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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Friedhelm Marx, „Ich aber sage Ihnen...“. Christusfigurationen im Werk Thomas Manns (Thomas-Mann-Studien, Bd. 25). Vittorio Klostermann, Frankfurt/Main 2002

    Ariane Martin
    …Propheten zeichnen sich durch die Erzählfigur der biblischen Gerichtsrede aus. Es sind allesamt mehr oder weniger groteske Außenseiterfiguren: Da ist der… …„Joseph“-Romanen handelt das vierte Kapitel. Sie werden als Passionsspiele gelesen. Nun rücken die Christusfigurationen ins Zentrum der Romane, indem sie nicht mehr… …behandelten Werke“ (S. 15). Im zweiten Kapitel ist resümierend festgestellt, dass Thomas Mann „Formen der Imitatio Christi“ mehr oder weniger ironisch „in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Susanne Bürkle, Literatur im Kloster. Historische Funktion und rhetorische Legitimation frauenmystischer Texte des 14. Jahrhunderts, A. Francke, Tübingen, Basel 1999 (Bibliotheca Germanica 38), VIII und 368 Seiten

    Niklaus Largier
    …„forschungsgeschichtlichen Marginalisierung“ heute nicht mehr die Rede sein kann. Die Texte, um die es geht, sind vor allem Vitensammlungen, Offenbarungstexte, Nonnen- und… …Schwesternbücher. Es handelt sich dabei nicht um isolierte Denkmale und Dokumente mehr oder weniger esoterischer Erfahrung, sondern um Elemente einer… …beobachten können, ist auf dieser Grundlage nicht mehr im Blick auf ihren ‚realistischen‘ Gehalt zu analysieren, sondern hinsichtlich der Rhetorik, welche sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Anleitung zu einer ‚pervertierten Totenklage‘?

    Zu einem missverstandenen Spruch Bruder Wernhers
    Dietlind Gade
    …haben wird, dass ihn seine Frau und seine Kinder des Geizes wegen hassen.‘ Freilich ergibt der erste Vers als ganzer nun keinen rechten Sinn mehr, weil… …Deutung, nimmt man auch keinen Anstoß mehr an dem in der Hs. überlieferten Plural merket, und der Vers kann exakt in der handschriftlich überlieferten Form…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Autor, Autorisation, Authentizität. Eine Internationale Arbeitstagung an der RWTH Aachen, 20.–23. Februar 2002

    Harald Saller, Mike W. Malm
    …Vordergrund gestellt werden. Für das Verhältnis zwischen Autor und Autorvarianten als Ergebnisse des Entstehungsprozesses bleibt die Frage, ob der Autor mehr… …in die nächste Stufe, die Komposition (zu vergleichen mit dispositio und elocutio), nicht mehr Eingang gefunden hat. Anne Bohnenkamps Bemerkungen zur…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Johannes Singer, Mittelhochdeutscher Grundwortschatz auf der Grundlage der von R. A. Boggs erstellten lemmatisierten Konkordanz zum Gesamtwerk Hartmanns von der Aue sowie der von F. H. Bäuml erstellten Konkordanz zum Nibelungenlied und des von R.-M. S. Heffner erstellten Wortindex zu den Gedichten Walthers von der Vogelweide, 3., völlig neubearbeitete und erweiterte Auflage, Ferdinand Schöningh, Paderborn u.a. 2001 (UTB für Wissenschaft 2253), X und 170 Seiten Beat Wolf, Vademecum medievale. Glossar zur höfischen Literatur des deutschsprachigen Mittelalters, Peter Lang, Bern u.a. 2002, 174 Seiten

    Klaus-Peter Wegera
    …, und außerdem, dass der Wortschatz ungleich verteilt ist. In den höheren Rängen finden sich naturgemäß mehr – in der Häufigkeitsgruppe 1 fast… …am Ende des Buches ist zwar hilfreich, wäre aber bei einer anderen Anordnung überflüssig. Die Beschränkung auf die wenigen durch Indices mehr oder…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Sonja Glauch, Die Martianus-Capella-Bearbeitung Notkers des Deutschen. Band I: Untersuchungen, Band II: Übersetzung von Buch I und Kommentar, Niemeyer, Tübingen 2000 (MTU 116/117), IX und 655 Seiten

    Dieter Kartschoke
    …Stellenkommentar nicht mehr ausformuliert werden müssen. Vier unterschiedliche Drucktypen markieren den sprachlichen Wechsel und die Differenz zwischen Übersetzung… …Lücken oder kleinere Versehen stoßen. Zum Beispiel sollte man den althochdeutschen Tatian nicht mehr nach der überholten Ausgabe von Sievers zitieren…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Vom Epos zum Roman? Eine Problemstellung

