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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Lyrische Oberflächen – Hermeneutik und Gattungspoetik bei Wolfgang Hilbig

    Annika Hildebrandt
    …: „Welch eine Simulation war doch diese Wirklichkeit!“ Wolfgang Hilbigs literarische Verklärung des Gewöhnlichen, in: text + kritik 123, 1994, S. 37–43, hier… …: S. 38. 3 Diese Tendenz lässt sich exemplarisch eindrucksvoll daran illustrieren, dass sich sämtliche Beiträge der Hilbig gewidmeten Ausgabe von „text… …fruchtbar macht. Mit dem Ziel, diese poetologischen Diskurse exemplarisch nachzuzeichnen, wird dieser Beitrag ein strukturelles Moment ins Zentrum stellen… …Funktion einer Wahrnehmungsgrenze, die das oberflächliche Syntagma auf seinen Bezugspunkt in absentia hin undurchsichtig macht. Auf diese Weise 18 Vgl… …präsenten Bootes treffen Tropfen auf die Wasseroberfläche auf und stören so ihre spiegelhafte Geschlossenheit. Sukzessive addiert sich diese Einwirkung weiter… …Limitierungen des Mediums richtet. Die Texte brechen jeweils unvermittelt dort ab, wo ein Übertritt in den Raum jenseits des ‚Seespiegels‘ zu erwarten wäre. Diese… …Gedichttext zusammenfällt. Diese Engführung von textinternem und -externem Lesakt forciert einen Umschlag der Wahrnehmung. Auf Distanz und mit dem „lange[n]… …als typographische Fläche auf der weißen Seite erscheint; als „Literatur auf einen Blick“. 25 Diese Perspektive indes lässt den Interpreten mit dem… …wie den Männern im letzten Vers von „Flaute“ – nur durch fortgesetztes Lesen und Suchen eine Antwort geben wird. In diese Richtung weist ebenfalls der… …kork herauf“ (V. 9f.): Diese Protasis klingt weitgehend nach dem bekannten Hilbig’schen Lektüreprogramm. Bereits die Nähe von Vinetaund Atlantis-Mythos…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Felix Mundt: Beatus Rhenanus Rerum Germanicarum libri tres (1531)

    Erich Kleinschmidt
    …, autopsiert er seinerseits doch ‚vor Ort‘ die Welt, in der er sich bewegt und über die er schreibt. Diese Nähe zur personalen Autorschaft charakterisiert… …zu einer Form 10 , die ein imaginatives Gebilde Germania projiziert. Das Hauptwerk des Beatus Rhenanus, diese ‚Drei Bücher Deutscher Geschichte‘, wie… …lediglich Informationen von unzuverlässigem und deshalb entbehrlichem Wert. Diese Einschätzung beruht jedoch nicht auf einem Kompetenz-Defizit des Beatus… …Schrift ebenso wie in den archäologischen Relikten zurückzulesen versucht wird. Diese Lektüren sind keine Rekonstruktion von Geschichte, sondern sie werden… …öfter eine komplexe Hintergrundsformation erschließen, wie sie als Ausfluss individueller Belesenheit sonst für diese Epoche in aller Regel kaum so…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Zu Herkunft, Sprache und Übersetzer des Vocabularius Sti. Galli

    Thomas Klein
    …wie Echternach besaß. Doch genauer zu sagen, wo gerade diese wenig stilvolle Halbunziale und Minuskel beheimatet sein könnte, ist nicht möglich; auch… …zunächst nur für diese Handschrift selbst. Sie ist aber Abschrift, wie Kopierfehler, Blattverlust und Blattversetzungen zeigen (Baesecke 1933: 17). In den… …Glossenschicht S2 15 Vgl. StSG. III, 7, Anm. 6; Michiels 1912: 40–48; Baesecke 1933: 61; Seebold 2001: 53. Die englische Forschung scheint diese Zugehörigkeit von… …Übereinstimmungen zufällig sind, daß vielmehr *VG von *LE abstammt.“ Bezieht man aber diese 52/24 Übereinstimmungen auf die jeweilige Glossengesamtheit, was Baesecke… …wenn man den weit größeren Glossenbestand von EE bedenkt, lässt diese absolut wie vergleichsweise minimale Schnittmenge von Leiden Kap. 47 und VocSach… …hinreichend plausibel zu machen. Das soll im Folgenden versucht werden. Dabei ist mit zu prüfen, ob diese Spuren eher auf einen Althochdeutschen als Übersetzer… …10,60. 30 Dabei können im Prinzip dieselben Fehler auftreten wie bei einer Übersetzung vom Altenglischen ins Ahd.; ich beziehe diese Möglichkeit daher im… …fragliche Wort oder das Wort mit der fraglichen Bedeutung im Ahd. des 8. Jahrhunderts (noch) gab, wenn es auch sonst nirgends bezeugt ist; diese Möglichkeit… …rechtlichen Bereich ‚urteilen, richten, verurteilen‘. Auf diese Bedeutungen entfallen alle literarischen ahd. Belege 47 und ebenso auch die Glossenbelege 48 bis… …Vocabularius Sti. Galli ‚Ruderbank‘ belegt ist. 60 Nicht nur diese Beleglage macht die Annahme eines im Ahd. des 8. Jahrhunderts noch existenten gathofta…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Wigamur. Kritische Edition – Übersetzung – Kommentar

