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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Christine Weder: Intime Beziehungen. Ästhetik und Theorien der Sexualität um 1968, Göttingen: Wallstein 2016.

    Hanna Engelmeier
    …veröffentlichte die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) eine Fotostrecke mit dem Titel „Revolution am Bettrand“. 1 Gezeigt wurden Aufnahmen des 2011 verstorbenen Fotografen… …Thomas Hesterberg, der im Sommer 1967 eine Weile in der Kommune I gewohnt und deren Aktivitäten und Zusammenleben dokumentiert hatte. Von ihm stammt auch… …„Dorothea Ridder zieht sich wieder an“ unterschrieben ist, folgt eine weitere, die das Verhalten 7 August Boeckh: Encyklopädie und Methodologie der… …(S. 13) In welcher Weise dabei Literatur zu Einsatz kam, ist ebenso eine von Weders Ausgangsfragen wie diejenige nach der Thematisierung dieser… …Reichs anschließend, nimmt Marcuse eine Umdeutung der Repressionsthese vor, die er in „Triebstruktur und Gesellschaft“ in „ihrer um 68 maßgeblichen… …Gestalt“ ausformuliert (S. 72). Vor allem sein Konzept der „repressiven Entsublimierung“ gewinnt an Einfluss, weil es erlaubt, eine strukturelle Analogie in… …. In der Sexualtheorie wird via Marcuse eine klassische, normativ aufgeladene Ästhetik in Anschlag gebracht und bei Adorno entlang eines Kanons der… …, die eine (sexualisierte) Ästhetik des Häßlichen auch formal reflektieren, wird bei Weder so auch als ein Ergebnis des sexualtheoretischen Diskurses… …lesbar. Eine Ausnahme davon stellt lediglich die durch Pop-Art beeinflusste Literatur und Kunst dar, mit der sich Weder in einem Kapitel zu Günter Amendts… …überschreitet Amendt eine Grenze nicht: die des klassischen Schönheitsideals. „Die photographierten Frauen und Männer […] [sind] durchweg jung 312…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Roman Léandre Schmidt: Lettre internationale. Geschichte einer europäischen Zeitschrift, Paderborn: Wilhelm Fink, 2017.

    Tobias Amslinger
    …Zeitschriften neuen Autoren eine Publikationsmöglichkeit neben etablierten Stimmen. Sie betrieben Literaturpolitik und reflektierten das realpolitische Geschehen… …, stifteten manchem Autor wie Leser eine geistige Heimat oder popularisierten den akademischen Diskurs. 322 Buchbesprechungen Die jüngst erschienene Studie von… …Deutschen Literaturarchiv Marbach beteiligt war, erweitert die Diskussion um eine europäische Perspektive: „Aus welchen historischen Konstellationen heraus… …verbinden. Gekennzeichnet war es durch eine kritische Selbstsicht, die Verbindung humanistischer und marxistischer Ideen, die Gleichzeitigkeit von politischem… …dort – zwischen Strukturalisten und gauchistes – keine Anerkennung. Liehm nutzte die Gelegenheit, eine Stelle als Gastprofessor in den USA anzutreten. Ab… …Axel Springer unterstützten Zeitschrift „Kontinent“. Nun wurden die reformkommunistischen Denker aus Prag interessant, die eine Vereinbarkeit von… …76“ wurde eine erfolgreiche Zeitschrift, doch Liehm sah sich in seinen Hoffnungen enttäuscht. Den günstigen Augenblick für sein eigenes Vorhaben sollte… …eine Collage benachbarter Texte, die nicht nur kulturelle Grenzen überschreiten, sondern auch Gattungstrennungen einebnen. So stehen Gedichte neben… …philologischer Perspektive geben solche Beobachtungen Anhaltspunkte für eine Poetik der Zeitschrift, die sich nicht an Einzeltexten, sondern an deren… …werden konnten. Rund die Hälfte der Beiträge sollte jeweils aus Paris übernommen werden. Bereits 1984 erschien eine italienische Ausgabe in Rom, 1986…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Evamaria Freienhofer: Verkörperungen von Herrschaft. Zorn und Macht in Texten des 12. Jahrhunderts, De Gruyter, Berlin, Boston 2016 (Trends in Medieval Philology 32) (Zugl. Diss. Freie Universität Berlin).

