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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Zum lyrischen Umfeld des Mädchenliedes Walther L. 49,25

    Derk Ohlenroth
    …und werden im Verlauf der Erörterung nicht mehr berücksichtigt. Im Zentrum der Überlegungen stehen mehrere bekannte Lieder aus der Walther-Überlieferung… …nicht-fiktionalen Alternative strikter Identität von sprechendem Ich und Verfasser wäre dagegen auch das Publikum nicht mehr fiktiv. Im Vortrag der I. Strophe stünde… …inhaltlichen Schwerpunkt des Liedes zu bilden. Der Themabegriff schœne, der die Strophe eröffnet, meint mehr als nur ‚Schönheit‘ im ästhetischen Sinne; schwer… …liebe zu einem fundamentalen Wert. Hiermit ist ein neuer, nicht mehr ständisch gefasster schœne-Begriff etabliert30 : eine Veredlung der äußeren… …, nunmehr das guot- Motiv abgehandelt. Eine Neudefinition der Semantik des guot-Begriffs bleibt aus; der Sprecher scheint nicht mehr im Sinn zu haben, der… …, ein Liebespfand […] dem Mann […] mehr wert […] (vür) als das Gold einer Königin“ (S. 89). Eine Steigerung sehen übrigens auch Neumann [Anm. 26]: „Er… …, und wäre es nur ein gläserner Ring, würde ihn unendlich mehr beglücken als das Gold einer Königin“; vgl. schon ders.: Walther’s ‚Mädchenlieder‘, in: OGS…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Literarische Osculologie nach Adalbert Stifter: „Der Kuß von Sentze“

    Marcus Twellmann
    …Lobrede auf die Treue zum gegebenen Wort. Mehr als der Idealfall des gehaltenen Versprechens interessiert sie – auch vor dem Hintergrund der historischen… …bestärken sucht. (Vgl. KS, 145) Eine ähnliche Funktion hat der titelgebende Kuss, der die „Heiligkeit des gegebenen Wortes noch mehr erhärtet“. (KS, 157) Weil… …entgegengebracht wurde, muss nun auch diesem symbolischen Zusatz gelten, der darum zu seiner Beseitigung kaum mehr beitragen kann. 15 Vgl. Wolfgang Frühwald: „Tu… …ein 19. Jahrhundert, das den zeremoniellen Kuss wie das Zeremonielle überhaupt nur mehr in Schwundformen kannte. Der Anachronismus lässt die bereits… …„Anmaßung“ bezeichnet. Diesem Urteil entgeht nur, „wer sich so herausgebildet hat, dass er seine Leidenschaften beherrscht, ja, dass er gar keine mehr hat“. 26… …ästhetischen Erziehung, die kein Anderes mehr zulässt.“ 38 3. Küsse und Moose Nun wird im „Kuß von Sentze“ nicht allein vom Kuss des Friedens erzählt, sondern…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Die Lehrbuchtradition des Sebald Heyden

    Ein Schülergesprächsbuch aus dem frühen 16. Jahrhundert und seine Krakauer Ausgabe
    Renata Budziak
    …geringem Umfang ist (8,5 Seiten gegenüber 20 Seiten für die böhmischen Länder). Dass dem Kontakt des polnischen Sprachraumes mit dem Deutschen viel mehr… …Schülergesprächsbücher im Humanismus, als mehr Wert auf die Praxisorientierung des Lateinunterrichts gelegt wurde und dessen Schwerpunkt weg vom Memorieren grammatischer… …Lateinische nicht mehr aktiv beherrscht werden musste. 8 Das bekannteste und am weitesten verbreitete Werk dieses Genres trägt den Titel „Puerilium colloquiorum… …mussten, als nutzlos abgeschafft, und dafür hat er jedes Mal einen Satz, der nicht mehr als acht Silben lang war, zum Memorieren diktiert, und zwar so, dass… …. Die czeit ist auf czustehen. Es ist noch nicht tag worden. Thu die augen auff. Sie sind mir noch vol schlaffs. Du schleffst mehr den eyn racz (‚Ratte‘)… …, bieten die Gespräche einiges mehr als nur schlichte und kurze Sätze für Anfänger des Lateinischen, Deutschen, Polnischen und Ungarischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Die Welt als Hasard und Vorstellung