    Gerhard Wolf
    …Regel durch Plusquamperfekt zum Ausdruck gebracht, wohingegen im Mittelhochdeutschen diese Differenzierung weitgehend fehlt. Wenn man demnach die… …einer geselleschaft / Wîgamûr und Atroglas: „Auf diese Weise fuhren / Wigamur und Atroglas in einer Reisegesellschaft“; v. 4875 die tavelrunder tâten dô… …mit „Fürst“ übertragen (v. 5483), obwohl hier und in den anderen Fällen nicht klar ist, welche Funktion diese Standesdifferenzierung hat. Ähnlich… …verderbten Überlieferung könnte man diese Fehler fast als ‚Konfluenzeffekt‘ deuten, sie schmälern nicht den Verdienst Buschs eine Edition vorgelegt zu haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2012

    Hanna Sofia Hayduk: Rechtsidee und Bild. Zur Funktion und Ikonografie der Bilder in Rechtsbüchern vom 9. bis zum 16. Jahrhundert

    Henrike Manuwald
    …Regierungstätigkeit“ (S. 95), wie sie in der Vorrede als bereits verwirklicht dargestellt wird. Diese einleuchtende Gesamtinterpretation ist abgesichert durch eine… …Uffenbach“ (datiert auf 1414) 14 nachweisen, dass „letztlich auch für die Darstellung der Handwerker gilt, dass diese nicht einem bestimm- würden es allerdings… …notwendig machen, doch auch bebilderte lateinische Rechtstexte zu berücksichtigen. Denn diese mögen zwar in den Rechtsregelungen abweichen, nicht aber… …Hamburgischen Stadtrechts von 1497 und Wolfenbütteler Handschrift des Rechtsbuchs von Johannes Purgoldt“ (S. 122–129). 13 Zur Forschungsdiskussion über diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Daniel Weidner: Bibel und Literatur um 1800, Wilhelm Fink, München 2011 (Reihe Trajekte).

    Michael Niehaus
    …in einem Zeitalter der Säkularisierung leben – aber jeder wird auch etwas anderes darunter verstehen“ (21). Diese Rede sei „letztlich so unverzichtbar… …wendet sich damit zwar brüsk gegen die Theologen, aber gerade diese „explizite Abgrenzung von der Theologie“ erlaube es, so Weidner, diese mit ihrem… …, Novalis – haben diese Vorstellungen aufgenommen und als ihre Sache erkannt. Vor diesem Hintergrund darf das romantische ‚Bibelprojekt‘ Weidner zufolge nicht… …säkularisierte theologische Begriffe, nicht so zu verstehen ist, wie sich die neueren Theoriebildungen das vorstellen. Diese verabschiedeten die theologische… …Weidner damit in klassischer Manier rekonstruiert hat, ist aber lediglich ein intendierter Kontrollverlust und eine inszenierte Stimmenvielfalt. Diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Klopstocks Probleme: Der doppelte Anfang der deutschen Hymne

    Dirk Werle
    …Bedeutsamkeit und die Repräsentation von Sinn. 12 In diese Überlegungen fügt sich zwanglos die Entstehung der deutschen Hymne ein: Hymnisch-erhabenes Sprechen… …Forschungsbeiträge hinweisen, die diese allgemeine Vermutung stützen könnten, weil sie bestimmte Stationen der Gattungsgeschichte der deutschen Hymne in dieser… …„Classical German Elegy“, nämlich Friedrich Schillers „Spaziergang“ und Johann Wolfgang Goethes „Euphrosyne“ 19 , durchaus für plausibel halten – aber diese… …hymnischen Stils in dt. Sprache.“ 20 Diese Festlegung bildet durchaus nicht den Konsens der Hymnenforschung ab. Manche Experten würden ins Feld führen, dass… …Künstliches haben. Im Rahmen eines ‚Versuchsaufbaus‘, der die Entstehung einer Gattungstradition aus einer Problemlage erklären möchte, scheint mir diese… …mit Blick auf diese beiden Gedichte für eine Problemreaktionshypothese argumentieren? 4. „Die Genesung“ Kohl hat in ihrer Interpretation der „Genesung“… …durch Vorstellungen des Weltalls und Hinweise auf die Beantwortung der großen Rätselfragen des irdischen Daseins. Diese Perspektive wird zunächst als im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Schluss mit dem ,Mord-Komplex‘! Überlegungen zur ,geschlossenen Form‘ und zum möglichen Ende des „Woyzeck“