    Jan Glück
    …Herrschaft entwickelt, das dem Zorn des Herrschers eine grundlegende Funktion einräumt“ (S. 193), sucht sie dabei durch Analysen jener Texte zu belegen, die… …. Vorangestellt ist den Textanalysen eine ausschließlich „der heuristischen Analyse“ (S. 17) dienende Darstellung antiker Konzeptualisierungen von Zorn (Kapitel 1)… …„Rolandslied“ des Pfaffen Konrad, das sie durchgängig vor der Folie der französischen „Chanson de Roland“ interpretiert, sieht Freienhofer eine konzeptionelle… …Verbindung von Zorn, Macht und Herrschaft angelegt, die eine idealisierende Konstruktion des rîche befördere. So führe etwa der in spezifischen Gesten codierte… …des politischen Körpers“ dienen könnten (S. 197). Der Verfasserin gelingt so nicht nur eine ertragreiche Deutung des „Rolandslieds“, sondern sie… …eröffnet auch eine kulturwissenschaftliche Erkenntnisdimension, weist sie doch auf, dass Ernst Kantorowicz’ „Konzept von den zwei Körpern des Königs […] um… …eine emotionstheoretische Perspektive erweitert“ werden könnte (S. 53). Auch in den „Gesta Frederici“ sieht Freienhofer eine Verbindung zwischen dem Zorn… …genealogischen Herrscherabfolge zum zentralen Gegenstand“ macht (S. 167). Dabei spielt Zorn laut der Verfasserin eine wichtige Rolle: Einerseits verkörperten die… …. 189). Wenngleich also Rother selbst nicht als zorniger Herrscher inszeniert werde, komme Zorn eine wichtige Funktion bei Begründung und Erhalt von… …befriedete Reich dann aber den Nährboden für eine völlig zorn- und gewaltfreie Übergabe der Herrschaft Rothers an seinen Sohn Pippin bietet. Doch wie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Tagungsbericht: „Erzählte Ordnungen – Ordnungen des Erzählens“ 20.–22. Februar 2018, Zürich

    Raoul DuBois, Thomas Müller
    …kann. Von einer einengenden definitorischen Begriffsbestimmung wurde (vorerst) bewusst abgesehen. Ordnungen seien dagegen vielmehr als eine Größe zu… …verstehen, die zwischen Konstruktion und Zerstörung eine jegliche Welt zu durchdringen und in ihren vielfältigen Formen des Ordnungsstiftens diese mit Sinn… …Zusammenhang von diesem und jenem“ 1 , aber eben kein starres System beschrieben sei. In diesem Sinne trete auch eine enge Definition und Begriffsgeschichte… …, deutlich gemacht und in seiner poetischen Wirkkraft hinterfragt werden solle. Eine Akzentuierung von ‚Ordnung‘ als Kategorie narratologischer Modelle könne… …. Bernhard Greiner, Maria Moog-Grünewald, Heidelberg 2000, S. 1–14, hier: S. 1. 461 Tagungsberichte Das Gerichtsdispositiv werde hier nicht verwendet, um eine… …Aggregatszustände von Ordnung werde Inkommensurables sichtbar gemacht. Die Minnerede ließe sich folglich als Beispiel für eine allgemeine Tendenz lesen: Als… …fünf Bücher analog zu den fünf menschlichen Sinnen tritt eine Dreiteilung der Universalgeschichte analog zur Vorstellung des menschlichen Verstands als… …werde eine bewusste Auswahl der Ereignisse und eine kompositorisch ausgefeilte Ordnung des Erzählens deutlich. Durch die vielfältigen Sinn- und… …Deutungsmuster dieser drei Beispiele aus der Geschichtsdichtung ließen die Ordnungen des Erzählens stets eine komplexe Reflexion von Geschehen, Geschichte und… …Erzählens. Zunächst wurde das Reich der Crisaner mit Blick auf Utopievorstellungen der frühen Neuzeit als eine Spielart mittelalterlicher Utopie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Gültiger Wortlaut und „sinnliche Masse“

    Zur Textkonstitution des „Faust II“
    Gerrit Brüning
    …Abschluss des „Faust II“ hat eine textkritische Problemlage hinterlassen, mit der im Lauf der Editionsgeschichte unterschiedlich, in jüngerer Zeit geradezu… …historisch-kritischen Faustedition wird stattdessen eine Kombination mehrerer Zeugen sowie in Teilen eine Rekonstruktion aufgrund des Variantenbefunds vorgeschlagen… …. Zur germanistischen und anglistischen Editionsforschung, in: LiLi 19/20, 1975, S. 105–126, hier: S. 124. 2 Johann Wolfgang Goethe: Faust. Eine Tragödie… …, dem Schöne gefolgt war. Dieser replizierte in den späteren Auflagen der von ihm besorgten Edition, indem er die Münchner als eine „kontaminierende“… …; zu Gaiers Textkonstitution in früheren der von ihm besorgten Ausgaben vgl. Bell, S. 640, 647–650). Im dritten Akt bietet Gaier eine Wiedergabe von C 1… …Hölscher sich gegen diesen Vorwurf abzusichern versuchte. 12 Diesem Urteil liegt zwar auch eine unterschiedliche Sicht auf die Überlieferungslage zugrunde… …Morawe vorgetragenen Kritik an der Marburger Büchner-Ausgabe spielt das Problem der editorisch maßgeblichen Textgrundlage eine wichtige Rolle, vgl. Bodo… …Morawe: Risse im Gemäuer der „Ruine“. Zur Überlieferung und Textgestalt von „Danton’s Tod“. (Auch eine Kritik der Marburger Ausgabe), in: Deutsche… …im Gemäuer der „Ruine“. Eine Replik, in: DVjs 89, 2015, S. 467–476, hier: S. 469. 12 Schöne in FA 7.2 6 , S. 90; Hölscher [Anm. 6], S. 635 („keinen… …Drucken in unmittelbarem Zusammenhang stehen. Insgesamt liegt damit eine Mehrzahl von Zeugen vor, die als Textgrundlage für die betreffenden Abschnitte in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 1/2018

