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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Poetischer Realismus in der ‚Maske des Mythos‘: Conrad Ferdinand Meyers „Schuß von der Kanzel“

    Sandra Schwarz
    …einerseits typisierend wirkt und Idealbilder (wie Rahel) schafft, also einen willkommenen Ästhetisierungseffekt hat. Andererseits zeitigt sie eine… …sich der Dichter einerseits als Zeitgenosse Sigmund Freuds oder des Symbolismus. 6 Andererseits erfährt „das Alte (i. e. die Mythologica)“ 7 eine… …Böschenstein: Vor zwei Jahrzehnten recherchierte sie eine in ihren Erscheinungsformen und Funktionen verdeckte „Mythologie zur Bürgerzeit“ 11 – ohne allerdings… …Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 32, 1958, S. 71–98, ferner Helmut Koopmann: Deutsche Literaturtheorien zwischen 1880 und 1920: eine… …, zit. i. d. Anmerkungen zu Meyer [Anm. 4], S. 327. 10 „In der Maske des Mythos“ hieß eine Paul Klee gewidmete Ausstellung im Münchner Haus der Kunst (1… …„Verfahren der Krypto- und Zitatmythologie“: Die „gebrochene Form“ der Mythologie im ‚realistischen‘ Roman des 19. Jahrhunderts sei eine Variante der ‚Arbeit… …, dass er im Anschluss an Goethe „dem Wirklichen eine poetische Gestalt geben“ bzw. „das Reale poetisiren“ will 14 , durchaus kontinuitätsstiftend, zumal… …eine stilistische Verfahrensweise“ (ebd., Bd. 2, S. 507), die, wie im literarischen Vormärz, auch zur Schöpfung neuer Mythen führt (vgl. Hartmut… …, Stuttgart 1965, S. 218. – „Der Schuß von der Kanzel“ ist das Musterbeispiel einer Novelle im Sinne Goethes: „eine sich ereignete, unerhörte Begebenheit“… …gesteigert werden. [...] Die Idealisierung hat eine reinigende und eine verstärkende Richtung“. 22 Gottfried Keller an Paul Heyse am 27. 7. 1881, in: Gottfried…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Elvira Topalović, Sprachwahl – Textsorte – Dialogstruktur. Zu Verhörprotokollen aus Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts, WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier 2003, 279 Seiten

    Robert Peters
    …Hexenprozesse bilden eine wichtige Quelle für verschiedene Bereiche der Sprachgeschichtsforschung. Die Gerichtsschreiber verschriftlichen gesprochene, meist… …, „Textsorte“ und „Dialogstruktur“. Eine Einleitung in die Themen der Arbeit (Kap. 1) und eine umfassende Ausführung zum geschichtlichen Hintergrund und den… …Literaturverzeichnis, ein Anhang mit 30 Seiten Transkriptionen von Verhörprotokollen und dazugehörigen Dokumenten, eine Tabelle der angeklagten Osnabrücker Frauen und… …niederdeutsches Sprachsystem gab, sondern eine niederdeutsche Schriftsprache nordwestfälischer Prägung und eine niederdeutsche Mundart. Der Abstand zwischen beiden… …. v. Gertrud Mras, Renate Kohn, Wien 2006, S. 217-225, hier S. 224. 153 Buchbesprechungen Möglichkeit für eine genauere Analyse. Das Niederdeutsche ist… …, „Osnabrücker Verhörprotokolle – Fragen zur Textsorte“, wird diskutiert, ob sich Untertypen eines „Gerichtsprotokolls“ entwickelt haben. Vorgeschlagen wird eine… …Sprachhandlungen der originalen Verhörsituation beschrieben. In diesem ‚Obertext‘ gibt es eine zweite Ebene, die die Originaläußerungen von Richtern und Angeklagten… …Normalfall wurde von den Schreibern dialektale dialogische Sprechsprache in eine hochdeutsche schriftsprachliche Form gebracht. Der Brief Sara Baumeisters ist… …in mittelniederdeutscher Schreibsprache abgefasst; er enthält neben hochdeutschen Versatzstücken Reflexe niederdeutscher Mundart, die auf eine… …der Nähe‘. Das Niederdeutsche erfüllt also sowohl nähe- als auch distanzsprachliche Funktionen. Beim Schreibsprachenwechsel wird eine Sprache der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Der Dieb und der Fisch. Zu einer Bildbeischrift im Münchener „Tristan“-Codex Cgm 51

