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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Eilika Fobbe: Die Indefinitpronomina des Deutschen. Aspekte ihrer Verwendung und ihrer historischen Entwicklung

    Johannes Erben
    …der Form anknüpfen, daß sie einerseits neueren Erkenntnissen zu den Indefinitpronomina Rechnung trägt, indem sie diese historisch fruchtbar macht… …die diachrone Beschreibung der Grammatik des Deutschen durch eine systemorientierte Darstellung dieser Pronomina ergänzt (S. 1). 1 Johannes Erben… …: Syntaktische Untersuchungen zu einer Grundlegung der Geschichte der indefiniten Pronomina im Deutschen, in: PBB (Halle) 72, 1950, S. 193–221 (ein Auszug aus… …bestimmten sprachlichen Teilsystems“ (S. 87) rekonstruieren will. „Der Schwerpunkt der Beschreibung liegt auf dem Wandel der grammatischen Funktionen, die die… …Indefinitpronomina ausüben, in Abhängigkeit von den Ebenen der Morphologie und der Syntax, auf denen diese Funktionen sichtbar werden“ (S. 87). Darzulegen war dabei… …auch die Etablierung neuer Varianten, die kommunikativen Bedürfnissen der Sprecher entsprechen, auch das Aufkommen „neuer Indefinitpronomina aus… …lexikalischen Elementen anderer Klassen […] über bestimmte Grammatikalisierungspfade“ (S. 89). Die Reichweite der Befunde hängt nun vor allem davon ab, welche… …Elemente des Systems man in die Betrachtung einbezieht und welche Texte die Grundlage der Untersuchung bilden. So fehlt im „Inventar der Indefinitpronomina… …in den althochdeutschen Quellen“ (S. 106) z.B. all, das auch mittelhochdeutsch „im Korpus nicht systematisch erfasst“ (S. 187) ist, trotz der… …grundsätzlichen Einsicht, dass „Quantifikation von Indefinitpronomina nicht zu trennen ist“ (S. 85). Auch ist der Verfasserin bewusst, dass man mit der Entscheidung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Mittelelbisches Wörterbuch, [hg. v. der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Germanistisches Seminar) und der Sächsischen Akademie der

    Werner Besch
    …Buchbesprechungen Mittelelbisches Wörterbuch, [hg. v. der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Germanistisches Seminar) und der Sächsischen… …Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Vorhabenbezogene Kommission Mundartwörterbücher)]. Begr. v. Karl Bischoff. Weitergef. und hg. v. Gerhard Kettmann… …der Mehrzahl der Deutschen fremd sein werden, wiewohl sie in einem umfassenden Sinn zur deutschen Sprache gehören. Sie bieten lebensweltliche… …dialektale Lexik in der großen Reihe der regionalen Mundartwörterbücher bilden recht eigentlich erst den Thesaurus, die große Schatzkammer unserer Sprache. Die… …raumbezogener Dialektliteratur u.a.m. Räumlich war zunächst nur an den niederdeutschen Teil der ehemaligen Provinz Sachsen gedacht, dann aber wurden auch… …deutscher Geschichte. Karl Bischoff, der nach eigenem Bekunden seit den 30er Jahren jede freie Minute seiner Wörterbucharbeit widmete, ge- 443… …Buchbesprechungen riet in der DDR unter politischen Druck, übersiedelte 1958 nach Mainz und musste Bibliothek und alles Belegmaterial zurücklassen. Eine Weiterarbeit… …in Halle erfolgte nicht, das Material kam nach Berlin an die Akademie der Wissenschaften und blieb unter Verschluss. Seit 1992 konnte mit Unterstützung… …der Bund-Länder-Kommission unter Federführung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und der Betreuung durch die… …Martin-Luther-Universität in Halle die Weiterarbeit unter der Leitung des Bischoff-Schülers Gerhard Kettmann nach 33jähriger Zwangspause wieder aufgenommen werden. Geplant…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Fort mit Dir nach Paris! Mozart und seine Mutter auf der Reise nach Paris, hg. und komm. v. Ingo Reiffenstein

