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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Thomas Ehlen, Hystoria ducis Bauarie Ernesti. Kritische Edition des „Herzog Ernst“ C und Untersuchungen zu Struktur und Darstellung des Stoffes in den volkssprachlichen und lateinischen Fassungen, Narr, Tübingen 1996 [ScriptOralia A, 23]

    Thomas Bein
    …schriftlichen Quellen rezipieren zu können“ (S. 18). Unter Rückgriff auf eine von P. Koch und W. Oesterreicher (Roman. Jahrbuch 36, 1985, S.15–43) vorgenommene… …zugrundeliegenden „historischen Basisgeschehnissen“ und uns noch zugänglichen Textdokumenten nicht eo ipso eine mündliche Grundstufe ausschließen. Auch wäre ich… …m.E. wenig Sinn macht, den HE über dieses ,Schema‘ in eine an sich schon fragwürdige und problematische Kleingattung ,Spielmannsepik‘ einzubinden… …der lateinischen Fassungen geht dahin, dass allen eine „lateinische Prosafassung mit Verseinlagen“ zugrunde liegt (S. 207), wobei die Fassung C an ein… …Übersetzung von ,HE‘ C) und in Joh.[anniterbibl.] A 68, einer Straßburger Pergamenths. aus dem 14. Jh., die 1870 verbrannt ist. Für eine neue Edition kommen… …freilich nur die beiden erhaltenen Hss. in Frage, die „nicht in direktem Verhältnis zueinander stehen, [...] jedoch zumindest mittelbar auf eine gemeinsame… …ist. Ehlen ist eine beachtliche Studie gelungen, die philologische Grundlagenarbeit (Edition) ebenso bietet wie aktuelle textgenetische Analysen und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Brigitte Derendorf, Der Magdeburger Prosa-Äsop. Eine mittelniederdeutsche Bearbeitung von Heinrich Steinhöwels ,Esopus‘ und Niklas von Wyles

    Hubertus Menke
    …Buchbesprechungen Brigitte Derendorf, Der Magdeburger Prosa-Äsop. Eine mittelniederdeutsche Bearbeitung von Heinrich Steinhöwels ,Esopus‘ und Niklas… …Magdeburg eine niederdeutsche Fabelsammlung, der sog. „Magdeburger Prosa-Äsop“, dessen eine Druckfassung wohl von Simon Koch (BC Nr. 216), die andere bei… …Moritz Brandis (BC Nr. 215) aufgelegt wurde. Es handelt sich um eine mehr oder weniger getreue Übersetzung der hochdeutschen Äsop-Bearbeitung des Ulmer… …Münster eingereichten Dissertationsarbeit legt B. Derendorf nun eine profunde Aufarbeitung vor, die den Stellenwert der mittelniederdeutschen Bearbeitung im… …benutzten lateinischen Quellen ermittelt und so die Grundlage geschaffen für eine nähere Charakterisierung des niederdeutschen Bearbeitungstyps, seiner… …Sigismunda“, die einen integrierten Bestandteil des „Magdeburger Prosa-Äsop“ bildet. Eine Edition sämtlicher Texte schließt die Studie ab. Heinrich Steinhöwels… …bestehend aus 80 in Promythion, Bildteil und Epimythion aufgeteilte Erzählbeispiele, sowie die sog. Extravaganten, die eine Auswahl von 17 450…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Anna Keck, Die Liebeskonzeption der mittelalterlichen Tristanromane. Zur Erzähllogik der Werke Bérouls, Eilharts, Thomas’ und Gottfrieds, Fink, München 1998 (Beihefte zu Poetica 22)

