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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Carsten Jakobi: Der kleine Sieg über den Antisemitismus. Darstellung und Deutung der nationalsozialistischen Judenverfolgung im deutschsprachigen Zeitstück des Exils 1933-1945, Niemeyer, Tübingen 2005.

    Stephan Braese
    …Antisemitismusdarstellungen in der Exildramatik bislang keinen Klärungsbedarf gesehen“ (11), so blitzt hier in aller Schärfe eine jener lastenden Hypotheken der Exilforschung… …der deutschen und europäischen Judenheit […] eine Art geschichtlicher Deckerinnerung“ 3 sein könnte, wurde durch die selbstkritischen Bestandsaufnahmen… …deutschsprachige Exilliteratur auch für eine Forschung, die in unserer Zeit steht (und darum weiß), bereithält. In seiner Einleitung macht Jakobi zunächst auf… …, sozialer und historischer Momente der Exilsituation“ (22) und klammert dabei ästhetische Momente aus, sucht eine Kritik wie etwa die Joseph P. Strelkas in… …Antisemitismustheorien; auch enthält Jakobis Überblick eine Fülle wertvoller Einzelbeobachtungen. Etwa wird deutlich, dass die Begriffe der ‚Ausrottung‘ und ‚Vernichtung‘… …NS-Antisemitismus als „eine für das Exil einzigartige theoretische Anstrengung“ (78) gewürdigt werden muss: Ihre Einsicht, „dass der Antisemitismus nichts mit seinem… …aus einer falschen Stigmatisierung befreit), stehen für eine „Kritik am NS-Antisemitismus, die nicht an der sittlichen Qualität seiner Opfer anknüpft… …Buchbesprechungen ten Opfer eine Einsicht in den Antisemitismus zu. Der literarisch fingierte Sieg über den Antisemitismus bleibt so ein kleiner Sieg, der sich nur… …haben – eine vielfältig weiterführende Einsicht, nicht beschränkt auf das Feld der Exilforschung. Wohl mag die abschließend vorgenommene Feststellung… …, eine am Kernereignis der Epoche entwickelte Fragestellung und die Präzision der Lektüren dieser gut lesbaren Studie eindrucksvoll einen Weg, wie dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Inhaltsverzeichnis

    …Überlieferungsgeschichte des „Heliand“..................................................... 81 Miszellen Robert Schöller: Abenberc –Babenberc. Eine Minimalvariante im… …Verfahrens sowie das Recht zur Lizenzvergabe. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache Abdruckgenehmigung zu erteilen; sich ggf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Schiltkneht Enite - Zur gender-Transzendierung im "Erec" Hartmanns von Aue

    Zur gender-Transzendierung im "Erec" Hartmanns von Aue
    Manuela Niesner
    …als ein Problem der Geschlechtsidentitäten aufgefasst hat. Eine gemeinsame Existenzform der beiden Protagonisten scheint zunächst nur um den Preis der… …the boundaries to the other gender without losing her identity. Die Institution der hochmittelalterlichen Feudalehe war bekanntlich eine… …eine Rolle, als die Ehe als Abbild der „liebende[n] Vereinigung Gottes mit der Menschheit“ galt und nach dem kanonischen Recht durch den freiwilligen… …betrachtet 3 : Die Liebesheirat der Protagonisten bildet hier nicht den Zielpunkt der Handlung, sie führt vielmehr in eine Krise, die die Frage nach dem… …: Frauengeschichte/Geschlechtergeschichte/Sozialgeschichte. Forschungsfelder – Forschungslücken: eine bibliographische Annäherung an das späte Mittelalter, in: Lustgarten und Dämonenpein. Konzepte von… …im Mittelalter. Eine Bilanzierung nach Butler und Laqueur, hg v. Ingrid Bennewitz, Ingrid Kasten, Münster, Hamburg 2002 (Bamberger Studien zum… …. Gemeinsam bestehen sie nun eine Folge von Abenteuern, in denen sich Erec als Ritter bewähren muss und Enite ihre selbstlose und unbedingte Liebe zu ihrem Mann… …Aventiurenritt mit Enite seiner Frau befiehlt, die Pferde der von ihm besiegten Gegner zu führen. Die Forschung hat darin bisher vor allem eine Erniedrigung Enites… …unter ihren hochadligen Stand gesehen 8 , eine Demütigung, die zunächst nicht Selbstzweck, sondern Ausdruck 8 Vgl. Kurt Ruh: Höfische Epik des deutschen… …. 358, 361, 364). Bei Chrétien finden sich dagegen keine solchen Hinweise auf eine Unangemessenheit des Pferdedienstes. Erec wendet nichts gegen die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Vom Passen, T?lten und Bearbeiten: Zelter im ?Erec? ? Sachkundige Rhetorisierung in Hartmanns Adaptation

