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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Helmuth Kiesel: Ernst Jünger. Die Biographie, Siedler, München 2007 / Heimo Schwilk: Ernst Jünger. Ein Jahrhundertleben, Piper, München, Zürich 2007 / Hans Blumenberg: Der Mann vom Mond. Über Ernst Jünger, hg. v. Alexander Schmitz und Marcel Lepper, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2007.

    Claude Haas
    …Sommer 1993 wird der 98jährige Ernst Jünger von einer Zecke gebissen. Am 25. August desselben Jahres ist die Episode „Bild Berlin“ eine längere Meldung… …Jahre später der Fall sein –, gelingt der „Bild“- Zeitung eine gewohnt konzise Bestandsaufnahme des Jünger’schen Œuvre und seiner Rezeptionsgeschichte… …Literaturwissenschaftlers aus. So ist ihm denn auch eher eine Werkmonographie mit biographischen Passagen als eine klassische Biographie gelungen. Seine Ausführungen können… …Jahrzehnte eher zu seinen Gegenfiguren aufgebaut hatte. Die Rede ist insbesondere von Walter Benjamin, dessen Heilserwartungen etwa Kiesel des Öfteren in eine… …simplen wie raffinierten Kunstgriff. Er zitiert zunächst eine politisch höchst fragwürdige Äußerung Jüngers, kritisiert dieselbe sodann kurz vor dem… …problematischen Vaterfixierung und einer aus dieser angeblich resultierenden lebenslänglichen „Außenseiterrolle“ (48 u.ö.) eine viel zu große Erzählung zu basteln… …geduldigen Analysen literarischer Texte genauer als mit zudringlichen Empathieversuchen für die Person nachzuerzählen vermag, zeigt eine Gegenüberstellung der… …Werk-Analysen sind durchaus lesenswert und der kontinuierliche Blick auf familiäre Konstellationen erlaubt nicht zuletzt eine genauere Konturierung von Jüngers… …zufrieden gibt, überführt ihn Blumenberg der fehlenden „Sicherheit des Griffs, des Geschmacks“ (87). Eine „Lücke im Meridiannetz der Bedeutsamkeit zu lassen“… …Kiesel und Schwilk gegen Blumenberg ließe sich wiederum anführen, dass die Zeit für eine rein epikureische Auseinandersetzung mit Jünger vielleicht dann…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Disteljäten. Zu Wolframs „Willehalm“ 98,18 f.

    Christoph Gerhardt, Ralf Plate
    …übersetzerischer Bemühungen um Text und Textverständnis geworden ist. Eine prominente Stelle, von der sich Herausgeber, Übersetzer und Interpreten immer wieder… …in Deutung und Fehldeutung solcher Stellen das Wolframverständnis insgesamt artikuliert. Eine etwas weniger spektakuläre Stelle, „Willehalm“ 98,18f… …., in der eine wichtige Figur in einem paradox erscheinenden Vergleich charakterisiert wird, scheint uns in diesem Sinne ebenfalls näherer Betrachtung… …sich um eine Fortführung von 98,16 handelt, wird durch die wörtliche Wiederaufnahme sîn vater (98,16) – sîns vater (98,20) deutlich. Leitzmann und… …sein, und zwar ist eine rühmende Aussage über ihn zu erwarten, denn Matusales selbst ist im „Willehalm“ keine handelnde Figur, sondern wird stets nur als… …bereits zu Beginn der ersten Schlacht hervorgehoben worden (28,30; der hôch gemuote 33,3.27), spielt später eine bedeutende Rolle im heidnischen Heer und… …Ritter gepriesen. Vor der zweiten Alischanz-Schlacht richtet Terramer, der oberste Heidenherrscher, eine lange Ansprache an Josweiß als Führer der siebten… …Vater Matusales war Weißer, seine Mutter aber eine moerinne; er ist also schwarz-weiß gefleckt wie Feirefiz, der Halbbruder Parzivals (386,12-23; vgl… …Disteln aus dem Weizen). Beibehalten wird also die syntaktische Interpretation der ersten Auflage. Stärker geändert ist aber 98,18. Eine Verbesserung ist… …from the bad, like the thistles from among the seeds – and that his father's help had aides him […].“ 106 Disteljäten ist eine Verdeutlichung: Es geht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Die Parole als Losung und Einlösung der Sprachgeschichtsschreibung: innere und äußere Sprachgeschichte im Diskurs. Ein Besprechungsaufsatz zur 2. Aufl. von „HSK“ 2, 1-4

