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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    „Wer hat dich, du schöner Wald…?“ Kitsch bei Musil – mit Blick auf den „Mann ohne Eigenschaften“

    Norbert Christian Wolf
    …der folgenden Analyse wird diese bereits bekannte Problematik allerdings nur gegen Ende gestreift, in erster Linie aber Musils spezifisches Verständnis… …kitschiger wird er. Der Geist ist gut, soweit er noch dem Leben standhält.“ (GW 7, 503) Diese psychologisch-ästhetisch-erkenntniskritische Dimension des… …Behandlung von Begriffen“ diese zuletzt „in wirklichkeitsblinde Verrrechnungseinheiten [sic]“ verwandle; sie könne deshalb ideengeschichtlich als „Parodie auf… …so negativen Licht erscheint. Veranschaulicht wird diese Vorstellung am Verhältnis zwischen Agathes „Einkäufe[n]“ und Ulrichs wenig empathischer… …leidenschaftlichen Ausdruck ihres regelmäßigen, schönen, langen Gesichts und durch die gefühlvollen Lieder, die sie an Stelle von unzüchtigen sang. Alle diese… …. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft, 4. Aufl., Frankfurt/Main 1991, S. 616 f. 206 „Wer hat dich, du schöner Wald…?“ Ebenfalls in diese Richtung… …identifizieren. Eine romanstrukturell noch zentralere Frauenfigur, die eine große Neigung zum Gefühlskitsch aufweist, ist Diotima, wenngleich sich diese… …mit den Versen ‚Wer hat dich, du schöner Wald, aufgebaut so hoch da droben…?‘ darauf hindeutete; sie zitierte diese Verse selbstverständlich als Gedicht… …unangemessener Übertreibung, sondern bereits aus der ‚formelhaften Einschleifung‘ bzw. der angepassten Phrase. Diese ist bei Diotimas und Ulrichs Landpartie… …Anpassung an diese Position, das, was Goffman sense of one’s place nannte. Es ist dieser sense of one’s place, der die sogenannten ‚einfachen Leute‘ dazu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Nanna Fuhrhop, Zwischen Wort und Syntagma. Zur grammatischen Fundierung der Getrennt- und Zusammenschreibung

    Johannes Erben
    …vorausgehenden Untersuchungen und Erörterungen. Diese beziehen sich vor allem auf Verbverbindungen, die „einen Großteil der Zweifelsfälle“ (S. 2) ausmachen, und… …, da diese Verbindungen „sich keineswegs einheitlich verhalten, sondern einen Übergangsbereich bilden“ (S. 37), sich „entlang einer Interpretationsskala… …. 37). Der Bezug auf diese Theorie rechnet mit der Annahme, dass es idealerweise Prototypen gibt und dass „ein prototypischer Vertreter der Klasse…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Roland Borgards: Poetik des Schmerzes. Physiologie und Literatur von Brockes bis Büchner

    Sven Kramer
    …Literatur befördere und betreibe die Innovation des Wissens über den Schmerz. Den systematischen Einsatzpunkt für diese These bildet im engeren Sinne die… …individuellen Schmerzempfinden eines anderen. Wo dies behauptet würde, seien usurpatorische Prozesse der Macht am Werk. Plausibilisiert hatte sie diese These an… …, wie der Schmerz seine Zeichen zeugt“ (S. 248). Die Eigentätigkeit des Rezipienten wird zunehmend wichtiger. Diese Tendenz kommt erstmals bei Herder…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Verletztende Worte – verstümmelte Körper. Zur doppelten Logik spätmittelalterlicher Kurzerzählungen

