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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Johanna Thali: Beten – Schreiben – Lesen. Literarisches Leben und Marienspiritualität im Kloster Engelthal, Francke, Tübingen, Basel 2003 (Bibliotheca Germanica 42), VIII und 385 Seiten

    Susanne Bürkle
    …. Hauptsächlich bietet sie eine Art loser Zusammenschau von Geschichte, ‚klösterlichem Lebenszusammenhang‘ und ‚literarischem Leben‘ und versucht, eher deskriptiv… …Kloster Engelthal verdankt sich vermutlich einer Umorientierung im Laufe des Arbeitsprozesses. Unter der Hand scheint sich eine – wohl in Erwartung… …geschlechtsspezifischer Ausprägungen – anvisierte frömmigkeitsgeschichtliche Studie zu Maria, der in der „frauenklösterlichen Literatur“ als „Identifikationsfigur für eine… …Rahmenbedingungen einer ‚Klosterliteratur‘ einbezieht. Spätestens nach diesem breit angelegten Forschungsdurchgang hätte man sich allerdings eine Präzisierung der… …zurückgehenden und seit geraumer Zeit bereits diskutieren Begriff der ‚Literarischen Interessenbildung‘ 4 profiliert werden können. Zum andern wäre eine kritische… …Relevanz gewinnt, „in eine Frömmigkeit eingebunden, in der Gott respektive Christus im Zentrum steht“ (S. 297). Die ‚interpretatorischen‘ Partien der… …wohl eine Ordnung nach zunächst großformatigen (puch), dann kleinformatigen (puchlein) geistlichen Texten, schließlich am Ende nach nicht weiter… …, Erbauungs- und Lehrschriften sowie mystischer Literatur „eine ganz beachtliche Breite“ und das Profil monastischer Literatur, wie es für Frauenklöster des 14… …mit einer deutlichen spirituellen Zentrierung auf Christus. So enthalte der Katalog „Seuses ‚Büchlein von der ewigen Weisheit‘, vermutlich eine Sammlung… …von Eckhart-Predigten, brautmystische Werke, das ‚Neunfelsenbuch‘ und eine Reihe von Werken aus dem Bereich der Viten- und Offenbarungsliteratur, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Neues Licht auf alte Fragen – Die Stellung des Leipziger Fragments in der Überlieferungsgeschichte des „Heliand“

    Die Stellung des Leipziger Fragments in der Überlieferungsgeschichte des „Heliand“
    Heike Sahm
    …Textzeugen eine Sonderstellung inne, weil es 1 Zur Beschreibung und Datierung der „Heliand“-Handschriften und Fragmente vgl. die Angaben Taegers in der Edition… …, S. XIX. 9 Verzichtet wurde (mit Ausnahme von Nu in Z. 2) darauf, in der Wiedergabe Majuskel-N von Minuskel-n zu unterscheiden, weil es sich um eine… …zwischen L und C wiederholt sich eine Beobachtung, die in der „Heliand“-Forschung schon öfter festgehalten wurde 10 : Der überlieferte Text ist in den… …Schmid [Anm. 3], S. 321f. 11 Dass eine Varianz der Überlieferung, wie sie aus Texten bekannt ist, die der mündlichen Dichtungstradition nahe stehen sollen… …scauuon (‚erblicken, schauen, sehen‘) eine Übereinstimmung mit dem in C überlieferten Wortlaut: bi themo uulite scauuon (‚aufgrund des Glanzes sehen‘)… …ergibt, kann es sich durchaus um eine Korrektur nach der Vorlage handeln. Auf der anderen Seite lässt sich aufgrund der geringen Anzahl von germanischen… …differierenden Entstehungsorte kaum stichhaltig Rückschlüsse auf die allgemeine Entwicklung des Lenisierungsprozesses zu. Optimistischer ist Yasushi Kawasaki: Eine… …, dass ausgerechnet P als mutmaßlich ältester Überlieferungszeuge eine Akzentsetzung und damit wahrscheinliche Nähe zur mündlichen Praxis nicht erkennen… …lässt. Da das Leipziger Fragment zahlreiche Akzente enthält, wird man den Mangel an Akzenten in P auf den Erhaltungszustand oder eine nur teilweise… …Akzenten in S seien „entweder Tonsilben oder, nach einem von den Insularen eingeführten Brauch, Monosyllaba“ bezeichnet (Bischoff [Anm. 15], S. 174). Eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Alois M. Haas, Mystik im Kontext, Wilhelm Fink, München 2004, 571 Seiten