    Christopher Wells
    …virtuelles Nachschlagewerk bzw. Online-Datei. Eine gewisse fachlich kontrollierte Interaktivität würde für aktuelle wie wissenschaftliche Qualität haften. In… …soll nun also Allgemeines, Partikulares und Parteiliches verbinden. Allerdings präsentiert diese Sprachgeschichte in 225 Beiträgen eine Fülle von… …postulierten Ganzen in manchen Teilen eine einigende Thematik gegeben, trotz des aufbröckelnden holistischen Systems. M. a. W.: Das Bewusstsein der Heterogenität… …. Die Sprachgebrauchsgeschichte und die damit verbundene Sprecherperspektive verschaffen der Sprachgeschichte eine größere gesellschaftliche und… …hier leider doch noch nicht ausreichend multikulturelle) Perspektivität erschwert Fragen der Kontinuität und Diskontinuität, die nur in Bezug auf eine… …bestimmte Varietät ihren Sinn haben. Auch die Vielfalt an Forscherperspektiven untergräbt eine Gesamtinterpretation der deutschen Sprachgeschichte. Immerhin… …hat die Hinwendung zum pragmatischen Sprachgebrauch eine Auseinandersetzung mit soziologischen und politischen Fragen in der Linguistik wieder… …im Diskurs um Feminismus, um ‚political correctness‘ und um Fremdeinflüsse weiter entwickelt wurde. Damit kommt der Sprachgeschichtsschreibung eine… …Sprachgeschichte schafft eine ausgezeichnete und mahnende methodologische Ausgangsbasis für die Sprachgeschichtsschreibung. Der Beitrag versteht sich als zweite… …, Stuttgart 10 2007. 416 Die Parole als Losung und Einlösung der Sprachgeschichtsschreibung ihren Werken oft eine finalistische Auffassung zugrunde gelegt haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Johannes Janota, Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit, hg. v. Joachim Heinzle, Bd. III: Vom späten Mittelalter zum Beginn der Neuzeit, T. 1: Orientierung durch volkssprachige Schriftlichkeit (1280/90-1380/90)

    Volker Honemann
    …des beginnenden Spätmittelalters, der herausragende, eine Norm setzende Dichtungen oder Gattungen weitestgehend fehlen, als ebenso vielfältig wie… …stark in den Hintergrund tritt) hinaus, was eine deutliche Veränderung der Funktion von Literatur mit sich bringt. Seitens der… …erfassen kann. Vergleichbares gilt für das Ende des 14. Jahrhunderts. Hier zeichnet sich ein neuerlicher Umschwung ab, der quantitativ durch eine deutliche… …voraus) und eine noch stärkere, durch die neuen Formen der Überlieferung (Papier, frühe Druckverfahren) massiv geförderte Orientierung hin auf die… …ihr Zentrum im 15. Jahrhundert haben, eine genaue Absprache mit Werner Williams, von dem der abschließende Band der Literaturgeschichte zu erwarten ist… …Anordnung des Materials und der Binnenchronologie) leider nicht orientiert. 4 Der Aufbau des Bandes folgt dem der bereits erschienenen: Auf eine umfangreiche… …„geistigen Horizont“ – eine glänzende Darstellung der Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, unter denen deutsche Literatur des 14. Jahrhunderts entsteht und… …berücksichtigt, der zu bedenken gibt, ob nicht der „Ratio-orientierte(n) Einschätzung“ beispielsweise des „dominikanischen Schrifttums“ doch „eine verstärkte… …. Eine stärkere Gliederung des Materials (auch mit den Mitteln der Typographie), wie sie etwa der Band III/2 der De Boor’schen Literaturgeschichte bietet… …die Großgliederung in Lied, Sangspruch und Leich eine Orientierung in der Masse der Autoren, Überlieferungsträger und Texte bietet. 5 Vgl. Walter Haugs…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Deutsche Lyrik des späten Mittelalters, hg. v. Burghart Wachinger

