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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    Was ist deutsch oder was ist Deutsch? Fragen an die Sprachgeschichte

    Utz Maas
    …Faktenwissen zur Sprachgeschichte, das einen nicht mehr überschaubaren Umfang erreicht hat, gebunden an eine immer weiter gehende Ausdifferenzierung von… …implementieren), sind aber nicht mehr kommunikativ modellierbar. Diese aktuelle Perspektive kann auch den Horizont für die Sprachgeschichtsforschung aufspannen… …macht deutlich, dass der traditionelle, auf unmittelbare Kommunikation kalibrierte Sprachbegriff zur Erklärung der Verhältnisse längst nicht mehr… …Aktivitäten situiert und strukturiert sind – in der Industriearbeit mit der Vorgabe eines 24-Stundentags, der auch nicht mehr in Tag und Nacht (mit… …Zusammenlebens in einer verfassten (also nicht mehr gewissermaßen stumm reproduzierten) Form: als Verpflichtung aller Stadtbürger auf diese Regelung (den… …Kontor aus u.a. mehr). Der so angesprochene Prozess der Modernisierung ist von langer Dauer, mit widersprüchlichen Spannungsmomenten, die in der… …Menschen ihr Leben nicht mehr durch die Reproduktion der tradierten Vorgaben bewältigen konnten, sondern neue Formen schaffen mussten: – mit Formen der… …religiöse Praktiken verbanden, wie z.B. bei den Beginen. Am Ende dieses Prozesses von langer Dauer etablierte sich eine staatliche Struktur, die nicht mehr an… …nachgezeichnet hat. 33 Die jüngere Sprachgeschichtsforschung nimmt zwar diese Neuorientierung der Forschung mehr oder weniger explizit auf, allerdings verstellt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Die „Faustische Melencolia“

    Zur Personifikation der Melancholie in Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“
    Johannes Stobbe
    …der Biographie des Teufelsbündners hat Mann der 32 Astrid Roffmann: „Keine freie Note mehr“. Natur im Werk Thomas Manns, Würzburg 2003, S. 188 f., hier… …: S. 194. Allerdings ist einschränkend festzuhalten, dass es sich bei diesen Umschreibungen des Romans um mehr als nur eine „Übertragung menschlicher… …Materialien entwickelt und in der es nichts Unthematisches mehr gibt, nichts, was sich nicht als Variation eines immer Gleichen ausweisen könnte. Dieser Stil… …freie Note mehr. (DF, 704) Gleich Dürers „Melencolia I“ stellen Adrians Kompositionen eine wechselseitige Verschränkung zwischen der schöpferischen… …Unschuld, ja Harmlosigkeit ihr Teil sein. Die Zukunft wird in ihr, sie selbst wird wieder in sich die Dienerin sehen an einer Gemeinschaft, die weit mehr als… …, nüchterne Weis, mit rechten Dingen, kein Werk mehr zu tun und die Kunst unmöglich geworden ist ohne Teufelshilf und höllisch Feuer unter dem Kessel …“ (DF…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Christine Weder: Intime Beziehungen. Ästhetik und Theorien der Sexualität um 1968, Göttingen: Wallstein 2016.

    Hanna Engelmeier
    …mehr schönen Künste. Grenzphänomene des Ästhetischen, München 1968. 5 Der Volltitel lautet: Obszön. Geschichte einer Entrüstung, München 1962. 313… …gewöhnlichsten Form (als Geschlechtsverkehr eben) gar nicht mehr auszumachen ist. Ein Buch über „Ästhetik und Theorien der Sexualität um 1968“ hat nicht die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Tagungsbericht: „Erzählte Ordnungen – Ordnungen des Erzählens“ 20.–22. Februar 2018, Zürich

    Raoul DuBois, Thomas Müller
    …hier mehr von einem ordo artificialis als von einem ordo naturalis auszugehen. Gerade in den Prologen würden Ordnungen nicht starr organisiert, sondern… …durch ihre Gegenstände selbst in Frage, indem sich die beiden Ebenen mehr dialektisch verschränken als dualistisch zergliedern. Julia Weitbrecht (Kiel)… …Brautwerbung, wenn hier nun nicht mehr der Brautwerber, sondern der Brautvater die Braut als Objekt eines politischen Begehrens verfolgt. Insofern die beiden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Alexander Honold, Edith Anna Kunz, Hans-Jürgen Schrader (Hg.): Goethe als Literatur-Figur, Göttingen: Wallstein 2016.

