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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Zur Frage der ‚Rückbildung‘ (retrograden Ableitung) als Möglichkeit der Wortbildung

    Johannes Erben
    …anscheinend aber auch im Neuhochdeutschen und in der Gegenwartssprache zu beobachten. Da Verben nun gewöhnlich keine stammbildenden Suffixe mehr aufweisen, sind… …Daher sollte, was die ‚Rückbildung‘ angeht, höchstens eine begrenzte ‚Entrümpelung mit Sanftmut‘ erfolgen, und der Begriff ‚Rückbildung‘ mit etwas mehr… …Arbeitspferd‘ nicht oder nicht mehr vom Adjektiv kaltblütig ‚beherrscht, rücksichtslos‘ motiviert. 31 Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, Bd. 12 II…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Deutsche Mystik im abendländischen Zusammenhang. Neu erschlossene Texte, neue methodische Ansätze, neue theoretische Konzepte. Kolloquium Kloster Fischingen 1998, hg. v. Walter Haug und Wolfram Schneider-Lastin, Niemeyer, Tübingen 2000, 815 Seiten

    Uta Störmer-Caysa
    …Textarbeit zeigt einmal mehr, dass die Reichweite von Erklärungsmustern an jedem Text einzeln erkundet werden muss und dass für das Textverständnis noch nichts… …, dass die Häresie des Freien Geistes ein Konstrukt der Ketzerverfolger ist, ein mehr oder weniger erfundenes Feindbild, das sich über tatsächliche Gegner… …nach Belieben stülpen ließ. Darüber hinaus gestattet es ihre Analyse nicht mehr, der romantischen Illusion anzuhängen, die Mystiker und die Inquisitoren…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Maximilian Harden

    Förderer und Wegbegleiter der Brüder Mann
    Helga Neumann
    …sagen: unwürdige Art, in der das Deutsche Theater mich und meine Angelegenheit, die ein wenig mehr auch die seine hätte sein sollen, behandelte, ließ mich… …Wilson-Beiträgen an dem Herausgeber der Zukunft nicht mehr interessiert gewesen, da der Name Harden in den Betrachtungen eines Unpolitischen nur einmal genannt wird… …, Politik hin, er bleibt einer der merkwürdigsten Zeitgenossen. Und wenn man ‚Charakter‘ nicht gerade moralisch, sondern mehr aesthetisch nimmt, im Sinne von… …Geburtstagsglückwunschkonzept übereinstimmt. Der Wortlaut des für den Neuen Merkur bestimmten Aufsatzes liegt zwar nicht mehr vor, wohl aber die Korrespondenz, die inhaltliche… …, denn Mißverständnisse dieser Art sind schmerzlich, vielleicht sogar bestanden sie nicht nur auf Ihrer Seite, sondern auch bei mir. [...] Mein mehr als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Zwischen Utopie und Mythos

    Der Brief des Priester Johannes
    Udo Friedrich
    …nicht mehr als eine Kompilation heterogener Wissensbestände, und er erweist sich damit als eine Hybridbildung ganz unterschiedlicher Diskurse. 13 Das… …öffnen, erscheint der Brief gattungstypologisch kaum mehr klassifizierbar. Narrative und diskursive Partien wechseln einander ab, und listenförmige… …, Papsttum und Kaisertum, zusammenbinde. 15 Die Forschung folgte mehr oder minder dieser Charakterisierung: Christoph Gerhard nennt den Brief „originäre… …Mittelalter zu lokalisieren. Utopie bezeichnet demnach mehr als eine plötzlich entstehende literarische Gattung, vielmehr ein reflektiertes Ensemble von… …frühneuzeitlicher, nicht mehr feudaler Politik sein wird, ihre Koppelung an Ökonomie, entfällt hier: Ein Priesterkönig muss nicht wirtschaften. Überdies zeichnet sich… …, Krankheit und Tod, d.h. der Folgen des Sündenfalls, doch hier offenbar nicht mehr durch artes, sondern durch naturvermittelte oder direkte Providenz. Am Rande…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 2/2003