    Klaus Wolf
    …Kurt Flasch4 für eine stärkere Rückbindung der deutschsprachigen Mystik Meister Eckharts an die lateinische Kathedertheologie des Pariser magister… …theologiae. Meister Eckhart ist dann auch bei Haas eine einlässliche Studie zur deutschen Predigt 12 gewidmet. 5 Diese Studie ist freilich ebenso bereits an… …eindrucksvoll das weitgespannte Interesse von Haas als Mystikforscher. Dieses setzt sich auch in den bislang unveröffentlichten Studien fort: Mit „Das Eine“ wird… …(Theologia deutsch)“ ein. Eine kritische Auseinandersetzung mit der einschlägigen Forschungsliteratur (der mentalitätsgeschichtlich orientierten Mediävistik… …unveröffentlicht ist dabei eine systematische Erörterung der Weisheits-Thematik bei Nikolaus von Kues, in der er die kusanischen Traktate „De sapientia“ und „De… …stilisiert (S. 435, im Rahmen des Kapitels „Die Verständlichkeit mystischer Erfahrung“) oder wenn Sigmund Freud eine „Diffamierung der Sinnfrage“ unterstellt… …. Jahrhunderts entstand in universitären und klösterlichen Milieus eine Kontroverse über den richtigen Weg der ‚mystischen Theologie‘ (was semantisch immer… …Frömmigkeitstheologie in ihrer orthodoxen und prohierarchischen Orientierung um eine Aussparung jeglicher (mystischer) Kontroverstheologie bemüht war. Die intensiven… …(teilweise grotesken) Versehen durchaus getrübt wird. Ärgerlich sind diese Negativa besonders in ihrer auffälligen Häufigkeit. Im Folgenden eine kleine Auswahl… …diesem Gebiet nunmehr bequem zugänglich sind und auf diese Weise eine neue Wirkung zu erzielen vermögen. Augsburg Klaus Wolf 447…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Otfrid von Weißenburg, Evangelienbuch, Bd 1: Edition nach dem Wiener Codex 2687. Hg. und bearbeitet v. Wolfgang Kleiber unter Mitarbeit von Rita Heuser. Teil 1: Text. S. I–IIr, 1r–189v. Teil 2: Einleitung und Apparat. Mit Beiträgen von Wolfgang Haubrichs, Norbert Kössinger, Otto Mazal, Norbert H. Ott, Michael Klapper, Max Niemeyer, Tübingen 2004, XIII und 312 Seiten, 16 Tafeln

    Stefan Sonderegger
    …. Dergestalt resultiert eine wissenschaftliche Textausgabe mit Apparat, welche höchsten Ansprüchen genügt, während auf dieser Grundlage freilich auch eine neue… …neben der Otfridgrammatik und historischsprachgeographischen Untersuchungen eine moderne Reimgrammatik, eine „fachtheologische Würdigung Otfrids auf dem… …Hintergrund der patristischen und karolingischen Theologie“ wie auch „eine zureichende nhd. Übersetzung“, was sich gewiss mit der Zeit einstellen dürfte. Ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Anne Stephan-Chlustin, Artuswelt und Gralswelt im Bild. Studien zum Bildprogramm der illustrierten Parzival-Handschriften, Reichert, Wiesbaden 2004 (Imagines medii aevi. Interdisziplinäre Beiträge zur Mittelalterforschung 18), XI und 298 Seiten, 47 Seiten Illustrationen

