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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Zu den Quellen von Veldekes „Servatius“

    Jan Goossens
    …wohl als Lektionarien praktischen Zwecken dienten. Man faßt sie als Vita-Redaktionen zusammen.“ Diese um 1130 entstandenen Gesta sind von einem anonymen… …Kapitel (55) enthält, galt als die offizielle Lesung des Servatiusstifts. Boeren stellt neben diese beiden Versionen noch eine dritte, die er „franco-belge“… …, Abs. 3–5 und 163Cf. Diese sind aus Handschriften genommen, deren Text Wilhelm mit der Fassung T gleichsetzt. 15 Wer den Text von T benutzen will, muss… …der richtigen Reihenfolge zu lesen, die Hinweise über diese Reihenfolge auf S. 278 im Auge behalten. Eine jüngere dritte Vita-Handschrift (ca 1400… …16 , hat diese Handschrift mit Hilfe eines Mikrofilms studiert. Ich habe sie durchgehend mit der Edition von A durch Kempeneers verglichen und… …Sterbensstunde den Heiligen) und die Nr. 49 (die Heilung eines Besessenen namens David), die allerdings in A/M nach Nr. 56 steht. Veldeke hat also vermutlich diese… …beiden Mirakel, das vorvorletzte und das letzte, ausgelassen und auf diese Weise den Zusammenhang zwischen seinen beiden letzten Geschichten (zwei… …zu berichtigen, dass diese Angaben „ebenso stammen (können) aus den in alle Vitaredaktionen in gleicher Weise eingeschobenen Monulfus- und… …von Veldekes „Servatius“ Der Meinung, dass Veldeke diese Angaben in der Stadtbeschreibung Tongerens nicht benutzt hat, möchte ich folgen. Dass sie mit… …. 3797 f. reimt Johan auf man). Die Gesta setzen sich gegen alle diese Versionen der Legende ab, weil sie im entsprechenden Teil nur zwölf Namen enthalten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Das ‚verstrickte‘ Gottesurteil. Praktische Überlegungen zur mittelalterlichen ‚Präsenzkultur‘

    Florian Kragl
    …Relativierung der de Saussure’schen Arbitrarität der Signifikat-Signifikant-Struktur. Ihren terminologischen Niederschlag hat diese epistemologische Komponente… …Wahrnehmungsmodalitäten beizutragen, speziell – aus altgermanistischer Perspektive – was das Mittelalter angeht. Gumbrecht geht auf diese Frage im Kontext einer… …, und diese Stellung ist verschieden vom dominanten Selbstbezug des christlichen Mittelalters, in dem sich der Mensch als Bestandteil einer ihn umgebenden… …Teilen der göttlichen Schöpfung als untrennbar galten. Diese Implikationen der mittelalterlichen Epistemologie wurde beispielsweise durch die Erwartung und… …der Wahrheit entsprechend. Die Täuschungsmanöver, auf denen diese Wahrheit beruht, bleiben beim Ordal außen vor; die Wahrheitsstruktur wird kompliziert… …über diese Art des Gottesgerichts zu einer pointierten rhetorischen Gestalt verholfen. Die Schilderung des Ordals: in gotes namen greif si’z [das heiße… …. Diese Operationen geben den Blick frei auf eine unmittelbare, damit auch unhinterfragbare bzw. nicht hinterfragte Wahrheit, nobilitiert über die… …Behauptung der aufrichtigen Treue, auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu prüfen. Der Mann besteht die Probe. Dass auch er 33 Diese leitet Joëlle Fuhrmann: Le rôle… …Thomas von Aquin. Die Textlogik sperrt sich jedoch gegen diese Interpretation, hat doch der Mann das Ordal nicht bestanden, weil er tugendhaft und… …standhaft war, sondern weil er einen Trick benutzt hat. 34 Ich glaube nicht, dass diese Drohung wörtlich zu nehmen ist (so Vickie L. Ziegler: Trial by Fire…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Held in Mönchskleidern oder Mönch im Heldenkostüm? Zur Wahrnehmung Ilsans im „Rosengarten zu Worms“