    „Ein Buch für Schwächlinge“

    „Werther“-Allusionen in Dramen des Naturalismus
    Dieter Martin
    …den Schlaf des todkranken Kindes störe und, mehr noch eine Erklärung ihrer schroffen Reaktion, sie aus selbstmitleidig-sorgenvollen Gedanken aufschrecke… …Hampelmann das Interesse auf sich zieht, ist Walter die Stulle, die er als Zeichen mütterlicher Zuwendung so dringlich einforderte, nicht mehr wichtig… …nicht mehr gelebten Programm gegenseitiger Aufopferung verpflichtet und der Lebenslüge sinnstiftender familiärer Solidarität verhaftet. Mit Kaulbachs… …dient das Bild, das Krauses kleinbäuerliche Abkunft festhält, der Familie kaum mehr dazu, sich einer traditionellen Lebensweise zu versichern und sich auf… …allein bei Vater Krause, der als Haupt einer „Potatorenfamilie […] überhaupt gar nicht mehr aus dem Wirtshaus“ herauskommt (87) und nicht mehr begreifen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Fern von Braunschweig und fern von Herzogen Heinriche?

    Zum A-Prolog des „Lucidarius“
    Christa Bertelsmeier-Kierst
    …auffälligsten aber separiert sich y15 von der gesamten „Lucidarius“-Überlieferung durch einen neuen Prolog: sie hat nicht mehr den B-Prolog wie die ihr… …den A-Prolog tradiert, bezeugt die aus der lateinischen Quelle übernommenen Schreibungen M[agister] und D[iscipulus] nicht mehr, hebt aber die beiden… …in den ältesten Handschriften ‚Jünger‘ und ‚Meister‘ nicht mehr optisch hervorgehoben, allerdings hat das alte Göttinger Fragment Platz für farbige… …weiteren Arbeitsschritt bearbeitet werden sollte, wozu es aber aus unbekannten Gründen nicht mehr gekommen ist. 60 Ähnliche Beispiele lassen sich auch aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Überlieferungskontexte als Zugang zu mittelalterlichen Texten am Beispiel der „Sieben weisen Meister“

    Detlef Roth
    …Intention des Autors „mehr oder minder getreu bewahrt“ haben. 11 Mit der Bestimmung der ‚ursprünglichen‘ Intention des Textes wäre damit zugleich seine mehr… …mittelalterlichen Texten der eigenen Sündhaftigkeit. Der folgende Prosateil der Vorrede, der mehr oder weniger eine Bibelstellen- und Autoritätensammlung ist (es… …der „Historia“. Doch der „Melibeus“ leistet mehr, als nur auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 2/2003

    „In aller Reinheit behandelt“:

    Das „Buch des Schenken“ aus Goethes „West-Östlichem Divan“ und die Polarität der Liebe
    Joachim Heimerl
    …dem obligaten Hinweis auf die „sexuelle Inversion“ 7 der „Erlkönig“-Ballade – niemand mehr ernstlich annehmen können. 8 Ebenso wenig lässt sich indes… …, und schon die nachfolgenden Abschnitte lassen keinen Zweifel mehr darüber offen, dass die hier gebrauchten Begriffe von werdender „Natur“ und sich… …Liebe exemplarisch widerspiegelt. 35 Dies gilt umso mehr, als Hatems Weltbegriff, wie er im voranstehenden Gedicht entwickelt wird, am Erleben der Liebe… …Homoerotik nicht mehr die Rede. Nach dem, was bezüglich Goethes ambivalentem Verhältnis zu diesem Phänmen festgestellt worden ist, kann dies weiter nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Genealogie der höfischen Liebe

    Ein kulturwissenschaftlicher Entwurf in kritischer Sicht
    Rüdiger Schnell
    …vermuten (was zu einer inzwischen kaum mehr überschaubaren Literatur zur Homosexualität geführt hat 1 ), haben andererseits dazu geführt, hinter den… …Anwendung findet. 23 Wenn aber die sog. “charismatic love” nicht mehr vom Charisma einer hochgestellten Persönlichkeit evoziert wird, sondern auch… …nicht als Folge der Liebe. Damit aber ist diese Passage für Jaegers Argumentation nicht mehr zu gebrauchen. Ein letztes (beliebiges) Beispiel für Jaegers… …vom 16. Jh. an verlorengegangen und heutigen “sensibilities” kaum mehr zugänglich sei, und dieser eine moderne Liebesauffassung entgegen stellt, wonach…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Ralf Trinks, Zwischen Ende und Anfang. Die Heimkehrerdramatik der ersten Nachkriegsjahre (1945–1949) (Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft, Bd. 375). Königshausen und Neumann, Würzburg 2002

    Volker Dörr
    …zuweilen allzu kleinteiligen Gliederung zugegriffen wird, kaum mehr als Ansätze von Gesamtdeutungen der jeweiligen Stücke ermöglicht, versucht der Verfasser…
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