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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2013

    „Es war ihm, ihm als ob ...“ Zur Theorie und Geschichte des ,erlebten Vergleichs‘

    Johannes F. Lehmann
    …Konjunktiv. Weitere Beispiele zeigen, dass es oft die berühmten Texte und mitunter sogar die berühmten Sätze dieser Texte sind, die diese Wendung enthalten. In… …diese Qualität gewinnt es erst dann, wenn es mit einem Dativobjekt verknüpft wird. In diesem Fall fun- 5 Johann Wolfgang Goethe: Wilhelm Meisters… …Person, und zwar im Gestus des Wissens um diese dritte Person. Andererseits ist die Wendung des ‚Als ob‘ eine sprachliche Geste, der zugleich ein… …Satz ‚Es war ihm, als ob‘ appelliert doch daran zu imaginieren, wie es ist, wenn man schon gestorben ist und die Totenglocke über sich hört. Diese ‚Als… …Gegenstand, sondern die eigene Beziehung zum Gegenstand und in ihr die eigenen Kräfte der Seele. Exakt diese für das Gefühl formulierte Selbstreferenz im… …zugleich. Noch intensiver hat Musil diese Wendung in der Erzählung „Vollendung der Liebe“ aus den Vereinigungen genutzt, auch hier um das Bewusstsein und das… …, er dreht sich nicht mehr mit konjunktivischen Vergleichen punktuell in die Tiefe des einen Figurenerlebens hinein, sondern er lässt diese Tiefe in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Die Lehre der Philomele. Nachdenken über Philologie, nach Karl Philipp Moritz

    Hans-Georg von Arburg
    …Reiser“) Textzeugnisse belegen, dass für Moritz diese Freundschaft durch Missverständnisse und Fehlleistungen geprägt ist. Daher muss der Philologe seinen… …, die Moritz im Untertitel stellt, lautet „In wie fern Kunstwerke beschrieben werden können?“ 3 Diese Frage bezieht sich zwar zunächst auf die… …und Selbstaufgabe, von Identität und Differenz, von Evidenz und Mittelbarkeit. Damit diese existentielle Bedingung einer Freundschaft auch für den… …Moritz’ Philomele den Philologen? Ich will diese Frage in drei Ansätzen zu beantworten versuchen. (I.) In einem knappen Signalement des Philologen Moritz… …Kategorien zu einer intellektuellen Autorität macht. Symptomatisch für diese Haltung ist die Freundschaft mit Goethe, eine nicht unproblematische Freundschaft… …poetischer Produktivität. Diese Problematisierung orientiert schließlich auch meine Lektüre von Moritz’ Aufsatz über „Die Signatur des Schönen“, indem sie die… …Name gehöre pp. Das etymologische Spiel beschäftigt schon so viele Menschen, und so gibt es auch uns auf diese heitere Weise viel zu tun. Sobald wir… …Sprachbeurteilung, in die Goethe selbst bewusst „eingegangen“ ist, bedroht den Sprachsinn der Urteilenden mit einer ästhetischen Verrückung. Wie nachhaltig diese… …Hans-Georg von Arburg eben diese Vermittlungsanstrengung steht im größten Kontrast zur Unvermitteltheit, mit der Moritz die Sprache unter den römischen… …Moritz’sche Sprachspiel erinnern und zugleich auf Distanz halten soll, ist diese Lücke nur notdürftig gekittet. II. Das Buch als Freund: Das Zeugnis des „Anton…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Liebessemantik und Geschlechterdifferenz in der Marionszene von Georg Büchners Drama „Dantons Tod“

