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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Timo Reuvekamp-Felber, Volkssprache zwischen Stift und Hof. Hofgeistliche in Literatur und Gesellschaft des 12. und 13. Jahrhunderts

    Rüdiger Schnell
    …Kleriker) gehören die Autoren der deutschen Texte des 12. und 13. Jahrhunderts an? Welchen Bildungshintergrund (Lateinkenntnisse?) dürfen wir für diese… …Adels zu deuten? Haben Laien die für sie verfassten Texte selbst lesen können? Man erkennt rasch, dass diese Aspekte sogar erhebliche Relevanz für… …Abhängigkeit von der jeweiligen Gattungszugehörigkeit zu deuten. Überhaupt geht diese Studie mit ihren (historiographischen und literarischen) Quellen sehr… …Selbstaussagen gattungs- und autorspezifisch differenziert. 3 Diese bedeutsame These wäre nun allerdings nach zwei Seiten hin abzusichern: a) Intertextualität: Wie… …deutschen Literatur des Mittelalters, Berlin, New York 1989 (dort auch zum „Willehalm“!). 8 Diese Umsicht ermöglicht dann auch eine wichtige Korrektur an der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Jutta Eming, Emotion und Expression. Untersuchungen zu deutschen und französischen Liebes- und Abenteuerromanen des 12. bis 16. Jahrhunderts / Elke Koch, Trauer und Identität. Inszenierungen von Emotionen in der deutschen Literatur des Mittelalters

    Armin Schulz
    …Darstellung breit zum Thema gemacht werden, bieten sich diese Texte besonders für eine emotionsgeschichtliche Fragestellung an. Eming konturiert sie vor allem… …zwischen Erzählinstanz und Publikum). Diese Begrifflichkeit zwingt immer wieder Sachverhalte auf der Ebene der dargestellten Welt mit Sachverhalten auf der… …Emotionen jenseits ihrer literarischen Stilisierung, aber diese Tendenz hält sich in Grenzen. Die Ergebnisse werden nachvollziehbar erarbeitet, sind… …deutlich zu verkürzen. Es wäre völlig ausreichend zu erörtern, erstens welche kulturellen Konzepte von ‚Emotion‘ die Texte voraussetzen (egal, ob diese… …können – es sei denn, dies wäre die Ebene, auf der die Texte das heterogene Material integrierten; aber diese Frage wird eben nicht hinreichend erörtert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Ute von Bloh, Ausgerenkte Ordnung. Vier Prosaepen aus dem Umkreis der Gräfin Elisabeth von Nassau-Saarbrücken: "Herzog Herpin", "Loher und Maller", "Huge Scheppel", "Königin Sibille"

    Bernd Bastert
    …. 45–54). Ebenso weist sie für „Loher und Maller“ zwei von Anfang an konkurrierende Fassungen nach (S. 54–74). Diese Ergebnisse reichen über den eigentlichen… …, nicht bereits in den französischen Quellen diese zyklischen Valenzen besaßen, wie man seit Liepe annahm, sondern erst in der deutschen Bearbeitung in jene… …Serialität der Texte, durch die sich das Erzählte nicht nur als unübersichtlich, sondern auch als prinzipiell unabschließbar erweise. Diese Beobachtung ist… …Handschriften, weil allein diese den gesamten Zyklus einheitlich illustrieren (in der „Sibille“ sind Bilder vorgesehen, aber nicht ausgeführt). Die Bilder träfen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Martina Backes, Fremde Historien. Untersuchungen zur Überlieferungs- und Rezeptionsgeschichte französischer Erzählstoffe im deutschen Spätmittelalter

    Beate Kellner
    …der Bücher als Zeichenträger erschließen. Kontinuitäten und Brüche in der Geschichte der spätmittelalterlichen Literatur können auf diese Weise sowohl… …Literaturbeziehungen detaillierter und konkreter erhellen und der Forschung auf diese Weise neues Material und neue Erkenntnisse bieten können. Gerade die… …Materialerschließung bleibt in der Arbeit von Martina Backes aber deutlich hinter den formulierten Zielen zurück. Diese Eindrücke verstärken sich noch bei der Lektüre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Die entgötterte Welt. Religion und Ökonomie in Goethes "Lehrjahren"

    Marcel Krings
    …diese Welt nicht stumm“ (MA 18.1, 330, V. 11445) will in diesem Sinne zur Einsicht in die rationale Machbarkeit der Verhältnisse überreden. II. Das aber… …Hausmittel zum Wohlbefinden, Rezepte zum Reichtum und zu jeder Art von Glückseligkeit. Alle diese, die nicht auf ihre Füße gestellt sein wollten, wurden mit… …zu tun habe, weder Kenntnis habe, noch nehmen wolle, diese Beschaffenheit hartnäckig ignoriere.“ 15 Bleibt die schöne Seele. Die Stiftsdame ist eine… …darf wohl sagen, auch alles an uns; aber tief in uns liegt diese schöpferische Kraft, die das zu erschaffen vermag, was sein soll, und uns nicht ruhen… …fügt der Text hinzu: „Jarno und der Abbé schienen über diese Erkennung keineswegs verwundert“. (Ebd.) Ihnen geht es ebenso. Die Lösung findet der Turm in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Der Geist als Nostalgiker des Lebens. Was verbindet und was unterscheidet Grillparzers "Sappho" und Manns "Tonio Kröger"?