    Sachkundige Rhetorisierung in Hartmanns Adaptation
    Johannes Spicker
    …strukturiert. Zu Recht lässt sich der Roman als eine literarische Welt umschreiben, „die von Reitern, Reiterinnen und Pferden dominiert zu sein scheint“. 2 Die… …Rolle der Pferde im „Erec“ ist von der Forschung aufgegriffen worden, zumal den einschlägigen Partien eine wichtige symbolische Ebene oder eine… …Pferdes als eine außerordentlich-irreale gehört nicht mehr in den Bereich erfahrbarer Wirklichkeit7 , der Sattel selbst wird als ein ideales Kunstwerk… …literarischer Kompetenz, das im Rekurs auf Isidor (und Ps. Hugo) Bildungswissen und eine ‚schulgelehrt agierende Hand‘ sichtbar macht. 12 Es lässt sich freilich… …zugesprochen werden kann13 , eine Konstellation, die nicht zwangsläufig konträr diskutiert werden muss. Unter diesem Aspekt dürfte es sinnvoll sein, detailliert… …Verfahren in nuce. * Hartmann verwendet häufig eine Form von rîten, achtfach14 in den ersten 72 Versen, die den auslösenden Handlungskonflikt bis zum… …dieser Sequenzen aus. Seine Adaptation greift die Pferde erst wieder auf, als Enite nach dem Kampf eines erhält. Bei Chrétien schenkt es eine Cousine, die… …. Hartmann benennt keinen Tölter, er veranschaulicht ihn. Entsprechend reiht er Spezifika des Tölts. 27 Das Pferd trägt den Kopf rehte hoch, es hat eine gute… …: „Schnell lief es im Paßgang dahin, zielstrebig wie ein Schiff, und weil es eine sanfte Gangart hatte, strauchelte es nie.“ 29 Weshalb der Passgang… …‚Passtrab‘, ‚Trab‘, ‚Zeltgang‘ oder ‚Halbpass‘, wohl eine Mischung aus Pass und Trab. 32 Dass die Zelter eine wichtige ‚Gruppe‘ der mittelalterlichen Pferde…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Sängerpolemik und literarischer Selbstbezug in der Sangspruchdichtung: Aspekte der Streitkommunikation