    Werner Besch
    …Buchbesprechungen Fort mit Dir nach Paris! Mozart und seine Mutter auf der Reise nach Paris, hg. und komm. v. Ingo Reiffenstein, Jung und Jung… …, Salzburg, Wien 2005, 183 Seiten Es liegt ein handliches Büchlein von 183 Seiten vor, versehen mit einem ansprechenden zeitgenössischen Familienportrait der… …Mozarts, auch der Mutter selbst, sodann einer Einleitung (5–35), dem eigentlichen Briefkorpus mit 57 Nummern, einzeln kommentiert (37–170), schließlich mit… …Namenregister und Inhaltsverzeichnis (173– 183) am Ende. Man liest das Büchlein mit Gewinn, vermittelt der Briefwechsel zwischen Mutter, Sohn und dem in Salzburg… …beruflich gebundenen Vater Leopold doch ganz unmittelbare Einblicke in Charakter, Vorstellungen, Befindlichkeiten der schreibenden Personen in Glücksmomenten… …. Das Ziel wurde an keinem Ort erreicht, wiewohl der 21jährige Wolfgang (*27.1.1756) überall Zuneigung gewann und Begeisterung auslöste. Im teuren Paris… …schließlich wurde der finanzielle Misserfolg der ganzen Reise besiegelt. „Maria Anna Mozart konnte ihrem Sohn wenig helfen und starb vereinsamt in Paris… …58jährig“ (19) am 3. Juli 1778. Nun ist 2006 zwar ein großes Mozart-Jahr, aber ist das Legitimation genug, ein Mozart-Büchlein in der „Zeitschrift für… …deutsche Philologie“ zu besprechen? Die Legimitation findet sich im Sprachlichen und Sprachgeschichtlichen. Reiffenstein, hervorragender Kenner der Zeit und… …der Region(en), bettet seine Briefedition ein in drei wichtige sprachgeschichtliche Wandelerscheinungen des 18. Jahrhunderts: in den sprachstilistischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Mathias Herweg: Ludwigslied, De Heinrico, Annolied. Die deutschen Zeitdichtungen des frühen Mittelalters im Spiegel ihrer wissenschaftlichen Rezeption und Erforschung

    Brian Murdoch
    …größtenteils gelungene Arbeit bietet mehr als eine Zusammenfassung der jeweiligen Sekundärliteratur. Auf die Sackgassen und auf die (manchmal geradezu grotesken)… …Irrwege der Forschung wird zwar verwiesen wie auch auf verschiedene Aspekte, bei denen sich eine communis opinio nachweisen lässt; doch das alles könnte man… …ja etwas kürzer in einem Metzlerband finden. Da Herweg gerade jetzt eine Stagnation in der Forschung an den drei Texten registriert, sieht er nun die… …Darstellung von etlichen Jahrhunderten (quasi-)wissenschaftlicher Beschäftigung trägt auch zur Geschichte der germanistischen Philologie bei. Bei einem solchen… …beurteilen, andere nicht immer) und aus der Fülle – soweit möglich – das Allgemeingültige feststellen. Der Aufbau der Untersuchung wird von den bisherigen… …Schwerpunkten der Kritik bestimmt, doch es ist ebenso wichtig anzudeuten, wo die Forschungslücken sind. Eine weitere (und vielleicht wichtigere) Vorfrage wäre… …Dichtungen, wenn etwa nur wenige aus der Frühzeit zufällig überliefert worden wären – etwa Otfrids „Evangelienbuch“, „Muspilli“ und „Memento Mori“. Eventuell… …könnte eine Memorialfunktion die drei Werke zusammenbinden. In der Präsentation des „Ludwigsliedes“ wird selbstverständlich das Heilsgeschichtliche betont… …; Ludwig selbst als „Künder der ewigen Seligkeit“ zu beschreiben und ihn S. 29 als „Ersatzpriester“ die „Gewißheit des Heilslohns“ (in vv. 37f.) versprechen… …zu lassen, stimmt aber nicht. Der König sagt einfach, das Hiersein (hieruuist) der Kämpfenden sei Gottes Sache, und Gott wird auch bestimmen, ob man im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Alison I. Beach: Women as Scribes. Book Production and Monastic Reform in Twelfth-Century Bavaria