    Gert Hübner
    …„Prosa-Lancelot“ kristallisiert hier die veränderte Einschätzung vor allem der spätmittelalterlichen deutschsprachigen Literatur, eine Neubewertung, die zwei… …Inhalten“ (S. 966) vorzieht, die die Tradition eines neuen Typus begründeten. Gerade diese besonders seriell anmutenden Texte entfalteten indes eine… …wird das Autorkonzept, indem gelegentlich im Überlieferungsprozess an den Autornamen angelagerte Texte eine Abteilung beschließen. Dazu gehören drei… …überschritten ist, die Ballade beim Tannhäuser, ein Meisterlied bei Konrad von Würzburg, eine geistliche Kontrafaktur auf ein Minnelied bei Steinmar… …derselben Handschrift; bei Nr. 14, wo A als Leithandschrift dient, macht der Kommentar nicht recht deutlich, dass eine Strophe aus dem R-Bestand weggelassen… …Forschungsliteratur. Die Kommentare zu den Texten erläutern eingangs Überlieferung, textkritische Fragen und metrische Form; darauf folgt eine in der Regel mit „Typus“… …sympathischen Anspruchs, nicht nur eine Forschungssumme, sondern auch die Offenheit eines Forschungsgebiets für fortgesetzte Arbeit zu präsentieren. So ist es… …an Fachleute“ richte (S. 786), lässt sich immerhin schließen, welche Adressaten in erster Linie vorgestellt sind. Der Band bietet Forschenden eine… …Erläuterungen erschließt, als äußerst nützlich für Lehrende erweisen; der Nutzen für die Lehre selber würde natürlich erheblich vergrößert, wenn eine… …verstanden zu haben, dass Burghart Wachinger eine wissenschaftliche Arbeit zu loben geneigt ist, wenn er sie als ‚hilfreich’ bezeichnet, will ich ungeblümt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Timo Reuvekamp-Felber, Volkssprache zwischen Stift und Hof. Hofgeistliche in Literatur und Gesellschaft des 12. und 13. Jahrhunderts

    Rüdiger Schnell
    …Jahren hatte, besitzen die hier verhandelten Fragen nach wie vor höchste Aktualität für eine mediävistische Literaturwissenschaft: Welchem Stand (Laien/… …Zweifel an dieser These aufkommen. Denn erstens verfügten weder Königs- noch Fürstenhöfe über eine kontinuierliche bzw. genügende Anzahl von Notaren… …und Produktionssphären der höfisch-volkssprachlichen Dichtung in den Mittelpunkt. Der Verfasser stützt seine These ab durch eine Durchsicht der… …erstens der Hof tatsächlich als Ort höfischer Erziehung eine Rolle spielt, S. 282 f., und dass zweitens neben Klerikern auch Frauen und ältere Ritter als… …Abgrenzung besteht; die Deutung des dienestman ze Montfort als metaphorische Aussage (S. 143) überzeugt nicht; die Parallelstellen nützen wenig, da dort eine… …eine solide Literaturrecherche (sogar ausländische Dissertationen sind berücksichtigt) 7 , durch eine behutsame Quellenanalyse8 und einen flüssigen Stil… …deutschen Literatur des Mittelalters, Berlin, New York 1989 (dort auch zum „Willehalm“!). 8 Diese Umsicht ermöglicht dann auch eine wichtige Korrektur an der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Die Kleineren Dichtungen Heinrichs von Mügeln. Zweite Abteilung. Mit Beiträgen von Michael Stolz, hg. v. Karl Stackmann / Karl Stackmann: Philologische Untersuchungen zur Ausgabe der kleineren Dichtungen Heinrichs von Mügeln

