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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Die Toten am Tisch: ‚Familienromane‘ nach dem Holocaust

    Mona Körte
    …, dann und danach, München 1999, S. 11–18, hier: S. 11. 2 Esther Dischereit: Joëmis Tisch. Eine jüdische Geschichte, Frankfurt/Main 1988, S. 21. 3 Eva… …Menasse: Vienna, Köln 2005. 573 Mona Körte rin in Viola Roggenkamps Roman „Familienleben“ (2005) eine wunderbare Erzählung, „an die Veras und meine… …der Geschichte der Mutter absorbiert oder versteckt in sie hineingebaut, also auf eine Weise perspektiviert, die die Geschichten von Mutter und Tochter… …nun ausfüllen, eine Stimme entwickeln, sich autorisieren. Hierbei sieht sich das Ich häufig vor eine Aporie gestellt, denn die Lebensgeschichte der… …und Tochter, sondern charakterisiert darüber hinaus den literarischen Prozess als eine endlose Aufgabe des Sortierens, Trennens und Zerreißens. Während… …. 123. 7 Norbert Oellers: „Sie holten mich ein, die Toten der Geschichte“. Ansichten über Esther Dischereits Joëmis Tisch. Eine jüdische Geschichte, in… …literarische Anthologien, entwirft in ihrem ersten Roman „Familienleben“ eine Familie, die in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts ein zurückgezogenes, beinahe… …Schwester Vera. Die Pubertät, so wird auf der Subebene erkennbar, ist eine Initiation, allerdings nicht wie angenommen in ein neues Stadium von Entwicklung… …, sondern ist eine immer neue Einübung in das mütterliche Trauma, das ein Eigenleben der Töchter verbietet. Für Alma Schiefer scheint die Todesdrohung, nach… …weiter. Meist ist es eine um die Mutter kreisende Familienrecherche, die nach Gründen und Worten für das von der Mutter abgelegte und von der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2008

    Das Alte und das Neue: Ambivalenz und Eindeutigkeit in Theodor Fontanes Roman

    Liselotte Grevel
    …Ruppin, hart an der mecklenburgischen Grenze, zieht sich von dem Städtchen Gransee bis nach Rheinsberg hin (und noch darüber hinaus) eine mehrere Meilen… …auf dem Weg der ‚Causerie‘, der unverbindlichen Plauderei – eine solche Fülle von Informationen über die zeitgeschichtliche Gegenwart ein, dass die… …. 196–222. Eine in mehrfacher Hinsicht anregende Arbeit zum „Stechlin“ als literarische Repräsentation von Geschichte liefert Uwe Hebekus: Klios Medien. Die… …Wirklichkeit erhalten im Romanganzen eine symbolische Wertigkeit. Demgegenüber wird auch in den jüngeren literarkritischen Arbeiten im Allgemeinen die häufig… …erhobene Forderung wenig beherzigt, für eine adäquate Interpretation von Fontanes Werken insbesondere deren spezifische literarische Form zu berücksichtigen… …kulturellen Leben der Zeit zum anderen. Dem auf das eingangs zitierte Bild folgenden Incipit des Romans kommt dabei eine exemplarische Funktion zu: Alles still… …, jedoch komplementäre Funktionen unterscheiden. Es kommt sowohl zu semantischen Ausweitungen als auch zu Bedeutungsrelativierungen der Motivkomplexe. Eine… …gelegene Ortschaft, den umliegenden Wald, das Schloss Stechlin, den Gutsherrn Dubslav von Stechlin und nicht zuletzt auf seinen Sohn, Woldemar. Eine andere… …demgemäß die Protagonistin des „Stechlin“. Ebenso wie die topische Tradition ihres Namens eine faszinierende, doch letztlich unerreichbare und geheimnisvolle… …träumt (vgl. DS, S. 382 f.); dennoch wird im Lauf der Erzählung nur eine Ehe geschlossen, und zwar die von Woldemar mit Melusines Schwester Armgard. Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Karl Gustav Goblirsch, Lautverschiebungen in den germanischen Sprachen, Winter, Heidelberg 2005 (Germanistische Bibliothek 23), 308 Seiten

