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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Laura Sonja Wamhoff: Isländische Erinnerungskultur 1100–1300. Altnordische Historiographie und kulturelles Gedächtnis, Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen 2016 (Beiträge zur Nordischen Philologie 57; zugleich Diss. Kiel 2015).

    Lea Baumgarten
    …sie dabei in der Feststellung, dass diese sich durch ein besonderes Maß an Vergangenheitsorientierung auszeichnet, da es kaum einen überlieferten Text… …diese aus verschiedenen Regionalgeschichten kompiliert wurde, denen es zu- 146 Buchbesprechungen nächst um die Konstitution einer „familienzentrierten“… …„Landnámabók“ externalisierten Erinnerungen zu einem die kollektive isländische Identität fundierenden Gründungsmythos geworden. Diese Entwicklung zeichnet… …vorführen, dass in der „Landnámabók“ eine Aktualisierung der fundierenden Erinnerungen der „Ynglinga saga“ vorgenommen wird, wodurch diese „mit einem neuen… …definiert“ (S. 226), und schließt: „Mit der Íb. rekonstruiert Ari eine kollektive isländische Identität, indem er bestehende Erinnerungen aufgreift, diese… …Isländer, nicht lokale oder personale Identitäten konzentriert sei] zusammenhäng[e]“ (S. 163). Sie bezieht sich hier auf einen Artikel Hermanns, in dem diese… …„Landnámabók“ unterschiedliche ‚Erinnerungsinteressen‘ und Fundierungsbedürfnisse zugrunde liegen und diese Tatsache von den mittelalterlichen Rezipienten 3… …Entwicklung isländischer Geschichtsschreibung. Sie arbeitet heraus, inwiefern diese als eine Art ‚hypoleptischer Diskurs‘ der Aushandlung von… …durch ‚Distinktion‘ nach außen […], sondern durch ‚Integration‘ herzustellen versucht“ (S. 174). Diese ‚Integration‘ habe „am besten durch eine… …Voraussetzung abhängig machten, dass diese „sich ebenfalls kritisch der Suche nach Identität annahm[en]“ (S. 175), wird sich kaum eindeutig beweisen lassen. Im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Iuditha Balint: Erzählte Entgrenzungen. Narrationen von Arbeit zu Beginn des 21. Jahrhunderts, Paderborn: Wilhelm Fink 2017.

    Martin Jörg Schäfer
    …nicht, dass diese Tätigkeit in beiden Fällen Arbeit ist, als Arbeit erfahren oder von der jeweiligen Kultur als Arbeit betrachtet wird. Die Selbst- und… …Ökonomisierung. Seit der Wirtschaftskrise von 2008 haben diese Diskurse viel von ihrer Legitimität verloren und werden in den gesellschaftspolitischen Debatten wie… …über ihre Arbeit reden – sowie über das beständige Reden über diese Arbeit, dessen Stereotypen, die sich in exakt konstruierten Widerholungs- und… …Erwerbsarbeit“ (S. 188). Auf diese Weise kehrt am Ende von Balints Studie die körperliche Anstrengung, die mit der Arbeit als Begriff und Bildfeld eigentlich… …literarischen Geschichten zu lauschen und eine neue literatur- und kulturwissenschaftliche Geschichte zu erzählen“ (S. 191), dann mag diese Geschichte vielleicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2019

    Tagungsbericht: „abbreviatio. Formen – Funktionen – Konzepte“, Zürich, 20.– 22. Februar 2019

    Sarah Möller, Tim Huber
    …, komparatistischen und über einzelne Textsorten hinausweisenden Perspektive Formen, Funktionen und Konzepte der abbreviatio zu umreißen. Diese drei auch im Titel… …„Geste des Lorrains“ lassen vermuten, dass der Wunsch nach Kürze dem zeitgenössischen Interesse und dem Publikumsgeschmack entsprochen haben dürfte. Diese… …unter dem Fachterminus des réduire en prose bekannten Kürzungsverfahren nahm Trachsler zum Anlass für die Frage, wie sich diese Reduktionen der Verstexte… …Rezipienten voraus- 450 Tagungsberichte setze. Es seien diese entnarrativierenden Tendenzen, die der chronologisch erzählende deutschsprachige Text aufzufangen… …lässt. Wie sich diese Deutung zur descensus-Theologie Luthers verhält, suchte Grütter anschließend herauszustellen. Spangenbergs triumphale Lesart der… …jeweiligen Viten auf die zentralen Spezifika reduziert und gekürzt würden. Weiter ließen sich diese Heiligkeitstypen über ihre Namen und ihre Wundertätigkeit… …histoire generiere ein Informationsdefizit, das ein wiederholtes Erzählen in Figurenreden notwendig mache. Diese ordneten das durch den Erzähler… …den Einstieg in die Lektüre erleichtere. In Filelfos „Laurentias“ werde diese Technik neu funktionalisiert: So sei der Schlussteil nicht als… …mehrere Texte, die Freierprobe und Fleischpfand motivisch verschränken, und untersuchte diese im Hinblick auf die „Retextualisierung“, derzufolge neue Texte… …Geschichtsschreibung berichtigen kann. Diese Erzählanlage habe damit bereits abbreviatorische Züge: Die Viten würden lediglich bruchstückhaft wiedergegeben, wodurch das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2019