    Heiko Christians
    …mit römischem Nachdrucke eine ganz eigne Art der Epopöe. In ihm, der den Neueren weit mehr Vorbild geworden ist als Homer, kann man den Unterschied der… …den Ursprung des Romans“ von 1670: Die Gedichten sind angefüllet mit wundern/ doch jederzeit nit warscheinlichen. Die Romanen haben mehr… …wahrscheinlichkeit/ wiewohl bißweilen auch etwas verwunderliches. Die Gedichten sind mehr geregelt und bepfalet/ haben weniger Materie und Geschichte. Die Romanen aber… …haben davon mehr: nachdem sie weniger umbsch[w]eiffe gebrauchen/ spannen sie den Geist nicht so sehr ein. Mit einem Wort/ die Gedichte haben zum Fundament… …meisten der alten Frantzösischen/ Welschen und Spanischen Romanen/ handeln weniger von Liebes= als Kriegs Sachen. 15 Die Regeln, die hier immer wieder mehr… …möglich mehr als eines angeht“ 28 , bei der der Autor „weder zu wenige noch zu viele Umstände anführen“ 29 darf, in der deutschen Literatur bis zu diesem… …, Leipzig 1938, S. 67. Wehrli konstatiert weiter eine „völlige Durchdringung mit Wissensstoff, der mit dem eigentlichen Romangeschehen gar nichts mehr zu tun… …abhängt. 54 Folgt man so weit Michel de Certeau, kommt die Moderne dadurch zustande, daß man feststellt, daß dieses Wort nicht mehr vernehmbar ist und daß… …es sich durch die Entstellungen des Textes und die Wechselfälle der Geschichte verändert hat. Man kann es nicht mehr verstehen. Die Wahrheit hängt… …nicht mehr von der Aufmerksamkeit eines Hörers ab, der die große identitätsstiftende Botschaft in sich aufnimmt. Sie ist nun das Resultat einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Im Namen des Vaters

    Romaneingänge bei Stifter und Keller
    Elsbeth Dangel-Pelloquin
    …klassischen Muster auch nicht annähernd erreicht oder glücklich nachgeahmt haben und doch nicht mehr nach ihnen zurück, sondern nach dem unbekannten Neuen… …umgraben geholfen hat“ (3,13). Von der biblischen Tradition des Vaternamens bleibt damit nichts mehr übrig als eine Illustration der mit der Vertreibung aus… …früh, daß ich ihn nicht mehr von seinem Vater konnte erzählen hören“ (3,15). An der Leerstelle des Vaters wuchern die Geschichten. Der fehlende Vater… …betrachten, die ganz am Anfang umständlich, aber für den weiteren Verlauf völlig unmotiviert verbucht werden, da sie nie mehr auftreten (4/1,9). Ausdrücklich… …noch größeres Bücherzimmer und ein eigenes Bilderzimmer einrichten kann, zugleich aber die Familie noch mehr von der Außenwelt abschirmt (4/1,13). Der… …weiten und sich wiederholenden Zeiträumen. Ein zwanzigjähriges, nicht mehr erzähltes, nur prospektiv angedeutetes Zusammenleben des Helden mit der… …später resümiert durch einen Ich-Erzähler, der über diese Zeitdistanz kaum mehr als Beteiligter, sondern wie zu Anfang mit der Autorität des Chronisten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Morgenblatt für gebildete Stände/gebildete Leser 1807–1865. Nach dem Redaktionsexemplar im Cotta-Archiv (Stiftung der „Stuttgarter Zeitung“). Register der Honorarempfänger/ Autoren und Kollationsprotokolle. Im Auftrag des Deutschen Literaturarchivs bearbeitet von Bernhard Fischer. K. G. Saur, München 2000

    Norbert Oellers
    …Zeitungs-Literatur des letzten Drittels des 18. Jahrhunderts ein wenig auskennt, doch ein wenig überraschend; und wenn es heißt, das „Morgenblatt“ „wollte [noch] mehr…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Heinrich Götz, Lateinisch-althochdeutsches-neuhochdeutsches Wörterbuch (Beiband zu Althochdeutsches Wörterbuch: Auf Grund der von Elias von Steinmeyer hinterlassenen Sammlungen im Auftrag der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig begründet von Elisabeth Karg-Gasterstädt und Theodor Frings, hg. v. Rudolf Große), Akademie Verlag, Berlin 1999, XVIII u. 723 Seiten

    Stefan Sonderegger
    …Althochdeutsche ist seit mehr als 150 Jahren erkannt – wir denken etwa an Rudolf von Raumers damals bahnbrechende Abhandlung „Die Einwirkung des Christenthums auf…
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