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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Elefantenreitschule – Orientalismus und Kolonialismus in Johann Wolfgang Goethes „Faust II“

    Gabriele Dinkhauser
    …. Die Siegesgöttin, die auf dem Rücken des Elefanten transportiert wird, verkörpert die politische und ökonomische Herrschaft dieser Mächte. Der Osten… …. „Faust II“ stellt mit dieser stilistischen Wendung ein Stück Wirkungsgeschichte orientalischer Kultur in Europa dar. Der Orient wird nicht lediglich… …. 16–24. Zitate dieser Ausgabe werden im Folgenden mit der Sigle FA sowie Abteilungs- und Bandnummer angegeben. 3 Charles Darwin: The Origin of Species, hg… …entwickelte sich bekanntlich schleichend durch Handelsbeziehungen der Ostindien-Gesellschaft. Das Gelingen dieser Beziehungen wurde zwar nicht zivil verhandelt… …Instrument dieser Täuschung. Sie steht als stumme Statue scheinbar für den Ruhm, der seit Alexander dem Großen mit der Eroberung ferner Länder verbunden wird… …sein, ähnlich den mythischen Gestalten, die aus Tierkörpern mit Menschenkopf bestehen. Das reziproke Verhältnis zwischen dieser anmutigen Figur, die… …zwischen Subjekt und Objekten demonstriert, wie es instrumentelle Vernunft vorschreibt. Die Dynamik dieser Projektion geflügelter Tiere, die erst Rosse… …des 19. Jahrhunderts geschuldet. Beigetragen zu dieser Mode haben zum Beispiel Opern wie W. A. Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“. Vgl. Andrea… …als neuen Vertreter „künstlerischer Reflexion und schöner Selbstbespiegelung“, dem nur noch die Vereinigung dieser „Poesie der Poesie“ mit der Poesie… …, die sie darstellen. Plutus ist eben auch Faust, und hinter der Allegorie des Geizes steckt Mephisto. 217 Gabriele Dinkhauser Dieser Spötter ist eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    „Daphnisches Unternehmen“ – über das Verhältnis von Kunst und Politik in den Debatten der 60er Jahre und bei Günter Kunert

    Antje Wessels
    …westdeutschen 60er Jahre und die Poetologie eines Autors, der zu dieser Zeit noch in der östlichen Hälfte Deutschlands lebte und damit unter völlig anderen… …dieser Maschinerie. Als er seine Funktion erfüllt hat und nutzlos wird, wirft man ihn ab. Die Entsorgung ist feierlich. Sie findet auf eine scheinbar… …um eine Entzifferung des Gedichts: Im ersten dieser „Gedichte“ spricht er [sc. Kunert] von einem König, der, weil selber blind, die Lampe als unnützen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Lyrische Oberflächen – Hermeneutik und Gattungspoetik bei Wolfgang Hilbig

    Annika Hildebrandt
    …stimme“ und „die versprengung“ aus dem narrativ orientierten Raster der Forschung herausfallen. Dieser Beitrag wird sich diesem Werksegment daher gezielt… …fruchtbar macht. Mit dem Ziel, diese poetologischen Diskurse exemplarisch nachzuzeichnen, wird dieser Beitrag ein strukturelles Moment ins Zentrum stellen… …(WA 1, S. 454) und „die wahrheit“ (WA 1, S. 456) von 1972 schreibt sich dieser Motivzusammenhang bis in die große Erzählung „Alte Abdeckerei“ fort… …Metaphern für die Frage nach den Modi der Zugänglichkeit von sinnhaften Strukturen. In dieser von der Semantik abgelösten und mithin prinzipiell… …Eichendorff dringt der Blick „bis auf den Grund“ 15 durch. Im Akt des Schauens verwandelt sich dieser zu einer Projektionsfläche, auf der sich Erinnerungs- und… …sich wälzt mit ihrem Gewürm – o dieser Augenblick im Gleichgewicht der den Atem anhält bevor das Bild kentert. (WA 1, S. 191) In Fortführung von „Flaute“… …Schlüsselmoment des „mittag[s]“ (V. 9; 12) weisen den Text als Element dieser gedanklichen Linie aus. Das dichotomische Verhältnis von Oberfläche und Tiefe ist… …zur Poetizität gesteigert: Die See „glitzert […] und singt / mit dem glas ertrunkener spiegel –“. (V. 18f.) Der ästhetische Reiz dieser visuellen Poesie… …der Vorhersage: ich weiß das meer kommt wieder nach sachsen es verschlingt die arche stürzt den ararat. (V. 103–105) Was die Herkunft dieser Fluten… …ausdehnt. In dieser Hinsicht adaptiert Hilbigs Poesie frühromantische Poetiken des Fragments. Mit ihnen teilt sie die Logik, den Text als Bruchstück…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Das Schreiben und die Schrift bei Peter Handke – Beobachtungen zur Genese des erzählerischen Werks anhand der Reisetagebücher 1975–1990

