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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2023

    Wie man seinen Mann entführt

    Die altjiddische „Mayse mi-Danzek“ im Kontext frühneuhochdeutscher Crossdressing-Erzählungen
    Astrid Lembke
    …von Astrid L e m b k e , Mannheim Abstract: Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wird in Norditalien eine jiddische Erzählung niedergeschrieben, die auf dem… …miteinander kombinierte, dass daraus eine eigenwillige Erzählung nicht über Konflikte zwischen Männern und Frauen entstand, sondern über das Selbstbewusstsein… …and powerful. Eine junge Frau, die in Männerkleidern ihren eigenen Ehemann entführt und dabei einen fremden König in größte Schmach und Schande stürzt… …Astrid Lembke eine erotische Dreiecksbeziehung gerät und von seiner menschlichen Ehefrau gerettet werden muss – alle diese Erzählungen über problematische… …Cambridge, Trinity College, F.12.45, entstanden in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Es handelt sich hierbei um eine der interessantesten altjiddischen… …Umständen. 2 Für eine komparatistische Lektüre eignet sich die „Mayse mi-Danzek“ daher hervorragend. 1 Ein Teil der Ausführungen in diesem Aufsatz wurde… …: Geschriebene Kleider. Höfische Identität als literarisches Spiel, Tübingen, Basel 2006, S. 280. 3 Astrid Lembke lich ein ‚Crossdressing‘ oder eine ‚Travestie‘… …vor, sondern auch eine ‚Maskerade‘ – ein Spiel mit der sozialen Identität einer Figur auch jenseits der geschlechtlichen. 5 Zum sozialen… …Geschlechterwechsel kommt in der „Mayse mi-Danzek“ ein sozialer Statuswechsel mit weitreichenden politischen Implikationen. Um eine spezifisch jüdische Geschichte zu… …Erzählmusters ‚Rettung eines gefährdeten Mannes durch seine als Mann verkleidete Ehefrau‘ und erschafft daraus eine dritte und neue Art von Erzählung. Zum anderen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2023

    „Ich habe diesen Pfeil in den Köcher zurückgeschoben“

    Spuren eines abgebrochenen Streits in den Beständen der Sammlung Varnhagen (George Sand, Karl Gutzkow, Helmina von Chézy)
    Jadwiga Kita-Huber, Jörg Paulus
    …. So auch im Falle der hier vorgestellten Deutungskontroverse um eine sie und George Sand betreffende Mitteilung Karl Gutzkows in den „Briefen aus Paris“… …(1842). Die Einbettung dieser Streitsache in den Sammlungszusammenhang, in dem sie archiviert ist (Sammlung Varnhagen), erlaubt es, eine alternative… …in der Aushandlung von neuen Themen und Tendenzen und besonders im Geschlechterdiskurs der 1830er und 1840er Jahre eine die ästhetischen Positionen… …geläufig: Frau von Chézy! Sie erstaunte, daß Frau von Chézy jetzt nur noch eine Stellung in der Memoirenliteratur hat. Sie hatte sie für eine große Dichterin… …Erläuterung, Chézy hätte „nur noch eine Stellung in der Memoirenliteratur“, erfolgreich aufgelöst. Dem Ausrufezeichen antwortet das verständige und verstehende… …richtig, dass Gutzkow durch die Zuordnung Chézys zu einer ‚anderen‘ Generation zugleich das „Potenzial für eine Selbstdeutung“ nutzt. 9 Er nimmt dafür eine… …. Christian Klein: Biographie, in: Vormärz-Handbuch [Anm. 2], S. 570–579. 9 Ohad Parnes, Ulrike Vedder, Stefan Willer: Das Konzept der Generation. Eine… …; stattdessen wählt sie eine Ordnung, die eher für eine plakative öffentliche, aber auch eine juristische Verzeichnung von Streitsachen üblich wäre. Verklammert… …Dokuments – die Quasi-Aktennotiz – angepasst. Neben diesen Zeilen wird in der Sammlung Varnhagen noch eine weitere, längere Reaktion Gutzkows aufbewahrt… …eine versöhnliche Note anschlagen, den Wunsch nach einem persönlichen Treffen, das durch eine vorherige Bekanntschaft im familiären Umfeld angebahnt ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2023

    Cyril de Beun: Schriftstellerreden 1880–1938. Intellektuelle, Interdiskurse, Institutionen, Medien, Berlin, Boston: de Gruyter 2021 (= Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 156).

