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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Horst Dieter Rauh, Heilige Wildnis. Naturästhetik von Hölderlin bis Beuys. Wilhelm Fink Verlag, München 1998.

    Stefan Willer
    …– so wie Autonomieästhetik nicht Wahrnehmung von Autonomie ist, sondern eine spezifische Wahrnehmung im Modus der Autonomie. Während also die erste… …Hervorbringung des Ästhetischen thematisiert. Angesichts der Komplexionen von Wahrnehmung und Darstellung, die der Begriff Ästhetik aufruft, wird die eine… …Wahrgenommen-Werden im Kunstwerk vorgängig und äußerlich ist. Dabei redet er keinesfalls einem überkommenen Positivismus der Natur das Wort, sondern bringt sie auf eine… …zwischen Literatur, Malerei und Performance, in sprachlich-kultureller Hinsicht zwischen Europa, Lateinamerika und Asien. Dennoch geht es weniger um eine… …, weil bis zur Unkenntlichkeit verkürzend ist. Rauh geht es hier allerdings weniger um eine Argumentation als um eine Gegenüberstellung in polemischer… …. Das titelgebende Wort von der „Heiligen Wildnis“, wie es sich in der „Titanen“-Hymne findet, birgt eine „Dialektik des Mythos, die Wildes und Sakrales… …stehend, kultiviert eine seltene Form wissenschaftlicher Essayistik, die die „Wildnis“ in den Assoziationsreichtum des eigenen Textes übersetzt. Von… …wäre: eine Geschichte sakraler Naturästhetik zu schreiben. Münster Stefan Willer 300…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Heinrich Heine, Säkularausgabe. Werke – Briefwechsel – Lebenszeugnisse. Hrsg. von der Stiftung Weimarer Klassik und dem Centre National de la Recherche Scientifique in Paris.

    Robert Steegers
    …Stellenkommentar haben diese Arbeiten nicht gefunden. Als bedeutender für eine historischkritische Ausgabe erweisen sich Zugewinne bei der Textgrundlage: 1991 konnte… …inzwischen wenigstens eine der beiden Ausgaben endgültig abgeschlossen wäre. Zunächst etwas zu HSA 2 K I mit dem Kommentar zu den „Gedichten 1827–1844“. Helmut… …, keinen Anlaß zu Diskussionen. Es gibt nur eine einzige Variante zwischen der zugrundeliegenden dritten Auflage der „Neuen Gedichte“ und dem Erstdruck des… …bieten indessen zumeist der DHA vergleichbar umfangreiche Angaben. 302 Buchbesprechungen Quellenlage eine solche Aussage zuläßt, nie direkt beschäftigt… …bieten eine wertvolle Ergänzung zum summarischen Entstehungsbericht in DHA 4. Der Nachteil dieser mehr am Einzelcaput als am Gesamtepos orientierten… …zwingende Gründe für eine der beiden Zuschreibungen anführen ließen. Daß die beiden Bruchstücke, in der DHA mit den Siglen „24“ und „E 11“ bezeichnet, von den… …im erotischen Sinne gemeint.“) bleiben dem Leser der HSA erspart, dagegen vermißt man eine Erläuterung zum „schlampampen“ aus V. 8. Aus den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Karl Ferdinand Gutzkow, Die Ritter vom Geiste. 3 Bde und 1 Bd. Materialien, hg. v. Adrian Hummel und Thomas Neumann. – Schriften. 2 Bde und 1 Bd. Materialien, hg. v. Adrian Hummel und Thomas Neumann

    Hartmut Steinecke
    …sich fast alle wissenschaftlichen Forschungen über das Werk. So ist es eine nachdrücklich und ohne Einschränkungen zu rühmende editorische Tat, daß hier… …hat hiermit also eine verläßliche Basis. Mindestens ebenso erfreulich ist die Edition von „Schriften“ Gutzkows, die deutlich umfangreicher ist als jede… …bisher erschienene (und trotzdem nur eine Auswahl bieten kann). Die Fülle der Texte ist in vier Komplexe gegliedert: Politisch-Zeitkritisches… …(durch eine möglichst vielseitige Auswahl sowohl was die Lebens- 307 Buchbesprechungen phasen als auch die verschiedenen Positionen Gutzkows betrifft). Man… …kann den Herausgebern bescheinigen, daß sie, diesen Prinzipien folgend, eine sehr gute Auswahl getroffen haben. Wenn Rezensent nichtsdestoweniger sofort… …Einzelstellenkommentar, der in diesem Umfang bisher nicht und für eine Reihe von Schriften überhaupt zum erstenmal versucht wurde. Natürlich steht hier neben viel… …anders sein. Es folgen Personenverzeichnisse (bei dem Roman der fiktiven Personen mit Verwandtschaftsbeziehungen), eine nützliche umfangreiche… …Dokumentensammlung (mit dem Schwerpunkt auf Rezensionen und Briefen), eine Galerie von Porträts (in den „Rittern“) und Karikaturen (in den „Schriften“), eine Chronik… …Bücherschränke bringen werden, ist von ihnen auch eine weitere Belebung der Beschäftigung mit diesem Autor zu erwarten, der zwar ein „Tagesschriftsteller“ war…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Gert Oberembt, Großstadt, Landschaft, Augenblick. Über die Tradition von Motiven im Werk Gerhart Hauptmanns. Erich Schmidt Verlag, Berlin 1999.

