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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Urban Federer: Mystische Erfahrung im literarischen Dialog. Die Briefe Heinrichs von Nördlingen an Margaretha Ebner

    Balázs J. Nemes
    …abgehandelt wird. Diese Kapitel sollen als Erstes vorgestellt werden. Wie im textanalytischen Teil, dessen Besprechung weiter unten folgt, stehen die Umstände… …auf diese Frage positioniert, soll weiter unten gezeigt werden. Geht es Federer im letzten Kapitel seines Buches vorzüglich um die Umstände der… …, „in denen diese Briefe und die ‚Offenbarungen‘ Margarethas entstanden sind und für die sie bestimmt waren“ (S. 295). Dabei gilt es insbesondere, „die… …übereifrigen Reliquiensammlers eingebracht haben. Statt diese von der protestantisch geprägten Forschung des 19. Jahrhunderts etablierte Sicht auf Heinrich zu… …mit den Modalpartikeln „vielleicht“, „möglicherweise“, „wahrscheinlich“ versehen sind. Je nach Fall wirken diese Vermutungen mehr oder weniger zwingend… …differenzierungsbedürftigen Begründung, die Nonnen hätten diese Texte auf Latein vermutlich nicht lesen können. 15 Wie in den bislang besprochenen beiden letzten Kapiteln geht… …Teil mystagogischen Charakter besaßen“ (S. 16). Dementsprechend sollen die Briefe auf ihre zur unio mystica hinführende bzw. diese beschwörende Funktion… …haben [müssen] als jene der Überbrückung von räumlichen Distanzen und des Austauschs von Nachrichten“ (S. 27). Diese Funktionen resultieren aus dem von… …Textanalyse aufgrund des Briefes XI, eines „unauffällige[n] und insofern repräsentative[n] Beispiel[s]“ (S. 46) geboten. Diese Analyse, eigentlich eine textnahe… …der Briefe, die diese in die Nähe der Themenpredigt (sermo) rücken und einen Eindruck davon vermitteln, wie die Predigtweise Heinrichs gewesen sein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Mireille Schnyder (Hg.): Schrift und Liebe in der Kultur des Mittelalters

    Rüdiger Schnell
    …. 4). Diese Formulierung weckt Erwartungen, die freilich nur zum Teil erfüllt werden. Denn von Medientheorie ist in den wenigsten Beiträgen die Rede. In… …die Sprache nicht als Medium von Emotionen verstehen. Aber diese Kontroverse müsste erst einmal diskutiert werden. 6. Der in dem Sammelband dominanten… …Medium. 472 Buchbesprechungen geschichte und Mentalitätsgeschichte werden parallelisiert. 9 Diese dem Band zugrundeliegende Auffassung, angestoßen von… …mentalitätsgeschichtlichen, eines linguistischen und eines bildungsgeschichtlichen Aspekts. Diese vier Aspekte mischen sich auch unreflektiert im vorliegenden Sammelband. 11… …systematisch aufgearbeitet. 13 Im „Roman d’ Eneas“ werde diese ‚Bewegung‘, die hier allerdings bei der Allegorese stehenbleibe, „erzählsyntagmatisch“ abgebildet… …„Roman d’Eneas“ und bei Veldeke nicht. Diese moderne Schriftgläubigkeit, die von den beiden Eneasromanen nicht bestätigt werden kann, zieht bei… …Liebe demonstrieren. Dass die Liebesgötter z.T. diese Funktion erfüllen, soll gar nicht bestritten werden (und ist überdies wie beim Minnetrank schon des… …dem gewünschten Ziel, weil auch diese beiden Narrationsebenen keineswegs eine je einheitliche Auffassung von den Minnegöttern erkennen lassen. 15… …Bild zu setzen, so benötigten doch die Rezipienten des Gesamtromans dieses ‚Hilfsmittel‘ nicht. Denn diese hat der Erzähler oft genug wissen lassen… …gefehlt habe. Das „personale Gefühl“ der Protagonisten sei „konstitutiv für die Handlungsmotivation“ (S. 88). Diese Deutung von Veldekes „Eneide“ – nämlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    "Wer gestorben ist, der ist gerechtfertigt."

