrift n in sein Erklärungsmodell passt, geht Haferland nur am Rande ein (S. 406f.). Vgl. zur Handschrift n Joachim Heinzle: Wiedererzählen in der… …Heldendichtung. Zur Fassung n des „Nibelungenlieds“, in: Retextualisierung in der mittelalterlichen Literatur, hg. v. Joachim Bumke, Ursula Peters (Sonderheft der… …ZfdPh 124, 2005), S. 139–158. 12 Vgl. Heinzle [Anm. 10]; Fritz Peter Knapp: Das Dogma von der fingierten Mündlichkeit und die Unfestigkeit heldenepischer… …Texte, in: Chanson de geste im europäischen Kontext. Ergebnisse der Tagung der Deutschen Sektion der ICLS 2004, hg. v. Hans-Joachim Ziegeler, Göttingen… …. 159–181. 139 Buchbesprechungen sammen. Er geht dabei zurück bis an die Wurzeln der über 200-jährigen Theoriegeschichte. Zentrale Angelpunkte sind unter… …Analyse der „Tristan- Lektüren“ bzw. das relevante handschriftliche Material gezielt sind insbesondere die Kapitel zu „Autor – Redaktor – Schreiber“ (S…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Ulrich Ammon u.a., Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein

    Peter Wiesinger
    …Buchbesprechungen Ulrich Ammon u.a., Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in… …Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2004, LXXV und 954 Seiten Nachdem sich seit der Mitte der 1980er Jahre… …rasch die plurizentrische Beurteilung der auf mehrere Staaten verteilten deutschen Sprache zumindest in der germanistischen Linguistik, weniger in der… …Laienwelt, durchgesetzt hatte, gab es nicht nur Kritik an der Theorie streng staatenbegrenzter ‚nationaler‘ Varietäten, sondern erhob sich auch die Frage… …der Leitung des Duisburger Sprachgermanisten Ulrich Ammon zur Aufgabe. An ihm waren nicht weniger als 14 Autoren und 3 ständige Mitarbeiter sowie 17… …regionale Experten beteiligt, wozu 26 Bearbeiter für Fachfragen aus Österreich und einer aus der Schweiz kamen. Nicht minder groß war jene Gruppe von 44… …vollzog und „weitere Anregungen“ (S. VIII) beisteuerte. 10 weitere Personen gaben schließlich Rat „bei der Einteilung der Regionen“, vollzogen „teils aber… …auch zusätzlich die Kommentierung des Vorentwurfs“ (S. IX). Die Hauptarbeit leisteten jedoch drei Forschungsteams unter der Leitung von Urich Ammon in… …trilateralen Projekts waren die Deutsche Forschungsgemeinschaft, der österreichische Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) und der… …Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, wozu noch zusätzlich weitere nationale Fördereinrichtungen finanziell beitrugen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Albrechts Jüngerer Titurel, Band IV Textfassungen von Handschriften der Mittelgruppe, hg. von Kurt Nyholm (DTM LXXIX), Berlin 1995, Akademie Verlag

    Werner Schröder
    …Buchbesprechungen Albrechts Jüngerer Titurel, Band IV Textfassungen von Handschriften der Mittelgruppe, hg. von Kurt Nyholm (DTM LXXIX), Berlin 1995… …, Akademie Verlag, XLIII + 292 S., 2 Tafeln. Schon in der Einleitung zum ersten Bande seiner Ausgabe des ‚Jüngeren Titurel‘ (1955) kündigte Werner Wolf an, daß… …Lesarten stellt“ und von „einem wirklichen Bearbeiter des J. T.“ herrührt (S. CXIX), bei seinen Vorarbeiten und während der Konstitution seines kritischen… …Textes links liegen gelassen und gröblich unterschätzt. Sie gehörte zwar nicht zu den fünf Hauptzeugen (AB- CDE) der von ihm hergestellten Version JT I… …widerwillig seinem Vorgänger Friedrich Zarncke recht, der das längst gewußt und gesagt hatte. Die erst dank Wolfs Ausgabe – das muß freimütig eingeräumt werden… …für die Version JT II , der in Wolfs Ausgabe nur durch einen diplomatischen Abdruck der Handschrift X (Mgf 475) vertretenen Redaktion R (WXYZ), an die… …Seite gestellt. Nyholm, der H nach wie vor einer ganz hypothetischen ‚Mittelgruppe‘ zuordnet, war sich dieser „ganz besonderen Rolle“ bewußt: daß sie… …wünschenswerter“ erklärt, „auch diese Textfassung zum Vergleich originalgetreu der Forschung vorzulegen“ (Vorwort). Ein besonders dringliches Desiderat war das… …allerdings nicht mehr, nachdem die Fassung H vollständig, in Gestalt ‚bereinigter Texte‘, versehen ‚mit den Varianten der Redaktion R‘, erschienen ist: Die… …Schröder in drei Bänden. Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Abhandlungen der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Klasse, Jg. 1994 Nr. 1…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Franz-Josef Holznagel, Wege in die Schriftlichkeit. Untersuchungen und Materialien zur Überlieferung der mittelhochdeutschen Lyrik. Tübingen, Basel