    Kevin Kempke
    …Epitexte zu den ‚eigentlichen‘ Werken aufgefasst werden. Nicht zuletzt wird von de Beun auch eine aus der historischen Entwicklung zu erklärende deutsche… …, benennt de Beun unter anderem drei Kritierien für eine Minimaldefinition der Schriftstellerrede: „Mündlichkeit oder intendierte Mündlichkeit, Monologizität… …vor Publikum sind eine ganze Reihe von Reden für Radioübertragungen oder Aufzeichnungen für Grammophon oder Phonograph überliefert) und ggf. weitere… …Anmerkungen zu den Reden oder den Überlieferungsträgern. Im Buch selbst findet sich zudem eine statistische Auswertung des zusammengetragenen Materials. Die… …Konjunkturverläufen ausgerichteten Gliederung, sondern entwickelt eine andere, an thematischen und inhaltlichen Gesichtspunkten orientierte Periodisierung. Dieser… …doppelte Charakter von quantitativem Fundament und qualitativer Vertiefung ist für die Studie strukturbildend. Als Ziel benennt de Beun eine… …vor allem solche Daten erhoben wurden, die sich auf die äußeren Umstände der Reden beziehen (Ort, mediale Verfasstheit der Reden etc.) – eine… …freilich an sich schon eine Leistung ist. Das Kernstück der Arbeit ist hingegen die Darstellung der Gattungsentwicklung im untersuchten Zeitraum 1880–1938… …Faden der Textanalysen ist dabei die Annahme, dass in öffentlichen Schriftstellerreden eine Selbstpositionierung von Autor:innen erfolge, die zugleich als… …„dynamischstabilisierende Drehscheibe zwischen dem literarischen und anderen gesellschaftlichen Teilbereichen“ (S. 28) zu wirken. Die Begründung weist dabei eine gewisse…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2023

    Rabea Kleymann: Formlose Form. Epistemik und Poetik des Aggregats beim späten Goethe, Paderborn: Wilhelm Fink 2021.

    Sebastian Meixner
    …, wo Kleymann eine Epistemik und Poetik des Aggregats entdeckt: Das Aggregat wird also zum Schlüssel für das Erkennen sowie für das Produzieren von… …Perfektibilitätsvorstellungen; zweitens reevaluiert sie die in der Forschung öfter veranschlagte Formlosigkeit des späten Goethe durch eine Poetik des Aggregats; und drittens… …. Jahrhundert. Goethes Spätwerk wird so lesbar als „eine Exploration von (literarischen) Formen angesichts von epistemologischen, kulturellen und… …Sonderfall sowie eine Weiterführung dieses Formvermögens. Denn das Aggregat ist zugleich vor der Form wie nach der Form, wenn es noch Auszuformendes andeutet… …und bereits Geformtes zusammensetzt. Goethe baut – wie Kleymann zeigt – auf einem historischen Aggregatbegriff auf, der Unwissenschaftliches und eine… …Bereichen der Botanik, der Mineralogie und der Chromatik bzw. Meteorologie erhält Goethes Aggregatbegriff eine spezifische Kontur, die die weitere Analyse… …Morphologie“ weniger als Ergebnis, sondern mehr als Abbildung einer umfassenden Sammlungstätigkeit, die eine ans Aggregat gekoppelte morphologische Formerfahrung… …performativ widerspiegelt. Im Kapitel zu den „Wanderjahren“ zeigt die Analyse, wie Mannigfaltigkeit eine Schließung der Romanform geradezu verhindert. Das… …Ordnung. Dabei wird eine unbegriffliche formlose Mannigfaltigkeit deutlich, was die Analyse mit Goethes Vergleich eines Spaziergangs über einen… …„orientalischen Bazar, durch eine europäische Messe“ (S. 103) bebildert. Die Beiordnung von Orient und Europa setzt fort, was die „Noten“ fordern: Als poetisches…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    ‚Fremd vertraut‘ – Robert Musils „Grigia“ aus postkolonialer Perspektive