    Patrick Fortmann
    …, die diese drei Gesichtspunkte als Leitfragen verbindet und ihnen einen gemeinsamen Fluchtpunkt zuweist, besteht somit in der Inversion – entfaltet in… …unmittelbaren Situation löst und auf diese Weise die Figurenrede in den Erzählerbericht übergehen lässt. Der Übergang in die monologische Rede, die sich in… …, nicht so sehr zerstreut, sondern mehr in eins vereinigt, als es diese ist?“ Zu Winckelmanns Gedanken- Abhandlung mit Bezug auf das Kunstgespräch im „Lenz“… …Verbindung in eins, welche wir idealistisch nennen.“ An diese Überlegungen anschließend kommt er dann auf die „Schönheit einzelner Teile des menschlichen… …Bildungsromans verdichten. Obwohl Marions Lebensgeschichte die hochgesteckten Erwartungen an diese Form mühelos unterläuft, lässt Büchner seine Kurtisane so… …zum Durchbruch einer Disposition – der Geschlechtlichkeit. Diese bricht sich Schritt für Schritt Bahn und lässt sich selbst durch aufkeimende… …„diese Frau und ihre Botschaft“ geradezu zum Revolutionsziel und Schlüssel des Revolutionsdramas, die „als geheime Losung über dem Revolutionsgeschehen… …transgressive Dimension von Marions Sinnlichkeit zu betonen. Diese wird vornehmlich mit Blick auf vier Felder ausformuliert: erstens die Moral (Benn [Anm. 1], S… …Bildungsromans. Diese laufen hier nicht auf den Ausgleich zwischen ausgebildetem Subjekt und gesellschaftlicher Welt hinaus, sondern auf eine Verteidigung und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Erinnerungsarbeit und Geschichtspolitik. Die Modellierung der Befreiungskriege in der Erzählprosa zwischen Restauration und Vormärz (1815–1848)

    Dirk Göttsche
    …Geschichtspolitik, wenn diese mit Heinrich August Winkler als der „Kampf um das richtige Gedächtnis“ 7 im Streit konkurrierender Geschichtsbilder verstanden wird. Die… …Göttsche Wurde diese bürgerlich-nationale Mythisierung, die das Wartburgfest am 18. Oktober 1817 noch einmal bekräftigte, durch die Repressionspolitik der… …Epochenschwelle in den Zeitromanen der Befreiungskriege Bis diese nationalliberale Mythisierung der Befreiungskriege um 1860 dominant wird, ist es freilich auch in… …patriotisch begründete biedermeierliche Arrangement von Bürgertum und Restauration bei Ahlefeld und Dietrich und der gegen diese Versöhnungsideologie gerichtete… …E.T.A. Hoffmanns Erzählung „Die Vision auf dem Schlachtfelde bei Dresden“ (1813) aufscheint. 76 Trotz deutlicher novellistischer Züge77 folgt auch diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Der Sternenhimmel als Reklamefläche. Die Vereinnahmung des Weltalls durch die Ware bei Walter Benjamin, Grandville und Villiers de l’Isle-Adam

    Stefan Bub
    …, auf dem die Saturnbewohner abends Luft schöpfen. (GS V/1, S. 51) Diese Formulierung hat Theodor W. Adorno in seinem Brief an Benjamin vom 2. August 1935… …diese Angst (verbunden mit dem Gefühl der Entfremdung) kennzeichnet das von Adorno als Gegenmodell herangezogene Prosastück aus der „Berliner Kindheit“… …ganzen Erde kein Größeres; das sollte doch wohl die Grenze sein. O nein; „Les magasins du Louvre“ fehlen noch, und diese führen den Titel „les plus grands… …Projektionsfläche zu machen und den Himmel auf diese Weise auf die Höhe der Zeit zu bringen: Certains événements historiques, aujourd’hui scientifiquement avérés et… …Ideengeschichtlich ist diese ironische Bilanzierung in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Bereits am Beginn des Textes mag der Leser, wenn von der Verwandlung jener… …des andern, uns versichern“ (GS IV/1, S. 146). Gerade diese rauschhafte Erfahrung der Nähe des Allerfernsten, die Benjamin der instrumentellen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Können Offiziere fliegen? Die Drogen, das Wissen und die Literatur: Ernst Jüngers „Annäherungen“ (1970)

