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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Erzählte Wirksamkeit

    Inszenierungsformen der Invektive in Michel Beheims "Buch von den Wienern"
    Michael Berger, Sarah Hutterer
    …: aber dy rehten wiener kint kain solches niht haben getan, es waren nur schuldig dar an die unelichen kinder vnd pankart[.] (49,15–19) Letztere werden… …Friedrich gerichteten Schmähschriften konstatieren, von denen Beheim erzählt: Sie bezichtigen den Kaiser, die Ol uas und auch lägeln uergifft zu haben… …rezipiert haben. Innerhalb der Textlogik wurden entsprechende Überlegungen dazu angestellt, wie die Wiener über Beheims schand puch (344) informiert worden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Verena Sauer: Hochdeutsch. Eine framesemantische Analyse historischer Spracheinstellungen zum Deutschen im 16. bis 18. Jahrhundert

    François Conrad
    …. Jahrhundert. Leserinnen und Leser, die sich mit diesen Inhalten bislang wenig auseinandergesetzt haben, bekommen somit eine fundierte Übersicht, die in der… …Vorreden haben sich als Analysegrundlage als sinnvoll gewählter Zuschnitt erwiesen. Schließlich besticht die Arbeit insgesamt durch eine klare Struktur…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Isabel Langkabel: Karl Kraus und seine späte "Sprachlehre". Kontext, Edition und Erläuterung zu Texten aus dem Nachlass

    Theresa Homm
    …Kommentierung erfahren haben. Der Kommentarteil folgt der Edition stattdessen als eigenständiger Text. Für jeden Text bietet er zunächst eine knappe, aber sehr… …teilweise noch den Eindruck des Unfertigen haben und keine versteckten Essaydiamanten ans Tageslicht gefördert wurden, ermöglichen die Texte doch einen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Anja Stehfest: Die Briefe Christiana von Goethes. Studien zur Sprach- und Kulturgeschichte um 1800

    Marko Neumann
    …lassen haben (vgl. S. 167–173 sowie die Übersicht auf S. 121). Daraus ergeben sich Konsequenzen für das Korpus der empirischen Untersuchung (Kap. 4.1)… …zwischen Christiana und Johann Wolfgang von Goethe bietet, sprach- und kulturgeschichtlich aufbereitet zu haben. Die detailreichen Analysen eröffnen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Die inneren und die äußeren Verhältnisse

    J. W. Goethes poetologischer Begriff des Motivs
    Jan Lietz
    …aufzählt oder in den „Maximen und Reflexionen“ von Motiven als „Phänomene[n] des Menschengeistes“ spricht, „die sich wiederholt haben und wiederholen werden… …Verhältnisse in Hinblick auf die Komposition des Stücks keinen bloß sekundären Charakter haben. Vielmehr glaubt er, man habe sie bisher für allzuunbedeutend… …Stück, und halten zusammen, was sonst auseinander fiele, auch wirklich auseinander fällt, wenn man sie wegschneidet, und ein übriges getan zu haben glaubt… …im Bild des Webstuhls zwei Fäden ineinander. In die thematologische Motivforschung indes haben solche poetologischen Gedanken keinen Eingang gefunden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Ästhetischer Imperialismus?

    Zum "lyrischen Wir' in Rilkes Sonetten
    Christoph Schmitt-Maaß
    …mit der Betonung trennender Elemente die ‚riskante Beziehung‘ zwischen Politik und Poesie, in der Ambivalenz und Ambiguität keinen Platz haben. 5 Die… …Pluralis Maiestatis („Hiermit verfügen wir …“) sowie der als Bescheidenheitsplural geltende Pluralis Modestiae („Wir haben nun gezeigt …“). Auch der Pluralis… …der pathetischen ‚Wir‘-Gedichte, wie sie zahlreiche Dichterinnen und Dichter zwischen 1914 und 1918 bzw. zwischen 1933 und 1945 verfasst haben. Auch… …Ästhetischer Imperialismus? dargestellt haben – ein poetologischer Charakter. 65 Die Sachebene der Beschreibung des ‚archaischen‘ Torsos verknüpft Rilke… …darauf hingewiesen, dass Rilke sich auf einen Apollotorso in Rodins Sammlung bezogen haben könnte. Vgl. dazu (mit weiteren Hinweisen) Josef A. Schmoll gen… …, die Rilke im Februar 1922 wie im „Diktat“ 88 heruntergeschrieben haben will. 89 Rilke ruft darin den als Ursänger und -dichter begriffenen Orpheus an…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    "[I]m beherrschenden Mittelpunkte einer bestimmt umgrenzten dichterischen und künstlerischen Welt"