    Henrike Manuwald
    …amor: et nos cedamus amori. Das im Zitat an die Stelle von et gesetzte sed bringt gegenüber dem Original – bei etwas verändertem Sinnverständnis – eine… …. 20098 f.). Solche Varianten könnten bei der Neuformulierung des Verses im Cgm 51 auch eine Rolle gespielt haben. 429 Henrike Manuwald, mal von einer Hand… …eine andere Motivation dafür vermutet, dass sie von ihrem Vorhaben ablässt. 7 So stellt die Beischrift vorausweisend diese Szene bereits in einen… …der Bayerischen Staatsbibliothek München) 5 Vgl. Schneiders Einschätzung bei Kunerth [Anm. 2], S. 91, Anm. 370. 6 Schneider vermutet eine Niederschrift… …Tristan auf Rache verzichtet. Vgl. dazu, dass eine unbewusste Liebe zwischen Tristan und Isolde vor dem Minnetrank nicht vorhanden ist, auch: Tomas Tomasek… …‚schnell segelndes Kriegsschiff‘), wobei mit Letzterem eindeutig eine Gefährdung benannt würde. Aus paläographischen Gründen und wegen des besseren Reims des… …leoninischen Hexameters scheint es jedoch eher gerechtfertigt, pi_c_i_ als Verschreibung für piscis anzusehen, zumal sich diese Lesart auch durch eine Parallele… …. Bei dem Eintrag des Verses hat sich der Schreiber – vielleicht angeregt durch die zahlreichen Sentenzen im „Tristan“-Text selbst 20 – wohl an eine ihm… …bezeichnet werden. Es handelt sich dabei um Merkverse der verschiedensten Art. 23 In diesem Zusammenhang gewinnt die Sentenz eine didaktische Funktion, und… …Fische einem anderen etwas wegnehmen können, jedoch nicht vollkommen abwegig. Und es ist eine Situation denkbar, in der sie sich nicht untereinander…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Feindliche Fürsten – hilfreiche Grafen. Anmerkungen zur Personenkonstellation in „Wolfdietrich“ D

    Walter Kofler
    …Repräsentanten eines Stoffkreises. „Wolfdietrich“ D nimmt in der Überlieferung allerdings eine nicht nur quantifizierbare Sonderstellung ein. Anhand der… …Repräsentanten eines Stoffkreises zu sehen. Eine mehrfache Sonderstellung innerhalb der uns bekannten Überlieferung nimmt „Ortnit“/„Wolfdietrich“ D ein. Mit zehn… …Handschriften und sechs Druckausgaben zeigt diese Version die breiteste Überlieferung. 3 Zudem handelt es sich bei diesem Text eindeutig um eine Kompilation… …Großteil von „Ortnit“ A (Str. 1-521) geht weitgehend parallel mit D (Str. 1-566), doch sind die Übereinstimmungen zwischen C und D enger. 6 Eine längere… …und trifft auf eine Wöchnerin) 8 – Wol. D 1626-1628 = B 683-685 (Wolfdietrich kämpft gegen das Drachenmännchen) – Wol. D 1868-1871 = C 60-63… …überlieferten Form eine Dichtung mit durchaus eigenständigem Gepräge.“ 10 Während aber in der ersten Hälfte des Doppelepos (Ort. D: 1-569 / Wol. D: 1-839) die… …Abenteuer besteht. Schneider schloss die Möglichkeit aus, dass der D-Redaktor (von Schneider mit bezeichnet) eine derart lange Passage selbstständig… …gewesen oder nicht? Am besten wird man eine Antwort darauf geben können, wenn man untersucht, wie sich D gegenüber C, B, A2 und der „Þiðreks saga“ verhält… …. Übereinstimmungen mit C bzw. mit B und A2 können als Indiz für gemeinsame bzw. verwandte Quellen (*C bzw. eine *B-Gruppe) gewertet werden. Unterschiede könnten auf… …. Lassen sich typische Stilelemente finden, dann wäre dies ein klarer Hinweis auf eine nicht nur marginale Tätigkeit des D- Redaktors als Dichter und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Zwischen Konservierung, Restaurierung und Aktualisierung. Zur Frage nach dem Verwendungszweck der Berliner Neidhart-Handschrift c