    Margret Egidi
    …textuellen Ebenen zu, so überrascht wohl nicht, dass eine zentrale Grenzziehung bei Spruchdichterpolemik häufig schwierig ist: Wo beginnt die Meta-Ebene – wo… …diese Ebenen in der Literatur des Mittelalters unterscheidbar sind, ist selbstverständlich eine Setzung, die ihre Rechtfertigung aus ihrer heuristischen… …eingebunden in eine umfassende moralische Disqualifizierung des Gegners oder geht sogar ganz in ihr auf. Insofern dies eine Thematisierung der ‚Person‘ des… …1887, Nachdruck Amsterdam 1967, 94; 155; 157; 212; 169; ferner eine anonyme Strophe im Frau-Ehren-Ton: Roethe 250a; Walther von der Vogelweide, Leich… …Selbstbezug in der Sangspruchdichtung Bekanntlich bezieht sich der Meißner auf eine Strophe des Marner (Strauch XV, 15), dessen Ausführungen zum Strauß, Phönix… …der Meißner seinen waren san[c] gegenüber (v. 12) – eine Ankündigung, die in den in J folgenden Strophen mit ihren (z. T. anderen Traditionen folgenden)… …also eine Rückbindung der dritten Ebene auf die zweite. Ebensogut könnte natürlich davon ausgegangen werden, dass die Kategorie der ethisch definierten… …, die die Frage entstehen lässt, wo die eine Ebene aufhört und die andere beginnt. Auch der Schlussvers der Strophe ist in diesem Zusammenhang von… …ist das Kompositum ein Indiz dafür, dass es sich nicht einfach um eine einzige, in sich nicht differenzierte Ebene handelt, sondern durchaus um zwei… …. Die vierte Strophe bringt mit ihrer heilsgeschichtlichen Allegorese des Pelikan- Exempels eine weitere enge Rückbindung zwischen den Ebenen (Objartel…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Laryngale im Germanischen - zwei Fallstudien

    Stefan Zimmer
    …. Larygale sind eine etablierte Klasse von Phonemen, so wie Tektale oder Labiale – niemandem fiele es ein, von ‚Labialtheorie‘ zu sprechen. Natürlich sind… …Pferde gebraucht, aber gelegentlich auch für Menschen. 7 Walisisch kennt ein Verbalnomen clust-feinio, wtl. ‚dünne/feine Ohren machen‘ 8 k , klärlich eine… …; ders.: Laryngaltheorie für Germanisten. Bonn, Phil.-Diss., 2006. Eine stark erweiterte Fassung ist in Vorbereitung. 4 Vgl. die Literatur-Nachweise bei… …, einer Bezeichung für einen Typ von Sexualverbrechen, zu verbinden sowie mit einem heth. Rechtstext, der eine Art von Verbannten ‚Wolf‘ nennt 14 ; ganz… …offensichtlich liege hier eine nordisch-hethische Parallele vor. Dies bedarf der Erläuterung und kritischen Prüfung. Ich beschränke mich hier auf… …*H er h- mit anord. argr usw. verknüpft. Dennoch suggeriert er eine Art semantischen Parallelismus zwischen ihr und der Wurzel *h er h °g °g - ‚to… …‚passive‘ vs. ‚active homosexual‘. An dieser Stelle wird eine dritte Annahme eingeführt, dass nämlich die heth. hurkilas pesnes „must have been […] most… …H. Craig Melchert: Anatolian Historical Phonology, Amsterdam, Atlanta 1994 (Leiden Studies in Indo-European 3), S 64–74. 21 Eine ganz andere, m.E… …eine genaue Parallele zu der Angabe bei Ammianus Marcellinus, bei den Taifali könne ein der Homosexualität Verdächtigter sich durch die Erlegung eines… …Ebers oder Bären rehabilitieren. Dies ist eine geistreiche Verbindung, aber leider kaum geeignet, seine Theorie zu stützen: Erstens bezeichnet heth…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Gryphius und die Fremdwörter