    Zur Trauerspielsprache bei Gryphius
    Joachim Harst
    …, hat diese innere Gespaltenheit der Sprache zwischen Ausdruck und Regelwerk zu berücksichtigen. Als ein prägnantes Beispiel für diesen Zusammenhang lässt… …verstärkt – These und Gegenfrage durch die Zäsur symmetrisch gegenüber stellt und damit die Sätze des Oktetts weitgehend parallel strukturiert8 ; diese durch… …Genau diese Dimension, so muss man schließen, geht im „Teutsch“ eines Opitz verloren. Diese Beobachtungen sollen im Folgenden zum Ausgangspunkt für die… …Gegenstand hat. Diese geben Anlaß zu erlesenen Gedanken, die mit Hilfe ebenso erlesener Wörter und einer rhythmischen Zusammenstellung dieser Wörter… …weisheit dieser Welt zur torheit gemacht?“ 36 Diese Umkehrung aber hat – anders als die von Kerker und Palast bei Catharina – eine doppelte Bedeutung… …Versuchen, ihre rhetorische Kunstfertigkeit ausgerechnet an klassischen Maßstäben zu messen – bzw. diese umgekehrt in der Bibel zu begründen. Vgl. dazu… …Innerlichkeit zu verleihen und damit die Außensicht durch eine Innensicht zu ergänzen. Rhetorisch wird diese Komplementarität durch die Stilregister sublimis und… …spielt Gryphius in seiner Vorrede an: „So kräfftig ist der in dem schwächsten Weckzeuge/ dessen Ehre diese Königin mit ihrem Blut ausstreichet/ diß einige… …ist. 7. Figura Mortis Diese Beobachtung lenkt den Blick noch einmal auf die Begründung figuraler Erfüllung. Ein wesentlicher Punkt trat bereits an der… …Diese Strategie liegt besonders in „Magnetische Verbindung…“ offen: Die Krankheitsmale einer an den Blattern verstorbenen jungen Frau werden hier mit den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Die sprechende und die stumme Anekdote

    Michael Niehaus
    …etwas über die Anekdote und über die Schwierigkeiten, ihrer Herr zu werden. 6 II. Was ist denn eine Anekdote? Diese Frage führt in die Untiefen der… …Bastard vorzieht, braucht diese Untiefen nicht zu scheuen. 7 In noch größerem Maße als bei anderen Gattungsnamen scheinen Wort- und Sachgeschichte bei der… …: Einfache Formen. Legende, Sage, Mythe, Rätsel, Spruch, Kasus, Memorabile, Märchen, Witz [1930], 7. Aufl., Tübingen 1999. 5 Vgl. für diese Frage etwa: Hans… …: Anekdote. Die andere Geschichte. Erscheinungsformen der Anekdote in der deutschen Literatur, Geschichte und Philosophie, Tübingen 1993, S. 19. 6 Diese… …Schlachten und Belagerungen. 14 Freilich betrifft die Geschichte, die man der Anekdote auf diese Weise bescheinigt, nur deren schriftliche Form. Denn, so wird… …unserer Tage“ – und möglicherweise seit jeher – „in diese beiden Formbereiche“ füge18 , ohne dass die Anekdote dabei als solche identifiziert werden muss… …können sich weiterhin ergeben zum Schwank, zum Witz, zur Sage, zum Apophthegma, zur Fazetie, zur Kalendergeschichte und zum Memorabile. All diese… …, der sich aus einer bestimmten Situation heraus an einen konkreten Adressaten richtet, der sich auf eine Situation bezieht, diese Situation aber zugleich… …minimalen, aber ausbaufähigen narrativen Text. 25 Wenn man die interne Struktur eines auf diese Weise situierten Ausspruches genauer zu analysieren versucht… …., S. 29: „Die Situationsbedingtheit meint nicht, daß das dictum so total in die Situation hineingebunden wäre, daß ihm über diese hinaus weitere…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Im "Labyrinth" der "Spiegelwände"