    Tagungsbericht: „Letzte Dinge. Deutungsmuster und Erzählformen des Umgangs mit Vergänglichkeit im Horizont heterochroner Zeitsemantiken. Internationale mediävistische Fachtagung“, Kiel, 28.–30. Juni 2018

    Marcus Bernhard Martin
    …Maria Haas 1989 diese Formel in den Kontext der mittelalterlichen Meditation über die Quattuor novissimi, da es weiter heißt: Melius est ergo mori vitae… …verschiedenen Textgattungen des Mittelalters zu identifizieren und diese Strategien in Beziehung zu Konzeptualisierungen des Todes zu setzen. Ein solcher Ansatz… …genuin literarische und bildliche Konzeptualisierungen des Todes und des Sterbens untersucht. 7 Alle diese Untersuchungen legten nicht nur die… …Literaturwissenschaften zu verbinden und fruchtbar zu machen. Diese Perspektivierung sei geboten, leite doch auch schon Innocenz seine Formel – die verschiedene… …den Aspekt der Zeit insofern stärker, als der Wandel der Haltung des Protagonisten unter hohem Zeitdruck erfolge. Spätere Texte führten diese… …Katholik Macropedius in seinem Vorwort deutlich, dass diese Zeit nicht genügte und der Protagonist nicht durch gute Werke und Buße, sondern allein durch… …zusammenfallen. Diese auf Präsenz abhebende Rede sei aber eingebettet in einen vorausgehenden, einleitenden, im Präteritum gehaltenen Bericht des Pseudo-Eusebius… …und je verschiedene Haltungen zum Geschehenen artikulierten, erscheine die Totenklage als kollektive Praxis des Umgangs mit Vergänglichkeit. Diese… …diese (S. 265, Z. 26 f.) und auf ihre Frage, wann das Gericht komme, antwortet Enoch, dass er den Termin nicht kenne (S. 267, Z. 29). Der Ort, an den die… …geführt, welche die charakteristische Hybridität der irischen Geschichtskultur übersähen. Diese zeichne sich nach Bubert durch eine große integrative Kraft…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Entscheiden im Spannungsfeld von Routine und Unberechenbarkeit

    Bruno Quast
    …Beschreibungsmodelle, die diese Theorien für die Analyse von sozialen Prozessen zur Verfügung stellen, anhand der erzählten Entscheidensprozesse vergleichend zu… …Praktik, die Routine königlichen Entscheidens ins Auge, könnte man für diese Praktik im Mittelalter folgende Skriptförmigkeit postulieren: Initiierung eines… …Selbstbeschädigung des Hofes erfüllt werden kann, kann nicht ausgeschlossen werden. 40 Entscheiden im Spannungsfeld von Routine und Unberechenbarkeit Diese… …Entscheidung revidiert werden, weil es letztlich der König ist, der Entscheidungen trifft und diese auch jederzeit wieder über Bord werfen kann? Oder könnte es… …miltekheit (v. 4561) durch Artus in der Ginover-Entführungsepisode erstmals zum Problem. Diese Ungewissheit führt zu einer kontextspezifischen Umdeutung der… …Umdeutung von Praktiken wie die Relativierung der miltekheit, insofern diese an ein geziemendes Bitten gebunden bleibt, sich als durchaus situationsangemessen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2019

    Joel B. Lande: Persistence of Folly. On the Origins of German Dramatic Literature, Ithaca: Cornell University Press 2018.