    Ingo Reiffenstein
    …. und 2. LV kennt Goblirsch noch eine dänische, isländische und eine ‚teilweise’ LV, die er als Varianten der 2. LV versteht und die auch etwa zeitgleich… …, Kuryłowicz, Steblin-Kamenskij u.a.). Niemand aber hat sich mit diesen Phänomenen bisher so umfassend und systematisch beschäftigt wie Goblirsch. Eine… …(S. 14), sein Ziel ist eine als durchgehender Prozess verstandene Phonemgeschichte der LV. Hohen Zeugniswert billigt er den rezenten Dialekten zu. Im 1… …Affrikate > Frikativ, S. 24 ff.). Die Druckstärkekategorie fortis/lenis, die in der LV-Diskussion sonst eine wichtige Rolle spielt, lehnt er ab und plädiert… …anstelle der Intensitätsskala (tense vs. lax) für eine Stärkehierarchie nach dem Grad der Sonorität, von den Plosiven als den stärksten Lauten abnehmend zu… …bestreitet und schon die ahd. Unterscheidung für eine bloß orthographische Konvention hält (S. 150 f.), weil er die Fortis-Lenis-Kategorie generell ablehnt… …folgt eine informative Dokumentation der Staffelung der hochdeutschen LV in den rezenten Dialekten (S. 182–199) und im Althochdeutschen (199–214). Die… …Zeitpunkt der Vokalisierung (etwa 14. Jahrhundert) bei k noch gegeben war. c Das letzte Kapitel bringt eine Typologie der Obstruentensysteme in den rezenten… …allem spätere Lenierungen, Kürzungen (Apokope) u.a. überdecken z.T. die ursprünglichen (oft rekonstruierten) Verhältnisse. Dem Buch hätte eine… …für ahd. z oder a. Goblirsch leistet eine beeindruckende Zusammenschau und Systematisierung der vielfältigen und disparaten Konsonantenverhältnisse der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Inhaltsverzeichnis / Impressum

    …Souveräns. Eine Diskursgeschichte des Opfers (Marcus Twellmann) ....... 611 Jutta Breyl: Pictura loquens – Poesis tacens. Studien zu Titelbildern und… …Michael Zaremba: Christoph Martin Wieland. Aufklärer und Poet. Eine Biografie (Jürgen Jacobs) ........ 618 Klaus-Michael Bogdal (Hg.): Orientdiskurse in der… …Postf. 304240 · 10724 Berlin · Fax 030/25 00 85-275 ESVbasics basics ESVbasics steht für eine neue Ge ne ration Lehrbücher, die gut verständliche und… …didaktisch aufbereitete Einführungen in die Fachbereiche Ihres Studiums bietet. Rudolf Denk / Thomas Möbius Dramen- und Theaterdidaktik Eine Einführung 2008… …Dramaturgie eine Einführung in eine „andere“, eine werkstattorientierte Dramen- und Theaterdidaktik. Satz: multitext, Berlin Druck: Ott-Druck, Berlin… …oder eines anderen Verfahrens sowie das Recht zur Lizenzvergabe. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache Abdruckgenehmigung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    „Wer hat dich, du schöner Wald…?“ Kitsch bei Musil – mit Blick auf den „Mann ohne Eigenschaften“

