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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2022

    Anna Karin: Männliche Hauptfiguren im Tristan Gottfrieds von Straßburg. Charakterisierung, Konstellation und Rede. Berlin, Boston: De Gruyter 2019 (Lingua Historica Germanica 20), 388 S.

    Julia Stiebritz-Banischewski
    …: De Gruyter 2019 (Lingua Historica Germanica 20), 388 S. Vor mehr als zehn Jahren hat Markus Stock an prominenter Stelle die Figur als ein „Kernproblem… …, während er aber dann, wenn er mehr oder minder suggestiv beeinflusst wird, faktisch nicht in seinem eigenen, sondern im Sinne der anderen Figuren agiert“ (S…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2022

    Lena Kugler: Die Zeit der Tiere. Zur Polychronie und Biodiversität der Moderne, Konstanz: Konstanz University Press 2021.

    Dr. Patrick Stoffel
    …festzuhalten verspricht, was der Text erst nach und nach entfaltet, handelt es sich um eine heute leider kaum bis gar nicht mehr praktizierte Form. Mit Blick auf…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2022

    Montierte Zeit

    Synchronizität und Simultanität in Rudolf Brunngrabers Epochenroman „Karl und das zwanzigste Jahrhundert“ (1932)
    Sylwia Werner
    …Siehe die Rezensionen aus dieser Zeit: [Anonym:] Ein Name, den keiner mehr kennt. Rudolf Brunngraber: Karl und das 20. Jahrhundert, in: Neue Züricher… …durch die Geschichte, die nicht mehr ihre eigene Geschichte ist, sondern die vieler, und der Erzähler macht genau dies zu seinem Erzählprinzip. So wird… …wirklichen Weltzusammenhängen umso mehr, als er, aufs Ganze gesehen, auch nichts von ihnen wußte. (K 119) Auch später, als Karl sich bewusst wird, dass der… …mehr, ich will nicht mehr! klagt er […] die ganze Welt an“ (K 245). 31 Für Karl Lakner gibt es keine Rettung mehr, im Getriebe der weltwirtschaftlichen… …auf das Leben besinnen, oder er wird sich ihrer Gesetze nicht mehr besinnen. Die Welt läßt es auf das Ultimatum ankommen. (K 246) Und weiter: „Das… …auf eine wissenschaftliche Studie aus Rochester in den USA der statistische Durchschnittswert eines Menschen berechnet: Ein Mensch ist nicht mehr und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2022

    Till Nitschmann, Florian Vaßen (Hg.). Heiner Müllers KüstenLANDSCHAFTEN. Grenzen – Tod – Störung. Bielefeld: transcript 2021.

    Prof. Dr. Gerhard Fischer
    …Kapitalismus wahrgenommen hat. Im Zuge dieser Erkenntnisse wird Müllers Raumdramaturgie mehr und mehr von apokalyptischen Katastrophenlandschaften der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2022

    Beschränkte Universalität?

    Friedrich Schlegels Wiener Vorlesungen zwischen Nation und Konfession
    Jakob Christoph Heller
    …Stellen erfolgen – diese bei jedem Aufsatz gültige Vorsichtsregel muss umso mehr betont werden bei der Untersuchung einer Vorlesung, die ihren Gegenstand… …Einheit; wenn auch nicht mehr zur Aufrechthaltung des reinen Glaubens nöthig, der fortan siegreich und nicht mehr getrübt wird; wenn auch nicht als… …schützende Macht und Bollwerk gegen die Usurpationen des Staats, der dann in der jetzigen Gestalt gar nicht mehr vorhanden seyn kann und wird: so doch als… …Verve, ein europäisches Reich: „Was bis jetzt das deutsche Reich war, das findet nun nicht mehr Statt; denn ganz Europa soll das Reich werden, und an… …veränderter Status Roms einher; es war nicht mehr Garant ästhetischer und ‚sprachlicher‘ Qualität: Rom, wenn auch statt der sonstigen Weltherrschaft, immer noch… …in den kirchlichen Angelegenheiten der Mittelpunkt der gebildeten Welt, hörte jetzt mehr und mehr auf, es für den Geschmack und in der Sprache zu sein… …<, war es wenigstens nicht mehr in dem Maße, wie in der früheren Zeit; besonders seitdem Konstantin den Sitz des Reichs nach Byzanz verlegt hatte>. 55… …Europa gemein war und nur die Erhaltung und Erweiterung der Erkenntnis zum Zweck hatte, und eine besondere mehr poetische für jede Nation, in der… …Nation, verstanden als historisch-politischer Zusammenhang, gegeben. Mehr noch: Paradoxerweise ist es gerade die christliche Orientierung, die die… …„Sämmtlichen Werke“ als mehr denn nur ‚tendenziell‘ zu konstatieren ist: Die Bossuet-Passagen sind in der 1815 publizierten Fassung eindeutig, mit der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2022