    Eberhard Hilscher
    …, Berlin 1999. Bereits 1987 hat Gert Oberembt eine vorzügliche Interpretation und „Modellanalyse“ von Hauptmanns „Biberpelz“ vorgelegt. Darin beleuchtete er… …„resolute Urweib“ der Mutter Wolff, eine „trickreiche Lügnerin“, „wissende Spielmacherin“ und „vorbewußte Schauspielerin“, die man zuweilen als „Herrenmensch… …politischen Diskussion und ihr Gezänk“; er reagiert „desengagiert“ (S. 171f.). Eine bedenkenswerte Feststellung und Wesensbestimmung, die im andauernden Streit… …. 64f.). Beinahe spektakulär eine ausführlich zitierte Regieanweisung über eine Pensionsrunde und den Protagonisten: „Gespräche entwickeln sich, werden… …realisieren“ seien. Im Handlungsverlauf findet nämlich kaum eine „Dialogisierung“ der angesprochenen Komplexe statt, aber sie widerspiegeln den „Wertewirrwar“… …Engelmann als „Problem für Freud“ bezeichnet und ihm eine „Freudsche Kur“ angeraten. Oberembt geht auf die traumatische Neurose, „narzißtische Narbe“ und die… …Angstträume des „kriminellen“ Künstlers detailliert ein und erhellt eine „zwiespältige“ Personenbeziehung. Er erwähnt Hauptmanns Lektüre von „Jenseits des… …„Priorität“ an seelenkundlichen Einsichten an: „Meine Psychoanalyse ist seit ‚Hannele‘ gegeben […] Dieser Freud hat eine Industrie aus dem gemacht, was mein… …„Formadel“ (S. 145) einschränken durch eine Notiz über die „lyrische Schlafmütze [… er] hätte in Alabaster schreiben sollen.“ Gerade die Auswertung der noch… …Verf. gründlich ausgeschöpft und eine respektable philologische Leistung vollbracht. Beeindruckend seine Nachweise von Hauptmanns Belesenheit, den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Nicole Rosenberger, Poetik des Ungefügten. Zur Darstellung von Krieg und Verfolgung in Ilse Aichingers Roman „Die größere Hoffnung“ (Untersuchungen zur österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Bd. 13). Braumüller, Wien 1998.

    Barbara Thums
    …Konsequenzen für das Erzählen nach demjenigen, was als ‚Zivilisationsbruch Auschwitz‘ bezeichnet wurde, eine breite literarische und kulturwissenschaftliche… …. Aichingers anti-realistische Schreibweise führte zu Mißverständnissen, man warf ihr eine Ästhetisierung und Verharmlosung des Grauens vor, wobei dieser Vorwurf… …Poetologie sie für das ganze Werk als grundlegend erkennt. Sie wendet sich gegen eine Abkoppelung des Romans von den späteren Erzählungen und Prosagedichten… …und macht in überzeugender Weise deutlich, daß der Versuch, die Hermetik von Aichingers Texten über eine Inhaltsanalyse zu durchbrechen, schon von… …einzelnen Stimmen Priorität über eine der anderen eingeräumt wird. Das Erzählen bleibt auf der Ebene des Erzählten, d.h. der Text nimmt auch auf der Ebene der… …verweigernde Schreibweise mimetischer Stimmenvielfalt und dessen Literarisierung des Nationalsozialismus nach Rosenberger eine „heterogene Romanform“ (S. 4) mit… …Entfremdung‘ einzufügen und damit eine subversiv-auflösende Optik auf festgeschriebene Wahrnehmungs- und Denkweisen zu eröffnen, hat die Rezeption des Romans von… …, waches und ein mythisches, träumendes Ich“ (S. 100) aufspaltet und dadurch eine doppelte Position der Gleichzeitigkeit außer- und innerhalb des Geschehens… …Forschung zuweilen konstatiert –, sondern zeichnet eine programmatische Absage an die Autorität des Erzählers und ein Insistieren auf eine Vielstimmigkeit… …in Anlehnung an Elisabeth Lenks Konzept der Traumform als „ästhetisches Phänomen“ (S. 83). Denn die Traumsprache bietet eine Struktur an, die sich zum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Matthias Harder, Erfahrung Krieg. Zur Darstellung des Zweiten Weltkrieges in den Romanen von Heinz G. Konsalik. Mit einer Bibliographie der deutschsprachigen Veröffentlichungen des Autors von 1943–1996 (Epistemata – Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft, Band 232). Königshausen & Neumann, Würzburg 1999.2