    Hans Kuhn
    …(S. 99–101) durch das Zeichen > + Seitenzahl zu verweisen. Eine noch viel ergiebigere Quelle bieten seine Übersetzungen (aus dem Niederländischen) der… …Fremdwörter, die eine Herausforderung für den Übersetzer bedeuteten. Für manche von ihnen stand eine eindeutige deutsche Entsprechung zur Verfügung; in anderen… …zeichnet sich eine Unterscheidung ab, wonach das Wort für die kanonischen Propheten gebraucht wird, dagegen steht Weissager 351.256 für Nathan, 514.74 für… …„een Propheet end een Votaris“ ist wohl eine Verlegenheitslösung, weil die nl. Vorlage einige Worte des engl. Textes übersprang und so nicht klar wird… …hier eine Tendenz, auf deutsche Wörter auszuweichen (>96), besonders wo es sich nicht um die Gesamtheit einer Person oder der Schöpfung handelt. Von… …sie in Person selbst anzutasten“), 176.766 (in Schauspiel), 393.1741 („bin ich auch eine tüchtige Person die Ubertreter deine Wege zu lehren?“). 506.463… …‚persönlich‘ fehlt ihm eine Entsprechung; für persoonele vyanden schreibt er 293.937 „absondere selbständige Feinde“. Wo vom Jordanwasser, das Naeman vom Aussatz… …„wütender Zwang“, eine Variante zu „Rasen und Zwang“ in der Stegmann-Bearbeitung, 458.596 „gewaltsame Beherrschung“; nl. tyranniseren wird 280.476 zu ‚toben‘… …unverändert in „Diß mag man mit recht eine Himmlische Melodi / oder auch GOttes Harmonie nennen“ 31.279; dagegen erscheint melodie 315.566 als „Gesänge“ (>96… …zu „eine rechte Linie oder Zug“, aber für den Pl. linien 419.463 braucht er ‚Striche‘ und 393.1738, wo das Wort figurativ im Sinne von ‚Abfolge‘…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Neues Licht auf alte Fragen - Die Stellung des Leipziger Fragments in der Überlieferungsgeschichte des "Heliand"

    Die Stellung des Leipziger Fragments in der Überlieferungsgeschichte des "Heliand"
    Heike Sahm
    …Textzeugen eine Sonderstellung inne, weil es 1 Zur Beschreibung und Datierung der „Heliand“-Handschriften und Fragmente vgl. die Angaben Taegers in der Edition… …, S. XIX. 9 Verzichtet wurde (mit Ausnahme von Nu in Z. 2) darauf, in der Wiedergabe Majuskel-N von Minuskel-n zu unterscheiden, weil es sich um eine… …zwischen L und C wiederholt sich eine Beobachtung, die in der „Heliand“-Forschung schon öfter festgehalten wurde 10 : Der überlieferte Text ist in den… …Schmid [Anm. 3], S. 321f. 11 Dass eine Varianz der Überlieferung, wie sie aus Texten bekannt ist, die der mündlichen Dichtungstradition nahe stehen sollen… …scauuon (‚erblicken, schauen, sehen‘) eine Übereinstimmung mit dem in C überlieferten Wortlaut: bi themo uulite scauuon (‚aufgrund des Glanzes sehen‘)… …ergibt, kann es sich durchaus um eine Korrektur nach der Vorlage handeln. Auf der anderen Seite lässt sich aufgrund der geringen Anzahl von germanischen… …differierenden Entstehungsorte kaum stichhaltig Rückschlüsse auf die allgemeine Entwicklung des Lenisierungsprozesses zu. Optimistischer ist Yasushi Kawasaki: Eine… …, dass ausgerechnet P als mutmaßlich ältester Überlieferungszeuge eine Akzentsetzung und damit wahrscheinliche Nähe zur mündlichen Praxis nicht erkennen… …lässt. Da das Leipziger Fragment zahlreiche Akzente enthält, wird man den Mangel an Akzenten in P auf den Erhaltungszustand oder eine nur teilweise… …Akzenten in S seien „entweder Tonsilben oder, nach einem von den Insularen eingeführten Brauch, Monosyllaba“ bezeichnet (Bischoff [Anm. 15], S. 174). Eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Abenberc - Babenberc - Eine Minimalvariante im "Parzival" (227,13) und ihr Hintergrund