    Claude Haas
    …Seyferts zur Rolle Goethes im Film (S. 255–270). Ließen sich Goethe-Filme im 20. Jahrhundert noch weitgehend nach ihrem jeweiligen Interesse an einem mehr… …erotischen oder einem mehr genialischen Goethe klassifizieren, so gehe es in „Fack ju Göhte“ nur noch darum, „einen Namen fallen zu lassen“ (S. 264). Das… …namens Flocki“ geheißen hätte. Dass dem vorliegenden Buch seine zu Beginn angedeutete Unbefangenheit sowohl angesichts Goethes als auch und mehr noch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    Der Körper der Königin: Zum Verständnis der Dido-Figur in Heinrichs von Veldeke „Eneasroman“

    Jonathan Seelye Martin
    …Laudine im „Iwein“ verglichen wird. 33 Hartmann wertet Laudine im Vergleich zu seiner Chrétienschen Vorlage auf, indem er sie nicht mehr als Herzogin… …aus seiner Darstellung. Sychaeus ist hier nur noch von herrschaftslegitimierender, nicht mehr von emo- 48 Vgl. Anna Mühlherr: Offenlîche unde stille… …infrage stellen. 53 Als Eneas Dido verlässt, führt diese Ablehnung der Vasallen zu Didos Selbstmord, weil sie keine Hoffnung mehr hat, einen neuen Mann zu… …mehr die Rolle einer alleinstehenden Herrscherin, sondern die Kontrolle über sie wird nun metonymisch zur Kontrolle über Karthago. Indem Eneas über ihren… …anders benehmen sollen. 65 Als die Gerüchte über ihre Bindung zu Eneas nicht mehr aufzuhalten sind, beschließt Dido, sich als Eneas’ Braut auszugeben: do… …Acht mehr auf die Meinung ihrer Vasallen gibt, sondern nur noch Eneas’ Rat folgt, wird im Text mehrmals betont: si wart do kuone unde balt / vnd tet do… …muss dies umso mehr der Fall sein, wenn die Frau durch ihr eigenes Recht herrscht. Vgl. McCracken [Anm. 13], S. 85–118, besonders S…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Der schone vundelinc

    Ergänzungen zur sog. „Amorbacher Handschrift“ des deutschen Prosa-„Lancelot“ – Zwei Doppelblätter einer Handschrift aus Mespelbrunn
    Annika Wirtz, Hans-Joachim Ziegeler
    …geschützt. Die linke Hälfte der zweiten Spalte von rechts hat etwas mehr als den Buchrücken und die dritte Spalte von rechts hat im Wesentlichen die untere… …das Rechnungsbuch. Aus diesen 332 Der schone vundelinc Beobachtungen ergibt sich, dass noch 1545 vielleicht eine ganze Lage oder gar mehr als diese eine… …sehen – im Jahre 1545 der Besitz von mehr als diesen beiden Blättern dieses imponierenden Codex und seine Zerlegung für andere Zwecke zugetraut werden… …mehr weiß als den einen Satz, den Edward Schröder 1922 bei seiner Erstpublikation formuliert hat. Danach hat „der fürstlich leiningische kammerdirektor… …Codex 857 aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, der ähnlichen Formats und ähnlich zweispaltig – freilich mit mehr, nämlich um die 50 Versen/Zeilen pro… …jedoch entweder vergessen worden oder wegen der Schäden in II 1ra nicht mehr zu sehen. 342 Der schone vundelinc An Auszeichnungen gibt es, wenn auch nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2018

    K

    Sophie Marshall
    …materielle Basis der Schrift nicht mehr einfach ihr Medium ist, sondern die 13 Schrift wird vereinzelt im Zusammenhang mit beschrifteten Dingen in… …„niemand mehr von seinem Versteck weiß“, er also „wieder seinen Zustand der Unantastbarkeit erreicht hat“ (Mühlherr: Nicht mit rechten Dingen [Anm. 2], S… …fassenden Schrift zu tun. 77 Was damit aber für den Rezipienten auch nicht mehr greifbar ist, ist die Figur Sigune: Was genau sie gelesen hat, was sie weiß…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Lachlust und Lachverbot

    Mit Anmerkungen zu Nietzsche, Heine und Kafka
    Rolf-Peter Janz
    …brechen in Gelächter aus, oft in schallendes Gelächter, und wir erinnern uns gern daran, dass wir uns schon mehr als einmal vor Lachen gebogen oder… …vorübergehend im Lachen überspielen. Schließlich bekennt Isaak: „ich liebe Eure Küche weit mehr als Euren Glauben; es fehlt ihm die rechte Sauce. Euch selber habe… …immer wieder wird von Zeit zu Zeit das menschliche Geschlecht decretiren: ‚es giebt Etwas, über das absolut nicht mehr gelacht werden darf!‘“, schreibt er… …und wohl betagt, also daß es Sara nicht mehr ging nach der Weiber Weise. Darum lachte sie bei sich selbst und sprach: Nun ich alt bin, soll ich noch… …, dass im Gerichtssaal gelacht wird: „,Es geht nicht an, dass hier gelacht wird‘, ärgert sich Heer, ‚schon gestern ist zweimal gelacht worden.‘ Noch mehr… …. das „Osterlachen“ 59 zugelassen, das die Freude über die Auferstehung zum Aus- 56 AFP: Frauen sollen in der Öffentlichkeit nicht mehr lachen, in: Zeit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Thomas Gann, Marianne Schuller (Hg.): Fleck, Glanz, Finsternis. Zur Poetik der Oberfläche bei Adalbert Stifter, Paderborn: Wilhelm Fink 2017.

    Wolfgang Hottner
    …im 18./19. Jahrhundert, Freiburg/ Br. 2015, sowie grundlegend: Mehr als Schein. Ästhetik der Oberfläche in Film, Kunst, Literatur und Theater, Zürich…
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