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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Inhaltsverzeichnis

    …gewerblichen Zwecken im Wege eines fotomechanischen oder eines anderen Verfahrens. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Von der Idylle zum ‚Blutbad‘. Die Vergeschichtlichung der Alpendarstellung in der Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts

    Claudia Stockinger
    …. Jahrhunderts von Claudia Stockinger, Karlsruhe Für die literarische Beschäftigung mit den Alpen spielt die Geschichte eine im Verlauf des 18. Jahrhunderts… …zunehmend wichtige Rolle. Die Perspektivierung auf Geschichte löst physikotheologisch und sozialpolitisch motivierte Darstellungsmuster ab (die eine… …, der das Ideal eines mit den natürlichen Gegebenheiten harmonierenden Lebenszusammenhangs bewahrt und der, weil er (noch) existiert, eine umso… …vergangener Epochen, deren Eigenwert nicht länger in Frage steht, zugleich eine Distanz zur jeweiligen Gegenwart der Autoren installiert, die nur schwer… …Diskurs in je unterschiedlicher Akzentuierung überlagern. Die Perspektivierung auf die Geschichte aber bereitet eine 8 Albrecht von Haller: Die Alpen. 1729… …einen Naturzustand zu versetzen suchen“. 28 Demzufolge liegt Goethe und seinen Reisegefährten, den Brüdern Stolberg, eine Fahrt in die Schweiz naturgemäß… …kann dabei von einer „Selbsttherapie durch Blickhygiene“ die Rede sein („Die emphatischen Konnotationen des Erhabenen treten zurück; eine… …; dem ‚Lob des Ländlichen‘ erteilt er eine klare Absage, ohne die Stadt aufzuwerten. Begründete sich Lessings „Antikritik der Hofkritik“ 41 in einem… …zu können, immer neu erworben werden. Mit dem historischen Erbe verbindet sich aus dieser Perspektive kein (immerwährendes) Recht, sondern eine… …ist eine Art eigener Handlungsraum. Die für Schillers Dramatik ungewöhnlich lange Szenenbeschreibung im Nebentext, die sich auf das Lokal und nicht, wie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Wo fand Brentano die blaue Blume der Romantik?

    Heinz Härtl
    …erinnert den literaturgeschichtlich Gebildeten an eine dramatische Literatursatire, mit der Brentano Kotzebues gegen die Jenaer Romantik gerichtete Satire… …den Frühromantikern und ihren Gegnern aus den Lagern der Spätaufklärung und Unterhaltungsliteratur. 3 Eine Hauptrolle in diesen Richtungskämpfen hatte… …Frühromantik, begleitet von den Stimmen der Umwelt. In Einzeldarstellungen, Berlin 1958, S. 352, 444. Daß Brentano zugleich auf eine am 30. April 1800… …„Casperle“ als Inszenierungsstätte der drei angekündigten Stücke nimmt eine weitere frühromantische Polemik gegen die „Allgemeine Literatur-Zeitung“ auf. Sie… …„Gustav Wasa“ zu Schellings Aufforderung, eine gemeinsame Front der besseren Autoren gegen die von der „Allgemeinen Literatur-Zeitung“ repräsentierte… …Regestform, Bd. III, hg. v. Karl-Heinz Hahn, Redaktor Irmtraut Schmid, Weimar 1983, S. 189f. 7 Athenaeum. Eine Zeitschrift, hg. v. August Wilhelm Schlegel und… …Friedrich Schlegel, Nachdruck Darmstadt 1983, Bd. III, S. 117. 8 Ebd., S. 118. 9 Eine persönliche Beziehung um 1800 ist jedoch nicht dokumentiert. Die… …junge Brentano interessierte 12 , war Ende 1798 gestorben. Falls mit „Green“ überhaupt auf eine zeitgenössische Person angespielt ist, dann wohl über die… …vorspielartigen Charakter. Sie kommt in einer nichtsatirischen Partie des Werks zum Ausdruck, das man mißversteht, wenn man es ausschließlich für eine chaotisch… …verbunden. Als „poetisches Spiel“ ist vor allem eine „Simphonie“ betitelte große Szene gestaltet, in der ein synästhetisches Kunstideal aus Musik und Dichtung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Wilhelm Hauffs ‚opportunistische‘ Judenfeindschaft