    Vittorio Hösle
    …Grillparzer: Werke in sechs Bänden, hg. v. Helmut Bachmaier, Frankfurt/Main 1986, Bd. 2, S. 735; diese neue Ausgabe des Deutschen Klassiker Verlags besteht… …Vittorio Hösle kündigt Sappho an: „Nur Eins verlieren könnt’ ich wahrlich nicht, / Dich Phaon, deine Freundschaft, deine Liebe!“ (V. 123 f.) Diese Furcht… …Fernen tragen“ (V. 1227 f.). Dass sich das „Werk“ gegen diese tief empfundene Abhängigkeit auflehnt (vgl. V. 1788 ff.), ist verständlich; aber es bleibt… …„Sappho“ die treuen Diener Rhamnes und Eucharis, in Manns Erzählung dagegen Lisaweta Iwanowna. Diese Differenz ist von großer Bedeutung. Einerseits spiegelt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    "Wer hat dich, du schöner Wald...?" Kitsch bei Musil - mit Blick auf den "Mann ohne Eigenschaften"

    Norbert Christian Wolf
    …der folgenden Analyse wird diese bereits bekannte Problematik allerdings nur gegen Ende gestreift, in erster Linie aber Musils spezifisches Verständnis… …kitschiger wird er. Der Geist ist gut, soweit er noch dem Leben standhält.“ (GW 7, 503) Diese psychologisch-ästhetisch-erkenntniskritische Dimension des… …Behandlung von Begriffen“ diese zuletzt „in wirklichkeitsblinde Verrrechnungseinheiten [sic]“ verwandle; sie könne deshalb ideengeschichtlich als „Parodie auf… …so negativen Licht erscheint. Veranschaulicht wird diese Vorstellung am Verhältnis zwischen Agathes „Einkäufe[n]“ und Ulrichs wenig empathischer… …leidenschaftlichen Ausdruck ihres regelmäßigen, schönen, langen Gesichts und durch die gefühlvollen Lieder, die sie an Stelle von unzüchtigen sang. Alle diese… …. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft, 4. Aufl., Frankfurt/Main 1991, S. 616 f. 206 „Wer hat dich, du schöner Wald…?“ Ebenfalls in diese Richtung… …identifizieren. Eine romanstrukturell noch zentralere Frauenfigur, die eine große Neigung zum Gefühlskitsch aufweist, ist Diotima, wenngleich sich diese… …mit den Versen ‚Wer hat dich, du schöner Wald, aufgebaut so hoch da droben…?‘ darauf hindeutete; sie zitierte diese Verse selbstverständlich als Gedicht… …unangemessener Übertreibung, sondern bereits aus der ‚formelhaften Einschleifung‘ bzw. der angepassten Phrase. Diese ist bei Diotimas und Ulrichs Landpartie… …Anpassung an diese Position, das, was Goffman sense of one’s place nannte. Es ist dieser sense of one’s place, der die sogenannten ‚einfachen Leute‘ dazu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    "Na also, schreib deine Oden selber, Kanallje!" Hans Magnus Enzensbergers frühe Elegien

    Christian Schlösser
    …misstrauischen und nach individueller Freiheit strebenden Generation der damals 15- bis 25-jährigen. Der Philosoph Günther Anders unterzieht diese… …: zuweilen schlaflos fällt noch ein vertropftes wort ein streich ein schlips ein heisersein ein essen ein angstruf mir von weißen vögeln ein 7 Diese Verse… …heißt es in der Elegie „tod eines dichters (für rainer m. gerhardt)“) als von den Musen abhängig und schließlich nur diese und den Kulturbetrieb nährend… …überdeckenden Ideologie des Wirtschaftswunders. „da geht es aufwärts von Fall zu Fall“ und „hier ist gut sein / wo es rückwärts aufwärts geht“ 32 – diese Verse… …auf diese Frage gibt das den Gedichtband eröffnende Klagelied in aller Deutlichkeit. Es geht um den Gegendiskurs, um die alternative Öffentlichkeit, die… …Oden selber, Kanallje!“ existierenden Medienöffentlichkeit emanzipieren und sich auch gegen diese durchsetzen. Daher rekurriert der Abschnitt „Gedichte… …und Baracken für die Afrikaner! Rabattmarken her für die Hungerödeme der Freien Welt! 43 Da diese Einrichtung der Welt als weitgehend… …Firmament zu betrachten. 56 Das Großgedicht, diese „elegische Kontrafaktur“ 57 ist freirhythmisch gebaut, mischt zahlreiche Sprachebenen und Töne und lässt… …Intertextualität(ssignale) – auch Überlegungen theoretischer Art eine Rolle, wie sie zeitgenössisch etwa Roland Barthes in „Le degré zéro de l’écriture“ 58 anstellt. Diese… …: „Hébert verfaßte nie eine Nummer seines Père Duchene, ohne den Text mit einer Reihe von Kraftausdrücken zu würzen. Diese Grobheiten bedeuten an sich nichts…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Figurationen der Melancholie. Spuren Walter Benjamins in W. G. Sebalds "Die Ringe des Saturn"