    Ann-Kathrin Bleuler
    …Kathrin B l e u l e r , München In dem Beitrag wird eine neue Funktionsbestimmung der Berliner Neidhart-Handschrift c vorgenommen, die – entgegen bisheriger… …sich eine Überlieferung von Neidharts Liedern, die die des 13. und 14. Jahrhunderts in ihrem Umfang weit übertrifft. Neben einem Doppelblatt-Fragment1… …und einiger Streu- Überlieferung2 sind Einzel- bzw. Gruppeneinträge in Liederbüchern3 , eine Autorsammlung in einer Sammelhandschrift vermischten… …die Berliner Neidhart-Handschrift c eine Sonderstellung ein, und zwar zunächst aufgrund ihres Inhalts. Denn während alle übrigen Neidhart-Zeugnisse des… …historische Rezeption. Aus dieser Sicht stellt sich die Frage, wozu – zu welchem Zweck und für welche Gebrauchsform – in der Mitte des 15. Jahrhunderts eine so… …hatte sich etwa eine lesende Fangemeinde gebildet? In der Forschung sind einige wenige Stellungnahmen zu diesem Fragekomplex zu finden; einmal in Edith… …Zusätzlich verstärkt wird der Liederbuch-Charakter dadurch, dass den Virgeln von der Anlage der Handschrift her eine wichtige Bedeutung beigemessen wird. Dies… …am Verwendungszweck als Gesangsvorlage aufkommen lassen. So tut sich eine Diskrepanz auf zwischen der Bedeutung, die den Virgeln durch die farbliche… …rhythmischen Aufbesserungen in SL 11 (c 26) nicht vom c-Schreiber selbst stammen, sondern auf eine frühere Überlieferungsstufe zurückgehen. Nach Fritz und… …Zusammenhang zwischen Text und Melodie in der mittelalterlichen Notenschrift nach dem Prinzip ‚eine Note für eine Sprechsilbe‘ hergestellt mit Ausnahme der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Burkhardt Lindner (Hg.): Benjamin-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung

    Eva Axer
    …längeren, vollendeten Arbeiten ausgegangen; eine Unterteilung in Haupt- und Nebentexte soll es nicht geben (vgl. S. X). Bislang weniger beachtete Arbeiten… …Benjamins finden daher Eingang in den Band. Das Handbuch solle aber nicht nur eine Einführung und die Bestandsaufnahme kanonisierter Forschung leisten… …, sondern ebenso eine Sammlung ambitionierter und innovativer Forschung sein (vgl. ebd.). Auf den ersten Blick scheint die Unterteilung des Buches in einen… …Ansprüche, die man an eine gelungene Einführung haben kann, werden hier erfüllt: Lebensbeschreibung im zeitgeschichtlichen Kontext, Überblick über die Quellen… …. Der Vorteil solchen Verzichts liegt darin, dass weder entlang der Biographie des Autors noch entlang einer bestimmten Thematik dem Handbuch eine Linie… …so der Dynamik verschiedener Interpretationen zu überlassen, scheint daher eine mögliche gelungene Antwort auf die Vielschichtigkeit seiner… …Leser leichter zu rezipieren sind als eine verschlungene Sammlung. An Benjamins Leben, genauer gesagt an seinen prägenden Beziehungen, orientiert sich das… …Benjamins Überlegungen zu einzelnen Autoren und ihren Werken. – Eine Vorstellung von seinem Verfahren der „philosophischen Kunstkritik“ (S. 475) muss der… …„Messianismus, Ästhetik, Politik“ zeigt sich die Abkehr von Lebensund Werkkonstruktionen, die eine Entwicklung Benjamins vom esoterischen Philosophen zum… …reproduziert als Sammlung von „Sprachphilosophie, literarischem und autobiographischem Schreiben“ eine kanonische Verknüpfung. Damit wurde die Chance vergeben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Hansjörg Bay, Christof Hamann (Hgg.): Odradeks Lachen. Fremdheit bei Kafka