    Schnitzlers Novelle „Spiel im Morgengrauen“
    Markus Lorenz
    …Knotenpunkt eines diffusen Ineinanders ‚oberer‘ und ‚unterer‘ Sphären, wo Zeichen nichts mehr und alles wieder bedeuten. Der gesamte Geschehensablauf der… …angebrochenen Tortenschnitte lag die Banknote, so wie er sie vor eine Weile aus der Hand hatte sinken lassen, und sah nicht einmal mehr sonderlich zerknittert aus… …. Sie hatte begonnen, sich wieder aufzurollen; – es dauerte gewiß nicht mehr lange, so war sie glatt, völlig glatt wie irgendein anderes reinliches Papier… …, und niemand würde ihr mehr ansehen, daß sie eigentlich nichts Besseres war, als was man einen Schandlohn und ein Sündengeld zu nennen pflegt. 13 11 Ebd… …glättendes, keine spezifischen Hinweise mehr tragendes Papier meint sie die blinde Willkür der Zeichen, den egoistischen Nihilismus, die atelische und doch… …Schicksal novellistisch an: „‚kurz und gut, ich komm‘, an unsere alte Freundschaft appellieren – an unsere Kameradschaft darf ich ja leider nicht mehr… …etwas hinzu: daß ich seit ein paar Monaten nicht das geringste Glück in der Liebe habe. Also vielleicht ist auf ein Sprichwort mehr Verlaß als auf die… …aufhörte, so konnte ihm nichts mehr geschehen, und das war gut. Zugleich aber spürte er eine unbändige, eine wahrhaft höllische Lust, weiterzuspielen, noch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Rosa Sala Rose: El misterioso caso alemán. Un intento de comprender Alemania a través de sus letras. Alba, Barcelona 2007.

    Michael Dobstadt
    …fungiert Literatur als Ideologieproduzentin, deren Wirkung auf das Bewusstsein (und mehr noch auf das Unbewusste) ebenso fraglos ist: In besonderem Maße kann… …Dobstadt 7 Vor diesem Hintergrund fällt umso mehr auf, dass Goethe in „El misterioso caso alemán“ nicht nur als die große Ausnahmeerscheinung der deutschen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Detlef Roth, „Historia septem sapientum“. Überlieferung und textgeschichtliche Edition. Bd. 1: Untersuchung und Edition der Redaktionen I und II; Bd. 2: Edition der Redaktionen III und IV und Anhang, Max Niemeyer, Tübingen 2004 (MTU 126), XI und 763 Seiten

    Udo Gerdes
    …hinaus. Roth hat aufgrund seiner Recherchen 72 Handschriften (darunter acht verlorene oder verschollene), mehr als doppelt so viele wie bis dahin bekannt… …, bei den Inkunabeln und Frühdrucken jedoch „wohl der Unterhaltungswert des Textes immer mehr in den Vordergrund rückt“ (S. 183). Eine tatsächliche oder…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Lyrische Narrationen – narrative Lyrik. Generische Interferenzen in mittelhochdeutscher Epik, Minnesang und Mystik, Loccum, 17.–19. September 2008

    Susanne Kaplan, Reinhard Spiekermann
    …Sonderstatus, der mystischer Literatur gemeinhin zugeschrieben wird, freilich nicht mehr haltbar. Lediglich handelt es sich bei mystischer Literatur um Texte…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Wieland Eins: Muster und Konstituenten der Lehnwortbildung. Das Konfix-Konzept und seine Grenzen, Olms, Hildesheim, Zürich, New York 2008 (Germanistische Linguistik Monographien 23), VIII u. 332 Seiten

    Johannes Erben
    …distinktiver Merkmale der Morpheme unterhalb der Wortebene so schwer wiegen, das eine stammartige Konfixkategorie mehr Probleme schafft als beseitigt“ (S. 307)…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Daniela Gretz: Die deutsche Bewegung. Der Mythos von der ästhetischen Erfindung der Nation, Wilhelm Fink, München 2007.

    Dirk von Petersdorff
    …nationalpädagogisches Spätwerk, das seinen Ausdruck nicht mehr allein in der Literatur, sondern vor allem in den sozialen Praktiken des George-Kreises findet“ (S. 147)…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Barry Murnane: „Verkehr mit Gespenstern“. Gothic und Moderne bei Franz Kafka, Ergon, Würzburg 2008.

    Malte Kleinwort
    …Fantastischen auf Kafka anzuwenden, so erscheinen auch die Gespenster in Murnanes Untersuchungsrahmen weitaus mehr zu sein als bloß fantastische Geschöpfe…
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