    Melanie Rohner
    …aufgeklärt-zivilisierten europäischen Mannes finden an einem als weiblich imaginierten, vorpatriarchalen Ort statt, von dem eine potenzielle Ansteckungsgefahr ausgeht. Die… …seinen Habitus zu erheben gewohnt war. 2 Passend dazu steht Homo mit seiner Identitätskrise im Zentrum der Novelle, obwohl mit Grigia eine Frau als Abwehr-… …235) mit „merkwürdige[n] Leuten“ (G 237): auf eine deutsch-protestantische Kulturenklave mit archaischen Zügen, die ihn „verwirrt[ ]“ (G 240) und in der… …werden kann und an dem, wie in solchen Kontaktzonen üblich, eine Gefahr der Ansteckung besteht. Allerdings sind die den Text organisierenden Oppositionen… …eine reine Ursprünglichkeit festzulegen, sondern erweist sich als hybrides Grenzgebiet. II. ‚Koloniale‘ Begegnung Sven Werkmeister wies bereits auf das… …Befehle und befrachten ihre Rückenkörbe „so lang“, bis „die Halsadern“ anschwellen (G 237). Sie beabsichtigen, eine „breite Straße“ (G 236) zu bauen, und… …verwandeln das Schulhaus in eine „Faktorei“ (G 237), das heißt in eine jener „Handelsniederlassungen in fremden, namentlich überseeischen, oft auf niederer… …Kolonien entstanden“. 7 Nicht zuletzt suspendieren die Gesellschafter das Zivilrecht, üben eine eigene Rechtsprechung aus und installieren dergestalt ein der… …. Der heterodiegetische Erzähler beobachtet und beschreibt die Kultur der Talbevölkerung mit einem ethnographischen, ethnoanthropologischen Blick. Eine… …der Bäuerinnen weist ein kraniologisch auffälliges Merkmal auf, einen „Schädel wie eine Aztekin“ (G 250). Alle von ihnen haben an der Schuhsohle „zwei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Justinus Kerners Roman „Die Reiseschatten“

    Arne Klawitter
    …Kerner (1786–1862) ist für die germanistische Literaturwissenschaft immer noch eine wenig beachtete Randfigur. Dabei hat der schwäbische Arzt und Dichter… …Literaturwissenschaft immer noch eine Randfigur. Die Forschung zu seinem Werk hat sich bis auf wenige Ausnahmen bislang auf die regionale Wirkungsstätte Kerners… …gilt heute als die bedeutendste Prosadichtung der schwäbischen Romantik. Auf den ersten Blick scheint es sich um eine ins Fantastische und Märchenhafte… …personificirtes Morgenblatt, einen Morgenblättler im Schlafrock mit beweglichen Zipfel an der Nachtmütze, drei Nonnen, ein altdeutsches Fräulein, eine Hexe, vier… …Teufel mit beweglichen Zungen und Schwänzen, einen Löwen, einen romantischen Dichter, Dürr, Sonnenblumenstengelartig, einen Gärtner, einen Schäfer, eine… …verschiedenen Comödien. 8 Offenbar hatte Kerner zu diesem Zeitpunkt bereits eine genaue Vorstellung vom Figurenensemble, das er in seinen Schattenspielen… …beiden Szenen der ersten Schatten­reihe des gedruckten Buches. Am 22. April 1809 übersendet Kerner Uhland eine zweite Lieferung der „Reiseschatten“, „sehr… …, Einsamkeit, Mondlicht) als Schattenspiel wahr. Als er in eine gotische Kirche eintritt, meint er, „lange Seufzer“ zu vernehmen: Da kam der Mond aus Wolken, und… …an, und nach einer kurzen Stille, die er sich von allen erbeten hatte, beginnt er, eine Ouvertüre auf der Maultrommel zu spielen, und bringt sein… …erstes chinesisches Schattenspiel zur Aufführung. 18 Für die siebente Vorstellung der zweiten Schattenreihe wird eine Scheune bezogen; „die Sitze waren so…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2023

