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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Balázs J. Nemes: Von der Schrift zum Buch – vom Ich zum Autor. Zur Text- und Autorkonstitution in Überlieferung und Rezeption des ‹Fließenden Lichts der Gottheit› Mechthilds von Magdeburg

    Gisela Vollmann-Profe
    …wurden (S. 67). Nemes skizziert die Geschichte dieser Infragestellung, indem er, ausgehend von Barth und Foucault, zeigt, wie die von Frankreich… …der Schrift zum Buch“ (S. 246). Den Ausgangspunkt bilden Neumanns Überlegungen, da dieser „den ersten und bisher einzigen Versuch, ein umfassendes… …„auktorialer“, „semiauktorialer“ und „redaktioneller“ Ebene im FL (S. 302). Nun war die Beteiligung dieser Trias am Zustandekommen des Werks, sieht man von „der… …tatsächlich praktisch unverändert, im zweiten ist er in permanenter Veränderung. Beide Sichtweisen verdanken sich dem jeweiligen Forschungsdiskurs. Dieser ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Felix Mundt: Beatus Rhenanus Rerum Germanicarum libri tres (1531)

    Erich Kleinschmidt
    …Denkweise und Darstellungsverfahren gerecht zu werden. In einer „Archäologie des Wissens“, wie sie Michel Foucault – dessen Name in dieser Arbeit nicht fällt… …monographischen Einholung von Autor und Werk darstel- 152 Buchbesprechungen len. Bei aller philologischen Gründlichkeit dieser Beiträge, die Forschungsgeschichte… …zwischen Antike und Gegenwart zusammenführt. Die Signatur dieser ‚historiographischen Poetik‘ sind Wanderung/Wandel und die daraus resultierende Differenz… …auf der Basis der ihm zugänglichen antiken Texte. Im zweiten Buch durchwandert der Autor die Sprachen dieser Völker mit Betonung des ‚alten Deutsch‘ und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Lyrische Oberflächen – Hermeneutik und Gattungspoetik bei Wolfgang Hilbig

    Annika Hildebrandt
    …stimme“ und „die versprengung“ aus dem narrativ orientierten Raster der Forschung herausfallen. Dieser Beitrag wird sich diesem Werksegment daher gezielt… …fruchtbar macht. Mit dem Ziel, diese poetologischen Diskurse exemplarisch nachzuzeichnen, wird dieser Beitrag ein strukturelles Moment ins Zentrum stellen… …(WA 1, S. 454) und „die wahrheit“ (WA 1, S. 456) von 1972 schreibt sich dieser Motivzusammenhang bis in die große Erzählung „Alte Abdeckerei“ fort… …Metaphern für die Frage nach den Modi der Zugänglichkeit von sinnhaften Strukturen. In dieser von der Semantik abgelösten und mithin prinzipiell… …Eichendorff dringt der Blick „bis auf den Grund“ 15 durch. Im Akt des Schauens verwandelt sich dieser zu einer Projektionsfläche, auf der sich Erinnerungs- und… …sich wälzt mit ihrem Gewürm – o dieser Augenblick im Gleichgewicht der den Atem anhält bevor das Bild kentert. (WA 1, S. 191) In Fortführung von „Flaute“… …Schlüsselmoment des „mittag[s]“ (V. 9; 12) weisen den Text als Element dieser gedanklichen Linie aus. Das dichotomische Verhältnis von Oberfläche und Tiefe ist… …zur Poetizität gesteigert: Die See „glitzert […] und singt / mit dem glas ertrunkener spiegel –“. (V. 18f.) Der ästhetische Reiz dieser visuellen Poesie… …der Vorhersage: ich weiß das meer kommt wieder nach sachsen es verschlingt die arche stürzt den ararat. (V. 103–105) Was die Herkunft dieser Fluten… …ausdehnt. In dieser Hinsicht adaptiert Hilbigs Poesie frühromantische Poetiken des Fragments. Mit ihnen teilt sie die Logik, den Text als Bruchstück…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Zu Herkunft, Sprache und Übersetzer des Vocabularius Sti. Galli