    Fühmanns Trakl-Essay – nicht nur ein Zensurfall

    Eberhard Sauermann
    …Überarbeitung des Gesamtessays werde er nicht mehr bestimmte Figuren größer machen, als sie sind. 28 24 Fühmann [Anm. 1], S. 170. 25 Fühmann-Nachlass, Sign… …nicht mehr Trakl abgebildet ist. Die BRD-Ausgaben fanden viele Leser und stießen auf großes Interesse bei der Literaturkritik, Fühmann erhielt den… …versucht“ (VF 202). Erst in einer Nacht in einem Leipziger Hotel habe er beim Lesen nicht mehr verstehen wollen wie bisher, „als Vermittlung zu etwas schon… …habe. Er hofft, dass er und die Leser Trakls „dem Verständnis von Trakls Dichtung nähergekommen“ sind, fürchtet jedoch, dass sie sich ihnen noch mehr… …Gretes zitiert (VF 192). Hier wurde ein aktueller Hinweis der Trakl-Forschung berücksichtigt. Was Fühmann nicht mehr berücksichtigen konnte, ist der erst… …und der nötigen Härte keine Rede mehr. Nicht übernommen hat Fühmann das Bekenntnis, in den 1950er Jahren habe das kollektive Bewusstsein „im Besitz… …ihn.“ Sein Trakl-Verdikt habe genügt, dass dessen Gedichte nicht mehr ediert worden sind (E 104 ff.). Die Stellen mit Abusch hat Witt zur Streichung… …markiert, letztlich ist die ganze Passage weggeblieben. In der Hinstorff-Ausgabe kommt Abuschs Fingerzeig nicht mehr vor, und für das „Todesurteil“ für die… …Trakl-Rezeption in der DDR wird nur mehr einer der „eiferndsten Bekämpfer“ der Dekadenz verantwortlich gemacht (VF 101). In der Hinstorff-Ausgabe hat sich außerdem… …Entwicklung mit August 1968, „aber dann könnte das Ding hier nicht nur nie erscheinen, dann wäre auch meines Bleibens nicht mehr“. 56 Dann hat er…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2022

    Linus Möllenbrink: Person und Artefakt. Zur Figurenkonzeption im „Tristan“ Gottfrieds von Straßburg, Tübingen: Narr Francke Attempto 2020 (= Bibliotheca Germanica 72) (zugl. Diss. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg/Breisgau), 513 S.

    Henrike Schwab
    …. Möllenbrinks Ergebnisse zu dieser spannenden Frage hätten im zusammenfassenden Schlussteil der Arbeit durchaus noch etwas mehr Platz verdient (im Wesentlichen… …, welches nun jedoch als literarisches Wissen „im Kopf des Rezipienten“ (S. 88) verstanden wird – und nicht mehr als Tiefenstruktur im Text. Um die kognitiven… …. Weil die mehr oder minder selbstständigen Episoden des „Tristan“ auf unterschiedlichen „Erzähltypen“ beruhen, lassen sich auch für die Figuren… …‚Rezeptionsprozess‘ Isoldes poetologisch: Dass einfache Erzählschemata nicht mehr funktionierten, ließe sich als grundsätzliche Kritik an der Kategorienbildung… …erfüllen nicht mehr einfach ihre vom Erzählschema vorgesehenen Handlungsrollen, sondern spielen diese Rollen vielmehr nur noch“ (S. 347, Hervorhebung im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2022

    Albrecht Greule/Jarmo Korhonen: Historische Valenz. Einführung in die Erforschung der deutschen Sprachgeschichte auf valenztheoretischer Grundlage, Tübingen: Narr Francke Attempto 2021, 231 S.

