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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Jürgen Eichhoff, Wortatlas der deutschen Umgangssprachen, Bd. 1: Francke, Bern 1977, Bd. 2: Francke, Bern 1978, Bd. 3: Saur, München u.a. 1993, Bd. 4: Saur, Bern, München 2000

    Jürgen Macha
    …Standarddeutschen verlangt eine Betrachtung, die nicht mehr nur grundmundartlich orientiert sein kann. Ergänzend müssen auch all die Zwischenformen in den Blick… …Alltags offenbar immer wichtiger geworden ist. Dies trifft umso mehr zu, als eine ursprüngliche Bedingung bei der Auswahl von Gewährspersonen deren… …der Phänomene noch weit mehr lernen können. Eine Kartographie der deutschen ‚Umgangslautungen‘ und ‚Umgangsgrammatiken‘ mit entsprechendem Kommentar…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Sinnbildung in Paul Celans Gedichten – sprachphänomenologische Interpretationen

    Jürgen Trinks
    …erscheinende Sprachwelt des Gedichtes eingelassen hat, wird mehr erahnt haben, als vom eingetroffenen Verständnis darstellbar sein wird. Gerade das Bewusstsein… …dieser Differenz wird aber erst der Sprache und unserem Sprechen gerecht: es zeugt davon, dass die Sprache mehr ist als Bedeutungsidentifizierung und… …-wiedererkennung, mehr als ein nur funktionierendes Signalsystem. Sie geht vielmehr mit einem von vielfältigen Assoziationen und Entscheidungen erfüllten Zeit-Raum… …innerhalb des Zählens reduziert werden kann, so sind auch diese Wörter nicht mehr an die Bezeichnung von Gegenständlichkeiten gebunden, sondern eröffnen in… …. In der Weite und Unbestimmtheit der Nacht scheint es auf abgrenzende Konturen nicht mehr anzukommen. Wesentlicher aber ist, dass die Beziehungsart –… …vorher des von einem Subjekt ausgehenden Suchens – sich zur Bewegung des Wanderns wandelt, die nun keinem Du mehr zugeschrieben wird, sondern sich… …wechselseitig zwischen etwas vollzieht, das abstrahierend auf seine Farbqualität reduziert wurde, nun also nicht mehr ausdrücklich an einen individuellen Leib… …gebunden ist. Im Gegensatz dazu bleibt im nächsten Vers das konkrete Tor, es geht aber nicht mehr um das „davor“, sondern um das Tor selbst, das durch das… …verselbstständigt sich und muss nun nicht mehr nur dem Fremden zugeordnet werden. 13 Otto Pöggeler: Spur des Worts. Zur Lyrik Paul Celans, Freiburg 1986, S. 116. 14… …Jetztpunkte mehr gibt, die durch ihren Nachklang aus der gerade eingetretenen Vergangenheit („retentional“) und die Vorahnung ihrer unmittelbar bevorstehenden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Zukunftschancen der deutschen Sprache in Mittel-, Südost- und Osteuropa Graz 20.–24. November 2002

    Christian Neuhuber
    …dazu. Kompetenz in deutscher Sprache ist nicht zuletzt ein marktwirtschaftliches Kapital, und mehr noch als in deutschsprachigen Ländern muss die… …, bedarf es jedoch mehr denn je der Unterstützung der jeweiligen Länder. Hervorgehoben wurden in diesem Zusammenhang die vielfältigen Initiativen der… …; einer Germanistik, die mehr als je zuvor Diversifikation und Internationalität als ihre Stärke zu verstehen hat. Aus dieser Position heraus werde es… …Ausdruck: Deutsch ist nach wie vor eine Sprache, die es in vielfacher Hinsicht wert ist, gelernt zu werden; doch mehr denn je ist es Aufgabe einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Der Deutsche Malagis nach den Heidelberger Handschriften cpg 340 und 315. Unter Benutzung der Vorarbeiten von Gabriele Schieb und Sabine Seelbach hg. v. Annegret Haase, Berlin 2000 (DTM 82), 626 Seiten

