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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2010

    Die Einrichtung der Literatur

    Arne Höcker, Ulrich Plass
    …Sinne hat Martin Heidegger das Verfahren beschrieben: „Das Verfahren richtet sich immer mehr auf die durch es selbst eröffneten Möglichkeiten des… …Höckers Aufsatz erläutert. Nicht mehr Krise der Instrumentalität des Schreibens, wie sie etwa in den Beiträgen von Groves und Kreienbrock behandelt wird…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2010

    Wiege oder Totenbett der Literatur?

    Peter Brandes
    …Als Goethe seine vermeintlich letzten Worte („Mehr Licht!“) spricht 17 , liegt er allerdings 13 „Conscius, ecce, duos accepit lectus amantes: / ad… …seidne Gehäng und ohne gestickte Matratzen Stehet es zweien bequem, frei in dem weiten Gemach. Nehme dann Jupiter mehr von seiner Juno, es lasse Wohler… …acta zu legen: „Es ging dem Autor am Ende wohl gar nicht mehr darum, ob sein Faust die alte Wette verloren oder gewonnen habe. Für das nämlich, was sich… …in der Grablegungs-Szene abspielen wird, für das vor allem, was sich in den Bergschluchten ereignet, spielt die Wette so oder so keine Rolle mehr.“ (FA… …[…] spielt nicht einfach ‚so oder so keine Rolle mehr‘; Goethe hat vielmehr das Handlungsmuster derart mit Bedeutung versehen, daß es sich am Ende… …Totenbett der Literatur? „Faulbett“ ist dabei allerdings nicht mehr die Rede. Zum Äquivalent des Betts wird in der Sterbeszene das Grab, das Mephisto in… …er im Bett und hatte einen Nervenanfall gehabt. Gestern war er auf, aber höchst elend. Er kann keine drei Schritt mehr gehen, er schleicht, an den… …Matratzengruft. Meissners Besuche bei Heine im Wortlaut, Baden-Baden 1947. 45 „Obgleich ich von der Natur und vom Glücke mehr als andere Menschen begünstigt ward… …verschlossenen Augen mit einem Bleistift auf Folio Bogen geschrieben hatte, diese Papiere warf. Rechts befand sich ein Sofa, und mehr als einmal sah ich die Magd…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2010

    Das Lauern des Objekts. Schreibszenen bei Jean Paul und Friedrich Theodor Vischer

    Jörg Kreienbrock
    …Siebenkäs nicht nur finanziell verarmen, sondern auch körperlich leiden: Das Geld gieng auf. Aber noch mehr: der arme Firmian hatte sich sowohl krank… …schläft, so gibt man auf ein leises Geräusch mehr als auf ein großes acht. (2, 155) Siebenkäs’ Konzentration auf das Schreiben scheitert an seiner… …Schriftsteller und Denker gar nicht darauf ankommt, ob er mehr oder weniger sehen kann, aber die Lichtschere und Lichtschnuppe, die ihm immer im Kopfe steckt… …mehr als nur einen Gedanken haben kann. Er kann nicht simultan an Lenette und das Schreiben denken. Durch die kontinuierliche Antizipation, in der sich… …ein Trost. Jetzt muß ich die Türe von meinem Amtszimmer in die Kanzleistube doch nicht mehr knarren hören. Einölen schwierig und half so gut wie nichts… …, welches als störend empfunden wird, sondern das damit einhergehende hermeneutische Hören. A. E. hört mehr als ein Knarren, er hört das lateinische ‚eo ipso‘…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2010

    Schreibpult, Lampe, Uhr. Kommentar zur Einrichtung von Mörikes Dinggedichten

    Ulrich Plass
    …Entsagung zu unterwerfen: „Ich habe der Welt entsagt, das heißt, sie darf mir mehr nicht angehören, als mir die Wolke angehört, deren Anblick mir eine alte… …keine poetisch-ideale Substanz mehr beherbergt, gewinnt sie gleichsam am anderen Ende wieder – in den unbrauchbaren, entfunktionalisierten Gegenständen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2010

    ... was ich in diesem Hause geworden bin

    Tove Holmes
    …Blick mehr auf das Einzelne richtete, fielen mir die Geräthe besonders auf.” (1.293) When Heinrich has sharpened his observational skills and has turned… …jüngstvergangenen Zeit konnte ich auch jezt nicht mehr mit der bloßen Sammlung des Stoffes meiner Wissenschaft mich begnügen, ich konnte nicht mehr das Vorgefundene… …und zusammentrug als früher, so war es doch, als würde ich in meinem Innern bei weitem mehr gefördert als in vergangenen Zeiten.” He is aware of the… …(forthcoming). 570 “… was ich in diesem Hause geworden bin.” trachtung der Handlungen der Thiere gegründet ist, mehr Anhalt gewähren, als die aus allen… …reality both these methods of representation were thought to facilitate began to be undermined around 1800: “Nicht mehr Repräsentation vorgängiger Welt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2010

    Unbecoming Furniture

    Jason Groves
    …, Tische, Sessel. Im Hintergrund ein grosses Fenster, durch welches ein Stück Landschaft mehr hineinfällt, als hineinsieht. Rechts im Hintergrund die Tür… …sehr wohl, dass er’s eben darum nicht mehr ist, denn er verwaltet Positionen wie irgendein Bürger.” 25 In the poem an anonymous clerk reflects upon… …progressive schema: eines Morgens ging er nicht mehr zu Heinrich, sondern trat in eine Stube hinein, wo verschiedene junge und alte Männer an Pulten saßen und… …. Bleibt man aber einmal in einem Marsch zurück, so 46 GW IV, p. 283. 47 Ibid., p. 256. 605 Jason Groves holt man den allgemeinen Marsch niemals mehr ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2010