    KYBELE oder das Dunkle in Karl Philipp Moritz’ „Götterlehre“

    Martin Disselkamp
    …kleinasiatische Gottheit Kybele eine klassizistische Formkultur weit hinter sich. Moritz begreift stattdessen, im Kontext zeitgenössischer Philosophie und der… …unter der Überschrift „Die menschenähnliche Bildung der Götter“ versammelt sind, eine Sonderrolle. Moritz widmet ihnen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und… …Attribute sich bestimmte Götter von anderen unterscheiden lassen, und erläutert ihre Zuständigkeiten und Charakteristika. Jeder Gottheit ist eine von Asmus… …Kunstwerke beschrieben werden können“ setzt Moritz das Interesse am Kontur in die Beschreibung eines Gesichts um. 8 Eine Verbindung zur antiken Kunst stellen… …„Einheit in der Mannigfaltigkeit“ entspricht. Eine Beschreibung des Kunstwerks liefert Moritz in der „Götterlehre“ aber ebenso wenig wie in den „Reisen eines… …dieselbe Gottheit zu sprechen. 11 Auch Kybele erscheint in deutlich abgegrenzter Gestalt. Unter die Kupferstiche der „Götterlehre“ nimmt Moritz eine… …Martin Disselkamp Von der Göttin Cybele, unter welchem Nahmen Rhea, eine Tochter der Erde, und des Saturnus Vermählte, als die große Mutter oder die Mutter… …aller Götter verehrt ward, befindet sich auf eben dieser Tafel eine Abbildung nach einem antiken geschnittenen Steine aus der Stoschischen Sammlung; wo… …Verwandtschaftsverhältnis stand. In den Homerischen Epen, in der Hymnenliteratur und bei den griechischen Dramatikern würde man sie vergebens suchen. In Anlehnung an eine… …berichtet Antoine Banier (1673–1741), eine von Moritz’ mythographischen Hauptquellen, über das Taurobolium oder Kriobolium, das Stier- bzw. Widderopfer für…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2023

    Bericht zur Tagung: „Scheitern in der Vormoderne? Narrative Konzeptionalisierungen in Literatur, Hagiographie und Historiographie“, Tagung der Internationalen Gesellschaft für Höfische Literatur (ICLS German Branch), 12.–14. Mai 2022, Kiel