    Helmut Tervooren
    …nicht mehr rekonstruierbaren Rezeptionsweg an den Heidelberger Hof kam: Der Ausgangspunkt war eine frz. Chanson de geste, die ins (West)flämische… …praktisch übergingen. Nun liegt mehr als 200 Jahre nach den ersten Nachrichten über die Überlieferungsträger cpg 340 (A) und cpg 315 (B) eine erste…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Nahe selbst im Fernesein

    Ilana Shmuelis Erinnern an Paul Celan
    Lydia Koelle
    …Ilana Shmueli zwanzigjährig zusammen mit ihren Eltern Richtung Palästina verließ. „Nach mehr als zwanzig Jahren sollten sich unsere Wege wieder kreuzen… …Bialiks „Hachnissini“-Gedicht auf, das P. Celan „noch auswendig wußte, aber nicht mehr ganz verstand“ (S. 26). Als Paul Celan ihr in seinem ersten Brief das… …Ilana Shmueli gehört. Es sind Liebesgedichte, und sie sind mehr als das, insofern sie sich auch der religiösen Sphäre der Heiligen Stadt verdanken, und… …nicht mehr halb, Du weckst meine Deutlichkeiten“ (S. 32). „Deutlichkeiten“, die doch einer Deutung bedürfen, wie die eindringliche Bitte „Sag, daß… …auszugsweise zitiert, eines nicht mehr fernen Tages veröffentlicht werde – auch auf diese Weise kann „das Geheimnis“ ihrer Begegnung fortleben. HERBEIGEWEHTE mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Harald Haferland, Hohe Minne. Zur Beschreibung der Minnekanzone, Erich Schmidt, Berlin 2000 (Beihefte zur Zeitschrift für deutsche Philologie 10), 412 Seiten

    Jan-Dirk Müller
    …müsste 3 ). Dieser unterläuft die Unterscheidung ‚wirklich-authentisch‘ vs. ‚bloß übernommen-gespielt‘: Äußerungen eines Ich sind danach stets mehr oder… …bestimmten Anlass – nämlich dem Minnedienst – sich als Ich äußern, und er kann es nur in einer bestimmten, gesellschaftlich mehr oder minder vorgeprägten Weise… …mehr notwendig ‚Fiktionalität‘ assoziiert, zumindest nicht in der Bedeutung, die Haferland dem Begriff zuschreibt. ‚Fiktionalität‘ wird nämlich… …‚Freude‘ spenden will, lässt sich ohnehin die Fokussierung auf den einmaligen, ‚expressiven‘ Liedvortrag nicht mehr halten (S. 160–164). 460… …Aufmerksamkeit schenkt (vgl. S. 165–188), ihren Ursprung. Sie zeigen an, dass im Minnesang das Ich nicht mehr bruchlos in einem Wir aufgeht und dass Außen und… …. Dann würde freilich eine ‚synchrone‘ Betrachtung des Minnesangs insgesamt nicht mehr möglich sein, sondern man würde auf Differenzen zwischen dem 12. und… …Wie auch immer: Haferlands Studie ist weit mehr als ‚anregend‘ (das ist sie auch; doch wird ‚anregend‘ oft als Prädikat verwendet, wenn man offenkundig…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Monika Schausten, Erzählwelten der Tristangeschichte im hohen Mittelalter. Untersuchungen zu den deutschsprachigen Tristanfassungen des 12. und 13. Jahrhunderts, Wilhelm Fink, München 1999 (Forschungen zur Geschichte der älteren deutschen Literatur 24), 325 Seiten