    Norbert Christian Wolf
    …Begriffs“ spricht: „Trotz aller Bemühungen um eine Theorie ästhetischer Wertung ist es bis heute nicht gelungen, den Begriff K. aus dem Objektbereich der… …: Schriften zur Literatur 2. Theorie, Frankfurt/Main 1975, S. 95. 200 „Wer hat dich, du schöner Wald…?“ Es handelt sich bei diesen Worten um eine Formulierung… …Eigenschaften“ behandelt. Wie zu zeigen sein wird, verbirgt sich hinter dem scheinbar peripheren ästhetischen Grenzphänomen eine zentrale Gedankenfigur der… …unmissverständlich fest: 17 Vgl. Paul Michael Lützeler: Hermann Broch. Eine Biographie, Frankfurt/Main 1985, S. 389; in anderen Quellen ist dagegen vom 18. Februar… …Musil. Eine Biographie, Reinbek b. Hamburg 2003, S. 1029–1038. 201 Norbert Christian Wolf „‚Kitsch‘ hat […] die Bedeutung von zu billiger oder… …Eigenschaften“ lassen sich zahlreiche Beispiele für eine solche als defizitär gekennzeichnete Kunst anführen, etwa die bildliche Charakterisierung eines mystischen… …. Jenseits dieser topischen Begriffsverwendung begegnet in Musils Werk noch eine zweite, durchaus eigentümliche Definition von Kitsch, etwa im Essay „Ansätze… …analog den Kitsch […] als eine formelhafte Verkürzung des Gefühls bezeichnen. (GW 8, 1152; vgl. M III/3/71 u. M IV/3/310) In einer überraschenden Analogie… …nachgelassenen Notizen und Entwürfe in M III/4/6, M III/4/22, M III/4/69 u. M III/4/130. 23 Tatsächlich handelt es sich um eine Kompilation gleich zweier Sätze aus… …Killy: Deutscher Kitsch. Ein Versuch mit Beispielen, 7. Aufl., Göttingen 1973, S. 10 u. S. 14: Bei literarischem Kitsch gehe es nicht darum, „eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Das ‚verstrickte‘ Gottesurteil. Praktische Überlegungen zur mittelalterlichen ‚Präsenzkultur‘

    Florian Kragl
    …Bild 3 , Hören und Lesen 4 , Körperlichkeit 5 , Performanz/Performativität 6 , Mythos 7 . Die genannten Schlagworte rufen eine Gruppe hochaktueller… …mit der Formulierung der „Produktion von Präsenz“ herausgestrichen. 11 ‚Präsenz‘ stellt dabei ab auf eine räumliche Relation. „Was ‚präsent‘ ist, soll… …definiert: 1. Es entsteht eine „neue Konfiguration des Selbstbezugs, bei der sich die Menschen als im Verhältnis zur Welt exzentrische Wesen zu sehen beginnen… …ergo sum – beginnt sich eine Zweiteilung in ‚Geistiges‘ und ‚Materielles‘ durchzusetzen. „Ihre ganz elementare binäre Logik ordnet den menschlichen Leib… …stehen. Es geht also, pointiert gesagt, um eine Epistemologie ‚zweiter Ordnung‘. Doch auch unter diesem Aspekt – der zweite, praktische Kritikpunkt –… …gestaltet sich eine historische Perspektivierung schwieriger als in Gumbrechts Mittelalter-Neuzeit- Schema. Mit einem Beispiel: Alleine die Existenz von… …Neuzeit eine Verschiebung von sehr starren, kanonischen Relationen hin zu arbiträren, re- 18 Und nicht nur er, vgl. etwa ganz ähnlich Aleida Assmann… …einem Nachw. v. Peter v. Polenz, Berlin 1967, S. 83). – Es mag ein typischer Zug wissenschaftlicher Theoriebildung sein, dass eine These in ihrer… …derartige Gerichtskämpfe funktionieren auch eine Reihe anderer Gottesurteile (wenigstens im weiteren Sinne), wo die Wahrheit zwar konkret über andere Wege… …eine List ein: Sie schickt nach Tristan und lässt sich am Gerichtstag von Tristan, der als Pilger verkleidet ist, an Land tragen, wobei sie ihm…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Vom Scheitern der Nützlichkeit. Handlungskalküle und Erzählverfahren im „Lalebuch“