    Nils Kasper
    …Prosawerk des Dichters ist dieser Einschnitt vor allem durch eine veränderte Erzählweise zu begründen, die auf der Oberfläche der edierten Textfassungen… …Literaturarchiv Marbach ermöglichte. Auch den Mitarbeitern des Literaturarchivs sei an dieser Stelle für ihre stets entgegenkommende Unterstützung gedankt. 2 Peter… …entgegenhält, dass dieser berufsbedingt „über etwas schreibt“ 4 . Diese Unvorherbestimmtheit im dichterischen Schaffen Handkes scheint zudem von einem prospektiv… …wichtigsten dieser Stellungnahmen, bezogen auf die Arbeit an einzelnen Werken, sind versammelt bei Georg Pichler: Die Beschreibung des Glücks. Peter Handke… …dieser Experimentalcharakter zugunsten einer Auffassung von Sprache, die ihn als schon existierende „klassische“ 11 Literatursprache im Schreiben leitet… …. 14 Vgl. Müller 1971 [Anm. 8], S. 19. In dieser Stellungnahme betont Handke den Aspekt des Konstruierens beim Schreiben noch erheblich stärker als in… …. Darin ist die These nahegelegt, dass mit der Genese dieser Erzählung auch die dichterische Arbeitsweise eine grundlegende Neuorientierung erfährt. Im… …eigener Auskunft auch für das spätere Schreiben prägend war, als Problem dieser Schreibtätigkeit zu fassen. Im Dezember dieses Jahres ruft er seinem Freund… …. Ferner gehören diese Tagebücher – das ergibt sich aus reichlich intertextuellen Bezügen – zum engsten Entstehungszusammenhang dieser Erzählungen. Ein – so… …kürzlich erschlossen worden sind. 29 Aus dieser Quellenlage ergibt sich die Konsequenz, dass einige der Beobachtungen und aufs Ganze der Werksentstehung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Ralf Simon: Der poetische Text als Bildkritik

    Stefan Greif
    …Weiteren plausibel darlegt, kann auf dieser Basis und im Unterschied zu Derridas ‚archi-trace‘ angenommen werden, jeder Mensch verfüge über eine Enzyklopädie… …, einen semantischen Pfad zu beschreiten, von jeder ikonischen Möglichkeit abgehalten.“ (294) Schließt man sich dieser in der Geschichte der Hermeneutik…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Jörg Kreienbrock: Kleiner. Feiner. Leichter. Nuancierungen zum Werk Robert Walser

    Simon Roloff
    …scheint die Serie des Scheiterns unserer Liebe zu ihnen reichlich monoton, in dieser Wiederholung aber maximiere sich die Unterscheidungsfähigkeit, so… …jenseits von Entwicklung und ihrer Suspendierung leben, sondern beansprucht einen ontologischen Status jenseits dieser Dualität: 4 Gegen diese Auffassung… …Laufbahn und Richtung sich aus der Klammer von Anfang und Ende befreit haben. (32f.) Indem Walsers Prosa sich im Erzählen der Hervorbringung dieser minimalen… …seiner Diskussion einer Form diesseits ihrer Heraufkunft rückt Kreienbrock einen klug ausgewählten Brief Franz Kafkas. Dieser wird üblicherweise zur… …Unähnliche und Abweichende wahrnimmt. (129) Im Wachhalten dieser Spannung zu anderen Werken, in denen sich noch kein eigenständiges Werk gebildet hat, diesem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Thomas Hecken: Pop – Geschichte eines Konzepts 1955–2009