    Bernd Schirok
    …stehen sich hier gegenüber. Während die eine die Bilder am Text misst und Abweichungen als Fehler und Missverständnisse qualifiziert4 , betont die andere… …die Eigenständigkeit der Bilder gegenüber dem Stoff/Text. 5 Die erste Position postuliert also eine Art bildlicher ‚Kopie‘ des Textes, während die… …zweite in der bildlichen Umsetzung eine ‚Bearbeitung‘ des Textes bzw. eine gegenüber dem Text eigenständige ‚Fassung‘ sieht. 6 Dabei fällt zwar auf, dass… …rekurrieren. Da aber bisweilen auch für Hss.-Bilder Eigenständigkeit und für Wandgemälde Texttreue postuliert wird oder die eine bzw. die andere Forderung an… …vergleichbaren Ansätzen „für das Verständnis der textabgelösten Darstellungen“ (S. 475) eine Auffassung gegenüberstellen, die den „selbständigen, nicht mehr direkt… …Textzusammenhänge im Bildzeugnis zerstört werden und stattdessen eine neue Szenenstruktur sich an ihre Stelle setzt“ (S. 499). 6 Zu Fassungen generell Joachim Bumke… …Bild-Text-Abweichungen, wenn sie nicht nur Belanglosigkeiten (wie eine „ungenau[e]“ Zeltdarstellung, S. 206) betreffen oder schlichte Fehler sind, registrieren und, falls… …sie in eine gemeinsame Richtung deuten, als Tendenz und Programmatik interpretieren. Man sollte ihm zutrauen, dass für ihn weder der Text die Bilder… …beruhen, bisweilen aber auch eine Tendenz spiegeln können, dann könnte die Formulierung davor bewahren, die jeweils andere Möglichkeit aus dem Blick zu… …, Abweichungen als Indizien mangelnder Textkenntnis wertet (S. 6). Dass eine Abweichung programmatisch sein könnte, bleibt zumindest hier unberücksichtigt. 15…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 1/2007

    Vom Passen, Tölten und Bearbeiten: Zelter im „Erec“ – Sachkundige Rhetorisierung in Hartmanns Adaptation

    Sachkundige Rhetorisierung in Hartmanns Adaptation
    Johannes Spicker
    …strukturiert. Zu Recht lässt sich der Roman als eine literarische Welt umschreiben, „die von Reitern, Reiterinnen und Pferden dominiert zu sein scheint“. 2 Die… …Rolle der Pferde im „Erec“ ist von der Forschung aufgegriffen worden, zumal den einschlägigen Partien eine wichtige symbolische Ebene oder eine… …Pferdes als eine außerordentlich-irreale gehört nicht mehr in den Bereich erfahrbarer Wirklichkeit7 , der Sattel selbst wird als ein ideales Kunstwerk… …literarischer Kompetenz, das im Rekurs auf Isidor (und Ps. Hugo) Bildungswissen und eine ‚schulgelehrt agierende Hand‘ sichtbar macht. 12 Es lässt sich freilich… …zugesprochen werden kann13 , eine Konstellation, die nicht zwangsläufig konträr diskutiert werden muss. Unter diesem Aspekt dürfte es sinnvoll sein, detailliert… …Verfahren in nuce. * Hartmann verwendet häufig eine Form von rîten, achtfach14 in den ersten 72 Versen, die den auslösenden Handlungskonflikt bis zum… …dieser Sequenzen aus. Seine Adaptation greift die Pferde erst wieder auf, als Enite nach dem Kampf eines erhält. Bei Chrétien schenkt es eine Cousine, die… …. Hartmann benennt keinen Tölter, er veranschaulicht ihn. Entsprechend reiht er Spezifika des Tölts. 27 Das Pferd trägt den Kopf rehte hoch, es hat eine gute… …: „Schnell lief es im Paßgang dahin, zielstrebig wie ein Schiff, und weil es eine sanfte Gangart hatte, strauchelte es nie.“ 29 Weshalb der Passgang… …‚Passtrab‘, ‚Trab‘, ‚Zeltgang‘ oder ‚Halbpass‘, wohl eine Mischung aus Pass und Trab. 32 Dass die Zelter eine wichtige ‚Gruppe‘ der mittelalterlichen Pferde…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Simon Richter: Missing the Breast. Gender, Fantasy, and the Body in the German Enlightenment, University of Washington Press, Seattle 2006.