    Dinge oder Wie man lyrische Gedichte macht

    Arne Höcker
    …von lyrischem Ich und Außenwelt überhaupt kein Interesse zeigte. Mehr noch schien Benn es zu genießen, sich in kleinbürgerliche Pose zu werfen, sich als… …präsentiert, als Autor, „der mehr aus Zeitungen lernt als aus Philosophien, der dem Journalismus näher steht als der Bibel, dem ein Schlager von Klasse mehr… …der Möblierung des Dichterzimmers, die nicht bloß Auskunft darüber gibt, wie es bei Benn zu Hause aussieht, sondern mehr noch über die konzeptionelle… …Lyrik“, „schlagen mehr an als die Nachricht und den Inhalt, sie 20 Ludwig Völker: Mimesis oder Poiesis? Anmerkungen zum Begriff des ‚lyrischen Ich‘ bei… …stilistischen Figur“: Hier füllt nicht mehr der Mond Busch und Tal wie vor 200 Jahren, beachten Sie, diese schwarze Letter ist bereits ein Kunstprodukt, wir sehen… …hingewiesen: „wo das Wort als Anweisung auf eine Anschauung versagt, wo es auf mehr als einen Weg der Ausbildung einer zunächst vage ansetzenden Vorstellung… …unleserlich, dass selbst der Autor es nicht mehr entziffern kann. Wenn Benn also an diesem Schreibtisch Platz nimmt, sich Raum zum Schreiben schafft und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2010

    Vermöbelt. Bewegliches und Unbewegliches bei Thomas Bernhard

    Elke Siegel
    …Notwendigste hinaus gesprochen hat Thomas Bernhard, „Korrektur“ Mein Gott, was ist ein Zimmer mehr als ein Tisch, ein Sessel, ein Kasten und ein Bett! Thomas… …Möbeln versucht sich etwa Konrad in Thomas Bernhards „Das Kalkwerk“ mit Macht und Gewalt entgegenzustemmen: „Mein Gott, was ist ein Zimmer mehr als ein… …, das Familienvermächtnis, repräsentieren eine eigenbewegliche und unkontrollierbare Menge; ja, es ist, als ob sich diese Menge nicht mehr zusammenhalten… …lässt unter dem Oberbegriff Möbel, aus dem immer mehr Stücke und Gegenstände werden. Sie bilden einen unendlichen Katalog von Dingen, der seit… …ahnt, da sie ihr Zimmer nicht mehr verlassen kann, eine Zuckerdose. 624 Vermöbelt Ein Interieur, wie es sich aus den Schleppkähnen voller Möbel in… …, die heute gar nicht mehr zu bezahlen wären, mit lauter Erbstücken […]“ 11 im Empire-, Josephini’schen und Biedermeierstil. Der Erzähler denkt weiter… …auf derartige, wie gesagt wird, antik eingerichtete Zimmer nicht mehr denselben großen Wert legte, sich überhaupt meine frühere größte Begeisterung für… …, Nachempfindung, Tod: dies umso mehr im Zusammenhang eines gepflegten Dinners, das auf das nachmittägliche Begräbnis einer gemeinsamen Freundin, Joana, folgt, an… …deren Leichnam der Erzähler sich immer wieder erinnern muss. 13 Das schöne Arrangement kann er nun nicht mehr als Zeichen guten Geschmacks genießen… …stehen; einem Schreiben, das nur selten beschreibt, um so mehr aber den Gang und die Umwege des Denkens und den Zug der Schrift inszeniert. 19 Der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Das Echo des Bildes. Narration und poetische Emergenz bei Heinrich von Morungen

    Hartmut Bleumer
    …Frau […][wird] dem Hörer mehr suggeriert als eigentlich beschrieben“, oder bei Helmut Tervooren: Heinrich von Morungen und seine Stellung im deutschen… …im Fazit. 331 Hartmut Bleumer doxe visuelle Intensität, die nicht mehr sichtbar, aber dafür sagbar ist. 30 Die Blendung des Liebenden beruht nicht…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Freundschaft bei Walther von Breisach und dem Kanzler

    Stefan Seeber
    …. Die Verbindung der beiden getriuwen Menschen führt dazu, dass nur mehr ein Herz für zwei Körper notwendig ist, in der triuwe sind sie vollkommen vereint… …zem besten. (I,5) Freundes- und Feindesverhalten gehen durcheinander, das vom Ich Geglaubte gilt nicht mehr. Das Fehlverhalten des Alter wird besonders… …Freundschaft, die die Thematik auf eine neue, nicht mehr individuelle Basis hebt und die Gefahr durch Verallgemeinerung und Konzentration auf Abstrakta bannt. So… …herausgreifen und um einen Blick auf weitere Dichtercorpora ergänzen – mehr als kursorische Schlaglichter sind dabei in diesem Rahmen nicht zu erreichen, nur die… …Freundschaft in der Spruchdichtung des 13. Jahrhunderts ist meist auf gnomische Sentenzen beschränkt, in Einzelfällen nur kommt dem Ich der Strophen mehr zu als…
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