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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Der geformte und der ungeformte Körper – Zur ‚Seele‘ literarischer Figuren im Mittelalter

    Zur ‚Seele‘ literarischer Figuren im Mittelalter
    Katharina Philipowski
    …beschreiben: Diese bilden keine Einheit, sondern streben auseinander, sodass der Mensch aufgespalten ist in zwei Hälften: „So haistu“, sprach sij [Redlichkeit]… …Haben sie einen Körper? Bevor auf diese Fragen eingegangen wird, sind einige Vorüberlegungen anzustellen: Ein methodologisches Problem besteht dabei darin… …vertrauten Konzeptionen festgelegt werden könnten, obwohl ihnen diese vielleicht ganz fern liegen. Doch die Dichtung selbst kommt diesem Vorbehalt hilfreich… …entgegen, indem sie vier Kategorien von ‚Innerlichkeit‘ terminologisch differenziert: sin, sêle, herze und muot. Es wird zu überprüfen sein, worin diese vier… …Henningham hat diese Texte auf die von ihr edierte lateinische „Debate of the Body and Soul“ 30 aus der Mitte des 12. Jahrhunderts zurückgeführt, die das… …diese Textgruppe also insofern, als sie das Verhältnis zwischen Körper und Seele vordergründig als überaus feindselig schildert. In der Ausrichtung auf… …lange körperlich gedacht wird. Diese Vermutung wird unterstützt durch die Bedeutung von Gegenständen wie Schmuck, Kleidung und Waffen, die den Körper… …sterblichen Körper selbst an und unterscheidet sich damit von der sêle. Diese „ist das von Gott (spiritus) ausgehende individuelle Lebensprinzip (Anders möht… …herzen knie, des lîbes für den keiser hie; des herzen muot vor gote lac, der lîp vor dem keiser phlac (vv. 1012–1018). Diese Terminologie ist ungewöhnlich… …, [il] ne vaut un alier“ 58 – hat den größten Anspruch auf den Namen ‚Seele‘. Denn nur diese Erziehungsinstanz macht die Figur zum Subjekt, indem sie den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Wiederholungen über Wiederholungen – Zur Variation in der „Altsächsischen Genesis“

    Zur Variation in der „Altsächsischen Genesis“
    Heike Sahm
    …steht nach landläufigem Urteil als Spätform in seinem Schatten. Diese Positionierung hat eine lange Tradition. Bei aller dichterischen Eigenständigkeit… …Grundlagen für diese Einschätzung, der Berech- 2 Erste Einführung bei Willy Sanders: Die Textsorten des Altniederdeutschen (Altsächsischen), in… …Gebrauch der Prosa, noch einmal und zwar oft mit Unterbrechung des syntaktischen Zusammenhanges dem Hörer oder Leser vor die Seele gerückt. Diese… …komplexen Nominalphrase. 36 Entscheidend ist: Die Einheit des Halbverses bleibt gewahrt. Diese Einheit wird auch von Harald Haferland in seiner Untersuchung… …dies aber, dass diese drei ‚späten‘ Texte in der Anwendung der Variation deutlich differieren, spricht dafür, dass es sich um einen, von Haferland… …, 102, 157, 166, 205, 212. 333 Heike Sahm Diese regelmäßig bevorzugte Anordnung lässt unmittelbar einleuchten, was Heusler für die as. Bibelepen… …. 48 Nun lassen sich diese Bemerkungen zur Stellung von varians und variatum in Vers und Satz weiter ausbauen, denn die Variationen der „Genesis“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Nationales DFG-Rundgespräch – Im Wortfeld des Textes. Worthistorische Beiträge zu den Bezeichnungen von Rede und Schrift im Mittelalter. Schloss Hirschberg/Beilngries, 15.–18. März 2004

    Armin Schulz
    …der Text selbst diese Präsenz für sich in Anspruch nimmt (Peter Strohschneider). Auch die Allegorisierung des Stoffes zur Frou Aventiure, die womöglich…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Katrin Graf, Bildnisse schreibender Frauen im Mittelalter, 9. bis Anfang 13. Jahrhundert, Schwabe und Co, Basel 2002, 298 Seiten und Abb.

    Ursula Peters
    …diese in viele Bereiche von Ikonographie und Kulturgeschichte ausgreifenden Rekonstruktionen gelegentlich doch auch zu eher problematischen Ergebnissen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Auch in eigener Sache – Ansichten auf Carl Zuckmayers Geheimreport

    Ansichten auf Carl Zuckmayers Geheimreport
    Georg Guntermann
    …in Schutz genommen, zumal diese – insbesondere das zeittypische „Motiv der Zeugenschaft“ (420) – im Nachhinein von ihm selbst problematisiert worden… …verdeckt-oppositionelles Schreiben im ‚Dritten Reich‘“ (272) vor sich haben zu wollen. Kaum verwunderlich, dass Zuckmayer diese eigentümliche Freundschaft nicht ohne innere… …(351). Genaue Sprach- und Stilanalyse, die der Text wahrhaftig verdient, fördert auf diese Weise erhellende Korrespondenzen zutage; die Auseinandersetzung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Elke Donalies, Die Wortbildung des Deutschen. Ein Überblick, Gunter Narr, Tübingen 2002 (Studien zur Deutschen Sprache, Forschungen des Instituts für Deutsche Sprache 27), 190 Seiten

    Johannes Erben
    …rektionalen Lesart“ (S. 66). Ferner ist die Verfasserin der Meinung, „dass die Kategorie Zusammenbildung nicht benötigt wird“ (S. 95), weil sich diese… …notwendig. Als „unnötig“ wird auch „die Kategorie Rückbildung“ (S. 138) betrachtet. Dass diese Thesen, die wohl aus pädagogischen Gründen eine Reduzierung des… …herausgefordert hat“ (S. 12). Im Falle einer weiteren Auflage wäre das sehr viel mehr zu beherzigen, um diese Institutspublikation für Studierende und ernsthaft…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Birgit Kochskämper: ‚Frau‘ und ‚Mann‘ im Althochdeutschen, Frankfurt am Main 1999 (Germanistische Arbeiten zu Sprache und Kulturgeschichte 37)

    Chiara Staiti
    …‚Mann‘-Bezeichnungen ebenfalls ‚Mensch‘ bedeuten, also ‚weibliche Wesen‘ einschließen können. In vielen Fällen ist diese Frage, wie die Autorin richtig bemerkt, schwer…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Markus Stock, Kombinationssinn. Narrative Strukturexperimente im „Straßburger Alexander“, im „Herzog Ernst B“ und im „König Rother“, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (MTU 123), VIII und 335 Seiten

    Christian Kiening
    …diese Einschätzung noch differenzieren können). Die Jovinusepisode benutzt eine Namensähnlichkeit, um „die antike Religion als defizitär darzustellen“ (S…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Rudolf Kilian Weigand, Der

    Henrike L�hnemann
    …bei einem Vergleich der beiden Gruppen jeweils rechts ab. Diese Textvergleiche (etwa S. 173–176), die den spannenden Prozess einer kontinuierlich durch…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Theodisca. Beiträge zur althochdeutschen und altniederdeutschen Sprache und Literatur in der Kultur des frühen Mittelalters, eine internationale Fachtagung in Schönmühl bei Penzberg vom 13.–16. März 1997, hg. v. Wolfgang Haubrichs u. a.

    de Gruyter, Berlin 2000 (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 22), X und 460 Seiten
    Ingo Reiffenstein
    …konsequent das Konzept der Lernersprache an und kommt zu dem Ergebnis, dass diese Sprache nur mit starken Einschränkungen als Niederschlag ‚normaler‘…
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