    Nicolas Pethes
    …Subjekte aus Freuds Fallgeschichten traten bei Deleuze/Guattari aus Partialobjekten zusammengesetzte Wunschmaschinen: „Die Brust ist eine Maschine zur… …der Subjektivierung wählen. Damit eröffnet „Missing the Breast“ eine neue Perspektive und präsentiert einen Ansatz, der die Beschwörung stillender… …wissenschaftshistorischer Perspektive ist das 18. Jahrhundert in der Tat der entscheidende Ausgangspunkt für eine derartige Untersuchung: Wie Thomas Laqueur in seiner… …Heinrich von Kleist (7.). Wielands „Geschichte des Agathon“ inszeniert eine spezifische Rhetorik des weiblichen Körpers. Das Enthüllen der Brust kann… …Brustdiskurs – gerade auch mit Blick auf die erwähnte Isomorphismustheorie – aber noch gar nicht zwingend vor dieser Kontrastfolie geführt. Eine historisch… …Diskursordnung des Phallozentrismus, da Richter an der zentralen Funktion sexualisierter Partialobjekte für die Ordnung der Zeichen festhält. Dass eine wirkliche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Hartmann von Aue: Erec, hg. v. Manfred Günter Scholz, Übersetzung v. Susanne Held. Hartmann von Aue: Gregorius, Der Arme Heinrich, Iwein, hg. und übs. v. Volker Mertens. Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt/Main 2004 (Bibliothek des Mittelalters 6-7), 1069 Seiten, 1108 Seiten

    Joachim Bumke
    …beste Grundlage. Am dringendsten brauchen wir eine Transkription der Ambraser Handschrift oder einen Abdruck, der nur die evidenten Fehler markiert und… …Wolfenbütteler Handschrift (W 1) eine neue „Erec“-Fassung oder eine andere „Erec“-Dichtung bekannt geworden ist, wenn auch leider nur in geringen Bruchstücken, die… …eine wörtliche Wiedergabe bemüht; das Ziel ist vielmehr gute Lesbarkeit und Verständlichkeit. Häufig werden umschreibende oder verdeutlichende… …falsch wird. Ich gebe ein paar Beispiele. dô hôrt er eine stimme [...] von dem wege wüefen (5296/98). Held übersetzt: „als er hörte, wie eine Stimme vom… …Lanze wird in eine am Sattel befindliche Halterung geschoben und so unter den Arm geklemmt, dass die Spitze auf den Gegner zielt. der kolbe was sô swaere… …A; Ergänzung von Lachmann]; „Der Kolben aber war so schwer und so dick, und er hatte solch eine Wucht, daß er schwer herabfiel, und der Riese ihn nur… …Forschung diskutiert. Dabei sind eine große Zahl älterer und jüngerer Beiträge ausgewertet. Nicht selten werden zu einem einzelnen Punkt die Ansichten von… …neue Ausgabe von Mertens schafft jetzt einen Wandel. Sie bietet zum ersten Mal eine kritische Ausgabe der „Iwein“-Fassung B, die bisher nur durch die… …, hinaus. So wird zum Beispiel die Tatsache, dass an der magischen Quelle bei Hartmann eine Linde steht, als Verweis „auf den rechtlichen Charakter des… …Lesartenapparat in Wachingers Ausgabe heranziehen. Eine vollständige Dokumentation der Lesarten aller Handschriften und Fragmente gibt es nicht. Der „Arme Heinrich“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Liste eingesandter Bücher

    …2007. Nolte, Andreas: „Ich bin krank wie ein Hund, arbeite wie ein Pferd, und bin arm wie eine Kirchenmaus“. Heinrich Heines sprichwörtliche Sprache… …, Carolina: Die Bibel in Elias Canettis „Blendung“. Eine Studie zur Intertextualität mit einem Verzeichnis der Bibelstellen, innsbruck university press…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Liste eingesandter Bücher

    …sprachgeschichtlicher Grundlage 2). Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos. Eine Geschichte der europäischen Novellistik im Mittelalter: Fabliau – Märe –… …Bibliothek 25). Nübling, Damaris, in Zusamenarbeit mit Antja Dammel, Janet Duke, Renate Szcepaniak: Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. Eine…
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