    Rolf Düsterberg
    …nur eine marginale Rolle – ein Phänomen, das von der Forschung bisher kaum beachtet worden ist. Der Aufsatz zeigt, daß Hauff in der literarischen… …Darstellung, die eine nähere Betrachtung rechtfertigen. Schon die Titel des Märchens „Abner, der Jude“ und der Novelle „Jud Süß“ zeigen an, daß es hier darum… …kurzen Zeit seiner schriftstellerischen Tätigkeit eine ganz enorme Popularität. Insbesondere der Roman „Lichtenstein“, die erwähnte Novelle vom Juden Süß… …1960 nennt ihn ein Handbuch „einen Lieblingsdichter des deutschen Volkes“. 2 Eine langanhaltende Rezeption mit extremer Wirkung wird der Novelle über den… …Auftrag des Propagandaministeriums besorgten Verfilmung aus dem Jahre 1940/41; zwar müssen die NS-Ideologen das Werk „auf eine antisemitische Lesart… …einebnen“, allein Hauff habe in der Zeichnung des Süß eine finstere „Hauptperson“ geschaffen, die ihn zum „Schöpfer [...] der antisemitischen Süß-Tradition“… …Tatsache, daß Oppenheimer einem Justizirrtum zum Opfer fällt, relativiert würden. 8 Schon der Gebrauch der Begriffe verrät eine wenig differenzierte… …deutschen Staaten zwischen 1862 und 1869) hat sich dann eine ausformulierte antisemitische Rassentheorie herausgearbeitet, die nicht nur Ausdruck der alten… …Sprachgebrauch der Begriff Antisemitismus zum Synonym für eine judenfeindliche Haltung geworden (ebd., S. 144). 12 Ernst L. Ehrlich: Luther und die Juden, in: Die… …ausgeprägte Selbstironie erscheinen dabei wie eine Verteidigung „gegen die eigene Verführbarkeit“ 15 , der er allerdings kaum widersteht. Die auftretenden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    „Kleider machen Leute“ – Gerade auf dem Theater. Zu einem vernachlässigten Gegenstand des Volksstücks

    Julia Bertschik
    …Kostüms, auch für das Dramengeschehen insgesamt spielt Kleidermode eine entscheidende Rolle, wie vor allem an der Entwicklung des Volksstücks vom 19… …Verlauf der Dramenliteratur den Nebentext von Regieanweisungen. Eine Untersuchung von Kostüm und Maske, wie sie nicht nur hier, sondern innerhalb des… …dramatische Text auch immer im Hinblick auf seine szenische Realisierung zu lesen sei (ebd., S. 24f.). Eine Aufwertung nonverbaler Kommunikationselemente und… …damit auch eine besondere Rolle der Regieanweisungen als selbständiger Interpretationshilfe zeichnet aber insbesondere das Volksstück aus, welches hier im… …Male steht es gleich zu Beginn der Dramen und liefert eine bedeutungsvolle Vorausschau auf das gesamte weitere Geschehen um die unzeitgemäße Rigidität… …neben Theatervokabular gerade eine Theaterpantomime den zentralen Umschlag des kleidungsmotivierten Geschehens. In dieser Erzählung, die Keller 1874 dem… …dunkelgrauen Radmantel und eine polnische Pelzmütze, die seinem Träger Wenzel Strapinski „ein edles und romantisches Aussehen“ verleihen. 6 Gerade beginnt der… …, in der alltäglichen Selbstdarstellung weiterwirkt: Es ist wohl kein historischer Zufall, daß das Wort Person in seiner ursprünglichen Bedeutung eine… …Volksstückvorläufer, die Commedia dell’arte, hingewiesen. Handlungsmovens und Komikproduzent ist hier eine Intrigenstruktur, die aus der Verwechslung von Personen… …Unverwechselbarkeit fordert eine auf Verkleidung beruhende Nachahmung geradezu heraus. 13 Unter Einbezug der bekannten Problematik um Sein und Schein nutzen aber auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    „Ich Ajax der sein Blut“. Heiner Müllers lyrische Inszenierung des Tods der Tragödie