    Thomas Bein
    …beiden anzuzeigenden Publikationen sind Teil eines beeindruckenden philologischen Lebenswerkes: 1959 hatte Karl Stackmann in drei Bänden eine „erste… …Abteilung“ der „Kleineren Dichtungen Heinrichs von Mügeln“ herausgegeben1 – fast ein halbes Jahrhundert später folgen eine „Zweite Abteilung“ sowie… …sind eine Ungarnchronik überliefert, ein Artes Liberales-Zyklus sowie „Libri tocius biblie“; diese auch in deutscher Sprache wie auch eine… …deutschsprachige Ungarnchronik, eine Valerius Maximus-Auslegung, ein Psalmenkommentar, das allegorische Gedicht „Der meide kranz“ sowie ein umfangreiches… …Sangspruchoeuvre von über 400 Strophen. Zur Edition: Stackmanns Edition von 1959 beinhaltete die Sangspruchdichtung und eine mittelhochdeutsche Fassung von „Libri… …nur auf eine Publikation hin: Karl Stackmann: Neue Philologie?, in: Modernes Mittelalter. Neue Bilder einer populären Epoche, hg. v. Joachim Heinzle… …artes und der Alchemie. Insofern ist „Der meide kranz“ nicht nur ein literarisches Kunststück, sondern auch eine kultur- und wissenschaftsgeschichtliche… …unterschiedlichster Art eine verlässliche Basis darstellt (zu den Prinzipien weiter unten). Stackmann hatte ursprünglich noch mehr geplant, so etwa auch den „Abdruck… …Untersuchungen“. Nur eine Bemerkung hier: Wie immer man zu Athetesen stehen mag – eines bleibt problematisch: Unechterklärungen setzen eine autororientierte… …Literaturwissenschaft voraus und kultivieren sie. Eine Menge Textkultur wird der Literaturgeschichtsschreibung durch Athetesen vorenthalten (daran ändert auch das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Heines Geschichtskonstruktion, das „Ende der Kunstperiode“ und das Ende der Kunst

    Jochen Schmidt
    …sich eine Analyse der Interessen und Strategien, die er mit diesem Theorem verfolgte, ferner eine Einordnung in sein Geschichtsdenken und in die… …altogether in modern civilisation. Seit Heine im Wintersemester 1822/23 bei Hegel in Berlin eine Vorlesung über die Philosophie der Geschichte gehört hatte… …. Zunächst folgt er mit dieser Zäsurbildung dem von den Zeitgenossen geteilten Eindruck, mit Goethes Tod gehe eine ganze Epo- 1 Zu Heines Geschichtsauffassung… …Neubeginn beruht. Die Ablösung von der Romantik war die eine Bedingung dafür, die andere das Heraustreten aus dem Riesenschatten Goethes. Die von Heine… …individuell empfundene Notwendigkeit war zugleich eine Generationsfrage. Sie zeichnet sich schon in dem markierten Gegensatz von Alt und Jung ab. Gleich zu… …Beginn der „Romantischen Schule“ heißt es: „Die meisten glauben mit dem Tode Goethes beginne in Deutschland eine neue literarische Periode, mit ihm sey… …Alt und Neu verband, zeigt Heines Berufung auf die verbreitete Meinung, es beginne nun eine ‚neue literarische Periode‘. Schlagworte des Jungen… …und die junge Generation der Gleichgesinnten zu sagen: „uns, den Männern der Bewegung“. (DHA 8/1, 155) Auch die Romantik repräsentierte eine Gegenwelt… …dafür zu sprechen, dass eine neue Zeit anbrach: die Julirevolution von 1830, 1831 der Tod Hegels und damit das sichtbare Ende des Idealismus, 1832 Goethes… …qualitativen Sprung von ihr zu der angekündigten neuen Literatur? Um auf diese Frage eine angemessene, Heine nicht bloß paraphrasierende Antwort zu finden, ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Christoph Petersen, Ritual und Theater. Messallegorie, Osterfeier und Osterspiel im Mittelalter, Max Niemeyer, Tübingen 2004 (MTU 125), VIII und 268 Seiten