    Stephan Kraft
    …ab ovo – eben: „On the Origins of German Dramatic Literature“. Angedeutet sei hier schon vorab, dass diese Lektürevariante nur sehr bedingt… …dem späten 16. Jahrhundert regelmäßig besucht haben. Der Clou bestehe darin, dass diese Rolle im Übergang von England nach Deutschland nicht nur einen… …, folgen bei Lande hierauf zwei Abschnitte zum frühen und mittleren 18. Jahrhundert, die umgekehrt völlig auf diese Gattung fixiert sind. Von der Betrachtung… …in diesem Zusammenhang von Bedeutung. Weniger plausibel als diese Punkte erscheint mir hingegen die These, es gebe darüber hinaus einen ganzen Chor von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2019

    Germanisch und gotisch im deutschen Sprachdenken des Barock und der Aufklärung

    Thorsten Roelcke
    …Deutschen selbst betrachtet werden. Auf diese Weise wird der deutschen Sprache ein nahezu biblisches Alter und somit ein hoher Grad an semantischer… …des Hebräischen: Lingua Germanica Prima non est, ut Hebræa, sed primo genita ejus filia. 42 Diese These unterstützt er durch den Hinweis auf ein… …Ausgangssprache, der Mutter der Mösogothischen, Englischen, Holländischen, Dänischen, Schwedischen und Isländischen aus; diese Stammsprache wird von ihm im… …Bedeutung ist dabei zum einen, dass diese Ausgangssprache eine fruchtbare Stammsprache gewesen sei, deren Wurzelwörter fast in allen noch lebenden… …Europäischen Sprachen vorhanden sind, und zum anderen, dass diese nicht selbst eine von einer Stammsprache abgeleitete, wie die Italiänische, Französische… …einen nördlichen oder Scandinavischen jenseits der beiden ein; 59 diese Unterteilung korrespondiert schließlich der eingangs eingeführten Gliederung in… …, sprossen‘ ab und erklärt diese Herleitung aus einem stetigen Bevölkerungswachstum innerhalb Mitteleuropas, daß Teutschland jederzeit so viel Leute geben / daß… …Doppellaute, Scheu vor Hauch= und Blaselauten und durch eine unperiodische Kürze aufweise. 78 Der der in Vorpommern gebürtige Adelung selbst führt diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2019

    Opferhelden und ‚Zeitveränderer‘

    Friedrich Hölderlins Konzepte des Heroischen
    Moritz Strohschneider
    …geschichtsphilosophische und theologische Bedeutung der Helden. Diese werden als neben Bibel und Natur dritte Offenbarungsform göttlicher Mächte verstanden und in eine… …Versuch zusammen, in den Gedichten eine ‚Neue Religion‘ und eine ‚Neue Mythologie‘ zu konzipieren. Um diese neue Akzentuierung des Helden zu untersuchen… …notfalls für sie zu sterben. 8 Auf diese Weise soll der revolutionäre ‚Opferheld‘ als anspornendes Beispiel für die Überlebenden dienen. 9 Im 19. Jahrhundert… …wird diese Vorstellung sehr populär, da sie keine exklusive und nur bestimmten sozialen Gruppen zugängliche Form der heroischen Tat postuliert. Vielmehr… …Säkularisierung, 2. Aufl., Frankfurt/Main 1973, S. 124–138; das Zitat ebd., S. 124. 12 Auf diese Tradition verweist auch Manfred Koch: ‚Der Tod fürs Vaterland‘. Die… …diese Frage aufschlussreich ist seine Ode „Der Tod fürs Vaterland“, die im „Taschenbuch für Frauenzimmer von Bildung auf das Jahr 1800“ publiziert wurde… …. 150 teilt diese Interpretation nicht. 545 Moritz Strohschneider bezeichnet in diesem Bruchstück eine erst in der Zukunft zu erfüllende Aufgabe, die… …„Würger[n]“ (V. 3). Diese, das zeigen die ersten beiden Strophen, sind zwar militärisch versierter („Sicher der Kunst und des Arms“, V. 4), die von oben herab… …die Kinder nicht mehr, die Deutschen.“ („Die Schlacht“, MA 1, S. 187, Vv. 1–4). 27 In der Forschung wurde verschiedentlich diskutiert, ob diese Kürzung… …durch Christian Ludwig Neuffer, den Herausgeber des „Taschenbuchs“, vorgenommen wurde. Allerdings scheint mir diese Annahme keinesfalls zwingend, da sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Juliane Vogel: Aus dem Grund. Auftrittsprotokolle zwischen Racine und Nietzsche, Paderborn: Wilhelm Fink 2018.

    Hendrik Blumentrath
    …Bühnengeschehens als Nachahmung einer in sich geschlossenen Handlung, die den Charakteren vor allem die Rolle vorschreibt, eben diese Handlung voranzutreiben, hat… …Corneilles wird bei Racine ins Negativ verkehrt. Diese beiden grundsätzlichen Optionen werden dabei von Vogel auch an eine jeweils andere Form der Bühne…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Frauenlob’s Catechetical Imperative: Form and Function in the “Kreuzleich”

    Walker Horsfall
    …liturgische Sprache und Performativität und gibt der entstehenden Unsicherheit moralische und spirituelle Bedeutung. Auf diese Weise verleiht Frauenlob seinen…
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