    Gert Hübner
    …ausdrücklich eine Deutung dieser Geschichte nahe, nämlich dass Verstellung durch Gewohnheit zur Natur wird. Es sind zunächst die Figuren, die diese Deutung… …sich ein Lale an seine frühere Weisheit und belehrt die anderen darüber, dass Gewohnheit eine zweite Natur sei (S. 51); zu diesem Zweck zitiert er die… …. Jahrhundert sowohl auf Latein wie auf Deutsch weit verbreitet. In Gestalt der Auffassung, dass Verhaltensweisen auf den Körper zurückwirken, gab es auch eine… …allen 114 Holzschnitten des Drucks Basel 1494, hg. v. Joachim Knape, Stuttgart 2005 [RUB 18333], S. 270). 5 Schmitz [Anm. 3], S. 170. 6 Eine Ausnahme ist… …„Geschichtklitterung“, Trier 2006 (LIR 39), S. 259–344. Bachorski beschreibt im Kontext seiner an Bachtinschen Kategorien orientierten Interpretation eine Dekonstruktion… …– bei aller Überzeugungskraft, die durch die verschiedenen Allusionen des „Lalebuchs“ auf die „Utopia“ begründet wird – eine Schwäche: Das „Lalebuch“… …Jahre die Häuser, damit kein Privateigentum entsteht. 11 Eine Episode des „Lalebuchs“ erzählt, wie zwei Lalen ihre Häuser tauschen; sie haben nämlich… …vornherein allein auf den Eigennutz. Das „Lalebuch“ gibt gewissermaßen der „Utopia“-Figur Morus gegen die „Utopia“-Figur Hythlodeus Recht, indem es eine andere… …, ist kein wirckliches, sondern erdichtetes moralisches Land. Man hat es aus dreyerlei Absichten erdacht. Einige stellen darunter eine gantz vollkommene… …auf sieben vermehrt sind; es sind dieselben sieben wie im „Lalebuch“. 15 Das ermöglicht eine andere intertextuelle Lektüre: Die Beispielfiguren belegen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Mai und Beaflor, hg., übersetzt, kommentiert und mit einer Einleitung v. Albrecht Classen, Peter Lang, Frankfurt/Main u.a. 2006 (Beihefte zur Mediaevistik 6), xxxix und 500 Seiten

    Christian Kiening
    …Kenntnis. Dass eine Neuausgabe von „Mai und Beaflor“ ein Desiderat darstellt, braucht kaum betont zu werden: Die Erstausgabe ist zwar gemäß Vorwort nach… …eine Neuausgabe ein gewisses Interesse beanspruchen darf, liegt aufgrund der Forschungen der letzten Jahre nahe: Unter neuen kulturanthropologischen und… …Handschriften ist die eine, die Münchner Pergamenthandschrift (Cgm 54, 1. Hälfte 14. Jahrhundert), deutlich früher als die andere, die Fuldaer Papierhandschrift… …Abbreviaturen, Einführung von Interpunktion, Großschreibung von Namen, Vereinheitlichung von rundem und geschweiftem s etc. Classen beschränkt sich auf eine… …durchnummerierte mühsam rechts suchen muss). Selbst eine Korrektur offensichtlicher Versehen erfolgt nicht durchgängig und konsequent. In eckigen Klammern werden im… …problemlos – auch Vollmer und Pfeiffer haben sie nicht beanstandet. Nicht nur lässt aber die Ausgabe ihre Benutzer textkritisch allein. Eine Kontrolle am… …Original erbrachte auch eine Fülle von (im Ganzen schätze ich: mehr als tausend) Abweichungen. Ich teile die wichtigeren für das erste Achtel des Textes mit… …orthographischen Ungenauigkeiten ab, bleibt eine bedenkliche Zahl an in kleinerem oder größerem Ausmaß sinnentstellenden Fehlern. Sie zeugen davon, dass dem… …aus (S. 468, Anm. 83: „Der Zobel ist eine Marderart, die in Sibirien lebt“), paraphrasieren sie Sachverhalte (S. 465, Anm. 4: „Der Dichter reflektiert… …Handschrift erscheinen, sozusagen als Lesehilfe, die ersten vier Worte des Verses auf der nächsten Seite“). Schließlich noch die Einleitung: Sie liefert eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Verletztende Worte – verstümmelte Körper. Zur doppelten Logik spätmittelalterlicher Kurzerzählungen