    Ursula Schulze
    …125), VIII und 268 Seiten Die Herkunft des Geistlichen Spiels, speziell des Osterspiels, aus der Liturgie des christlichen Gottesdienstes ist eine… …Ethnographie, Symposion Ascona, hg. v. Gerhard Neumann, Sigrid Weigel, München 2000, S. 53- 77. 146 Buchbesprechungen wird verstanden „als eine Handlung, in der… …eine Person eine andere verkörpert, während ein Dritter zuschaut“, Theatralität meint den entsprechenden Handlungsmodus (S. 12 f.). Die folgenden drei… …Forschungsliteratur. Gegen eine traditionelle, auf Honorius Augustodunensis gestützte Annahme, dass die rememorative Messallegorie, die in der Liturgie das Leben… …Christi vergegenwärtigen will, eine theatrale Handlung zum Ausdruck bringt, legt Petersen überzeugend dar, dass dabei von Theatralität in dem von ihm… …laut Petersen, dass rituelle und theatrale Komponenten gleichermaßen im Spiel vorhanden sind. Erst durch die humanistischen Dramen werde eine Kunstform… …sich knapp zusammenfassen: ad 1) Die Messallegorese intendiert eine narrative Kohärenzherstellung der rituellen Zeichen, die kein theatrales… …des Gottesdienstes aufgeführte Osterspiel besitzt eine eigene Theatralität, die - weiterhin auf den Kult bezogen - zu diesem in Konkurrenz tritt. „Der… …bedeutungsvermittelnd bleiben sollen. Damit ist das selbstgesteckte Untersuchungsziel erreicht. Insgesamt werden in der Arbeit eine Reihe bereits vorhandener Einsichten… …auf eine theoretische Ebene überführt und an kulturwissenschaftliche Terminologie angepasst. Bei der Argumentation zur Erklärung der Variablen und ihrer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Überlegungen zur Problematik bei der Abgrenzung von Situativergänzungen und Situativangaben

    María José Domínguez Vázquez
    …Verfahren herangegangen. Diese Studie leistet zum einen eine einheitliche Beschreibung bestimmter Verben – stattfinden, gebären, sterben, geschehen, anfangen… …seiner Ergänzungstypologie geht meine Untersuchung aus. Ich möchte hierbei prüfen, ob eine Klassifikation mit weiteren Ergänzungen wie Lokal- 9 , Temporal-… …Stellung zur Adäquatheit dieser Unterscheidungsmittel genommen. An zweiter Stelle werden die in Valenzwerken enthaltenen Verben, bei denen eine… …und andererseits, ob eine Lokal-, Temporal- oder Kausalergänzung zu bestimmen ist und bei welchen Verben diese Ergänzungen vorkommen. 1. Betrachtung der… …Geschehen ‚situieren‘, es also in eine Situation einbetten. Wenn man indessen unter Situierung ganz generell die Eingliederung eines Geschehens in eine… …allen Erwartungen/so. Andere Verben, die eine Modalergänzung im Satzbauplau enthalten, sind weiter: lohnen, anfangen, beginnen, kommen, nützen, stehen… …eine Kausalergänzung. 11 In „Verben in Feldern“ 12 , einem Valenzwörterbuch zur Syntax und Semantik deutscher Verben, kommt bei geschehen keine andere… …Ergänzung als die Subjektergänzung in Betracht. Bei beginnen, enden, anfangen und stattfinden wird bei der Verbvalenz eine fakultative Adverbialergänzung… …Die Sitzung dauerte eine Stunde. 14 / Begründungsergänzung- Der Unfall geschah aus Unachtsamkeit. / Raumergänzung- Ich wohne in Jyväskylä. Für die… …wird eine Modalergänzung, aber keine Temporal- oder Lokalergänzung anerkannt. Bei sterben erfüllt das temporale Satzglied die Funktion einer Angabe. Bei…
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