    Anja Lemke
    …und der diese umgekehrt dem Betrachter im Schatten der Melancholie erscheinen lässt. Den im Zeichen des Saturn geborenen Sternenkindern ist die… …hinauszugelangen. Es ist diese für die Melancholie charakteristische Ambivalenz, die Sebalds ganze Prosa auf vielfältige Weise durchzieht. Am deutlichsten und… …auf den Leitstern des Melancholikers, in dessen Zeichen die Pilgerreise steht. Diese beginnt „im August 1992, als die Hundstage ihrem Ende zugingen“… …Herbst zu trocken gewesen sind. Diese Verbindung von klimatischen Faktoren und Ausbruch der Krankheit, auf die Sebald mit seinem Rekurs auf den Hundsstern… …von Trauer, Angst und Wahnsinn an den Körper hat diese Seelenzustände nicht von ihrer mythischen Bindung befreit, sondern vielmehr den Körper mit in… …diese Mythologisierung einbegriffen. „Die schwarze Galle, von der die ersten ‚Physiologen‘ sprachen, ist ein substanzieller Mythos, der an die Stelle der… …träge Lehm, der zähflüssige kalte Teer, der alle Bahnen des Organismus verstopft und den Strom der Lebensgeister hemmt. 9 Es ist diese verbleibende… …Verbindung zum Mythos, die dem Christentum im Mittelalter die Deutung der Krankheit Melancholie als Disposition für dämonische Besessenheit erlaubt. Auch diese… …analog zur Melancholie sowohl Kreativität als auch Zerstörungswut, Fruchtbarkeit wie Tod. Während diese Ambivalenz in der Spätantike zunächst zugunsten des… …nicht negiert, in ihm jedoch als Inhaber der höchsten Himmelssphäre und Stammvater der Planetengötter ein Symbol des reinen Geistes sieht. 13 Diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    "Möchte ich ein schwimmender Schreiber sein". Von der "Wortsucht" in Robert Schindels Gedichtband "Wundwurzel"

    Iris Hermann
    …können nur auseinander sondern; sie schneiden in die sanfteren Krümmungen der Konturen viel zu scharf ein, als daß diese nicht darunter leiden sollten“. (S… …alle Gedichte des Bandes dem Grundmuster folgen: Reartikulationen nach erfolgten Traumata zu sein. Dort aber, wo die Gedichte herkommen, ist diese… …wie nie“, „Silben aufeinander und ungenug“, und als letztes Kapitel: „Das fernesferne Mittendrin“. Es erweist sich als ratsam, diese Ordnung zu bedenken… …anderen einen Metadiskurs zu den einzelnen Gedichten: Die Kapitelüberschriften setzen die Gedichte in Bewegung, gleichzeitig geben sie diese Bewegung… …Kopf bis Fuß: das Haar, die Nase, die Zunge, der Zahn, die Hand, der Penis. Diese Körperlichkeit der Bilder ist ebenso in Betracht zu ziehen wie die… …, befinden. Diese eigentlich abweisenden „Harschwelten“ sind jedoch so sehr vielgestaltig, dass sie im ständigen Modifizieren faszinierende Bilder… …. 19. 10 Gerlinde Ulm hat diese Frage so gestellt: „Wie lebt einer, vor allem aber wie kann einer – und noch dazu auf deutsch – Lyrik schreiben, dessen… …entgrenzendes Element. Ob das gelingt, bleibt offen, die Wiederholung des Verses scheint diese Überlebensmöglichkeit, schwimmend zu schreiben, zu erproben… …„Wundwurzel“ stellt Dialoge her, diese fallen sehr unterschiedlich aus, manchmal sind sie versteckt, manchmal aber wird auch im (fast) direkten Zitat Bezug… …genommen. Es gibt zudem Gedichte, die Freunden gewidmet sind, was intertextuell dann relevant wird, wenn diese Freunde auch schreiben und Schindel etwas von…
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