    Gottfried Kellers Ästhetik zwischen Epigonalität und Innovation
    Wolf Gerhard Schmidt
    …Nebeneinander“ propagiert, vergleicht den Dichter mit einem „in den Lüften schwebenden Adler“. 28 II. Keller modifiziert diese idealistische Vorstellung in beiden… …umfasst (einschließlich des Drecklochs), diese aber weder kontrolliert noch zum essentiellen Gesamtbild verdichtet (Spiegel auf dem Rücken). 34 Ob Keller… …. 7, S. 185 (Am Mythenstein [1861]) u. S. 346 (Ein bescheidenes Kunstreischen [1882]). Diese These wird durch neuere Erkenntnisse der… …Interpretation, die der Seher ihm gibt“ (ebd., S. 80). Diese These widerspricht jedoch der Tatsache, dass der Seher erst dann ein „rechter“ ist, wenn er ‚objektiv‘… …werde durch ein „von vielen ‚anderen‘ und tendenziell von einer Kommunität getragenes Wirklichkeits-Sehen“ (ebd., S. 381). Stringent ist diese Deutung… …, S. 35. 51 Neben Kaiser (vgl. ebd. und ebd., S. 211) vertreten diese These auch Spies ([Anm. 33], S. 72) und Rohe ([Anm. 9], S. 86–88). 52 Keller [Anm… …Indizien finden (vgl. Anm. 53–58), sieht man einmal davon ab, dass Andreas Kablitz diese Trennung sogar grundsätzlich in Zweifel zieht. Vgl. ders.: Literatur… …unaufhebbare Aporie zwischen der Existenz allgemeingültiger Gesetze und der Unmöglichkeit, diese Gesetze im Rahmen menschlicher Logik erfassen und mit dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    "zwei, drei Worte verstecken"

    Heinrich Bölls Roman "Billard um halb zehn" und Paul Celan
    Barbara Wiedemann
    …Worte“, und wenn diese nicht Anlässe sind, die den Entstehungsprozess wesentlich prägen, vielleicht sogar in Verbindung mit den genannten beiden… …Lebenszeichen nach Celans Bitte um Rat, nach vier Monaten. Diese Ankündigung aber – und den Roman – will Celan als Antwort nicht gelten lassen. Es kommt zu einem… …. Auch diese Kapitel werden in einer Lesung am 8. Oktober 1958 im Münchner Cuvillée-Theater öffentlich vorgestellt. Eine erste Entstehungsphase ist damit… …erstaunlich genau dem, was zwei Jahre später den auf diese Weise neugierig gemachten Lesern vorliegt. Über das Konzept scheint Böll also vor seinem Gent-Besuch… …, der nicht nur die Nazi-Zeit (vertreten durch den Kölner Kommunistenprozess) behandelt, sondern vielmehr diese in ein Vorher und ein Nachher einbettet… …[Anm. 2] S. 360. 43 Vgl. ebd., S. 352. 44 Vgl. ebd., S. 347. In der Endfassung des Romans wird diese Begründung dem amerikanischen Offizier nur als eine… …Reinschrift das Schlusskapitel (13) nicht schon umfangreich bearbeitet worden sein (ebd., S. 292). 52 Hummel fasst und reflektiert diese Breite nicht, wenn sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Matthias Beilein: 86 und die Folgen. Robert Menasse, Doron Rabinovici, Robert Schindel im literarischen Feld Österreichs