    Philipp Frey, Emma Göttle
    …gesellschaftlichen Diskurs omnipräsente Phänomen des Scheiterns eine produktive Strategie in biographischen Selbsterzählungen darstelle, in denen das Scheitern oftmals… …drei Sektionen zugeordnet. Die erste Sektion „Absolutes und exemplarisches Scheitern von Individuen und Kollektiven“ führte eine Reihe von Beiträgen… …Darstellungen des ‚schlechten Todes‘ in der Historiographie des ausgehenden 11. Jahrhunderts. In den Quellen sei eine Korrelation zwischen der Form des Sterbens… …häufig als literarisierte, typologisierte und symbolisierte Propagandamittel genutzt worden. Um eine Dekonstruktion des Narrativs vom Scheitern ging es… …Versuch, eine andere Lesart der Biographie des bisher als gescheitert dargestellten Hugo Candidus anzubieten: Werde er bislang als Opfer der gregorianischen… …Propaganda verstanden und die Vorwürfe gegen ihn als politisches Mittel im Investiturstreit gedeutet, könne Hugo Candidus im Grunde eine erfolgreiche Amtszeit… …. Eine objektivierbare Form des Scheiterns stellte Kamenzin in Frage. Zuletzt gab er zu bedenken, dass bei der Historisierung des Phänomens ‚Scheitern‘ –… …Versvita die eigenständige Handlungsmacht sowohl als Kennzeichnung wie auch als Bewältigungsstrategie des Scheiterns eine hohe Bedeutung. FRANZISKA QUAAS… …Zuschreibungen für eine Niederlage machte die Referentin zum Beispiel die göttliche Intervention aus. Auch naturgegebene Umstände wie das Wetter oder Gelände… …hagiographischer Absicht im Rolandslied des Pfaffen Konrad“ bildete ebenfalls eine militärische Niederlage. Der Vortragende kontrastierte historiographische und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2023

    Sprachwandel von unten und von oben

    Am Beispiel der Kasusrektion bei wegen, statt, während und trotz
    Megumi Sato
    …vorliegende Beitrag stellt zunächst auf der Basis eines umfangreichen ‚Gebrauchstexte-Korpus‘ eine diachrone Gesamtentwicklung der Veränderungen der… …, Objektivität, Öffentlichkeit usw. Darüber hinaus wird eine diatopisch stark markierte Form mit Nähe und eine diatopisch gering markierte Form mit Distanz… …Mitgliedern der betreffenden Sprachgemeinschaft akzeptiert; „die wenigsten ad hoc-Innovationen“ haben eine Chance der Aufnahme in den allgemeinen Sprachgebrauch… …regulären Gebrauch (durch die sich schrittweise erhöhende sprachliche Regularität) von der Sprachgemeinschaft akzeptiert wird (vgl. Felder 2016: 41). Eine… …eine Konzentration auf eine bestimmte sprachliche Region auszuschließen, wurden jeweils zwei Texte mit oberdeutschen und zwei Texte aus… …immer häufiger nachgestellt, sodass noch eine andere Variante – ‚von wegen + ­Genitiv‘ (Prästellung) – aufkam und im 15. Jahrhundert zunahm ( 1 DWB Bd… …Sprachraum bei der Veränderung der Kasusrektion von wegen nach 1800 eine wesentliche Rolle spielt, deutet darauf hin, dass das Sprach- bzw. Normbewusstsein bei… …oberdeutschen Autoren um 1800 eine entscheidende Veränderung erfahren hat. Bei den Textsorten im ‚Gebrauchstexte-Korpus‘ handelt es sich vornehmlich um… …durch die Beobachtung bestätigt, dass sich die vier Belege der Form ‚anstatt + Dativ‘ im ‚Gebrauchstexte-Korpus‘ ausschließlich in Predigten finden. Eine… …, lässt sich durch eine Beobachtung an einem dialogisch formulierten Predigtbüchlein erhärten, in dessen Titel die Dativ-Variante bei wegen steht: „Wegen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2023

    Alice Stašková: Friedrich Schillers philosophischer Stil. Logik – Rhetorik – Ästhetik, Paderborn: Wilhelm Fink 2021.

    Dirk Oschmann
    …Habilitationsschrift von der FU Berlin angenommen wurde, liegt nun erstmals eine groß angelegte, systematisch weit ausgreifende Studie zu den Eigenheiten von Schillers… …Verlebendigung setzenden Charakter, der zugleich mimetisch, prozessual und performativ sei (S. 36 f.). Eine Stilanalyse im strengen Sinne erfolgt allerdings erst… …Dichtung verwandelt würden. Die berühmte Elegie „Der Spaziergang“ sei dafür Maßstab und Muster. Eine ganze Reihe an Fragen und Problemen bleibt freilich…
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