    Marcus Hahn
    …gefaßt werden“ (AN, 341). In diese Struktur fügt Jünger mit mehr oder weniger Gewalt seine autobiographischen Reminiszenzen ein, d.h. die einzelnen Etappen… …Partizipation der Toten an den Lebenden oder der Tiere an den Menschen. 17 Diese mit den Mitteln der akademischen Philosophie formulierte Quintessenz des so… …Denkprinzipien des weißen Mannes“ auf nichteuropäische Kulturen übertragen: diese Form des Fortschrittsdenkens sei lediglich die „säkularisierte Form des… …die zweite Regel der Immaterialisierung gerichtet, so absurd sich diese angesichts der hoffnungslos physiologischen Abläufe während einer… …bezeichnet. 40 Dennoch sind alle diese unmittelbar bzw. zu unmittelbar körperlichen Räusche (etwa im sexuellen Spasmus, wie Gelpke unter Berufung auf die… …Weg der eigentlichen „Veredelung ins ‚Feinstoffliche‘“. 41 Diese mit einem spiritistisch-äthertheoretischen Begriff belegte Abwertung des Körpers ist… …Realität nicht ausgefüllt werden können“ (AN, 11). Natürlich geht es genau um diese Gefahr: Literatur und Rausch sollen „‚Schlüssel‘“ (AN, 14) sein zu einer… …Théophile Gautier einen ersten Höhepunkt. Neben 49 Gelpke [Anm. 13], S. 51. 50 Ebd., S. 163, S. 60. 51 Hiepko [Anm. 43], S. 249. Nach Hiepko hat „diese… …speicherbar wurde“ (ebd.). Diese Schlussfolgerung verkennt das in der Moderne kontinuierlich nachweisbare Interesse von Experimentalwissenschaftlern am… …ihnen können auch Reisen in psychiatrischer Begleitung verordnen werden, um sie zu zerstreuen und körperlich zu ertüchtigen. Auf diese Weise kommt Moreau…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Christian Meierhofer: Alles neu unter der Sonne. Das Sammelschrifttum der Frühen Neuzeit und die Entstehung der Nachricht

    Nicola Kaminski
    …Philipp Harsdörffer übrig hatte, lehrt Meierhofers Buch diese ungeliebten, wiewohl zeitgenössisch erfolgreichen Sammelwerke als symptomatische Texturen… …Heterogenes versammelt, sondern diese Kompilationen zeichnen sich selbst durch äußerste Heterogeneität aus: nicht nur vergleichsweise naheliegende… …: „Die Kultivierten hat man freilich so genannt, weil diese in ihrer Redeweise verkehrten mit dem Mitbürger und mit demjenigen, der sich in einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Bettine Menke: Das Trauerspiel-Buch. Der Souverän – das Treuerspiel – Konstellationen – Ruinen; Romain Jobez: Le Théâtre baroque allemand et français

    Claude Haas
    …fungieren. Dort, wo genuin religiöse Interessen Benjamins dennoch unübersehrbar wurden, schlug man diese nicht selten dem Komplex des Messianischen zu, der… …hinwegtäuschen darf, dass das Trauerspiel-Buch diese als „dezisionistische[] Illusion“ (79) zu kritisieren versteht, wie der Blick auf die Figur des Souveräns im… …: „Die nicht (durch den Verlust eines konkreten Objekts) bestimmte Melancholie wird durch die Allegorie nicht dargestellt, sondern diese ist das Schema der… …schwierigen Rezeption Benjamins in der Barock-Forschung) am reichsten dokumentierte Darstellung des Trauerspiel-Buches vor. Diese wird auf absehbare Zeit für… …interessante Entwicklung von Restauration und Verfall religiös fundierter Herrschaftsmodelle abzulesen (217–547). Diese theoretischen Interessen weiß der Autor… …seiner Herrscherfiguren zur Darstellung bringe (vgl. 7) und es sich zudem durch ein „allegorisches Fieber“ (93 u.ö.) auszeichne, versucht der Autor diese… …Souveränitätsfiguren auffasst. Diese Konstellation verfolgt der Autor in minutiösen Lektüren der barocken Dramatik von Gryphius über Lohenstein und Haugwitz bis Hallmann… …Zeichenpraxis und Herrschaftsimagination bezogen wird, für diese Gegenüberstellung auf mittelalterlicher Seite aber keine Quellen, sondern ausschließlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    John T. Hamilton: Musik, Wahnsinn und das Außerkraftsetzen der Sprache

    Boris Previsic
    …Disposition, in der sich die vermeintlich eigene Stimme immer schon aus anderen Stimmen zusammensetzt. Konkretisieren lässt sich diese Disposition in der… …, dekonstruiert Diderot im In-Frage-Stellen der Selbstdarstellung diese semiotische Symbiose und bringt den Wahnsinn als Scheitern dieses Modells zum Ausdruck. Der… …nicht dem Gehalt der sonst so konzisen Lektüren. Aber vielleicht ist diese paradoxe Sprengung durch die Rahmung durchwegs Programm, in dem sich der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Dietmar Goltschnigg, Hartmut Steinecke (Hg.): Heine und die Nachwelt. Geschichte seiner Wirkung in den deutschsprachigen Ländern. Texte und Kontexte

    Ritchie Robertson
    …enthülltes Denkmal von Heines Totenmaske inspiriert wurde und auf diese Weise die Aufmerksamkeit nicht auf den ,Spötter‘, sondern auf den todkranken und…
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