    Michael Ostheimer
    …langsamer verblödende Kino Ich Dinosaurier nicht von Spielberg sitze Nachdenkend über die Möglichkeit Eine Tragödie zu schreiben Heilige Einfalt (292,1–7). 1… …bändigen. Auf den ersten Blick also überrascht Müllers Unterfangen, eine Problematik, die der Poetik der Tragödie zugehört, lyrisch zu vergegenwärtigen. Die… …man dem Gros der Theoretiker im 20. Jahrhundert, eine tote Gattung3 ; desungeachtet erklärt man aber Heiner Müller seit nunmehr reichlich zwanzig Jahren… …sich diese Fra- 2 Eine bedingte Ausnahme davon stellen die „Bakchen“ des Euripides dar. Bedingt deshalb, weil die – keineswegs unübliche – Themenwahl… …jedoch um eine Metatragödie, deren Gehalt darin besteht, zu zeigen, „wie ein Drama auszusehen hat, woher es stammt, welche Elemente es enthalten muß und… …, in: Die Zeit v. 8. Juni 1990, S. 57–58; bis Michael Schneider: Bertolt Brecht und sein illegitimer Erbe Heiner Müller. Eine Streitschrift, in: ndl 3… …Gedichts bestimmend, auf zweifache Weise zum oft beschworenen Tragödientod Stellung bezogen. 1. Der Text führt – vorwiegend in der ersten Hälfte – eine Reihe… …anatomisch, Ajax als Mittel des reinigenden Eingriffs verstanden) und bei dem Selbstmord um sich überbietende Formen der Autoagression; eine aufsteigende Reihe… …spezifiziertes Stoffreservoir der Dichtung (vgl. Peter Kobbe: Mythos und Modernität. Eine poetologische und methodenkritische Studie zum Werk Hans Henny Jahnns… …präjudiziert. 10 Bei dem Warenzeichen Ajax handelt es sich tatsächlich, wie eine diesbezügliche Anfrage bei der Colgate-Palmolive GmbH ergab, um „den Helden aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    „Datenschutt“ und „Unsicherheitsrelation“. Die ästhetische Konstruktion von Wirklichkeit im Dokumentartheater (Hochhuth, Kipphardt, Weiss)

    Hans-Edwin Friedrich
    …von Hans-Edwin F r i e d r i c h , München Das ästhetische Modell des Dokumentardramas der sechziger Jahre wurde entwikkelt, um eine ästhetische Aporie… …Perspektive wird aber deutlich, daß es um eine Verschiebung der Grenze zwischen Kunst und Nichtkunst, also einen Bruch mit tradierten Vorstellungen ging. Ein… …Absurdität des Realen drängt auf eine Form, welche die realistische Fassade zerschlägt.“ 5 „Der Stellvertreter“ markiert die Schnittstelle zwischen… …wechselseitigen Reflexivität von gesteigerter Faktizität und ästhetischer Perspektive in „Trotzki im Exil“ und „Bruder Eichmann“ ermöglicht eine Überwindung dieser… …autonomen Individuums in der verwalteten Welt. Zwar legte er hier den Finger in eine Wunde, denn die Abwesenheit von Individuen impliziert auch die… …, hatten also Welt – und sind demnach objektivere Größen im Guten wie im Bösen, als nur eine Idee sein kann, die sich weder in einem Menschen noch einem… …das Nicht-Geheime, das stets Sekundäre!“ 23 Kipphardt und Weiss haben demgegenüber einen weiteren Begriff vom Dokument; sie präferieren eine am Vorbild… …und Kipphardt aufgrund ihrer marxistisch geschulten Vorstellungen eine untergeordnete Rolle. II „Wir müssen etwas darüber sagen“, notierte Peter Weiss… …. Es handelte sich zunächst um eine Routineangelegenheit mit allerdings überraschendem Ausgang. Kipphardt hat sich nachweislich eng an die Fakten… …etwas einzuführen wäre wie eine ästhetische Unsicherheitsrelation, ob da nicht Mittel zu finden wären, den „objektiven Zufall“ in die neue Dramaturgie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Harro Zimmermann, Aufklärung und Erfahrungswandel. Studien zur deutschen Literaturgeschichte des späten 18. Jahrhunderts. Wallstein Verlag, Göttingen 1999.