    Christian Kiening
    …von Goethes „Werther“. Andree beschreibt zum einen die Subtilitäten einer Rezeptionslenkung, die auf eine divinatorische, emphatische Lektüre zielt und… …„eine Sympathie zwischen dem Leser, den Figuren des Textes und der Natur“ herstellt. 1 Er verfolgt zum andern die Angleichungen an die Textwelt seitens… …der Rezipienten – bis hin zu den berühmten Selbstmorden. Und er skizziert schließlich eine Geschichte imitatorischen Lesens, die auf Platon, Augustinus… …die Situation, in der Literatur sich anschickt, eine Autonomie zu gewinnen, die es zumindest denkbar macht, dass die von ihr erzeugte Energie auf… …und die Sündhaftigkeit eines nicht regelkonformen Sprachgebrauchs5 – sie alle lassen eine Energie des Destruktiven nur negativ fassbar werden… …eine der wesentlichen Ermächtigungsformen der literarischen Rede darstellt. Zwar sind die Sprachhandlungen in literarischen Texten immer mittelbare: (1)… …generell durch Schrift möglich ist. Sein lebensweltlicher Vollzug verschiebt sich ins Imaginäre, genau in dieser Verschiebung aber gewinnt der Text eine… …eigene Dynamik. Der Rechtsakt, im Rahmen einer Schwankerzählung von den Figuren selbst erzählt, stiftet eine intradiegetische Geltung, die zu setzen sich… …dieser postmodernen Radikalisierung liegen, dass Blochs Buch nur spärlich und mit einiger Verzögerung rezipiert worden ist11 , oder auch daran, dass eine… …(Jahrbuch für Internationale Germanistik. Reihe C, Bd. V,1), S. 11–129, hier S. 65 f. 11 Eine konsequent psychoanalytisch-lacanianische Lektüre bei Monika…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Klaus-Michael Bogdal (Hg.): Orientdiskurse in der deutschen Literatur, Aisthesis, Bielefeld 2007.

    Oliver Simons
    …, wenn man Kultur nicht als geschlossenes System betrachtet – Abendland und Morgenland haben eine gemeinsame Geschichte. Der Leser bekommt es mit einem… …Entdeckung des maghrebinischen Orients in der deutschen Literatur, Dalia Salama Georg Ebers’ Roman „Eine ägyptische Königstochter“ – all dies sind durchaus… …ein vielfach verzweigtes Diskursgefüge versteht, das eben auch methodisch herausfordernd ist. Fast scheint es, dass der Sammelband somit auch eine… …als eine Projektion beschrieben habe, die vor allem der Konstitution und Stabilisierung der europäischen Identität dient, folge die Forschung auffallend… …Orients gefragt. Vergessen wird dabei jedoch, dass der Orientalismus ganz unterschiedliche Funktionen erfüllt, die sich keineswegs auf eine… …ist eine Bezugnahme auf das Morgenland, die ganz unterschiedliche Funktionen erfüllen kann. Was Lindemann als Orientalismus beschreibt, sind diskursive… …Land.“ (25) Auch Kai Kauffmanns Beitrag über Herders und Rousseaus Poetik des Orientalismus führt zurück in eine biblische Landschaft. In der Bilderrede… …Europäerin nicht sein will, ihre stereotype Beschreibung sei folglich eine rassistische Abwertung und Abwehr. Zu erwähnen bleibt der Herausgeber mit seinem…
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