    Oliver Ruf
    …zunächst einmal grundsätzlich fragt, was es denn überhaupt mit dem Kafkaesken auf sich habe. Er eröffnet eine Revision der Duden-Definition des Wortes2… …. Obschon Texte wie die „Forschungen eines Hundes“, der „Bericht für eine Akademie“ oder „Beim Bau der chinesischen Mauer“ eine Ereignishaftigkeit aufweisen… …Romanfragment „Der Verschollenene“ herausarbeiten, wie sich die Hauptfigur Karl Roßmann „selbst noch fremder wird“: „Sämtliche herkömmlicherweise für eine… …Autorin gelingt es aufzuzeigen, wie durch „eine im Erzählakt permanent sich gleichsam selbst erzeugende Alterität“ die „paradoxe Struktur dieser… …, versucht Stanley Corngold eine Lesart – vor allem für „Das Schloß“ – die, selbst vergnügt, das von jeder Seite des Buches ausströmende Vergnügen erkundet und… …die den Witz und die Ironie dieses Werks als eine Angelegenheit des Andeutens begreift [...], die die Art und Weise nachvollzieht, in der jedes seiner… …Menschen in zoologischen Gärten, auf den Bühnen der Varietés und in den Hörsälen der Medizin um 1900. Ihm erscheint Kafkas Fremde als „eine, avant la lettre… …, postkoloniale Ethnographie“ (S. 316) – eine lohnende Richtung, in die auch Gerhard Neumann in seinen Ausführungen über „Kafka als Ethnologe“ weist (325–345)… …des heutigen Menschen im Diskurs-Ensemble seiner Kultur – am Text – zu erforschen, ist eine Herausforderung, der sich die Literatur- als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Emotionsdarstellungen im Mittelalter. Aspekte und Probleme der Referentialität

    Rüdiger Schnell
    …Dieselbe Frage treibt auch die heutige Medienindustrie um, jetzt aber mit Blick auf die Zeitgenossen: Kaum eine Sportberichterstattung, keine Talkshow, kein… …zum Präsidenten, in Ihnen vor?“ „Was haben Sie bei der Überreichung des Filmpreises gefühlt?“ Eine epidemieartige Neugier auf die emotionalen Vorgänge… …Zärtlichkeit im 18. Jahrhundert handelt es sich eher um ein diskursiv-literarisches Ideal als um eine alltagsweltliche emotionale Neugier. Einen ganz anderen… …Frage, inwieweit ein literarischer Vortrag, eine Kanzelpredigt oder ein Beichtgespräch einerseits emotional auf die Menschen einwirkte und andererseits… …das 12. Jahrhundert; Klaus Ridder: Kampfzorn. Affektivität und Gewalt in mittelalterlicher Epik, in: Eine Epoche im Umbruch, hg. v. Christa… …bemühte die Humoralpathologie für eine solche Auffassung im Mittelalter). Vielleicht ist aber der defizitäre Quellenbefund dadurch zu erklären, dass sowohl… …groben Skizzierung von sieben Wissensinteressen wird es höchste Zeit, auf eine gewichtige Differenz einzugehen, die die derzeitige Emotionsforschung… …kennzeichnet: einerseits eine eher geschichtswissenschaftliche, andererseits eine eher literaturwissenschaftliche Ausrichtung der Emotionsstudien. Wenn ich von… …unterschiedlichen Erkenntnisinteressen bemerkbar: ‚Der‘ Historiker bzw. ‚die‘ Historikerin fragt primär, weshalb eine historische Gestalt eine bestimmte Gestik oder… …eine bestimmte Emotion zeigt, und fragt nach den möglichen kommunikativen Implikationen emotionsrelevanter Zeichen in der politischen Realität. 9 Der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Kerstin Güthert, Herausbildung von Norm und Usus Scribendi im Bereich der Worttrennung am Zeilenende (1500–1800), Winter, Heidelberg 2005 (Germanistische Bibliothek 24), 259 Seiten