    Bernd Bastert (Hg.): Herzog Herpin. Kritische Edition eines spätmittelalterlichen Prosaepos

    Henrike Schwab
    …. Trotz des anhaltenden Erfolgs des Prosaepos von Herzog Herpin, welches noch in Feyerabends Buch der Liebe Aufnahme fand, lag eine Edition der ausufernden… …hervorgehoben, „weil sie sich in einzelnen Passagen und Formulierungen am deutlichsten von der Leithandschrift unterscheidet und daher eine bevorzugte und… …ausführliche Wiedergabe verdient“ (S. XXII). Ein inzwischen erschienener Kommentarband liefert eine eingehendere Beschreibung der Handschriften und insbesondere… …und Materialien (Glossar, Register der Personen- und Ortsnamen, Auswahlbibliographie) kurz gehalten. Eine gute Orientierung im verwirrenden… …Lektüre, hinzu kommt das fünfseitige Glossar zu häufiger vorkommenden Wörtern und ihren Varianten. Der nur wenig normalisierte Text setzt trotzdem eine… …, Sachen und Wissensfeldern sowie zu intratextuellen Bezügen innerhalb der vier Prosaepen“ (Kommentarband, S. 8) bereitstellt.) Eine wertvolle Ergänzung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Lachlust und Lachverbot

    Mit Anmerkungen zu Nietzsche, Heine und Kafka
    Rolf-Peter Janz
    …Niedrigen herleiten. Er untersucht unter diesem Gesichtspunkt Lacheffekte in Texten Heines („Der Rabbi von Bacherach“) und Kafkas („Ein Bericht für eine… …Bacherach”) and Kafka (“Ein Bericht für eine Akademie”). It focuses in particular on the bodily expression of laughter, and, at the same time, examines… …das weite Feld des Lachens, dann fällt auf, dass eine Reihe dieser Phänomene in den verschiedenen Theorien des Lachens beschrieben und analysiert werden… …, andere aber nicht. Ich werde zunächst einige Fragen nennen, auf die die Theorien des Lachens eine Antwort suchen. Dabei müssten streng genommen ästhetische… …Kafka zu deuten. Dass das Lachen seit je auch als gefährlich gilt, dass es deshalb auch eine lange Tradition des Lachverbots gibt, ist in den Theorien des… …, reagiert auf eine Widerspruchserfahrung. Von einem Kontrast erzählt bereits die Thales-Anekdote in Platons „Theaitetos“. In der Übersetzung Friedrich… …. 4 Eine Übersicht über Theorien des Komischen bietet u.a. Beatrix Müller-Kampel: Komik und das Komische. Kriterien und Kategorien, in: LiTheS 7, 2012… …: Erhaben und lächerlich – eine denkwürdige Allianz, in: Vom Erhabenen und vom Komischen, hg. v. Hans Richard Brittnacher, Thomas Koebner, Würzburg 2010, S… …Theodoros, als er, um die Sterne zu beschauen, den Blick nach oben gerichtet, in den Brunnen fiel, eine artige und witzige thrakische Magd soll verspottet… …Dezenz verbietet, hat sich in der langen Geschichte des Komischen als „eine Lieblingszone des Lachens“ erwiesen. 8 Auch Nietzsche geht in seinen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    Zur Kasusbezeichnung im Hoch- und Niederdeutschen des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit. Ein Vergleich