    Monika Schausten
    …Forschung zu sein. 2 Doch obwohl der in allen Tristanversionen auf die eine oder andere Weise erzählte Konflikt zwischen der Liebe Tristans und Isoldes und… …oder spielmännischen Erzählen zu verorten. Hugo Kuhn hat in diesem Zusammenhang später eine gemeinsame Struktur von Nibelungenund Tristandichtungen… …„Menschenbild“ bezeichnete. 4 Solche gattungstypologischen Überlegungen, Fragen der Liebeskonzeption sowie eine grundlegende Kritik an der in der Forschung… …Unmöglichkeit, diese Liebe mit seiner Heldenrolle zu verbinden, sei „eine Bekräftigung der Liebeskonzeption des Artusromans ex negativo“ (S. 45). 2 Einen guten… …inkonsistent, indem sie einer bestimmten „Erzähllogik“ des Textes unterworfen sei, welche drei „Erzählweisen“, nämlich die des „Tristan-Plots“, eine… …„heldenepische“ und eine „höfische“ in sich vereine (S. 54). Die Béroulsche Erzählerfigur begleite „die Geschichte einer Liebe von zwanghafter Genese und… …, inwiefern der fragmentarisch überlieferte Text eine „höfische“ Liebeskonzeption erkennen lässt (S. 132). Dabei stellt sie die polare Einteilung der… …Tristanversionen in eine „version commune“ und eine „version courtoise“ wohl zu Recht als unzureichend heraus und betont, dass auch bei „Thomas und Gottfried […] die… …Liebe eine fatale und keine freiwillige oder ‚individuelle‘ Erfahrung für die Protagonisten [ist]“, diese aber der Reflexion zugänglich geworden sei (S… …entdeckt Keck vor allem in den Erzählerkommentaren eine „klerikale Rhetorik“ (S. 149) und damit eine Nähe zur Exempelliteratur: Die Intention des Erzählers…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Kerstin Bartels, Musik in deutschen Texten des Mittelalters, Lang, Frankfurt/M. u.a. 1997 (Europäische Hochschulschriften 1601).

    Martin J. Schubert
    …Belegstellen älterer Forschung und vermehrte sie durch eine Auswahl von Stellen aus weiteren Texten (S. 15). Eine Anforderung an die Belege war, dass sie Anlaß… …anzusehen. Beispielsweise findet Bartels im Minneturnier (15. Jh.) „bereits […] eine größere Orgel […], die ihren festen Platz auf der Empore der Kirche… …auffordert, statt der Harfe dem göttlichen Wort zu lauschen (S. 117) – sucht man nicht ohne weiteres unter der „Musik des Teufels“. Geholfen hätte eine… …allein „Busine“ zur Kennzeichnung, dass sich dies Instrument von der modernen Posaune unterscheidet (S. 25). Da sich hinter dem Namen bis zum 15. Jh. eine… …. 391. 458 Buchbesprechungen rung von „Busine“ und „Trompete“ jeweils im Einzelfall problematisiert werden. Überhaupt wurde auf eine handhabbare… …erwähnt (S. 336). Das Verdienst des Bandes ist es, eine reiche Materialsammlung vorgestellt und aufgeschlüsselt zu haben. Dies bietet Grundlage und Anregung… …für weiteres; die ansatzweise durchgeführten Querschnitte (S. 401f.) ließen sich ausbauen. Interessant wäre zum Beispiel eine vergleichende Untersuchung… …der verschiedenen Arten von Empfangsmusik (S. 70, 72, 196ff., 224); lohnen dürfte sich auch eine Gegenüberstellung von höfischem Tanz und dem Tanz der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Dirk Matejovski, Das Motiv des Wahnsinns in der mittelalterlichen Dichtung, Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M. 1996 (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1213).