    Mark Chinca
    …perspektivenreiche und in vieler Hinsicht innovative Buch will mehr sein als nur eine vergleichende Studie der deutschsprachigen Tristanromane des Hochmittelalters… …darunter mehr „als nur die Existenz verschiedener erzählerischer Versionen eines stofflichen Grundmusters“ (S. 18); Mehrfacherzählen impliziere zugleich auch… …einzelnen Fassungen mehr oder minder variabel ‚verwirklicht‘ sei; für sie besteht die Tradition vielmehr in einem beweglichen Netzwerk von Relationen. Was… …hellhörig gemacht worden ist, wird es unmöglich, in Ulrich und Heinrich lediglich mehr oder minder kompetente Gottfried- Imitatoren zu sehen; ihre Texte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Das frühneuhochdeutsche Wörterbuch - ein „zugleich ehrgeiziges, verwegenes wie verzweifeltes Unternehmen“

    Werner Besch
    …die Geschichte der Germanistik kennt leider mehr Fälle des Scheiterns als des Gelingens von durchaus sinnvollen und dringend nötigen Großprojekten… …‚Barmherzigkeit‘ gemeint, oder die Gebermentalität des Spenders, oder anderes mehr? Ein weiterer Beleg dieser Art wird nicht aufgeführt. Als Faustregel sollte gelten… …Zeit, etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts, wird dieser ‚Schatz‘ nicht mehr zu finden sein. Hinsichtlich dieser Aufgabe ist das Frühneuhochdeutsche… …mehr leistet? Unter ‚etwas mehr‘ verstehe ich z.B., etwas ‚Struktur‘ in die Vielfalt der Variation zu bringen, nicht durch Eigenforschung, sondern durch… …knappe, konsequente Literaturhinweise auf entsprechende Forschungsarbeiten. Wir wissen nämlich für eine Reihe von Fällen mehr als nur die Tatsache, dass es…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Postmoderne Stile

    Überlegungen zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
    Sabine Kyora
    …Autorverständnisses, die postmoderne Stilisierung des Autors, beruht nicht mehr auf der Vorstellung, der Autor sei der 4 Michel Foucault: Was ist ein Autor?, in: Ders… …nicht mehr gültig dargestellt: Das angeblich die Bedeutung produzierende Blut gibt nur Worte aus der Comic-Sprache von sich. Es spricht, aber es spricht… …Einschleifende anwidert, das bißchen Gekonnte einfach nur noch ankotzt. Daß man darauf keinen Bock mehr hat. Daß einem das schlicht zu hohl ist, fünfzehn Jahre… …Geschäft verstanden; damit hat der Autor keine andere Legitimation mehr als die über sein mehr oder weniger zufriedenes Publikum. Er vertritt keine höheren… …Thomas Bernhard und Heiner Müller deswegen für nicht gelungen, weil beide in ihren Texten nicht mehr wirklich anwesend waren und sich seiner Ansicht nach… …nur mehr frau sein wollte, ganz frau für einen typ, der heinz heißt. sie glaubt, daß von nun an ihre schwächen liebenswert und ihre stärken sehr… …heinz, denn wenn man eine frau ist, dann kann man von diesem weg nicht mehr zurück. dann muß man sich auch pflegen. brigitte möchte, daß die zukunft es… …, in der Wiederholung andererseits so verschoben, dass der Diskurs nicht mehr dieselben Effekte auf die Leser ausüben kann. Wie Elfriede Jelinek arbeitet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Theodor Fontane und Martha Fontane. Ein Familienbriefnetz. Hg. v. Regina Dieterle, Schriftenreihe der Theodor Fontane Gesellschaft, Bd. 4, de Gruyter, Berlin, New York 2002. Meine liebe Mete. Ein Briefgespr

    Paul Irving Anderson
    …gelegt. Dieterles Martha-Fontane-Verehrung ist längst nicht mehr die Fortsetzung der Fontane- Forschung bei dessen Kindern: Sie hat sich verselbstständigt… …und mehr Professionalität in Zukunft. Schwarze Zahlen, heile Welt? Mit ihrem Coup, der einer Jenny Treibel würdig wäre, zeigen Gotthard Erler und der… …Themen, die sich nicht mehr verkaufen? Dass Marthas Verlobung mit einem zweimaligen Witwer und des Vaters Tod bald darauf oberflächlichst behandelt werden…
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