    Thomas Klein
    …. 9 Eine Handschrift dieser Her- 5 Nachvollziehbar ist die Wertung als „Gesprächsrest“ allenfalls bei Indiga zeigo 7,11, das Baesecke (1933: 68) mit… …dieser Gruppe gehört also auch Baeseckes *CE mit seinen Abkömmlingen. 14 Man vergleiche nur das weit komplexere Stemma, das Pheifer (1987: 36) bezogen auf… …Kittlick (1998: 44) sie von dieser Zuweisung ausnimmt. – VocAlph 7,40 Crus cranuh = grus, gruis cornoch Corpus G162 ii ~ Grus cran Stryker G75 (WW 413,32)… …rechnet. Der Vergleich erbringt einen gemeinsamen Bestand von 52 Lemmata und bei 24 dieser Glossen gibt es auch ae.-ahd. Übersetzungsgleichungen wie z. B… …deutlicht, wie wenig VocSach im Unterschied zu VocAlph mit dieser Gruppe altenglischer Glossare gemeinsam hat: 22 Gemeinsamkeiten von VocSach mit dem… …, unvollständig überliefert, die größten Übereinstimmungen hat und daher seinerseits im Wesentlichen auf einer Vorstufe *Vat dieser Hermeneumata Vaticana fußen… …Leviticus-Glossen und VocAlph. Doch ist es zur Untermauerung dieser Annahme wohl unerlässlich, in den Interpretamenten von VocSach selbst altenglische Spuren… …ließ. Einzubeziehen ist bei dieser Untersuchung auch das angehängte bruchstückhafte alphabetische Glossar VocAlph, für das wegen seiner engen… …hier „glattweg stehen geblieben“ sein (Michiels 1912: 47). Dieser Fehler ist eher einem Angelsachsen zuzutrauen als einem althochdeutschen Übersetzer… …Trier, Bibl. des Priesterseminars Hs. 61 (R. III. 13) (BStK.-Nr. 877), mittelfränk.-altsächsisch; daher ist dieser Belege auch von Tiefenbach (2010: 376)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Ralf Simon: Der poetische Text als Bildkritik

    Stefan Greif
    …Weiteren plausibel darlegt, kann auf dieser Basis und im Unterschied zu Derridas ‚archi-trace‘ angenommen werden, jeder Mensch verfüge über eine Enzyklopädie… …, einen semantischen Pfad zu beschreiten, von jeder ikonischen Möglichkeit abgehalten.“ (294) Schließt man sich dieser in der Geschichte der Hermeneutik…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Schluss mit dem ,Mord-Komplex‘! Überlegungen zur ,geschlossenen Form‘ und zum möglichen Ende des „Woyzeck“

    Andreas Beck
    …: Woyzeck. Studienausgabe, nach der Edition v. Thomas Michael Mayer, hg. v. Burghard Dedner, Stuttgart 1999 – nach dieser Ausgabe auch die Siglierung der… …zum Text. „Expositionslos“ 15 setzt die Handlung in keiner der „Woyzeck“-Handschriften ein, schon gar nicht in H1. Dieser früheste Entwurf bietet zu… …und weiter ausarbeitet. Lässt sich nun dieser neue Beginn (ich wende mich gleich H4 zu) noch als unverrückbare Exposition verstehen? „Freies Feld“ (145)… …Eingangsszene gestaltet. Entsprechend eng ist sie mit dieser verfugt: „Hörst Du? Sie trommeln drin. Wir müssen fort“ (147), lautet das Ende der ersten Szene… …Szenenschluss wird dann auch sie beim Namen genannt: „Marie“ (148). An dieser Stelle weicht H4 merklich 24 Zum Expositionscharakter von H 4,1 passt weiterhin die… …auffällige Profilierung von Hören und Stille in dieser Szene, auch das ein gegenüber H 2,1 merklich verstärkter Zug. Vgl. etwa Wolfgang Wittkowski: Georg… …Büchner. Persönlichkeit – Weltbild – Werk, Heidelberg 1978, S. 291; Werner [Anm. 4], S. 253. Dieser Zug widerspricht der lautstarken Wortsicherheit des… …Verkündigung, sondern Mariae Empfängnis. 40 Aber bedeutet dieser Lapsus wirklich, dass Büchner „Mariae Verkündigung statt ‚Mariae Empfängniß‘“ „irrtümlich“… …Vorbild der Romantiker bewusst als Fragment belassen und hätte den „Woyzeck“ wohl auch in dieser Gestalt publiziert. 48 Diese 44 Die Braun [Anm. 4]… …genaues Alter zu errechnen und abschließend Todesahnungen zu äußern. Name, Geburt, Alter, Tod; dieser Woyzeck zieht offenkundig die wenig zukunftsträchtige…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Ingo Stöckmann: Der Wille zum Willen. Der Naturalismus und die Gründung der literarischen Moderne 1880–1900, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2009