    Andreas Beck
    …gibt. „Ruht“ nun im „Woyzeck“ „der Kern der Szenen in sich selbst“, stimmt es, dass diese hier „ihre eigene Zeitqualität“ haben, „ihren eigenen… …durchaus kohärenten Szenengefüge zuweist. Diese Ansicht hat bereits Dedner mit seiner Analyse v.a. der Zeitstruktur des „Woyzeck“ überzeugend vertreten 13… …diese Analogie ja nicht entgeht, plärrt der Marktschreier in der potentiellen Eröffnungsszene zudem „die räpräseantation anfangen! […] Man mackt Anfang… …merkwürdig zusammenhanglos anmu- 19 In diese Richtung tendiert Werner [Anm. 4], S. 248. 20 Eine Anspielung auf das durch die Brüder Grimm heute allbekannte… …von St. Christoph […] nebst vielen andern erbaulichen und ergötzlichen Historien, Bd. 2, München 1832, S. 44f. Eine punktuelle Anspielung auf diese… …Organisation des Stücks nahe. Wo sich diese Annahme weiterhin zu bewähren hat, ist klar: an der Folgeszene H4,2, die ja auch, wie bereits ihre frühere Version… …als ‚Franz Woyzeck‘ zu sich kam – in einem Kontext, der seiner Marie Züge einer Quasi-Muttergottes verlieh. Diese Konstellation greift der Schluss der… …aufeinander bezogener Elemente, bei aller Unfertigkeit Züge eines geschlossenen Ganzen. Diese Ordnung sollte respektiert werden: im Verzicht nicht nur auf… …Vorbild der Romantiker bewusst als Fragment belassen und hätte den „Woyzeck“ wohl auch in dieser Gestalt publiziert. 48 Diese 44 Die Braun [Anm. 4]… …zerbrochen, und zwar genau so, wie es diese Szene zu Beginn des Stücks insgeheim prophezeit hatte. „Komm herein!“ hatte dort Marie gebeten, doch Franz hatte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Re-Skript und Re-Text – Wertlos und entstellt? Oder: Über die guten Seiten einer ‚schlechten‘ Eckhart-Handschrift (Ein Fundbericht)

    Balázs J. Nemes
    …vorliegende Beitrag zwar auf eine bekannte Eckhart-Handschrift, doch wird diese nicht mit dem Ziel untersucht, den Beweis der Authentizität eines der in ihr… …, Tübingen 1980, S. 4. 75 Balázs J. Nemes chungen zu sichern 13 und diese als „Wegweiser zum Verständnis des Textes“ (S. 7) zu begreifen, damit das… …, hier S. 71, Anm. 39. Diese Einschätzung mag auf die höfische Literatur zutreffen (wobei auch hier zu differenzieren wäre, wie etwa aus den Arbeiten von… …nehmen und diese nicht allein der Editorik zu überlassen. 20 Dieses In- tum für eine überlieferungskritische Editionspraxis, in: Probleme der Edition… …, Bayerische Staatsbibliothek, Cgm 5233 und im Plenar St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 363. Diese offenbar viel beschäftigte Hand kann anhand des… …. 166 (1486, Basel). 51 Dabei wird Cod. Sang. 1066 nach Cod. Sang. 1919 und M 42 geschrieben worden sein und diese komplettiert haben, vgl. Mathias… …: http://doc.rero.ch/record/9746). Diese Überlieferungszusammenhänge setzen voraus, dass die St. Katharina-Schwestern über die Bestände ihrer Bibliothek genau Bescheid wussten und… …. Dass diese Einschätzung des Befundes in der Tat zutreffen kann, zeigen vergleichbare Fälle aus dem Zisterzienserinnenkloster Lichtenthal und dem… …Parallelüberlieferung in Cod. Cent. VI 43 g durch textgeschichtliche Untersuchungen womöglich erhärten. Diese durchzuführen, empfiehlt sich umso mehr, als Cod. Cent. VI…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2012

    Matthias Teichert: Von der Heldensage zum Heroenmythos. Vergleichende Studien zur Mythisierung der nordischen Nibelungensage im 13. und 19. / 20. Jahrhundert

    Joachim Heinzle
    …des Mythos, sondern als dem Mythos vorgelagerte Erzählformation erscheint. Diese Formation heißt „absolute Heldensage“ (S. 58). Sie ist rein mündlicher… …„unechten“ Mythen bestimmt (vgl. S. 27f.)? Und was für einen Sinn hat diese Unterscheidung, wenn es doch um die soziokulturelle Funktion des Mythos (Mythos als… …, geprägt von Sozialdarwinismus und Chauvinismus, von Welschenhaß und Alldeutschtum und viel 'deutschem Glauben'“ 14 . In Teicherts System gehören diese Züge… …ausgerechnet diese „zwielichtige, ja fragwürdige Gestalt“ 17 zum Gewährsmann für die Erforschung der Rezeptionsgeschichte des „Nibelungenliedes“ gemacht wird. Es…
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