    Peter Rehberg
    …Perspektive in den Blick rückt. Sich dieser Schwierigkeiten sehr wohl bewusst, zeigt sich Hecken mit seinem ambitionierten Projekt zugleich mehr als bescheiden… …Leitmotiv von Hochkultur gesetzt wird. Problematisch wird dieser Ansatz allerdings bereits, wenn der weitschweifende und teilweise auch abseitige Blick auf… …. 157). Pop wird an dieser Stelle von Hecken eine Brecht’sche Verfremdungsästhetik zugesprochen. Damit vollzieht sich eine Ausweitung des Pop-Begriffs, die… …Ausgangspunkt feuilletonistischer Pop-Debatten bildet. Allzu lange hält sich Hecken mit dieser weitgehend vertrauten Debatte jedoch vernünftigerweise nicht auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Inhaltsverzeichnis/Impressum

    …Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen… …, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Zu Herkunft, Sprache und Übersetzer des Vocabularius Sti. Galli

    Thomas Klein
    …. 9 Eine Handschrift dieser Her- 5 Nachvollziehbar ist die Wertung als „Gesprächsrest“ allenfalls bei Indiga zeigo 7,11, das Baesecke (1933: 68) mit… …dieser Gruppe gehört also auch Baeseckes *CE mit seinen Abkömmlingen. 14 Man vergleiche nur das weit komplexere Stemma, das Pheifer (1987: 36) bezogen auf… …Kittlick (1998: 44) sie von dieser Zuweisung ausnimmt. – VocAlph 7,40 Crus cranuh = grus, gruis cornoch Corpus G162 ii ~ Grus cran Stryker G75 (WW 413,32)… …rechnet. Der Vergleich erbringt einen gemeinsamen Bestand von 52 Lemmata und bei 24 dieser Glossen gibt es auch ae.-ahd. Übersetzungsgleichungen wie z. B… …deutlicht, wie wenig VocSach im Unterschied zu VocAlph mit dieser Gruppe altenglischer Glossare gemeinsam hat: 22 Gemeinsamkeiten von VocSach mit dem… …, unvollständig überliefert, die größten Übereinstimmungen hat und daher seinerseits im Wesentlichen auf einer Vorstufe *Vat dieser Hermeneumata Vaticana fußen… …Leviticus-Glossen und VocAlph. Doch ist es zur Untermauerung dieser Annahme wohl unerlässlich, in den Interpretamenten von VocSach selbst altenglische Spuren… …ließ. Einzubeziehen ist bei dieser Untersuchung auch das angehängte bruchstückhafte alphabetische Glossar VocAlph, für das wegen seiner engen… …hier „glattweg stehen geblieben“ sein (Michiels 1912: 47). Dieser Fehler ist eher einem Angelsachsen zuzutrauen als einem althochdeutschen Übersetzer… …Trier, Bibl. des Priesterseminars Hs. 61 (R. III. 13) (BStK.-Nr. 877), mittelfränk.-altsächsisch; daher ist dieser Belege auch von Tiefenbach (2010: 376)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Die spätalthochdeutschen „Wessobrunner Predigten“ im Überlieferungsverbund mit dem „Wiener Notker“

    Teil II: Quellen
    Ernst Hellgardt
    …seines Vorbehalts, mit dem er nicht behaupten will, „dass jede dieser Gruppen [A, B und C] einstmals eine Sonderexistenz geführt haben müsse.“ 1 Sammlung A… …neue Thematik ein: „Werkzeuge für gute Werke“ (instrumenta bonorum operum). Inhaltlich stimmt dieser Passus weitgehend zum vierten Kapitel der… …wie Predigt B1 (s.o. zu dieser), jedoch unabhängig von ihr. Der Sache nach wären B1 und C7 jedoch als Dubletten zu betrachten. Sammlung C macht… …. 37–40. 11 Schmid Bd. 2 S. 78, S. 83 und S. 93. 12 Editionstext S. 46, Z. 8. 13 Vgl. zur – möglichen – Position dieser beiden Stücke in der Handschrift die…
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