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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2021

    Minne als Medium sozialer Distinktion in Rudolfs von Ems „Der guote Gêrhart“

    Margit Dahm
    …angeführt, dass das Zögern Gêrharts beim Loskauf der Gefangenen weniger in der Sorge um materiellen Verlust als viel mehr in Bedenken über eine soziale… …Engel verkündete transzendente Wertebene bzw. auf gotes hulde zugesprochen, die mehr und mehr zur leitenden Maxime von Gêrharts Handeln werden würde. 29…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2021

    Weibliche Körper als Objekte des (Ver-)Lachens im Minnesang des 13. Jahrhunderts

    Eine komiktheoretische Re-Lektüre von Neidharts WL 20 (Owe dirre sumerzit) und Tannhäusers Lied XI (Gegen disen wînnahten)
    Julia Stiebritz-Banischewski
    …zum Hohen Sang gilt das ritterliche Werben hier „nicht mehr […] einer adligen Dame (vrouwe), sondern einem nicht adligen Mädchen im Konflikt mit Rivalen… …Liedkorpora beider Dichter ist, besteht in der mediävistischen Forschung schon seit langer Zeit Konsens. 6 Umso mehr erstaunt es, dass die Lieder Neid- 2 Zu der… …konstituiert“ (die für uns mit Bezug auf das höfische Publikum des Hochmittelalters allerdings nicht mehr greifbar sind). Zur Komik bei Neidhart als einem… …hövescheit nicht mehr entspricht. Davon, dass „Kritik am Verfall höfischer Lebensformen und deren ethischen Implikationen“ ein Ziel „der in Neidharts Liedern…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2021

    Si vandes loch empar

    Fehler und Varianten in „Nibelungenlied“ und „Klage“
    Walter Kofler
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2021

    Der gen-Artikel im Prosa-Lancelot

    Thomas Klein
    …andererseits in der unverzichtbaren Annahme, dass iŋǝn in der entscheidenden Phase nicht mehr als in den, sondern als in gǝn aufgefasst wurde, wobei dieses gǝn… …stammen zumeist aus kanzleisprachlichen Quellen wie Urkunden oder Urbaren. gen steht hier in aller Regel bei mehr oder weniger festen Toponymen oder in… …„Prosa-Lancelot I“ und „Prosa-Lancelot k“ Der Bestand der nicht mehr als 18 bislang bekannten literarischen Belege des gen-Artikels ändert sich durch die um ein… …Vielfaches häufigeren Vorkommen in Teilen des „Prosa-Lancelot“ grundlegend: Es kommen hier zusammengenommen mehr als 150 sichere Fälle hinzu. „Prosa-Lancelot… …könnten, in denen die Verwendung von jen- im Mhd. aber 55 Vgl. aber oben Anm. 25. 429 Thomas Klein wohl mehr oder weniger ungewöhnlich wäre, weil…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2021

    Idiome im Wandel

    Hans Jürgen Heringer
    …sich in einem methodischen Experiment – für Sprachhistoriker oder Linguisten allgemein – vor Augen führen mit Belegen zu einem heute nicht mehr… …. Schreibvarianten sind: auff, erzehlen, freylich, geworffen, Heiligthum, kräffte, rôtez, schäzzet, swein, vndanckbahre, wellent, werffen. Vielleicht schon etwas mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2021

    Susanne Köbele (Hg.): Transformationen der Lyrik im 13. Jahrhundert. Wildbader Kolloquium 2008, in Verbindung mit Eckart Conrad Lutz und Klaus Ridder, Berlin: Erich Schmidt Verlag 2013 (Wolfram-Studien XXI)

    Beate Kellner
    …Minnesangs. Die Edition der „Liederdichter des 13. Jahrhunderts“ durch Carl von Kraus im Jahre 1952 ist mehr als revisionsbedürftig, Burghart Wachingers… …von Morungen, Reinmar und Walther traditionsbildend gewesen, so Hübner, noch lasse sich insgesamt eine Entwicklungslinie in Richtung von mehr Artistik…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2021