    Jürgen Wolf
    …, Cambridge 2004 (Cambridge Studies in Palaeography and Codicology 10), XIV und 198 Seiten Mit der vorliegenden Studie gelingt es Alison I. Beach in… …eindrucksvoller Weise, die in zahlreichen Arbeiten der vergangenen Jahrzehnte im Dickicht einer undurchdringlich scheinenden Überlieferung meist nur schemenhaft… …seit dem beginnenden 13. Jahrhundert (! 1 ) von der Forschung mit großem Interesse bedachte Wessobrunner Nonne Diemut ein überraschend klares Profil. Das… …„Introduction“ betitelten ersten Teil (S. 1–31) entwirft die Autorin neben dem obligatorischen Forschungsabriss, der allerdings sehr knapp gerät, den… …als nützlich erwiesen, wenn Elisabeth Klemms Katalog der romanischen Münchner Handschriften (vgl. Literaturverzeichnis) stärker und vor allem… …und sich andererseits in 1 Schon um 1220 arbeitete der Wessobrunner Bibliothekar Conrad Pozzo die Geschichte der vor wenigen Jahren verstorbenen… …. 700–1050/60), 2., durchgesehene Aufl., Tübingen 1995 (Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit I,1). 451 Buchbesprechungen… …„nun-scribes“ von Wessobrunn (S. 32–64) gewidmet. Eine kurze Geschichte des Klosters Wessobrunn unter besonderer Berücksichtung der im 12. Jahrhundert schnell… …Handschriftenanalysen das Lebens- und Arbeitsumfeld der inclusa Diemut erstmals in seinem ganzen Facettenreichtum offen. Quasi en passant klären sich in diesem Kontext… …; vgl. grundlegend Uwe Neddermeyer: Von der Handschrift zum gedruckten Buch. Schriftlichkeit und Leseinteresse im Mittelalter und in der frühen Neuzeit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Rüdiger Schnell: Sexualität und Emotionalität in der vormodernen Ehe

    Ingrid Kasten
    …Buchbesprechungen Rüdiger Schnell, Sexualität und Emotionalität in der vormodernen Ehe, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2002, 595 Seiten Die These von… …Norbert Elias, nach welcher der Prozess der Zivilisation durch eine entscheidende Zäsur im späten Mittelalter markiert wird, die eine zunehmende… …Diskussion über signifikante Umbrüche in der europäischen Gefühlskultur hat unter anderem durch Luhmanns These neue Nahrung gefunden, nach der die Liebe – als… …symbolischer Code – erst im späten 17. Jahrhundert ‚erfunden‘ wurde. Die Frage, ob und wann ein Wandel der Gefühlskultur in der europäischen Geschichte… …Forschungen knüpft Rüdiger Schnell, sofern sie bei der Abfassung seiner Studie zugänglich waren, freilich nicht an. 2 Schnell setzt zudem eher auf Kontinuität… …andererseits Produkte der Frühen Neuzeit oder der Moderne seien. In seinem Buch will er den Nachweis erbringen, dass diese Verbindungen schon in der Vormoderne… …gedacht und praktiziert wurden. Zu diesem Zweck geht er der Frage nach, inwiefern in „Texten des 10. bis 17. Jahrhunderts die sexuelle und emotionale… …Beziehung zweier Eheleute in Abhängigkeit voneinander beschrieben“ werden (S. 1). Der Fokus liegt vorrangig auf dem sog. ‚Gebrauchsschrifttum‘ (u.a… …steht die Frage, ob „das 20. Jahrhundert mit der großen Wertschätzung des Sexuellen allein“ stünde (S. 2). Methodisch leitend ist, wie Schnell in der… …Einleitung erläutert, der Begriff des Diskurses, den er zwar in Anlehnung an Foucault definiert, aber weiter fasst (S. 13); den von Foucault postulierten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Susanne Köbele: Frauenlobs Lieder. Parameter einer literarhistorischen Standortbestimmung