    Johannes F. Lehmann
    …deshalb, weil er unterhalb dieser abstrahierenden Höhen und der hierzu herangezogenen Textmassen mit einer bestechenden Genauigkeit im Detail argumentiert… …dieser letztlich narrativen Verklammerung von Fundierungs- und Manifestationsebene. Stöckmanns geistesgeschichtlicher Hinweis auf die bisher… …Fundierungsebene im Diskurs und in den Erzählungen hat. Erhellend ist nun insbesondere Stöckmanns Analyse der „Weise des Bedeutens“ (R. Barthes) dieser… …ebenso minutiösen wie ingeniösen Lektüre zeigt Stöckmann, wie sehr dieser Text bis in seine kleinsten Verzweigungen 603 Buchbesprechungen hinein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    „Die Fakten Lügen strafen“. Zur Ambiguität des Autobiographischen in Günter Grass’ „Beim Häuten der Zwiebel“

    Lily Tonger-Erk
    …Lejeune aus dekonstruktivistischer Perspektive: Gronemann [Anm. 15], S. 241f. 575 Lily Tonger-Erk nus (196), und reiht sich aufgrund dieser intertextuellen… …selbstverständlicher Umgang mit der Differenz von ‚Leben und Fiktion‘ ist nicht erkennbar, im Gegenteil arbeitet sich der Text immer wieder an dieser Differenz ab und… …. Gerade angesichts dieser ethischen Dimension birgt die Tendenz in der Grass-Forschung, allein auf das ‚Literarische‘ der Selbst-Repräsentation abzuheben… …Anspruch – auf Wahrheit – konfrontiert wird. Dieser Wahrheitsanspruch wird durch Ambiguität zugleich bestätigt und unterlaufen. Insofern greift Rebecca… …Kontext von Verbergen und Offenbaren auf. Indem das Ich dieser „Versuchung“ – im christlichen Kontext der Anreiz, eine unmoralische Handlung zu begehen –… …mit einem Anderen um, dessen geradezu einfältige Gedankenlosigkeit gegenüber dem NS- Regime er aus moralischem wie zeitlichem Abstand beobachtet. Dieser… …Autobiographien: Sie ermöglicht das Sprechen zwischen zwei Werterahmen, ohne einen dieser Rahmen gänzlich außer Acht zu lassen. Sie birgt jedoch auch die Gefahr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2012

    Dorothee Ader: Prosaversionen höfischer Epen in Text und Bild. Zur Rezeption des ‚Tristrant‘ im 15. und 16. Jahrhundert

    Monika Schausten
    …konstruierten, historischen Situierung des Textes an dieser Stelle zu insistieren, böte es sich an, die Funktion des fingierten Überlieferungszusammenhangs… …Geschichte der Tristanüberlieferung als einen Zusammenhang, demzufolge Eilhart seinen Text, dem Text Thomas‘ entsprechend („daranach“), und damit – wie dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2012

    Caroline Emmelius: Gesellige Ordnung. Literarische Konzeptionen von geselliger Kommunikation in Mittelalter und Früher Neuzeit

    Anja Becker
    …unter besonderer Berücksichtigung der minnekasuistischen Episode der „Questioni d’amore“ im Fokus (Kap. 4, S. 96–197). In dieser weitgehend eigenständigen…
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