    Eine Minimalvariante im "Parzival" (227,13) und ihr Hintergrund
    Robert Schöller
    …MISZELLEN ABENBERC – BABENBERC Eine Minimalvariante im „Parzival“ (227,13) und ihr Hintergrund von Robert S c h ö l l e r , Basel In der Vorrede zur… …sinn haben wo in jeder lesart die echte stecken kann“. 1 Für die „Nibelungen“ verwirft er eine solche Vorgangsweise, da er in A (München, Bayerische… …Staatsbibliothek, Cgm 34) die dem Original am nächsten stehende Handschrift sieht und den übrigen Textzeugen „keine grössere beglaubigung als eine conjectur“… …zurück. 3 Damit aber erfährt der Lesartenapparat durch den Herausgeber selbst eine beträchtliche Aufwertung – was, mit wenigen Ausnahmen 4 , am… …Veränderung zu verstehen ist. Die Abweichung nur eines Buchstabens oder einer Buchstabengruppe kann, im Unterschied etwa zur ‚iterierenden‘ Variante 6 , eine… …(469,7) 11 ; unter den Variationen der Personennamen sei nur auf das rätselhafte Paar Repanse / Urrepanse de schoye 12 hingewiesen. Eine weitere solche… …„Parzival“-Handschriften bezeugt. 21 Innerhalb der Überlieferung existiert jedoch daneben ein Traditionsstrang, der eine abweichende Lesung bevorzugt. Die um die Mitte des… …1922 (Deutsche Forschungen 7), S. 84 f. Eine detaillierte Darstellung der Forschung zur Abenberg-Anspielung gibt Kordt [Anm. 12], Exkurs I. 1, S. 196–199… …überprüft werden, welches Unglück – ein solches verlangt der Stellenkontext – sich zu Wolframs Zeit in Bamberg zugetragen hat, denn „so lange eine Lesart aus… …doch gerade in Bamberg eine „bis dahin bei den Deutschen unerhörte Tat“ 28 : der Anschlag auf Philipp von Schwaben am 21. Juni 1208. 29 22 Zur *W-Gruppe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Die Tendenz zum Aufbau mehrgliedriger Wörter im Deutschen und Versuche, die wortinterne Gliederung lautlich oder graphisch zu verdeutlichen

    Johannes Erben
    …groupe syntaxique“ 3 sei ein wichtiger sprachgeschichtlicher Vorgang. Das Deutsche hingegen habe eine ganz andere Entwicklung genommen: „le mot conserve… …Sprache gerecht zu werden, nicht zuletzt durch eine genaue Erfassung der reicheren Wort- 1 Vgl. Charles Bally: Linguistique générale et linguistique… …zu begreifen. Angesichts der wachsenden Vielzahl sehr komplexer Bildungen kann es nicht verwundern, dass im Deutschen eine Reihe besonderer… …zwischen zwei Spatien ist ein Zeichen für die enge Zusammengehörigkeit der Glieder dieser Nominationskomplexe, in denen oft eine Verdichtung (Univerbierung)… …Zufall, dass in der Wortbildungslehre des 17. Jahrhunderts das Konzept der ‚Stammwörter‘ und ihrer vielfältigen Ausbaumöglichkeiten eine zentrale Bedeutung… …Verbreitung der erwähnten Neuerungen die Annahme notwendig, dass sie praktischen Bedürfnissen entsprochen haben, also eine gewisse Akzeptanz vorhanden war… …durch Majuskel allein ist selten: eine GastPredigt. 20 Es begegnen auch Aufgliederungen von Zusammenbildungen (Phrasenderivaten): Recht- Habung, Befehl… …39 , aus Liederlich- und Unachtsamkeit 40 , die Höf- und Freundlichkeit 41 , in Geist- und Weltlichen Stande 42 , eine Vorstellung Glück-und… …Flotte). 46 In Koordinationsgruppen kann natürlich außer dem gemeinsam geltenden Suffix eine identische Kasus- oder Pluralendung nur einmal gesetzt werden… …Aber schon im 18. Jahrhundert erfolgt eine Einschränkung solcher Schreibungen, die anscheinend nicht mehr in diesem Ausmaß als notwendige…
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