    Andreas Hammer
    …Worms“. Diese Heldendichtung aus der Mitte des 13. Jahrhunderts erzählt von einem Reihenkampf im Rosengarten der burgundischen Königstochter Kriemhild, bei… …dem Kämpferpaare der Nibelungen und der Dietrichmannen aufeinandertreffen. Inszeniert ist diese Folge von Zweikämpfen als eine Art Schaukampf zum… …. Bereits der erste Auftritt Ilsans lässt diese Engführung der beiden Lebensformen erkennen. Die beiden Brüder Hildebrand und Ilsan agieren nämlich nun… …heroischen Sphäre ist, zeigt sich allerdings wenig später bei der Begegnung mit Wolfhart; vgl. dazu unten. 37 Andreas Hammer Am deutlichsten wird diese… …überredet werden muss, die Kämpferschar für den Wormser Rosengarten zu komplettieren. Diese eigentümliche Form der Bekleidung weist die deutlichsten… …diese Problematik nochmals am Schluss der Erzählung, wenn Ilsan bei seiner Rückkehr der Zutritt ins Kloster verwehrt wird und er sich daraufhin selbst… …ausgerechnet einen Mönch mit sich bringe. Diese Nachricht sorgt für Unruhe unter der Kriegerschar, und alle laufen den Ankömmlingen entgegen, heißen Dietrich und… …geraten seien (Sie sint nâch dir gewahsen; 127,1). Diese fehlgeleitete Wahrnehmung verstärkt sich noch, wenn es zum eigentlichen Kampf im Rosengarten kommt… …ausgerechnet dann erwähnt, wenn er sich genau gegenteilig verhält, mag zwar in der Hauptsache der Komik geschuldet, mit der diese Figur schließlich besonders… …bezeichnet sein Schwert als Predigerstab (434,1); diese Wendung hat bereits Dietrich bei ihrer ersten Begegnung gebraucht (vgl. 105,4). Kriemhild nennt Ilsan…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Überlegungen zur Problematik bei der Abgrenzung von Situativergänzungen und Situativangaben

    María José Domínguez Vázquez
    …Verfahren herangegangen. Diese Studie leistet zum einen eine einheitliche Beschreibung bestimmter Verben – stattfinden, gebären, sterben, geschehen, anfangen… …dieser Studie gehe ich von der Engelschen Auffassung der Situativergänzung 1 aus und stelle die Frage, ob diese Ergänzung subklassifiziert werden sollte… …[Anm. 1], S. 26. 51 María José Domínguez Vázquez vertreten, daß es auch kausale (und eventuell noch weitere) Situativergänzungen gebe. Diese Frage soll… …das Ergänzungssystem von Engel 7 , die auf der spezifischen Anapher auf diese Art basiert. 8 Von dieser bei Engel erkennbaren Überlegung und Erweiterung… …und andererseits, ob eine Lokal-, Temporal- oder Kausalergänzung zu bestimmen ist und bei welchen Verben diese Ergänzungen vorkommen. 1. Betrachtung der… …kausale und modale Ergänzungen nicht in Betracht. In Bezug auf diese Ergänzungen und die nach Engel definierte Situativergänzung führt sie den folgenden… …wie bei öffnen. Einerseits kann man an den bereits angeführten Beschreibungen erkennen, dass die Sprachwissenschaftler diese Satzglieder unterschiedlich… …bleibt immer noch die Frage offen, bei welchen Verben tatsächlich diese Satzglieder als Ergänzung oder als Angabe gelten. Dass selbstverständlich alle… …Unterscheidung von Ergänzung und Angabe im Rahmen der Valenztheorie, in: Deutsche Sprache, H. 1, 1973, S. 49–63. 22 Diese Methode bezieht sich nur auf die… …. Diese Methode beruht auf der Annahme, dass weglassbare Elemente, nach deren Elimination der verbleibende Satz grammatisch ist, als Angaben aufzufassen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Emotionsdarstellungen im Mittelalter. Aspekte und Probleme der Referentialität

    Rüdiger Schnell
    …einzuschränken, dass diese beiden sich fast ausschließlich für die kollektiven Gefühle vergangener Epochen, nicht für die emotionalen Vorgänge einzel- 1 Diesem… …einmal einige historiographische Werke oder auch monastische Briefkorpora auf diese streng eingegrenzte Fragestellung hin durchsehen. Was genau einzelne… …ist stets zu bedenken, dass diese Fragestellungen von Historikern und Literaturwissenschaftlern unterschiedlich angegangen werden trotz zahlreicher… …Ausdruck von Emotionen gelten, Zeichen sind. ‚Den‘ Historiker interessieren diese Zeichen im Hinblick auf deren Wirkung auf das Handeln und Denken anderer… …, Tränen, Zerknirschung. ‚Emotionen‘ in der öffentlichen Kommunikation des Mittelalters, in: FMSt 30, 1996, S. 60–79 (diese Studie handelt „von den Akteuren… …erweitert werden. 12 Diese fragt nicht nach der Bedeutung von Zeichen an sich, sondern nach der Bedeutung der Zeichen für die Zeichenbenutzer. Im 12. Buch des… …möglicherweise an der Produktion von Emotionen beteiligt? Diese Frage zielt nicht nur auf das Publikum, das sich von einer Dichtung emotional anregen lässt… …Person, die nur über die Beschreibungswörter „Toll“ oder „Es geht mir beschissen“ verfügt. Ich weiß, damit ist ein heißes Eisen angepackt. Denn diese… …inwieweit solche individuellen Erfahrungen den Mitmenschen überhaupt zugänglich sind, weil diese individuellen Erfahrungen beim Versuch, sich sprachlich zu… …von Synchronität und Sukzessivität. Was bedeutet dieser Medienwechsel für den Rezipienten? Diese Fragestellung hat nur zum Teil etwas zu tun mit den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Disteljäten. Zu Wolframs „Willehalm“ 98,18 f.