    Anja Johannsen
    …wurden Neuwahlen ausgerufen. Diese entscheidende Zäsur in der Selbstwahrnehmung Österreichs bildet den Ausgangspunkt für Beileins Studie. Das Aufbrechen… …Ludwig Arnold, Matthias Beilein, 3., völlig veränderte Auflage, Neufassung, München 2009. 275 Buchbesprechungen diese zwischen den Feldern der Politik und… …Literatursoziologien im Gefolge Bourdieus, deren Forschungsarbeiten häufig mit einer Rekapitulierung von dessen Theoremen beginnen, bevor diese zur Anwendung gebracht… …ergänzen), diese aber als Komponenten ein und derselben Ausrichtung begreift, kann Beilein – scheinbar mühelos – textexterne und textimmanente Faktoren… …unterscheidet sich diese Arbeit wiederum maßgeblich von anderen auf Bourdieus Kultursoziologie aufbauenden Publikationen, die sich entweder auf die Analyse… …inwiefern sie diese Kontexte wiederum prägt. Das gegenwartsliterarische Feld befindet sich ja immer in der Formierungsphase. Wollen wir… …Literaturwissenschaftler nun nicht wie jeder andere Literaturkonsument allein mit den Ergebnissen dieser Formierungsprozesse konfrontiert sein, sondern diese Prozesse… …: Kaum eine Debatte findet sich im Kontext der neuen Österreich-Kritik, in die er sich nicht einschaltet. Diese neuen Österreich-Kritiker unterscheiden… …, sondern zugleich auch in zahllosen nichtfiktionalen Texten bzw. auch als Aktivisten mit Österreich auseinandersetzen (vgl. 95). Diese Doppelstrategie der… …. Diese Argumentation führt in das zweite große Kapitel, „Die faktuale Schreibstrategie“, hinein, in dem Beilein close readings ausgewählter Passagen aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Markus Fauser (Hg.): Medialität der Kunst. Rolf Dieter Brinkmann in der Moderne

    Tobias Zier
    …Ausführungen, sondern vielmehr die formale und materielle Seite der Texte. Diese ,mediale Wende‘ stellt in einem dem Gesamtwerk des 1940 in Vechta geborenen… …konkretisieren sei. Diese versuchen die Autoren über den sehr produktiven und vielversprechenden Terminus der Medialität auszuloten. Bei manchen Aufsätzen, das…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Peter-André Alt, Volkhard Wels (Hgg.): Konzepte des Hermetismus in der Literatur der Frühen Neuzeit

    Ulrike Kummer
    …angeblich von einer intellektuellen Elite vertretenen „philosophischen Hermetismus“ (11). Problematisch ist, dass sich diese unhistorische Zweiteilung in der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Peter Schnyder: Alea. Zählen und Erzählen im Zeichen des Glücksspiels 1650 - 1850

    Lars Friedrich
    …unabhängiger Spielcoups, den mit jeder Partie gesetzten Neuanfang betont und diese diskrete Signatur des Aleatorischen mit der Hervorbringung entsprechender… …diese ‚probalistic revolution‘ am Problem der gerechten Gewinnverteilung im Fall eines unterbrochenen Spiels fest und auch für ihn markiert Blaise Pascal… …–praktiken anzuwenden und derart für eine Poetik des Zufalls fruchtbar zu machen. Diese Übertragung beruht selbst auf einem ausgezeichneten Verhältnis, das in… …um die Reformulierung der Wahrscheinlichkeitstheorie im Sinne einer ästhetischen Phänomenologie zu tun ist. Campe erklärt diese Wende anhand der… …beurteilen ist (vgl. SW 310). Die exemplarische Bedeutung des Spiels für die Wahrscheinlichkeitstheorie wird durch diese Perspektivierung aber nur noch… …ausstreicht und die spätestens mit der polizeilichen Überwachung von Spielsalons (vgl. 356) – wenngleich Schnyder diese Konsequenz nicht expliziert – selber… …schärfer stellen ließen durch einen vergleichenden Blick auf die Entwicklung von Drama und Dramenpoetik. Diese Frage stellt sich schon bei der Lektüre von…
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