    Christian Kiening
    …Bedingungen, die Medien Macht über die Wirklichkeit verleihen. Diese Bedingungen werden an einer historischen Situation konkretisiert: der Eigenart und Wirkung… …herauszustellen. Diese Sprachlichkeit wiederum ist der Körperlichkeit, um die sich so vieles in diesen Texten dreht, eng verbunden. Die Sprache des Begehrens und… …der Kurzerzählungen bezeichnen möchte. Diese suspendieren einen sozialen Sinn nicht einfach, wohl aber umspielen sie die Fragilität seiner Bedingungen… …. Umgekehrt verschreiben sie sich nicht einfach einer poetologischen Sinndimension, wohl aber lassen sie diese in verschiedenen Formen, explizit und implizit… …, sondern richte den Blick auf einen seit der Antike geläufigen Erzählstoff. Auf diese Weise können die Muster deutlich werden, die auch in Mären zum Einsatz… …. Doch diese Substitution liefe angesichts der postmortalen Einheit des Liebespaares auf eine zweite, endgültige Tötung hinaus – und sie ist es, die im… …charakterisierten Frau, die, einmal von der Idee der Ehe ergriffen, diese um jeden Preis zu verwirklichen sucht. Im Disput um die Verstümmelungen, der bald ein… …. Diese Schrift wiederum gewinnt ihren eigentümlichen Charakter daraus, dass sie auf eine Mündlichkeit bezogen ist, die sie konserviert und von der sie sich… …ihrerseits umschlossen zeigt. Die Schrift bekommt eine Lebenshaltigkeit, indem sie die Textualität zu überschreiten scheint, und verwandelt zugleich diese… …Lebenshaltigkeit in Literatur, indem sie die Alltäglichkeit des Erzählens auf die Besonderheit des mit Leben und Tod spielenden Erzählens hin überschreitet. Diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Der deutsche Lucidarius, Bd. 3: Kommentar v. Marlies Hamm, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (Texte und Textgeschichte 37), 36∗ und 603 Seiten

    Jens Pfeiffer
    …diese seine Hauptquellen durch andere Texte kontaminiert hätte. All dies lässt sich in der Einleitung (S. 13∗ –23∗) konzise dargestellt nachlesen. Darüber… …Diese Wahl bringt dem Autor sicherlich den Respekt seiner späteren Leserschaft ein, er selbst droht dabei jedoch bisweilen in die Nähe von gefährlichem… …ersten Blick ist diese Passage von großer Schlichtheit und entspricht genau dem Wortlaut des Buchs Genesis, der denn auch in Honorius’ „Elucidarium“, der… …für Adam befunden habe. Diese Lehre hat Wilhelm von Saint-Thierry auf den Plan gerufen und Wilhelm an den Rand der Exkommunikation gebracht8 , und der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Ute von Bloh, Ausgerenkte Ordnung. Vier Prosaepen aus dem Umkreis der Gräfin Elisabeth von Nassau-Saarbrücken: „Herzog Herpin“, „Loher und Maller“, „Huge Scheppel“, „Königin Sibille“

    Bernd Bastert
    …. 45–54). Ebenso weist sie für „Loher und Maller“ zwei von Anfang an konkurrierende Fassungen nach (S. 54–74). Diese Ergebnisse reichen über den eigentlichen… …, nicht bereits in den französischen Quellen diese zyklischen Valenzen besaßen, wie man seit Liepe annahm, sondern erst in der deutschen Bearbeitung in jene… …Serialität der Texte, durch die sich das Erzählte nicht nur als unübersichtlich, sondern auch als prinzipiell unabschließbar erweise. Diese Beobachtung ist… …Handschriften, weil allein diese den gesamten Zyklus einheitlich illustrieren (in der „Sibille“ sind Bilder vorgesehen, aber nicht ausgeführt). Die Bilder träfen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Elvira Topalović, Sprachwahl – Textsorte – Dialogstruktur. Zu Verhörprotokollen aus Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts, WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier 2003, 279 Seiten

    Robert Peters
    …„akrolektale Diffusionsmodell“ von Mihm und das „Nähe/Distanz-Modell“ von Koch/Oesterreicher. Diese Modelle behandeln allerdings verschiedene Aspekte des… …Niederdeutsch“ (S. 76). Diese Ansicht erweist sich bei der Übertragung des Nähe/Distanz-Modells auf Osnabrücker Verhältnisse als unglücklich. Es ist bei der… …Hochdeutsche war, beherrschten seither die Angehörigen der Oberund Mittelschichten auch diese Sprache. Im Folgenden (Kap 3.3) werden Einblicke in das… …‚ihr wisst‘, Eyerdoppe ‚Köpfe des Eis‘, oltleppersche ‚Altflickerin‘, Soet ‚Ziehbrunnen‘. Auch diese Formen sind nicht mundartlich bzw. sprechsprachlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Die Parole als Losung und Einlösung der Sprachgeschichtsschreibung: innere und äußere Sprachgeschichte im Diskurs. Ein Besprechungsaufsatz zur 2. Aufl. von „HSK“ 2, 1-4