    Bernhard D. Haage
    …Buchbesprechungen Bernhard D. Haage). Eine Monographie über Art und Funktion des Wahnsinnsmotivs in mittelhochdeutscher Dichtung fehlte bisher. Hier setzt Dirk… …Matejovski (im Folgenden Verf.) ein. Er legt – um es vorwegzunehmen – eine methodisch ausgezeichnete, inhalts- und ergebnisreiche Untersuchung vor. In seiner… …. Hieraus folgt die Anlage der Arbeit. Voran stellt der Verf. eine begriffliche und sachliche Verständnissicherung des Gegenstandes ‚Wahnsinn‘ in… …Literatur sind, sondern „kulturell vermittelt“ (S. 23) werden, ich würde sagen, durch Mimesis transponiert und transmutiert, und deshalb für eine… …fehlt Wolf von Siebenthal: Krankheit als Folge der Sünde, Hannover 1950. S. 135: Für eine Überinterpretation ohne zureichenden Textbezug halte ich die… …Meinung des Verf., Iwein durchlebe in seinem Wahnsinn eine „vorkulturelle Subjektlosigkeit“. M.E. durchlebt Iwein bewusst gar nichts, wie der Verf. S. 143… …Schluß ab S. 270 bietet u.a. eine hervorragende Kritik an Foucaults wenig hilfreichen vier Thesen zum Thema ‚Wahnsinn und Gesellschaft‘ und fasst souverän… …die methodischen Prämissen und die Ergebnisse zusammen. Es liegt hier eine in jeder Hinsicht vorbildliche mediävistische Untersuchung des Phänomens…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Hans-Jochen Schiewer, ‚Die Schwarzwälder Predigten‘. Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte der Sonntags- und Heiligenpredigten, Niemeyer, Tübingen 1996 (MTU 105)

    René Wetzel
    …confecta‘ – ‚work in progress‘. (S. 63) 464 Buchbesprechungen Ein Zusatz sichert die Entstehung – spätestens um 1300 – in einem Kloster, der Verweis auf eine… …. 75–80) auch eine textgeschichtliche (eigentlich textkritische) Analyse der Gr-Fassung vorgelegt, wobei Schiewer die (nicht überlieferten) Vorlagen der drei… …anderen Handschriften der Fassung, worunter die eine auch als Vorlage für die Vulgat-Fassung gedient haben dürfte, als „Autor(en)- bzw. autor(en)nahe… …und Z) der Corpusund eine (F) der Streuüberlieferung zuzuordnen (S. 80–96). Fehlt bei letzterer praktisch jeglicher Hinweis auf ihre mittelalterliche… …Überlieferungsgeschichte und den Gebrauch, so bieten Glossen und textinterne Daten bei Z Schiewer Hinweise auf eine Verwendung „zur erbaulichen Lektüre, Kirchenjahr… …begleitend und unabhängig davon“ (S. 88f.) (wahrscheinlich) im Benediktinerkloster Zwiefalten, obwohl potenziell auch eine Nutzung als Predigthandbuch im… …, so sieht Schiewer bezüglich der Sonntagspredigten in der Vulgatfassung den Endpunkt dieses Arbeitsprozesses, eine „Ausgabe letzter Hand“ (S. 97), und… …beiden Teile nicht in einem Zuge entstanden sein können. Im Gegenteil sei es „durchaus denkbar […], daß ursprünglich eine Bearbeitung, d.h. eine Ausgabe… …diente – im Anschluss an eine Briefformelsammlung – einer Augsburger Familie mit mutmaßlichen Beziehungen zur städtischen Verwaltung der erbaulichen… …bestand. Am Anfang dieses Erfolgs steht nach Schiewers Ansicht allerdings eine klare Strategie der franziskanischen Predigt-Redakteure, die sich generell in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    ,Ährenlese‘ der Mediävistik in Italien

    Hildegard Elisabeth Keller
    …wissenschaftlichen Reihe bei italienischen Verlagen – legt eine Gruppe reger Vertreter der Mittelaltergermanistik bzw. filologia germanica vor, die in Triest und nun… …, deren erster Band ebenfalls eine mit einer italienischen Einleitung vorgelegte Ausgabe eines kritisch edierten und zweisprachig dargebotenen Textes… …Anschluss an eine kluge Gesamtdarstellung der mit Skepsis betrachteten Textproduktion im deutschsprachigen Raum des 14. Jhs. präsentiert Dallapiazza drei… …Forschungsdiskussionen fehlen nicht. Wie steht es mit dem Quellenzugang für Mediävisten und Mittelalterinteressierte auf italienischem Boden? Eine vorerst noch schmale… …Perspektive wieder, wenn etwa um einen Ausdruck wie zuht gerungen und in den beiden Wörtern dignità und compostezza eine akzeptable Lösung gefunden wird. Es… …veste d’augello. Eine knappe Einführung (man erwartet Dallapiazzas „Frühhumanismus“-Band mit entsprechender Spannung) skizziert die sozioliterarische… …(Pisa 1995). Donatella Bremer Buono (Universität Pisa) hat eine sorgfältige Darstellung über die deutschsprachige Mystik verfasst, die dank einer… …sinnvollen Schwerpunktsetzung einen soliden Überblick bis ins 16. Jh. hinein gibt („La mistica“, Pisa 1996). Eine publizistisch so fruchtbare Vermittlung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    James C. Cornette, Jr., Proverbs and Proverbial Expressions in the German Works of Martin Luther. Edited by Wolfgang Mieder and Dorothee Racette, Peter Lang, Bern [u.a.] 1997 (Sprichwörterforschung 19)