    Prof. Dr. Claudia Wich-Reif
    …-niederdeutsche behandelt (S. 14–16), auf etwa einer (S. 16 f.) das Frühneuhochdeutsche, auf etwas mehr als vier Seiten das Neuhochdeutsche (S. 18–22). Den Anfang… …unterscheiden können: 1. Wiedergabe der eigenen Forschung, 2. Wiedergabe der Forschung Dritter mit mehr oder weniger ausführlichem Kommentar, 3. Darbietung neuer… …Dative (die nur in Kapitel F.2 kurz gestreift werden). Kapitel F.1.5, in dem es auf etwas mehr als zwei Seiten um Tendenzen und Erklärungsmöglichkeiten des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2022

    Die Metaphysik der Bundesrepublik

    Erinnerungen an die BRD in den Romanen Andreas Maiers, Jan Brandts und Frank Witzels
    Stephan Pabst
    …. Erst vom vorläufigen Ende dieser Transformationsprozesse aus gesehen konnte es einem so vorkommen, als sei von der alten Bundesrepublik nicht viel mehr… …nicht mehr der Ästhetisierung der Lebenswelt, der sozialen Distinktion oder der Kritik einer vermeintlich linken Hegemonie, sondern stellte den… …schon nicht mehr dem verklärten Gegenbild der alten BRD gilt, sondern der kritischen Aufklärung dieses Bildes durch die Gegenwart. Vgl. dazu Böttcher [Anm… …mehr vorstellbare Einfachheit und Einheitlichkeit der damaligen Welt meiner allerersten Jahre zurückkommen muß, um von dort aus alles weitere aufzubauen… …auf, in dem sie diese Ironie nicht mehr auszuhalten droht. Als sein Protagonist ‚Andreas Maier‘ erfährt, dass das Anwesen, auf dem er seine Kindheit… …Eltern versuchen sie mit immer unlauteren Mitteln zu retten. Auch die Kinder rebellieren nicht, sie flüchten in mehr oder minder skurrile Gegenwelten und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2022

    „nur wie das ging, hab ich vergessen“

    Ein Gedicht Dirk von Petersdorffs historisiert die alte Bundesrepublik
    Daniel Fulda
    …Lage, Werden und Wandel multifaktoriell, bedingungsspezifisch und prozessual zu erfassen. Historisieren ist demnach entschieden mehr und weitaus… …Dichte zu erzeugen, die es einem räumlich oder zeitlich entfernten Betrachter ermöglicht, verstehend in den erzählerisch dargestellten, mehr oder weniger… …kontextualisierende Mitarbeit auszuführen. III. Zauberwürfel – Zauberwort Erweist sich das Gedicht als Literatur, indem es mehr andeutet als erklärt, so ist es aber… …es‘, t2: ‚ich hab’s vergessen‘, t3 : ‚nun kann ich’s nicht mehr‘). Sie unterscheidet Vergangenheit und Gegenwart und bindet sie zugleich zusammen, indem… …literaturgeschichtlichen Horizont, der deutlich mehr umfasst als einige „Jahrzehnte“, nämlich bis in die Romantik und deren ironischkritische Fortschreibung durch den jungen… …Spätzeit der alten Bundesrepublik gezogen werden: Alles sei unendlich komplexer geworden; es gebe keine einfachen Lösungen mehr; Selbstverständlichkeiten… …Welt insgesamt als nicht mehr beherrschbar sowie als Kristallisationspunkt verlorener Selbstverständlichkeit wahrnimmt. Der entscheidende Punkt ist… …ästhetisch und literaturgeschichtlich höchst signifikant und hat eine mehr als zweihundertjährige Geschichte: Sowohl der Opposition zwischen traumwandlerischer… …Spannungen aufzuheben, deutet sich nirgendwo an. Keineswegs äußert das lyrische Ich eine Klage darüber, dass es den Zauberwürfel nicht mehr zu ‚lösen‘ weiß… …, nicht mehr und nicht weniger. Dementsprechend umfasst Petersdorffs lyrisches Œuvre sowohl Gedichte mit Reim, Metrum und Strophen- 40 In seiner…
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