    Gert Hübner
    …(Bibliotheca Germanica 43), VIII und 286 Seiten Susanne Köbeles Lektüre der Lieder Frauenlobs (Münchner Habilitationsschrift, 2000/2001) findet im Sinnpotential… …der poetischen Verfahrensweisen nichts Geringeres als eine Überschreitung der ‚Substanzenontologie‘ – der Ordnung der Welt in Dinge und Eigenschaften… …, zu der sich die Ordnung der Sprache analog verhält. Frauenlobs auf Ambivalenz und Dynamik angelegter Sprachgebrauch kleidet nicht alte Konzepte der… …dafür, jenseits zeitgenössischer Kategorien „hinter dem Rücken der Beteiligten sich ergebende Spannungsverhältnisse“ (S. 18) aufzuspüren. Als… …reduktionistisch erscheint die zu Frauenlobs Zeit gängige, der Substanzenontologie verpflichtete Auffassung der Metapher als Prädikation via Begriffssubstitution… …, die die Metapher als Vergleich versteht. Profiliert wird dagegen eine der Metapher „auch mittelalterlich eigene Komplexität“; „aus der unbestimmten… …der Aufwertung von Wahrnehmung und Phantasie im Aristotelismus. Die Diskussion des Verhältnisses zwischen Überlieferung und Autorœuvre in Kapitel 1… …führt zu der Einschätzung, für Lied-, Leich- und Spruchdichtung sei „eine hypothetische Autoridentität beschreibbar zu machen“ (S. 34). Die sieben in die… …das von 459 Buchbesprechungen Steinmetz erarbeitete, aber nicht für die Lieder in Anspruch genommene Konzept der ‚Liebe als universales Prinzip‘. 1 Wie… …Frauenlobs Lieder die Minnesangtradition aufnehmen und substantiell verändern, demonstriert Kapitel 2 zunächst anhand der Naturmotive als ‚Umbesetzung‘ dreier…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Thomas Bohn: Gräfin Mechthild von Sayn (1200/03-1285). Eine Studie zur rheinischen Geschichte und Kultur

    Helmut Tervooren
    …Maas und Rhein: Beziehungen, Begegnungen und Konflikte in einem europäischen Kernraum von der Spätantike bis zum 19. Jahrhundert“ in Trier und ist… …entsprechend der Vorgabe auf interdisziplinäre und kulturgeschichtliche Zugriffe angelegt. Sie gilt Mechthild von Sayn (1200/03–1285), Gattin deswohl… …bedeutendsten Grafen aus der Sayner Dynastie, Heinrichs III. Mechthild selbst stammt aus dem Haus der Wettiner und ist mit vielen hochadeligen Geschlechtern im… …Reich verschwistert und verschwägert. In der Literatur- und Gönnergeschichte hat sie bisher keine Rolle gespielt. Sie scheint kulturell interessiert… …, Abbildungen, genealogische Tafel, Register S. 479–721). Man kann den (auch in Registern erschlossenen) Materialreichtum, der die Arbeit in Archiven und… …tun? Bohn behandelt Werk und Lebensspuren auf fast fünf Seiten und überlegt dabei u.a. ob sein Vorname auf eine Taufe in der Cyriacuskapelle des Bonner… …Cassiusstiftes hinweise. Für die Biographie der Gräfin von Sayn ist das wie vieles andere irrelevant. Das Beispiel erläutert die Arbeitsweise, die für die ganze… …Rolle des Sayner Hauses in der Gönnergeschichte? Eine Biographie Mechthilds o.a.? Bohn verwendet bei seinen literaturgeschichtlichen Ausführungen die… …erprobten Zugriffe, wie sie die Gönnerforschung in den 80er Jahren entwickelt hat. Sie machte 465 Buchbesprechungen sich bekanntlich die Arbeit der Historiker… …, vor allem der Regionalforscher zu Nutze, die politische Allianzen und genealogische Verknüpfungen offen legten, und begriff diese politischen Netzwerke…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Christian Kiening: Zwischen Körper und Schrift. Texte vor dem Zeitalter der Literatur