    Ingrid Bennewitz
    …Buchbesprechungen Franz-Josef Holznagel, Wege in die Schriftlichkeit. Untersuchungen und Materialien zur Überlieferung der mittelhochdeutschen Lyrik… …höheres Ziel gesteckt, als es der – auch nicht eben anspruchslose – Titel erwarten ließe, geht es doch um nicht weniger als um die „großen… …Moment. Dies zu betonen, ist umso wichtiger, als der Gesamteindruck, den die Arbeit hinterlässt, in mancher Hinsicht eher zwiespältig zu nennen ist. Manche… …der folgenden kritischen Anmerkungen würden so wohl an eine Dissertation nicht unbedingt herangetragen werden, doch wenn man will, hat der Verfasser… …seine Sache nicht sind, dafür aber sorgfältige handbuchartige Zusammenstellungen und kritische Revuen des von der Forschung Geleisteten, wobei man sich im… …einen oder anderen Fall, speziell bei Neidhart, eine stärkere Differenzierung in der Darstellung gewünscht hätte (vgl. dazu Fußnote 1). Das evoziert die… …Frage nach den möglichen AdressatInnen des Œuvres: Diese sind mit Sicherheit im engen Kreis der Minnesang-Philologie zu suchen, speziell auch der mit der… …. Bumke zeigen sich nicht zuletzt in der peniblen Rezeption der Forschung, die auch Entlegenes und vor allem die einschlägige englischsprachige Literatur… …berücksichtigt. Für ein durchgängiges Lektüre-Erlebnis ist dieses Buch freilich nicht empfehlenswert und wohl auch nicht gedacht, da es wesentlich an der… …Deskription des überlieferten Handschriftenmaterials und, methodisch gesehen, an skeptizistischem Positivismus der Forschung gegenüber interessiert ist. 1 Wer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    bearbeitet von Holger Ehrhardt (Brüder Grimm, Werke und Briefwechsel. Kasseler Ausgabe, Briefe, Bd. 1), Verlag der Brüder Grimm-Gesellschaft e.V., Kassel/

    W. Günther Rohr
    …, hg. und bearbeitet von Holger Ehrhardt (Brüder Grimm, Werke und Briefwechsel. Kasseler Ausgabe, Briefe, Bd. 1), Verlag der Brüder Grimm-Gesellschaft… …e.V., Kassel/ Berlin 1998 Der vorliegende Band mit dem Briefwechsel zwischen den Brüdern Grimm und Wilhelms Frau Dorothea mit dem Sohn und Neffen Herman… …bildet den Auftakt zur Kasseler Ausgabe der Werke und des Briefwechsels der Brüder Grimm. Mit dieser Ausgabe strebt die herausgebende Brüder… …Grimm-Gesellschaft in Kassel keine weitere Gesamtausgabe an, sondern will die Lücken in dem bislang von der Grimm- Philologie Geleisteten schließen, also alles das… …pragmatischen Ansatzes einen sehr hohen Anspruch verfolgt, zeigt der erste Band aus der Briefe-Reihe, den Holger Ehrhardt herausgegeben und bearbeitet hat. Der… …großer Akribie und Umsicht bearbeitet. Der Band ist in vier Teile gegliedert: Auf eine eingängige Einleitung folgt das Briefcorpus mit 400 Briefnummern und… …422 Seiten Umfang; daran schließen sich ein Apparat mit den Angaben zur Überlieferung und aufwendige Register an. Ein Abkürzungsverzeichnis geht der… …Einleitung voran, nach S. 352 sind 16 – teils farbige – Bildtafeln zur Familiengeschichte der Grimms eingefügt. In seiner Einleitung breitet Ehrhardt die… …einleuchtenden Kriterien zur Aufnahme der Briefe in diesen Band aus, die sich auf den Zeitraum vom Mai 1832, als der vierjährige Herman seiner Mutter Dorothea… …einen Brief diktiert, der das Geschenk einer Kinderzeichnung an den Vater Wilhelm begleiten soll, bis zum September 1863 verteilen, als nach dem Tode…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    Thomas Brakmann: Ein Geistlicher Rosengarten. Die Vita der heiligen Katharina von Siena. Zwischen Ordensreform und Laienfrömmigkeit im 15

    Gisela Vollmann-Profe
    …Buchbesprechungen Thomas Brakmann: Ein Geistlicher Rosengarten. Die Vita der heiligen Katharina von Siena. Zwischen Ordensreform und Laienfrömmigkeit… …im 15. Jahrhundert. Untersuchungen und Edition, Peter Lang, Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt/Main 2011 (zugleich Diss. Münster… …(1380) mit der Aufzeichnung ihrer Lebensgeschichte. Diese planvoll strukturierte Vita, die sogenannte „Legenda Maior“ (LM), war äußerst erfolgreich und… …Wirksamkeit entfaltete von diesen deutschen Versionen allerdings nur eine einzige, der ihr anonymer Übersetzer den Titel „Ein Geistlicher Rosengarten“ (GR) gab… …. Diesem von der Forschung bislang wenig beachteten Erfolgsbuch, der „verbreitetste[n] und vermutlich auch wichtigste[n] Einzellegende des Dominikanerordens… …‚Geistlichen Rosengarten‘ hinaus Forschungsperspektiven zur literarischen Kultur der Frauen-, insbesondere der Dominikanerinnenklöster zu skizzieren“ (S. 17)… …. Einführend (Kapitel I, S. 13–38) gibt der Verfasser Informationen zu Katharina, Raimund von Capua, zur Verbreitung und Übersetzung der LM, zur Titelwahl der… …deutschen Übersetzung und zum Interesse an volkssprachiger Literatur im 15. Jahrhundert, einer der „ ‚kirchenfrömmsten Zeiten des Mittelalters‘ “. 2 In den… …Kapiteln II–IV legt Brakmann dann die Grundlagen für die kritische Edition, beginnend mit einer ausführlichen Beschreibung der 17, zum Teil illustrierte… …Handschriften, ergänzt um die Nachrichten von mindestens 10 verschollenen Überlieferungsträgern. Die Handschriftenverhältnisse klärt Brakmann auf der Grundlage…
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