    Volker C. Dörr
    …, Band 232). Königshausen & Neumann, Würzburg 1999. Eine Monographie über den Trivialautor Konsalik? Auf welchen Hund will die germanistische… …um ihre Funktion: als – im Anschluß an Stierle und Gumbrecht – Formen sozialen und kommunikativen Handelns. Harder sieht eine „Mythisierung“ von… …zu, der wie kein anderer metonymisch für Konsalik selbst einzutreten vermag: „Der Arzt von Stalingrad“ (1956). Mythisierendes Erzählen und eine… …Soldaten‘) nachträglich zum moralischen Sieger zu erklären. Daß sich eine solche Geschichtsauffassung trefflich in die deutsche Befindlichkeit des beginnenden… …Anthropologie Lévi-Strauss’ – als mythologisch auffassen lassen (vgl. S. 71–74). Ob sich hier aber tatsächlich erfolgreich eine „strukturelle Parallele“ zu… …obwohl sich hier zugleich eine globale Entwicklung ablesen lasse, die auf gesellschaftliche Veränderungen (wohl auch mit marktstrategischem Geschick)… …seinem Erscheinen (und später noch) schonungslosen Realismus oder gar eine pazifistische oder antifaschistische Grundhaltung bescheinigt hat. Zwei Anhänge…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Ankündigung eines Symposions. „Autorschaft: Positionen und Revisionen“

    …umstrittensten Sätzen der neueren Literaturtheorien. Sie betrifft und problematisiert eine grundlegende Kategorie hermeneutischen Textverstehens. Der Streit um den… …Frontstellungen ausnehmen. Andererseits hat er weithin eine kaum reflektierte Gemengelage widersprüchlicher Konzepte von Autorschaft entstehen lassen. Das hier… …ausgeschriebene Symposion soll, eine Generation nach Barthes’ Proklamation, diese Positionen klären, überprüfen und revidieren. In vier Sektionen werden… …Osterkamp): Der Eine und das Kollektiv (Kollektive Autorschaft in historischer Perspektive; kollektive Autorschaft in Medienwechsel und Medienverbund; multiple…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Liste eingesandter Bücher

    …: „Unverdaute Fragezeichen“. Literaturtheorie und textanalytische Praxis. Gardez! Verlag, St. Augustin 1998. Descourvières, Benedikt: Utopie des Lesens. Eine…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Inhaltsverzeichnis

    …, Daniel Sanders. Aufgeklärte Germanistik im 19. Jahrhundert .... 140 Heinrich Löffler über: Johannes Schwitalla, Gesprochenes Deutsch. Eine Einführung… …Verfahrens. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache Abdruckgenehmigung zu erteilen; sich ggf. hieraus ergebende Honorare stehen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Inschriften und Sprachgeschichte: Auswertungsperspektiven der „Deutschen Inschriften“

    Walter Hoffmann
    …wie keine Notiz davon genommen. Das macht auch – eine der wenigen Ausnahmen – ein soeben erschienener Beitrag von Hans Ulrich Schmid deutlich 2 , der zu… …Editionsnummern nur bis 1580 von drei Friedhöfen. Eine Auflistung aller erschienenen Bände der DI folgt zum Schluß des Beitrages. 2 Hans Ulrich Schmid… …akzeptierten Teilbereich der [historischen] Hilfswissenschaften“ bildet. 5 Auch eine vorzügliche, leider viel zu schnell vom Markt genommene Einführung für… …interessierte Laien in diesen Forschungsbereich liegt inzwischen vor6 , weiterhin eine nützliche Einführung in den Umgang mit Inschriften v.a. für Historiker. 7… …des Münchener Minnekästchens: Eine Fälschung? In: ZfdPh 117, 1998, S. 38–54. 5 So Renate Neumüllers-Klauser: Inschriftenveröffentlichungen, in: Blätter… …1969 für eine Zeitbegrenzung bis 1550 mit dem Ziel einer erheblichen Materialreduzierung wurde offensichtlich von den DI-Editoren in der Folgezeit nicht… …, Stefan Sonderegger, Berlin/New York 1998, S. 875–889. 20 In den älteren Bänden, z.B. DI 8 Mosbach, findet man eine Gliederung nach Inschriftresp… …. Trägertypen: Grabmäler, Hausinschriften etc, in anderen eine nach Gemeinden eines Bezirks, so in DI 10, Niederösterreich I. 21 In den älteren Bänden hat z.T… …. auch noch eine aufwendige Rekonstruktion der verschiedenen Schrifttypen stattgefunden, z.B. in DI 8 Mosbach. 5 Walter Hoffmann Die deutschen Inschriften… …Publikationsfolge auf schätzungsweise 10 % angewachsen sein dürfte. Hinzu kommt, daß über die DI hinaus eine ganze Reihe von Inschrifteneditionen auch für die jüngere…
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