    Hartmut Bleumer
    …Buchbesprechungen Christian Kiening, Zwischen Körper und Schrift. Texte vor dem Zeitalter der Literatur, Fischer, Frankfurt/Main 2003, 415 Seiten… …die Spannung, der sich Kienings Lektürevorschläge ausgesetzt sehen, bisweilen etwas Rätselhaftes. Einerseits werden die Vorstöße respektvoll auch von… …aktuelle kulturwissenschaftliche Impulse in den Bereich der germanistischen Mediävistik. Der vorliegende Band bietet nun – wiederum charakteristisch… …frühzeitig – über einen Querschnitt von kleineren Schriften die Möglichkeit eines konzentrierteren Gesprächs. Freilich liegt das besondere Angebot der… …, das in der Tat den auf dem Klappentext angekündigten Charakter einer „Einführung“ hat, nur sollte man sich nicht der irrigen Annahme hingeben, man habe… …es nach der Überarbeitung mit leichter Kost zu tun. Kiening bietet eine Einführung in einem anderen Sinne. Fast möchte man sagen: eine… …. Das ist keine postmoderne Floskel, sondern dürfte der doppelten Anlage des Buches entsprechen: Gewiss präsentieren sich die Beiträge in einer linearen… …Ordnung, der zufolge auf unterschiedliche Weise die in der Einleitung umrissenen Grundfragen verfolgt werden, zugleich haben die Aufsätze aber auch eine… …Tendenz zur Serie, und in der Wiederholung treten rhetorische oder argumentative Eigenarten hervor, die nicht eingangs theoretisiert werden. In diesem Sinne… …468 Buchbesprechungen verlangt der Band nach mehreren Lektüren. In der Anlage der Sammlung kehrt so wieder, was Kiening auch für den Umgang mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Rudolph Agricola: Letters. Edited and translated, with Notes by Adrie van der Laan, Fokke Akkerman

    Franz Josef Worstbrock
    …Buchbesprechungen Rudolph Agricola, Letters. Edited and translated, with Notes by Adrie van der Laan, Fokke Akkerman, van Gorcum, Assen 2002… …(Bibliotheca latinitatis novae / Neo-Latin Texts and Translations 216), IX und 435 Seiten Mit der hier anzuzeigenden Ausgabe der Briefe Rudolf Agricolas… …(1444–1485) ist erstmals der Versuch gemacht, seine gesamte Korrespondenz, soweit sie sich erhalten hat, in ihrem lateinischen Wortlaut und zugleich in einer… …englischen Übersetzung vorzulegen. Freilich sind nach der Recherche der Herausgeber nur 51 Briefe von ihm und vier an ihn überkommen, eine vergleichsweise… …Mehrfaches umfangreicheren Epistolographie sein kann. Der schmale Bestand ist gleichwohl für die Kenntnis Agricolas selbst wie auch des frühen Humanismus am… …enge Freunde Agricolas, die Brüder Dietrich und Johann von Pleningen, zurück. Sie ließen in den frühen 1490er Jahren eine Handschrift der meist noch… …diese Handschrift, der heutige Stuttgarter Cod. poet. et phil. 4° 36 (= S), vermutlich vorgesehen war, kam nicht zustande. Ohne Kenntnis der von den… …Brüdern Pleningen besorgten Sammlung brachte Alardus von Amsterdam 1539 in seiner Kölner Ausgabe der „Agricolae Lucubrationes“ ein Corpus von 24 Briefen… …Hauptstück die Briefe an Agricolas Bruder Johannes und an Jacques Barbireau bilden, machen zugleich das Gros und die qualitative Substanz der Überlieferung aus… …. Was nur durch andere Einzelüberlieferung bekannt ist, hat meist geringeres Gewicht. Nach der von Alardus 1539 besorgten zweibändigen Werkausgabe fanden…
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