    Zum literarischen Familienarchiv der Arnims
    Dennis Schäfer
    …den Materialien beschränken, nur an privilegierte Akteure weiterreichen und eine generell vom Willen ihres Vorfahrens divergierende Motivation haben… …Arnim-Familienarchiv und seine materielle Überlieferung durchdrungen haben. Die Henrici-Versteigerungen sind Bestandteil eines umfassenderen, noch in der Gegenwart… …Wissenschaftlern divergierende Motivation zum Umgang mit Schriftstellerpapieren haben. 8 Carlos Spoerhase: Neuzeitliches Nachlassbewusstsein. Über die Entstehung… …, die sie fürs eigene literarische Schaffen oder andere publizistische Tätigkeiten heranziehen. Familienarchive wie Schloss Wiepersdorf haben wie andere… …durchaus Nachlass im engeren Sinne sein kann, haben diese Unterlagen oftmals eine ihrem, nicht notwendigen, Eingang ins institutionalisierte Archiv… …Briefe vom Juni und Juli 1807, sollte es sie gegeben haben, aus dem Familienarchiv hinaus eingeschlagen haben, und ob sie sich wie der an Grimm geschenkte… …Brief vom September zwischenzeitig in seinem Besitz befunden haben, lässt sich nach derzeitigem Überlieferungsstand nicht nachweisen. Grimms Durchsicht… …mag sie recht haben.“ 34 Laut Barbara Becker-Cantarino „schätzte [Bettina] nicht nur Varnhagens Archivierungspraxis, sie wusste auch um Varnhagens… …ein geschlossenes Ganzes weitestgehend erhalten und von dieser Auflösung vonseiten Bettinas verschont. Objekte innerhalb eines Familienarchivs haben… …Gesinnung seiner Mutter peinlich berührte, – ihre Manuskripte weder verwahrlosen, noch zerstören lässt. Dass so viele dieser Objekte überlebt haben, wäre ohne…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Doppelt lesen

    Armin Mohlers legitimatorischer Umgang mit Gottfried Benn als Blaupause für neurechte Literaturpolitik
    Samuel Müller
    …Nachkriegszeit haben eine ‚braune‘ Vergangenheit. 17 Armin Mohler: Was die Deutschen fürchten, Stuttgart 1965; Ders: Der Nasenring. Im Dickicht der… …vorgeprägt sein. In Mohlers und Benns Briefwechseln mit Jünger findet sich keine Spur von dem Vorgang. Mohler könnte demnach selbstständig gehandelt haben. Zum… …verschiedenartige Potentaten wie Heidegger, Carl Schmitt und Benn zur Begrüßung eines Vierten sich zum ersten Male unter einem Buchdeckel zusammengefunden haben… …, bisher immer ‚Ewe‘ statt „Ecce“ (V. 3) gelesen zu haben, und befindet dieses misreading geradeheraus als symptomatisch für 26 Mohler mahnt Jünger die… …Verbindung zu Benn aufrechtzuerhalten, vgl. Mohler [Anm. 23], S. 313. Er dürfte die nationale Ausrichtung der Koalition als abgesichert betrachtet haben… …gewünschten Bedeutung zu haben. Und wenn doch, dann erscheinen sie unmittelbar mit dem Nationalsozialismus verbunden, was Mohler ebenso wenig passt. Man kann 40…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Der "ungekrönte Dichterfürst der Gegenwart"

    Der Lyriker Rolf Schilling im Kontext der "Neuen Rechten'
    Jonas Meurer
    …in einem abgedruckten Brief, er würde Schillings „Autorschaft in jeder Strophe erkennen, die mir auf den Tisch flöge“, denn: „Sie haben, was Baudelaire… …chaotisch-dekadenten Interregnum zu leben, in dem die alten ‚Werte‘ und ‚Götter‘ hinfällig und sich neue noch nicht durchgesetzt haben, ein Grundgedanke der… …zuletzt „[a]n Questengänge mit den Kindern im Vorschulalter, die nun schon eigene Familien gegründet haben“. 102 In den letzten Jahren wurde Schilling auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Vergangenheit oder Geschichte?

    Überlegungen zum Neuen Historismus in der Literatur und Medienkultur der Gegenwart
    Claude Haas
    …Jahren Autorinnen und Autoren den historischen Roman für sich entdeckt haben, bei denen man dies Ende der 1990er Jahre, als sie mit dem Schreiben anfingen… …Hartog oder Hans Ulrich Gumbrecht als „Präsentismus“ oder als „breite Gegenwart“ zu adressieren versucht haben. 8 Ich werde darauf zurückkommen und gehe im… …historische Roman diese über weite Strecken aufgegeben zu haben scheint. bis Meinecke, hg. v. Jens Nordalm, Stuttgart 2006; Der Sinn des Historischen…
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