    Christoph Gerhardt, Ralf Plate
    …seinen Sohn Josweiß – enthalten. Welcher Art diese ist, wird klar, wenn man sich von dem interpretatorischen Sog des biblischen Gleichnisses frei macht und… …diese Lesart umgesetzt erscheint die Stelle auch in der Paraphrase bei Christian Starck: Die Darstellungsmittel des Wolframschen Humors, Schulprogramm… …gefährlichsten Gegner, zugleich aber auch die allein ebenbürtigen sind ja gerade die werden der Feinde, diese vernichten sie im gegnerischen Heer wie einer, der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Erec. Von Hartmann von Aue. Mit einem Abdruck der neuen Wolfenbütteler und Zwettler Erec-Fragmente, hg. v. Albert Leitzmann, fortgef. v. Ludwig Wolff, 7. Aufl. bes. v. Kurt Gärtner, Max Niemeyer, Tübingen 2006 (ATB 39), 324 Seiten

    Eberhard Nellmann
    …Hartmannschen Erectext inkorporiert und die Ambraser und die Wolfenbütteler Version synoptisch nebeneinandergestellt. Dem Benutzer wurde auf diese Weise… …hat diese Hypothesen (die schon damals sehr unsicher waren) ohne viel Herumreden beerdigt: Sie können durch den Neufund der Zwettler Fragmente als… …Lücke war zuerst von Hermann Paul (1876) vermutet worden; Leitzmann hatte sie in seiner Ausgabe markiert, Cormeau/Gärtner hingegen hatten diese… …Ausgabe ist durch diese Entscheidung wesentlich schlanker geworden. Dass der Erectext trotz dieser Veränderungen noch lange nicht befriedigt, ist Gärtner… …dann in der Nachbarschaft dieser Szene gesucht werden. Die mutmaßliche Reihenfolge, die sich auf diese Weise ergibt, kann vielleicht für die nächste…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Wolfram von Eschenbach, Titurel. Mit der gesamten Parallelüberlieferung des „Jüngeren Titurel“. Kritisch hg., übers. und komm. v. Joachim Bumke, Joachim Heinzle, Max Niemeyer, Tübingen 2006, XXVII und 535 Seiten

    Bernd Schirok
    …Konstellationen die Angabe von JT-Laa. erwarten, wenn diese nämlich „im Falle eines Auseinandergehens der Wolfram-Überlieferung in G, H oder M eine der dort… …bezeugten Lesarten […] oder […] eine Entscheidung anderer Herausgeber […] stützen […]“. Diese Erwartung wird teils erfüllt, teils nicht erfüllt. Bei 17,2 und… …Apparat ist die H-La. wünne angeben, nicht aber die gleichlautende JT-La., obwohl diese die Hs. H und die Entscheidung der meisten Herausgeber „stützen“… …, oben (soweit vorhanden) die G-, darunter die H- und darunter die M-Fassung, jeweils mit den Abweichungen zwischen Text und Hs. Diese Teile sind (ohne die… …ÄT-Vorlage wie für JT I als wahrscheinlich anzunehmen oder eine andere? 30 Enthält das erste JT II-Exemplar nur diese Fassung oder ist es ein JT I- Exemplar… …der Stellenkommentar, bei Bumke/ Heinzle die Dokumentation der Überlieferung. Diese Teile, unverzichtbar der eine wie der andere, bilden verlässliche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Mai und Beaflor, hg., übersetzt, kommentiert und mit einer Einleitung v. Albrecht Classen, Peter Lang, Frankfurt/Main u.a. 2006 (Beihefte zur Mediaevistik 6), xxxix und 500 Seiten

    Christian Kiening
    …und der Schreibgewohnheiten der Handschriften unterbleibt. Auf diese Weise kommt es zu unverständlichen Formen (464: sinder, 900: Bedeuche, 952: vrueot)… …Redeeinleitung: sprach sie: „du will durch mich alsus gar legen dich … “. In den meisten Fällen bieten im Übrigen Vollmer und Pfeiffer die richtige Lesart. Diese… …unumgänglich: Wem dient diese Ausgabe? Dass sie sich als „Textgrundlage in einem Seminar zur mittelhochdeutschen Literatur lohnen“ würde (S. xxiii), kann nach…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Helmut Tervooren, Van der Masen tot op den Rijn. Ein Handbuch zur Geschichte der mittelalterlichen volkssprachlichen Literatur im Raum von Rhein und Maas, Erich Schmidt, Berlin 2006.

    Jens Haustein
    …. 89–122) und Lyrik (S. 123–176) folgen kleinere über Minnereden, Totentänze, Spiele, Geschichtsschreibung, Fachliteratur und Rechtsschrifttum. Diese werden… …. Eine Aufgabe wie diese kann naturgemäß nur partiell gelingen, weil in vielen Bereichen kein entsprechendes Material vorhanden ist oder dieses nicht zum… …sind kein Ersatz für überregionale, sondern deren notwendige Ergänzung. Wenn diese Einsicht Platz griffe, bliebe vielleicht auch irgendwann Tervoorens…
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