    Werner Besch
    …Dorothee Racette, Peter Lang, Bern [u.a.] 1997 (Sprichwörterforschung 19) Es ist schon ungewöhnlich, wenn eine Doktorarbeit nach über 50 Jahren erstmals… …(5 Bände, Leipzig 1867–80). Sie ist weit gefasst und diesbezüglich ganz im Sinne Cornettes, der befürchtet, dass eine zu enge Definition Gefahr liefe… …unterschiedlichen Umfang der Exzerption liegen. Hat Cornette den Begriff ‚Sprichwort‘ noch weiter entgrenzt als Wander? Eine kleine Stichprobe von zehn… …Buchbesprechungen in der Weimarer Lutherausgabe. Ergebnis: (1), (3) und (10) haben eine Art Einführungsformel vorangestellt: (1) wie man sagt, ist das Alter… …überprüfen zu lassen: Seite 19 zähle ich 9 Inkorrektheiten (und eine Textauslassung); Seite 23 sind es 6, Seite 25 = 4; auch das Wander-Zitat auf Seite 28 ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Robert Möller, Regionale Schreibsprachen im überregionalen Schriftverkehr. Empfängerorientierung in den Briefen des Kölner Rates im 15. Jahrhundert, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 1998 (Rheinisches Archiv 139)

    Werner Besch
    …erreicht, wenn es nur regionale Schreibsprachen gibt und das Latein nicht mehr in Frage kommt? Das ist eine wichtige und für Sprachhistoriker geradezu… …. Der Kölner Schryfftspiegel hat diese Forderung wörtlich aus dem Braunschweiger Tytel boek von 1508 übernommen. Aus dem Text lässt sich eine gewisse… …. Eine Kanzlei, die dies tut, muss Personal haben, das die anderen Regionalidiome nicht nur verstehen, sondern auch schreiben kann. Wenn die angeschriebene… …andere zu verstehen. Der schwerpunktmäßigen Untersuchung der Kölner Verhältnisse geht eine stichprobenartige Vergewisserung der entsprechenden Praxis in… …entsprechende Teilbestände der Korrespondenz ausgewählt und im Einzelnen aufgeführt, wobei der Umfang in der Regel beachtlich ist für eine ‚Stichprobe‘. So sind… …an Erfurt und 31 an Augsburg auf eine mögliche Empfängerorientierung hin überprüft worden. Entsprechend angemessen sind auch die Zahlen für die anderen… …Städte. Eine absolute Generalisierung der je Stadt gemachten Beobachtungen ist zwar nicht möglich (und auch nicht versucht), aber es sind klare Trendwerte… …grundsätzlich die gleiche Varietät verwendete“ (S. 85). Diese Feststellung gilt auch im Grunde für Erfurt, Basel und Frankfurt: Eine Anpassung an die… …. Jahrhundert wohl nicht verbreitet war. Einzig Köln macht eine Ausnahme. Die Anpassungen sind nicht durchgehend systematisch, stärker im laut-graphischen Bereich… …muss man die klare Fragestellung und eine methodisch bestechende Lösungsstrategie in 475 Buchbesprechungen der Abfolge und Begründung der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Liste eingesandter Bücher

    …Kommunikation in Deutschland. Eine historische Fallstudie zur Entwicklung von Wissenschaftssprachen. Hildesheim, Zürich, New York: Georg Olms Verlag, 1999. (Texte…
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