    Zeit als Widerfahrnis

    Ästhetik und Figuration passiv erfahrener Temporalität
    Claudia Öhlschläger, Antonio Roselli
    …, auffällt oder einfällt, […] etwas trifft, glückt oder auch verletzt“, sind wir nicht mehr länger als „selbstherrliche Subjekte“ beteiligt. 5 Herstellen und… …steht insbesondere seit den Industrialisierungsschüben zur Disposition. In der Moderne avanciert Muße immer mehr zu einer „kulturelle[n] Praxis“ des… …Geschichtsauffassung der Moderne, die nicht mehr auf Wiederholung, sondern auf Einmaligkeit der Ereignisse basiert, führt zu einer progressiven Veränderung des… …Erwartungshorizontes; dieser erhält „einen mit der Zeit fortschreitenden Veränderungskoeffizienten.“ 15 Der Erwartungshorizont gilt nun nicht mehr als ein gesicherter… …, die den zuvor noch als gemeinsam vorausgesetzten Erfahrungsraum sprengt und zerstückelt. 16 Die Folge: „Der Erfahrungsraum wurde seitdem nicht mehr… …, dem unvorhergesehenen Ereignis Raum gibt, sind lineare, auf Totalität, Ordnung und Verstehbarkeit ausgerichtete Vermessungen von Zeit nicht mehr wirksam… …Aktivische zu wenden, heißt jedoch noch mehr: Es heißt danach zu fragen, was Passivität als Offenheit für Widerfahrnis ermöglicht. Sie ermöglicht durch die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2021

    (Ohn-)Mächtige Subjekte

    Bemerkungen zum Verhältnis von Passivität und Zeit
    Antonio Roselli
    …Faulheit. Dahin zu gelangen, in gewissen Augenblicken nicht mehr »ich« sagen zu müssen.“ 1 Der Beitrag stellt im ersten Teil zentrale Begriffe… …, indem er mit derselben Bewegung ausgeht. Noch mehr: es gibt »Subjekt« (was stets bedeutet: »Subjekt eines Sinnes«) nur widerklingend, auf ein… …Konzept der „Nachdenklichkeit“ auf den Begriff der Verausgabung hin: „Die Nachdenklichkeit ist nicht auf Problemlösung gerichtet. Es ist mehr eine Hingabe… …, Pantoffeln, man geht aus.“ 71 Was mit der Zielsetzung abhanden kommt, ist das Moment der Verwirklichung: „Man verwirklicht nicht mehr, obwohl man etwas…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2021

    Im Gehäus

    Sanduhrstimmung als Widerfahrnis bei Karl Jaspers, Franz Kafka, Ernst Jünger, Hans Blumenberg und Sibylle Lewitscharoff
    Doren Wohlleben
    …Und in der Tat hausen und wirken auch heute noch in Europa viele Geister ähnlich, und jedem wird vor Dürers Bild sogleich der mehr oder weniger… …verlorener Sohn, der die Liebe des Vaters nicht mehr will, ein Mensch ohne Haus, der nicht in das alte Haus zurückkehren will. Angesichts der ehrwürdigen… …verschreibt er sich dem unaufhörlichen Bau von (neuen) Gehäusen, nimmt dabei aber nicht mehr deren Fertigstellung, sondern die Prozessualität des Um- und Abbaus… …allseitig gesicherten Platz, – mehr als fünfzig solcher Art gibt es in meinem Bau – und zwischen Hindämmern und bewußtlosem Schlaf vergehn mir die Stunden… …und ‚Grenzsituation‘ in ihrer Reinform in der Moderne nicht mehr gibt. Wo eine rationale Bewältigung vonstattengeht, deutet sich deren Störung bereits…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2021

    Wiederholung

    Zu einem temporalen und ästhetischen Muster passiv erfahrener Zeit in feuilletonistischen Städtebildern Siegfried Kracauers
    Claudia Öhlschläger
    …mit ihr in die unbekannte Zukunft hinein. […] Damals war jetzt eigentlich kein Damals mehr, setzte sich vielmehr allmählich und sprunglos fort. Indem… …jetzt eigentlich kein Damals mehr, setzte sich vielmehr allmählich und sprunglos fort. Indem ich der Inhaberin meine Vorschläge machte, lebte ich… …war mir unterdessen völlig klar darüber, daß ich längst nicht mehr in ihm tätig sei. Ich lebte in einem gläsernen Sarg, durch dessen Wände ich, der… …Bewußtsein kommt, welches ganz von den Dingen bestimmt ist, die nicht mehr sind, und von solchen, die noch nicht sind. In der Geschichte haben diese Intervalle… …mehr als einmal gezeigt, daß sie das Moment der Wahrheit enthalten. 42 Gerade in der Sichtbarmachung von historischer Unbestimmtheit, von zeitlicher…
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