    Horst Haider Munske
    …Instanzen sind ein Phänomen der späteren Neuzeit. Vormals prägte eine unsichtbare Kommunikation zwischen Druckern, Autoren und Lesern die Entwicklung des… …verschiedener Beobachtungen, auch wenn diese noch in eine sehr tastende Darstellungsform gekleidet sind (von Terminologie zu reden, wäre verfehlt). Methodisch… …aktuellen Bezug sucht oder eine schnelle Orientierung über das Gesamtthema, wird aber enttäuscht. Dazu verweise ich auf die schöne Übersicht von Petra Ewald… …. Außerdem ist dem Buch eine CD beigefügt, die auf weiteren 333 Seiten die Einzelanalysen mit Textbeispielen und Faksimiles enthält. Darauf wird allerdings im… …. Dies ist eine der zahlreichen vereinfachenden Funktionalisierungen des Schreibusus, die die frühe Entwicklung unserer Rechtschreibung prägen. Unerwartet… …Kopf‘ eigne sich nicht zur Verdoppelung. Gleichwohl war mit der Einschränkung auf die Position nach Kurzvokal eine Art graphisches Synonym zu den übrigen… …. Diese Empfehlung ist dann in die Neuregelung übernommen worden. Damals wußte ich nicht, was diese Abhandlung jetzt sichtbar macht, daß dies eine Rückkehr… …das ist der zweite Punkt –, eine angemessene, eine achtende Haltung gegenüber dem historisch geprägten Usus einzunehmen. Wenn dies früher geschehen wäre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Der Geist als Nostalgiker des Lebens. Was verbindet und was unterscheidet Grillparzers „Sappho“ und Manns „Tonio Kröger“?

    Vittorio Hösle
    …breite Schicht mehr darstellt. Sicher spielt auch eine Rolle, dass die moderne Literaturwissenschaft das Schreiben über Schriftsteller nahezu monopolisiert… …Presse“ um eine Würdigung bat, die dann am 22.1. erschien. Der kurze Text wurde schnell geschrieben, und zur längeren Abhandlung, die Mann dort in Aussicht… …Grillparzer ein modernes Ehedrama geschrieben, das umso erschütternder ist, als es nicht in zeitgenössischen bürgerlichen Milieus spielt, sondern eine durchaus… …Jahre vor seinem Grillparzertext, gesehen zu haben, und zwar im Prinzregententheater im München. Das Tagebuch beklagt „eine äußerst schwache Aufführung“… …, und doch erkennt Mann durch sie hindurch Wesensverwandtes im Drama. „Merkwürdig, daß ich die Dinge Grillparzers so spät kennen lerne. Ich bin eine Art… …Gewaltausbruch dort ist selbst noch heroisch-archaischer Art, während Grillparzer eine modernespezifische Psychologie entwickelt. 9 Zu diesem Stück schreibt Ernst… …. Grillparzer entgegnete spontan, sie eigne sich für eine Tragödie noch besser, und hatte schon am selben Abend den Plan für sein Trauerspiel fertig. Am 30. 6… …griechische Kostümierung ändert überhaupt nichts an der Tatsache, dass Sappho eine Zeitgenössin ist, ja, eine der modernsten Frauen, die bisher auf einer… …jedoch zu entnehmen, dass sich Grillparzer schon früher für Sapphos Ende begeistert hatte, freilich ohne an eine Dramatisierung zu denken (Franz… …seinen Klassizismus nach, indem er eine Dichtergestalt nicht der Renaissance, sondern der Antike ins Zentrum stellt; „Sappho“ ist eine Synthese von…
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