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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    "Sie schenken mir nicht allein Ihr Herz, sondern auch auf die großmüthigste Art Ihr Vermögen". Ökonomie der Gefühle in Gellerts Komödie "Das Loos in der Lotterie"

    Maurizio Pirro
    …beruhende Handlungen lassen sich insoweit rechtfertigen, als sie letztlich das „Wohlergehen der Mitmenschen“ 14 zum Ziel haben. Die gegenseitige Unterstützung… …Schriften dem Gelehrten nicht giebt, der sie nur liest, um sie gelesen zu haben, und davon reden, und mit seiner Belesenheit schimmern zu können“. 25 Indem… …Lessings Übersetzung, „überläßt sich alsdann der Zuschauer, dessen sich Verwundrung und Wahrscheinlichkeit bemächtiget haben, er mag nun der Person wohl… …Entschiedenheit auf diese Schwachstelle im Verhalten seiner Frau, indem er nicht nur den privaten Schaden beklagt, den ihm der Kauf des Lottoscheins zugefügt haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Kalenderspuk in Schillers "Die Jungfrau von Orleans". Ein Beitrag zu einer kritischen Buchphilologie

    Ein Beitrag zu einer kritischen Buchphilologie
    Manuela Günter
    …Gegenwart den Erstdruck im Geiste von Schillers Selbstapotheose zugunsten der Kanonisierung des ‚reinen Werks‘ ausgeblendet haben, hat die inhaltlichen und… …großen Männer und zwar wenn sie ihre Werke vollendet haben, sie uns dieselben von letzter Hand geben, und diesen also keine Veränderung mehr droht […] zu… …haben ist, sie werden aber immer dann bedeutsam, sobald es um die Abgrenzung des Buches von den populären Periodika geht. Während das gebundene Buch in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Schiller als Thomas Mann in dessen "Schwere Stunde". Und: Wie Handschriften reden können. Mit einem Blick auf Franz Kafka

    Norbert Oellers, Hannelore Holsträter
    …, dass er es mit der literarischen Art nicht genau nahm. Und sollte er die ‚Gattungsbezeichnung‘ Essay für nicht richtig gehalten haben, bleibt es seinen… …dreiteilige „Wallenstein“-Drama, das anscheinend den nicht genannten Dichter in seiner schweren Stunde beschäftigte, präsent zu haben. Er brauchte den Toten… …beschäftigten, oft genug gesagt und begründet haben: dass Thomas Mann mit Friedrich Schiller nicht viel gemein hatte, weder in poetischer noch in… …geschichtsphilosophischer Beziehung. Wer mit beiden Dichtern einigermaßen vertraut ist, wird keine Mühe haben, das grundsätzlich Unterscheidende nicht nur der Charaktere… …16. Dezember ist aber von emsiger Arbeit, die „mit lebhaftem Schritt“ vorankomme, die Rede. 8 Doch mag es eine schwere Stunde gegeben haben. Ganz…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Erkundungen eines fremden Zustands. Demenzdarstellungen in Ulrike Draesners Erzählungen "Ichs Heimweg macht alles alleine" (2006) und "Ichs Heimweg macht alles allein" (2011)

    Fabian Hutmacher
    …Nachahmung greifbar zu machen, können literarische Demenzdarstellungen denjenigen eine Stimme geben, die sonst keine Stimme haben und dazu beitragen, den… …Leben gekommen ist (SE 183). Abgesehen davon haben sich auch die Namen mancher Figuren und ihre Beziehungen zueinander geändert: In der früheren Erzählung… …heißt die demenzkranke Protagonistin Sarah, in der späteren Soffi; in der früheren Fassung haben sie und ihr Mann Hans eine gemeinsame Tochter namens… …(FE 69) – offenbar jenes Ferienhaus in Frankreich, das Sarah und Hans gemeinsam bewohnt haben. Dieses verbindende Gelenk zwischen den beiden Teilen, das… …. Außenansichten der Demenz bei Hans Die vorangegangenen Abschnitte haben deutlich gemacht, wie schwierig es ist, die Innenperspektive von Sarah-Soffi zu entwirren… …Verbindung zu Sarah-Soffi scheint aus seiner Sicht weitgehend abgebrochen, sie haben sich beide in ihren je eigenen Kokon zurückgezogen. Dennoch gibt es auch… …die Lippen bewegte, ein friedliches Bild, ein Bild wie aus einem Traum“ (SE 181). Im Grunde genommen haben Hans und Sarah-Soffi beide den Wunsch nach… …der Fortsetzung ihrer Be- 566 Erkundungen eines fremden Zustands ziehung, haben beide zwischendurch Angst vor dem, was noch kommen wird und machen beide… …sich Vorwürfe – denn auch Hans schämt sich, die Krankheit seiner Frau nicht früher bemerkt zu haben („Ich habe nichts geahnt, lange nichts gewusst… …, nichts verstanden, dann nachgelesen, noch immer nichts verstanden“ (FE 70), „mein schlechtes Gewissen besänftigen, so lange nichts bemerkt zu haben, was…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Ransmayrs Medien. Kartografie, teleskopische Beobachtung und Weltbeziehungen in "Der fliegende Berg" und "Atlas eines ängstlichen Mannes"

    Christoph Schaub
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    A time of no time. Judith Schalanskys "Verzeichnis einiger Verluste" und Paul Austers "4321" im Horizont aktueller Zeitdiskurse

    Daniela Doutch
    …postkybernetische Situation gedankt, sondern auch für die wertvollen Hinweise, die zu der Form des vorliegenden Aufsatzes geführt haben. 598 A time of no time im…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Ingo Stöckmann (Hg.): Texte zur formalistischen Ästhetik. Eine Quellenedition zu Johann Friedrich Herbart und zur herbartianischen Theorietradition, Berlin: de Gruyter 2019.
    Carole Maigné: Une science autrichienne de la forme. Robert Zimmermann (1824- 1898), Paris: Vrin 2017.

    Alexander Nebrig
    …der Kunst eine Möglichkeit, das Absolute zu verkörpern. Hegel und seine Schüler haben deshalb die schöne Form des Kunstwerks immer schon als historisch… …programmatischen Aufsatz von Zimmermann. Es folgen zwei Monographien, die den Anspruch haben, Herbarts Ästhetik systematisch darzustellen, und die von Stöckmann…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Petra S. McGillen: The Fontane Workshop: Manufacturing Realism in the Industrial Age of Print, New York, London: Bloomsbury Academic 2019 (= New Directions in German Studies, Bd. 26).

    Philipp Böttcher
    …Vorzeichen gefährdeter Kunstautonomie betrachtet haben. 6 Das Buch reiht sich ein in jene jüngeren Arbeiten der medienhistorisch orientierten… …des Dichters, auf dieser Basis Singuläres und Originäres geschaffen zu haben. So mag Mc- Gillens Analyse des Kompilators Fontane zwar dazu beitragen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Lore Knapp (Hg.): Literarische Netzwerke im 18. Jahrhundert. Mit den Übersetzungen zweier Aufsätze von Latour und Sapiro, Bielefeld: Aisthesis 2019.

    Szilvia Gellai
    …fest, nach der wir „nur Zugriffe auf Berichte“ (S. 55), Narrative und Diskurse haben, und verschreibt sich deshalb der Methode, heterogene…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Liste eingesandter Bücher

    …, Hildesheim, Zürich, New York: Georg Olms 2020. Gerstenbräun-Krug, Martin: „Dichter haben mit dem Publikum nichts zu schaffen.“ Zu Autorschaft und Paratext…
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