    Christopher Wells
    …Sprachgeschichte anhand des Deutschen zu veranschaulichen (Vorwort zur 2. Aufl., S. XXXI). Gleichzeitig muss aber diese Auffassung mit dem Ziel vereinbart werden… …soll nun also Allgemeines, Partikulares und Parteiliches verbinden. Allerdings präsentiert diese Sprachgeschichte in 225 Beiträgen eine Fülle von… …heuristische Relevanz und erhöhen gleichzeitig die politische Brisanz mancher Themen, vor allem in rezenteren Zeitläufen. Gerade diese multifazettierte (aber… …Sprachgeschichtsforschung zu den historischen Sprachstufen des Deutschen. Diese Kapitel sind alle nach herkömmlichen historischgrammatischen Sprachperioden (Althochdeutsch… …folgen Artikel zu Phonologie, Morphologie, Syntax und Lexis, zu Textsorten und zu Reflexen gesprochener Sprache. Diese Kapitel, die Bausteine einer… …die Konkurrenz niederdeutscher und hochdeutscher Sprachströmungen mit jeweils anderer Gewichtung von wiederkehrenden Faktoren. Diese wie alle anderen… …aufeinander zu beziehen sind. Gerade für Germanisten aus dem Ausland ist diese Perspektive relevant, weil sie und ihre Studenten wohl zumeist noch immer (aber… …Entstehung der Sprachgrenzen um diese herum. Wo in der ersten Auflage von „Sprachkontakt“ die Rede war, heißt es jetzt „Sprachenkontakt“, was wohl eine… …Pluralität von Einflüssen suggeriert. Diese Einflüsse werden in Kapitel XIX jedoch hauptsächlich westund mitteleuropäisch konzipiert unter den zwei… …Machtpolitik und v. a. sich selbst zu inszenieren. Diese dynamische Auffassung von Sprache schließt eine Verdinglichung aus: die Frage nach ‚einer‘ oder gar…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Christoph Petersen, Ritual und Theater. Messallegorie, Osterfeier und Osterspiel im Mittelalter, Max Niemeyer, Tübingen 2004 (MTU 125), VIII und 268 Seiten

    Ursula Schulze
    …. Zu betonen wäre hier, dass diese Bestimmung, die das Spiel an den Gottesdienst zurückbindet, für einen viel weiteren Kreis von Partizipierenden Evidenz… …Osterfeier, aber die Spiele reagieren auf das mangelnde Verständnis, indem sie die heilsgeschichtlichen Essentials – allerdings nicht nur diese – mit…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Wolfram von Eschenbach, Titurel. Mit der gesamten Parallelüberlieferung des „Jüngeren Titurel“. Kritisch hg., übers. und komm. v. Joachim Bumke, Joachim Heinzle, Max Niemeyer, Tübingen 2006, XXVII und 535 Seiten

    Bernd Schirok
    …Konstellationen die Angabe von JT-Laa. erwarten, wenn diese nämlich „im Falle eines Auseinandergehens der Wolfram-Überlieferung in G, H oder M eine der dort… …bezeugten Lesarten […] oder […] eine Entscheidung anderer Herausgeber […] stützen […]“. Diese Erwartung wird teils erfüllt, teils nicht erfüllt. Bei 17,2 und… …Apparat ist die H-La. wünne angeben, nicht aber die gleichlautende JT-La., obwohl diese die Hs. H und die Entscheidung der meisten Herausgeber „stützen“… …, oben (soweit vorhanden) die G-, darunter die H- und darunter die M-Fassung, jeweils mit den Abweichungen zwischen Text und Hs. Diese Teile sind (ohne die… …ÄT-Vorlage wie für JT I als wahrscheinlich anzunehmen oder eine andere? 30 Enthält das erste JT II-Exemplar nur diese Fassung oder ist es ein JT I- Exemplar… …der Stellenkommentar, bei Bumke/ Heinzle die Dokumentation der Überlieferung. Diese Teile, unverzichtbar der eine wie der andere, bilden verlässliche…
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