    Marialuisa Caparrini
    …i , Ferrara Mit dem 15. Jahrhundert entsteht im deutschen Sprachraum eine reiche zweisprachige lateinisch-deutsche Grammatikliteratur, die die… …spätmittelalterlichen bzw. frühneuzeitlichen hochdeutschen und niederdeutschen grammatischen Überlieferung mit besonderem Augenmerk auf eine bestimmte Gruppe von… …Sprachgebiet. Es handelt sich allerdings um eine spärliche Überlieferung, die meistens nur aus zentralen Wörtern, d.h. aus den Grundbegriffen des grammatischen… …ars minor“ oder einfach auch als „Ars minor“ bekannt ist, enthält eine Darstellung der acht grundlegenden Wortarten (Nomen, Pronomen, Verb, Adverb… …Spätmittelalters Erst seit dem 15. Jahrhundert entwickelt sich eine eigentliche grammatische Literatur in deutscher Sprache, die selbstverständlich nicht die… …Übergang vom Lateinischen zum Deutschen bemerkenswerte geographische bzw. mundartliche Unterschiede aufweist. Eine Untersuchung der möglichen… …Übersetzungsstrategien aus dem Lateinischen zeigt eine starke Differenzierung zwischen dem Norden und Süden, d.h. eine „Nord-Südgliederung“, 11 die verschiedene… …. 225–254. 131 Marialuisa Caparrini im Folgenden zwei grammatische Texte des 15. Jahrhunderts verglichen, eine Heidelberger lateinisch-hochdeutsche… …sind die hier untersuchten Quellen verschiedenartig: Im Fall des Heidelberger Textes handelt es sich um eine zweisprachige lateinisch-deutsche… …Bearbeitung der „Ars minor“, während der „Tractatulus“ eine selbständige zweisprachig verfasste Lehrgrammatik der lateinischen Sprache ist, die nicht in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Die Entdeckung von Cumba

    Ein quellenkundlicher Beitrag zu Lenz’ „Der neue Menoza“
    Martin Wagner
    …. Tatsächlich aber verweist Lenz mit diesen Namen aller Wahrscheinlichkeit nach auf eine kirchenkritische Schrift des Italieners Carlantonio Pilati aus dem Jahr… …kommentierten Ausgabe von Lenz’ Dramen etwas ausführlicher, ohne jedoch eine bestimmte Antwort geben zu können, wo Lenz den Namen Cumba hernahm. Sofern er den… …Traumland oder eine geographische Bezeichnung handeln, die in Zusammenhang mit der Hallenser Indienmission steht. 3 Doch Unglaub bietet in seinem Kommentar… …, in: Jacob Michael Reinhold Lenz: Der neue Menoza. Eine Komödie, hg. v. dems., Berlin 1965, S. 73–95, hier: S. 77). 3 Erich Unglaub: Erläuterungen, in… …Cumbas auf eine Stelle aus Lenz’ Stück, wenn er bemerkt, dass Cumba „nicht einmal auf unserer Landkarte steht“. 8 Nun kann man den Germanisten des 20. und… …Untertitel seines Stücks auf eine literarische Vorlage – und dies hier kurz auseinanderzusetzen, ist der bescheidene Beitrag der vorliegenden Miszelle. Lenz’… …der „Tartarey“ (ebd., S. 138, 170) oder Asien (ebd., S. 166) verortet. 10 Für eine Übersicht über die Kontroversen um Pilatis Werk vgl. Jonathan I… …Missionsbemühungen informiert gewesen, nicht zwingend ist. Eine weitere Übereinstimmung zwischen der Erzählung und dem Drama besteht in den Werten, die das Königreich… …grundsätzlich unverdächtig. Eine Quelle wird man für derartige Äußerungen zunächst nicht erwarten müssen; zu sehr bildet das Lob des Handelns eine Konstante in… …des Handelns hier vielleicht durchaus eine Spur der bislang übersehenen Vorlage zu erkennen. Angesichts von Lenz’ letztlich eher begrenzten Bezugnahme…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Robert Stockhammer: 1967. Pop, Grammatologie und Politik, Paderborn: Wilhelm Fink 2017.

    Robert Zwarg
    …in seinem Fortgang die Behauptung, mit der es beginnt: „Zu 68 gibt es nichts mehr zu sagen“ (S. 7). Was Stockhammer nicht wiederholen möchte, ist eine… …Verlauf der Fixierung und Tradierung jenes 68, so Stockhammers These, sei eine Dimension des Politischen verschüttet worden, die es nun wieder freizulegen… …Buchbesprechungen lässt sich eine grundsätzliche Infragestellung von überkommenen Begriffen des Politischen rekonstruieren, das gemeinhin mit dem Gehalt von Aussagen… …fügt, mit Blick auf ihr Vorher korrigiert werden muss. Freilich wird nichtsdestotrotz klar, dass es Stockhammer mit der Chiffre 67 eben um eine ganz… …schon 1968, aber im Zeichen von 68 […] die Öffnung auf eine mögliche Zukunft, die hier mit der Chiffre 67 beschrieben wird, wieder geschlossen“ (S. 10)… …sowie eine geradezu allergische Abwendung von der Idee des Ausdrucks in der Kunst und der Literatur längst kein Novum mehr oder ein Relikt vergangener… …Zeiten. Hat sich die Vorstellung – um eine bereits zitierte Formulierung Stockhammers aufzugreifen –, dass „Sprache selbst experimentell verändert werden…
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