    Eberhard Hilscher
    …Verlag, Göttingen 1999. Im allgemeinen verstehen wir unter Aufklärung eine westeuropäische Geistesströmung des 17. und 18. Jahrhunderts, die (gemäß… …Gewährsmänner, die eine Besinnung auf die „Tradition des Vernunftzeitalters“ für unverzichtbar halten, wenngleich wir uns vom Bild einer harmonisierenden… …Aufklärung im 18. Jahrhundert verabschieden und „Krisenerfahrungen“ berücksichtigen müßten. Bemerkenswert eine sogenannte dunkle Aufklärung mit Entdeckung der… …neunziger Jahren aus und macht seine Darstellung durch Zwischenüberschriften und Kolumnentitel leserfreundlich. Er bietet eine Fülle interessanter… …fundamentale Arbeit „Was ist Aufklärung?“ (1784). In die Kritik geriet das Journal (von dem 1986 eine Auswahlausgabe erschien), als der Herausgeber Johann Erich… …Biester eine Kampagne gegen Aber- und Wunderglauben, Hexenprozesse, verschwärmte Unwissenheit und den „überall brodelnden Ungeist der Gegen-Aufklärung“… …initiierte (S. 84). Darüber berichtet Zimmermann in einer verdienstvollen Studie, in der wir hören, wie der Berliner Journalist eine Bedrohung durch den… …schätzte an dem Straßburger Gefährten von 1771 den „Enthusiasmus für das Gute, Wahre, Rechte in möglichster Reinheit“, wenngleich er dessen Glauben an eine… …(S. 118). Eine Verbindung von Thron und Altar sollte den „wütenden Volksdespotismus“ zügeln. Ideal: „Droben waltet die erbliche Adelsautokratie… …, dann den nahezu vergessenen Roman „Das Heimweh“ würdigt. Trotz Otto W. Hahns Spezialstudie: gewissermaßen eine Entdeckung, die detaillierte Vorstellung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Helmut Pape, Klopstock. Idee und Wirklichkeit dichterischer Existenz um 1750. Peter Lang. Europäischer Verlag der Wissenschaften, Berlin, Bern, New York, Paris 1998.

    Jürgen Jacobs
    …Gedichten und auch im „Messias“ vorgenommen hat. Daß Klopstock, wie Pape betont, eine neue Form und eine neue Tonart des lyrischen Sprechens in die deutsche… …eine durchweg apologetische Richtung. Dies zeigt sich beispielsweise darin, daß Pape die Frage überhaupt nicht stellt, warum wohl der „Messias“ in seiner…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Wielands Briefwechsel. Hg. v. d. Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durch Siegfried Scheibe. Akademie-Verlag, Berlin 1992/1998.

    Bde. 6, 7, 9, 12, 16
    Hansjörg Schelle
    …. Auch wenn sich Scheibe für die Bände 3 u. 4 auf Vorarbeiten berufen konnte5 , bleibt die Aufarbeitung dieses Desiderats eine bemerkenswerte editorische… …Leistung. Da in den Bänden 3–5 die nicht in H oder D überlieferten aber aus anderen Zeugnissen ‚erschlossenen‘ Briefe nur durch eine Ziffer bezeichnet wurden… …, gibt Scheibes Kommentar nun Aufschluß über die Quelle, die den Brief „bezeugt“, über Briefschreiber und (mutmaßliches) Datum, das eine Einordnung in den… …den „Anmerkungen“ an der ihnen chronologisch zukommenden Stelle eingereiht werden. Eine „Konkordanz der Briefnummern“ (6.3, S. 1723–1736) ermöglicht es…
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